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Social Media ist nur so oberflächlich und Fake wie die Accounts, die du abonnierst.

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„Social Media ist fake!“ Die Message, die seit Jahren wie ein Warnschild über Instagram schwebt. Dennoch bleibt die Frage, wie es so weit kommen konnte. Wer hat angefangen, Bilder bei Instagram zu inszenieren und wer hat aufgehört, nichts als die Wahrheit zu zeigen? Ist das wirklich die richtige Frage? Blenden wir uns damit nicht selbst?

Eine Antwort auf Sarah Marie und eine Ergänzung der Gedanken ihres letzten Videos.

1. Wir sind Social Media.

Die sozialen Medien wären nichts ohne die soziale Komponente – uns. Wir formen Social Media, wir füllen Social Media, wir sind das Herz von Social Media. Ohne unseren Content gäbe es diese Netzwerke gar nicht. „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.“ Und das gilt eben auch im Internet. Wir erwarten, echte Bilder zu sehen, echte Meinungen zu lesen, echte Videos zu schauen, aber erfüllen können wir diese Erwartungen selbst nicht.

2. Wir filtern.

Wieso beklagen wir uns also, dass andere Leute auch filtern? Wir wissen, dass viele Bilder und Videos nur Momentaufnahmen sind – inszeniert, gestellt, gefaked. Aber: Wir wollen nicht denken. Wir wollen uns Bilder und Videos anschauen, ohne mitdenken zu müssen, ohne hinterfragen zu müssen.

3. Wir konsumieren ohne Verstand.

Sind wir wirklich so unaufgeklärt?

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

1784 von Immanuel Kant gesprochen, aber aktueller denn je. Wir müssen anfangen, kritischer zu denken, aber dabei genießen können. Wir müssen hinterfragen, aber nicht alles als falsch oder schlecht abtun. Die sozialen Medien sind neben dem Kommunikationsaspekt auch Unterhaltungsmedien. Also sollten wir sie auch als solche betrachten. Und nicht alles zu ernst nehmen.

Wie nutzt ihr die sozialen Medien? Neigt ihr dazu, unreflektiert „rumzuscrollen“?

 

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Sind wir nicht irgendwie alle von der Angst getrieben, etwas zu verpassen?

Am Freitagabend in unserer Jugendstunde haben wir uns mit dem Thema „Glaube“ bzw. „Im Glauben wandeln“ beschäftigt. Unter anderem ging es auch um die Frage, was einen vom Bibellesen abhalten könnte. Als ich diese Frage mit: „Die Angst, während des Lesens etwas zu verpassen“ beantwortet habe, erschienen mir einige darüber erstaunt. Deswegen möchte ich mich im heutigen Post der Frage widmen: Leiden wir nicht alle an FOMO?

Aber fange ich mal ganz von vorne an: Was ist eigentlich FOMO?

FOMO – die Kurzfrom von „Fear Of Missing Out“. Das ist die Angst, etwas zu verpassen.

Ich bin mir sicher, dass jeder schon einmal diese Angst gespürt hat. Die Angst, irgendwo nicht dabei zu sein, etwas nicht zu wissen oder zu verpassen, was so besonders oder wichtig wäre.

In meinem Artikel „Gen Y – Phänomene & Probleme einer Generation“, den ich 2016 geschrieben habe und in welchem ich mitunter dieses Thema behandle, zitiere ich die Bloggerin Jana Wind, die FOMO passend beschreibt:

„‚Wie viele kommen denn heute Abend?‘ – ‚Naja, ich hab so 30 eingeladen, also zwischen 1 und 30.‘ Das ist unsere Generation relativ gut zusammengefasst.“

Wir sind so sehr daran gewöhnt, im ständigen Informationsfluss zu sein, dass wir begonnen haben, all unsere Möglichkeiten zu bewerten. Dafür halten wir uns gerne alle Optionen offen. Die Folge: Man kann uns nicht mehr beim Wort nehmen, weil uns Verbindlichkeiten die Freiheit und vor allem die Optionen rauben.

Die Lösung für dieses Problem? So simpel wie einfach: Auf Gott vertrauen – dass die Zeit in Gottes Nähe wertvoller ist als alle Möglichkeiten, dass es Gott ehrt, wenn ich zuverlässig bin und mir selbst im Leben hilft, treu zu sein.

Jetzt würde mich interessieren: Hast du FOMO auch schon einmal in deinem Leben gespürt?