Wie fastet & betet man eigentlich?

Das habe ich mich dieser Tage tatsächlich ernsthaft gefragt. Ich glaube, als ich das letzte Mal gefastet habe, habe ich mir nicht so viele Gedanken darüber gemacht. (Ganz zu schweigen von den fehlenden Erinnerungen daran, wozu und was ich überhaupt gefastet habe …) Doch mir ist es dieses Mal umso bewusster:

Zu fasten & zu beten bedeutet, das eigene Herz vor Gott zu demütigen. Es geht darum, etwas aufzugeben, worin du Befriedigung suchst, um näher an Gottes Herz zu kommen. Beim Fasten beten wir Gott mit unserem Körper an und trennen die Verbindung zu dieser Welt noch bewusster. Das Ziel einer Zeit des Fastens & Betens ist, Gott zu erlauben, deine Bedürfnisse zu befriedigen.

Aber wie macht Gott das? Meinem Hunger begegnen? Jesus selbst sagt in der Bibel:

„Meine Nahrung ist, dass ich den Willen Gottes tue, der mich gesandt hat.“ (Joh 4,34a)

Wir fasten & beten, weil wir Großes von Gott erwarten. Weil unser Gebet NOTWENDIG und WELTBEWEGEND ist – weil es Not wendet und die Welt bewegt. Denn Erweckung und Wunder beginnen in uns – mit unserem Gehorsam.

Und Fasten ist dafür eine unglaublich wertvolle Möglichkeit, die Gott uns schenkt. Denn die stetige Erinnerung unseres Körpers, dass man hungert, ist wie eine Aufforderung zu beten, Gott lobzupreisen und sich ihm noch mehr zu nahen. Hunger treibt dich in die Arme Gottes.

Doch sei nicht nur nah an Jesus – sei in Jesus. Wir müssen leben, wie die Bibel es in Galater 6,16 sagt:

„Lasst den Geist Gottes euer Leben bestimmen, dann könnt ihr den Begierden in euch widerstehen.“

Durch Fasten werden wir stark im Geist, um gegen Begierden (wie bspw. Hunger) und in geistlichen Kämpfen bestehen zu können.

Das durfte ich während meines gestrigen Fastentages für den BEAM-JuGo am Samstag zum ersten Mal besonders stark merken. In dem Hunger begegnet mir Gott und ich spüre die Kraft des Gebets.

Fastest du?

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