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Gott, ich habe so viele Fragen. So viele Fragen, auf die ich für mich derzeit keine klaren Antworten finden kann.

Weißt du, ich würde dich so gerne besser verstehen können, dein Wort besser begreifen können, deinen Willen besser erkennen können. Ich hätte so gerne Mäuschen gespielt, als du die Welt geschaffen hast, als du mit Israel Geschichte geschrieben hast, als du in menschlicher Gestalt mit Namen Jesus über diese Erde gewandelt bist. Ich hätte gerne den Autoren der Bibel über die Schulter geschaut, um zu erleben, wie dein heiliger Geist in ihnen wirkt und durch sie spricht und was sie in ihren individuellen Umständen bewegt und antreibt. Ich hätte gerne so viel miterlebt …

Doch auch wenn ich das nicht habe, weiß ich, dass dein Wort Wahrheit ist. Dass dein Wort Autorität hat. Dass dein Wort klar ist. Und dass ich durch dich, Jesus, irgendwann klar sehen kann.

Und, Gott, weißt du, was ich hoffe? Ich hoffe, dass wir Christen uns alle irgendwann nicht mehr über nicht-heilsrelevante Themen streiten. Dass wir irgendwann so sehr auf dich, Jesus, fokussiert sind, dass wir in Liebe alle zusammenhalten können – egal, was wir über B- und C-Fragen denken. Weil wir alle erlösungsbedürftig und fehlbar sind und weil du unser Retter bist. ❤️

Struggelst du auch mit diesen oder ähnlichen Fragen? Mit welchen Fragen kämpfst du derzeit? Und bist du zu einem Ergebnis gekommen?

4 Kommentare
  1. Ilka sagte:

    Oh, wie sehr ich diese Fragen verstehe!
    Ich stelle sie mir ebenfalls. Mal eindringlicher, mal weniger. Weil ich es besser schaffe zu akzeptieren, dass ich es nie “ganz” und “vollends richtig” verstehen kann.
    Es gibt noch mehr Fragen, die ich mir stelle. Auf die ich keine Antwort habe.
    Aber ich glaube, Gott sagt zu mir (uns allen): “Vertraue mir trotzdem! Trotz all deiner Fragen. Trotz dem Verwirrtsein. Trotz dem Frust. Ich sehe das große Ganze. Den Anfang u d das Ende. Und alle scheinbaren Abweichungen alle Unvorhersehbarkeit für dich – I am in control. Always.” (Das Deutsche wirkt da kraftloser für mich. Platter.)

    Und ja, das ist es auch. Frust! Auch Verzweiflung. Wut!
    Warum verstehe ich es nicht? Warum versteht der andere es anders? Warum sagst du nichts dazu?
    Warum rettet du das eine Kind nach dem Unfall – das andere lässt du aber sterben und greifst nicht ein!??! Du kannst das doch!! Warum TUST du es nicht? Obwohl wir flehen, bitten, das Kind zu retten? Obwohl du sagst, dass wir alles, was wir in deinem Namen erbitten auch erhalten? Auch, wenn wir glauben, ja, wissen, du kannst es retten?! WARUM??
    Kann ich mich WIRKLICH darauf verlassen, dass du meinen Sohn rettest?
    Nein, es kann auch sein, du lässt ihn sterben. Ja, es wird was Gutes daraus passieren. Aber ich würde trotzdem auf immer keinen Sohn mehr haben. Ist dann nicht alles danach nur ein schmales “Gutes”?
    Kann ich dir wirklich vertrauen?

    Es ist schwer.

    Antworten

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  1. […] Letzten Samstag habe ich mir ein Herz gefasst und meinen Angsthasen-Mut zusammen genommen, um Fragen zu stellen – schwierige, kritische, kontroverse Fragen. Offen und ehrlich. Und der Antwort-Tonus war überraschenderweise nicht: „Wie kann sie nur!? Ist sie abgefallen???“, sondern viel mehr Verständnis, Fürsorge und Liebe. Und dafür bin ich unheimlich dankbar. […]

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