Und auf einmal ist es wieder da – dieses Gefühl der Leere. „Hallo, Kopf? Hatten wir das nicht schon?“ Leugnen zwecklos. Ich stehe wieder vorm Loch und fühle mich von meinen eigenen Gefühlen an den Abgrund gedrängt. Immer wieder schießen Erinnerungen in meinen Kopf und die Wunden beginnen wieder wie Feuer zu brennen.

„Halt stop, Kopf – wir haben uns doch für die Freude entschieden!“
Ja, so ist das leider mit den Entscheidungen und den Gefühlen. Selbst wenn man sich für die Freude entschieden hat, ist diese Entscheidung stark umfochten und man muss für sie kämpfen. Der Teufel weiß schließlich, wie er uns angreifen und schwächen kann. Darum wird es immer wieder Momente geben, in denen man weint und trauert.

Ich habe neulich passend dazu eine interessante Definition von Trauer gelesen:

„Trauer, das habe ich gelernt, ist in Wirklichkeit Liebe. Es ist all die Liebe, die du geben willst, aber nicht geben kannst. All diese unverbrauchte Liebe sammelt sich als Tränen in deinen Augenwinkeln, Klumpen in deinem Hals und in diesem leeren Teil deiner Brust. Trauer ist Liebe, die nirgendwo anders hingehen kann.“

Wenn wir nicht mehr wissen, wohin mit all unseren Gefühlen, unserem gebrochenen Herzen und all dem Schmerz, sollten wir zu dem einzig Mächtigen fliehen, der uns helfen kann: Gott. Lasst uns im Gebet zu Gott fliehen, ihm unser Herz ausschütten und ihn bitten, uns stark zu machen. Dann wird er dich mit seiner Liebe erfüllen. Wenn wir bitten, werden wir erhört werden.

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