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Mein heutiger Tag und die Nacht waren – galant ausgedrückt – sehr bescheiden. Nachts hab’ ich vor Schmerzen effektiv vielleicht zwei Stunden schlafen können. Tagsüber hingen mir die Schmerzen, der Schlafmangel und mein Unwohlsein immer noch in den Knochen. An der Arbeit war ich bis mittags dennoch: a) weil ich Aufgaben beenden wollte und b) weil meine innere Stimme mir immer wieder sagte: „Stell dich nicht so an!” Leider vergesse ich dabei, auf mich selbst Acht zu geben.

 

Als ich daheim war, habe ich versucht, die innere Stimme zu beruhigen und irgendwas zu tun. Letztendlich habe ich mich aber doch zu Soulfood und schließlich zum Bett durchgerungen. Eigentlich wollte ich eine Serie schauen, aber die versklavende Stimme hat mich auf meinen Stapel zu rezensierender Bücher aufmerksam gemacht. Also wurde es das Buch.

 

Anfangs war ich von dem Buch nicht sehr angetan – erste Seite gelesen und Jesus tauchte in keinem Satz auf.

Warte, ist das Buch christlich? 

Zweite Seite:

Ah, da kommt Gott ins Spiel. Vielleicht zäumt sie das Pferd von hinten auf.

Weitergelesen.

Wow, gute Gedanken! Ich muss besser auf mich selbst aufpassen und es mir selbst wert sein.

Weitergelesen.

Mh, klingt ja ganz nett, aber irgendwie kommt mir das komisch vor.

Google nach Rachel Hollis befragt.

Ergebnis: Selbstliebe als Götze, Erfolg als Götze, politische Korrektheit vor Gottes Wort, Wohlstandsevangelium …

Auch wenn ich zu vielen Aussagen von Rachel Hollis „Ja und Amen!” sagen kann, gerade weil sie als Frau ebenfalls auf Leistung getrimmt ist, verfehlen ihre Worte ohne Gott doch das Ziel.

 

Daher ist dieser heutige spontane Post … 

… eine Nicht-Empfehlung zu diesem Buch, denn es geht in unserem Leben um Jesus – nicht um uns.

… eine Empfehlung zu Auszeiten für Körper & Geist, Wärmflaschen und Pudding.

… und ein Dank an Gott, der mich liebt, auch wenn ich nichts leiste.

 

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