Nur weil es scheinbar RÜCKWÄRTS LÄUFT, heißt das nicht, dass Gott nicht mit dir VORWÄRTS GEHT.

Ich glaube, wir kennen das alle: Leid, Schmerz und schier endlose Warteschleifen in unserem Leben, in denen nichts richtig zu laufen scheint – außer rückwärts. Wir wollen aus solchen Zeiten gerne schnell ausbrechen und sie beenden, sie irgendwie hinter uns lassen und davon laufen.

Aber ist das unsere Aufgabe & unser Ziel in Zeiten des Leids und des Wartens? Ich glaube nicht. Ich glaube sogar und bin davon überzeugt, dass im Leid und in Wartezeiten die Chance liegt, uns zu brillanten Diamanten zu schleifen – wenn wir es zulassen.

Die Frage ist nur: Macht dich Leid BITTER oder BESSER? Erlaubst du Gott, dich in Wartezeiten zu verändern?

Am Wochenende ist mir durch zwei Predigten klar geworden, dass im Leid und in Wartezeiten die Spirale so lange nach unten geht bis ich den Drehmoment erwische und meinen Blick von mir selbst auf Gott lenke. Das ist der Moment, wenn ich nicht mehr frage, was Gott für MICH tun kann, sondern was ICH für GOTT tun kann.

Gott hat schon alles für mich getan – er ist aus Liebe zu mir am Kreuz gestorben. Ich weiß, dass mir alles, was Gott mir gibt und was er geschehen lässt, zum Besten dient (Römer 8,28). Und ich weiß, dass er mir Kraft, Stärke, Hoffnung und Vision gibt. Diese Visionen und Träume, die er mir schenkt, darf ich für ihn leben. Ich darf dran bleiben und muss nicht aufgeben. Ich darf erfahren, wie es ist zu fliegen, selbst wenn es sich anfühlt, als ob ich falle. Denn ich weiß: Ich falle nie tiefer als in Gottes Hand.

Deshalb möchte ich dir sagen: Gott hat in deinem Leid ein Ziel mit dir vor Augen. Er hat die Kontrolle – selbst unser Versagen, unsere Fehler und unsere Schwächen haben eine Absicht. Wir mssen nur zwei Dinge lernen:
1. Gott im Leid zu sehen.
2. Aus unserer Situation das Maximale für Gott herauszuholen.

Was sind deine Berufung und dein Ziel im Leid? Lass uns gemeinsam beten. ♥

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