Diese Heuchelei derzeit macht mich wütend. Auf der einen Seite wird für die Vielfalt von Menschen gekämpft, ein Awareness-Monat gestaltet, für die Beleuchtung eines Stadions mit Fahnen und Parolen demonstriert. Doch auf der anderen Seite wird auf ein „Recht auf Abtreibung“ gepocht und das Leben zahlreicher Menschen, die der Ursprung der Vielfalt sind (!), vollkommen ignoriert.

Johannes Hartl hat es neulich ziemlich gut auf den Punkt gebracht, als er eine künftige Gesetzesänderung kommentierte. (Laut Gesetz soll es zukünftig nicht nur verboten sein, Küken direkt nach dem Schlüpfen zu töten, wie es ab 2022 der Fall ist, sondern auch Hühnerembryonen ab dem 7. Bebrütungstag, da die Schmerzen empfinden könnten.)

„Hühner-Embryonen werden besser geschützt als Menschen-Embryonen. Keine Pointe.“

Völlige Zustimmung. Warum wird Vielfalt vernichtet, bevor sie sich entfalten kann? Warum bringen wir unser eigen Fleisch und Blut um? Wie können wir mit geschwellter Brust sagen, wir würden für Vielfalt kämpfen?

Hört auf mit der Heuchelei und fangt an, zu handeln statt zu reden und die vielen Morde an ungeborenen Kindern zu beenden.

PS: Auf das Thema LGBTQ werde ich – wenn Interesse besteht – noch einmal in einem separaten Post eingehen.

1 Kommentar
  1. Bettina Maier sagte:

    Liebe Daniela!

    Auch ich bin nicht dafür, noch nicht geborenes Leben abzutreiben. Wenn es nach mir ginge, würde jedes Kind auf dieser Welt willkommen sein, und hätte die Chance, in einer Familie geborgen aufwachsen zu dürfen.

    Leider ist die Realität auf dieser Welt oft nicht so, wie wir beide uns das erhoffen und wünschen.

    Deshalb habe ich im Lauf meines Lebens auch gelernt, Frauen zu verstehen, die ihr Kind notgedrungen abtreiben müssen. Sei es, weil sie keine gute Startposition im Leben hatten, und sich selber notgedrungen gerade so über Wasser halten… Oder, weil sie schon mehrere Kinder haben, und sie die Aussicht auf ein weiteres in Depressionen verfallen lässt…

    Ich glaube, die Hauptaussage von Jesus heisst schlichtweg „Liebe und Verständnis“. Ich denke, das trifft auch auf diesen Sachverhalt zu.

    Herzliche Grüße,
    Bettina

    Antworten

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