»Hört auf, euch gegenseitig zu belügen, denn ihr habt doch den alten Menschen mit seinen Gewohnheiten ausgezogen.« – Kolosser 3,9

In den vergangenen 2,5 Monaten wurde mein Leben um 180° gedreht … nichts ist mehr so wie es vorher war. Außer Gott allein. Doch den verliert man manchmal aus dem Blick, wenn man sich nur um sich selbst dreht. Und das tun wir Christen sehr gerne – auch nach außen. Wir spiegeln der Gesellschaft ein Bild von uns und dem Leben mit Christus, das so nicht existiert. Entweder zeigen wir nur die guten, leuchtenden Seiten des „easypeasy, tuttifrutti“-Lebens oder wir pressen uns in die Opferrolle, dem bemitleidenswertesten Menschen, den man je getroffen hat. Doch es ist beides gelogen. Die Wahrheit ist: Das Leben ist beides – Freude und Leid, Lachen und Weinen, Licht und Schatten. In einer meiner liebsten Kinderserien wurde einmal gesagt: „Wo Licht ist, muss es auch Schatten geben. Und je heller das Licht ist, desto dunkler ist auch der Schatten.“ Auf youthweb.net diskutieren wir derzeit im Forum wieder die Frage, ob Leid auch ein Segen Gottes ist. Und ich kann mit Gewissheit sagen: Ja, das ist es. Es tut unfassbar weh, klar, aber es ist so heilsam und wirksam und bringt uns näher zu Christus. Wenn wir tatsächlich verändert werden wollen, führt kein Weg an Leid, an Schatten, an dunklen Tälern vorbei. Und das sollten wir auch nach außen hin spiegeln.

Bewege diese Fragen einmal in deinem eigenen Herz: Warum sind wir nicht ehrlich und sprechen die ganze Wahrheit aus? Warum lügen wir einander an? #netzleuchten

PS: Dieses Bild ist übrigens fast auf den Tag genau vor fünf Jahren in meinem Abi-Abschlussjahr entstanden. Hachja, jede Lebensphase birgt ihre eigenen Herausforderungen, die unheimlich wichtig sind und zum Leben dazu gehören. Nur so können wir wachsen.

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