Wir sind größer als Riesen, denn wir können jeden Goliat bezwingen!

Und weißt du was? Das ist keine hochmütige Selbstüberschätzung, so wie es auch David in 1. Samuel 17 vorgeworfen wurde:

„Ich weiß genau, wie hochnäsig und eitel du im Grunde deines Herzens bist!“ (V. 28)

Das ist biblische Realität.

Im gleichen Kapitel, wie wir von den Zweifeln an David lesen, lesen wir ebenfalls von seinem überragenden Sieg über den Riesen Goliat. Aber nicht etwa, weil er selbst so ein unglaublicher starker und begabter Kämpfer ist. Als er in den Kampf ziehen will, wird über ihn gesagt:

„Das kannst du nicht! Du bist ein junger Mann, und [Goliat] ist von Jugend an im Kampf erprobt.“ (V. 33)

Es wird sogar versucht, ihm Sauls Rüstung über zu ziehen, aber sie passt nicht. David kämpft letztendlich nur mit einer Steinschleuder – und Gott. Und er gewinnt. Denn Gott war seine Stärke.

Ich glaube, wir leben heutzutage viel zu sehr im Schauen statt im Glauben. Wir sehen Riesen vor uns und knicken ein. Wer meine täglichen Instagram-Stories und Vlogs verfolgt, weiß, wie oft ich selbst immer wieder vor scheinbaren Riesen stehe – und wie viel Angst ich dabei habe. Doch gerade in den letzten Tagen ist mir die Geschichte von David und Goliat in den Sinn gekommen. Lustigerweise durch eine Werbung auf Instagram zum Soundtrack von League of Legends. (Yes, for real.) Im Song „Giants“ singt True Damage folgende Zeilen:

„We’re livin’ like giants, yeah, giants. We’re bigger than giants, we’re giants, oh.“

Darum möchte ich dich mit dem heutigen Post ermutigen. Fühlst du dich den Riesen in deinem Leben immer gewachsen? Nein? Sei dir sicher, du bist größer als sie!Jesus ist deine Stärke! Nimm deine Gegner ins Visier. Egal, wer es ist. Deine Ängste, Unsicherheiten, Zweifel, Menschen, die dich runterziehen, deine Umstände oder den Teufel. Du wirst gewinnen! Kämpfe!

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In meinem Berufungs-Workshop am vergangenen Wochenende habe ich mit den Mädels unter anderem auch über Geistesgaben und Talente gesprochen und wie Gott sie gebraucht. Ein wichtiger Punkt, den ich den Mädels mitgegeben habe, ist, dass wir Gaben auch für uns selbst zur Ermutigung einsetzen dürfen. Das lesen wir in 1. Korinther 14,4:

„Wenn jemand in anderen Sprachen redet, wird er selbst dadurch im Glauben gestärkt; doch wer prophetisch redet, der stärkt die ganze Gemeinde.“

Die Gaben dienen in erster Linie dazu, für die Gemeinde und zur Ehre des Herrn eingesetzt zu werden. Aber (und nun wird es interessant) in zweiter Linie sagt die Bibel, dass uns die von Gott geschenkten Begabungen auch zur eigenen Ermutigung dienen. Daher mein Rat für dich: Nutze deine Gaben! Sei es das kreative Erleben des Wortes Gottes beim Bibel Journaling oder das Beten in Sprachen oder das Lobpreisen und Musizieren.

Zudem ist genau das ein wichtiger Schlüsselfaktor, wie Gott unsere Herzen nach großem Leid heilen kann. Indem er uns durch den Einsatz unserer Gaben erfüllt. Darüber habe ich auch mit Kati Siemens in ihrem Podcast gesprochen. In der Bonus-Folge des Podcasts kannst du hören, worum genau es ging.

Den Link zum Podcast findest du hier:

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Sei gesegnet!

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Preist den Herrn, der meine Schuld bezahlt hat! ♥

Als ich gestern Abend einen Post schreiben wollte, wusste ich nicht genau, wie ich beginnen soll. Zu voll, zu laut und freudeerfüllt war mein Herz. Darum habe ich Gott gebeten, dass er mir einen guten Gedanken schenkt, um meine Gefühle ausdrücken zu können. Und dann fiel mir folgender Satz ein: „Jesus hat alles bezahlt.“

Zack, da war er – der Gedanke, den ich gebraucht habe und der meine Gefühle auf den Punkt bringt. Jesus hat meine Sündenschuld am Kreuz bezahlt – er hat mit seinem Leben für die Fehler und Sünden gebüßt, die ich begangen habe. Und er hat meine Auto-Rechnungen beglichen – bis auf den letzten Euro.

Ich bin immer noch ganz fassungs- und sprachlos, voller Freude und Dankbarkeit, aber auch ungläubig und beschämt, so wenig Vertrauen in Gott gehabt zu haben. Dieser Tage habe ich in den Psalmen gelesen:

„Du hast meine Trauer in einen Tanz voller Freude verwandelt. Du hast mir die Trauergewänder ausgezogen und mir Freude geschenkt.“ (Psalm 30,12)

Und kein Vers könnte besser passen. Ich war so voller Furcht und Sorge, mein Herz erfüllt mit Trauer – und nun hat Gott alles ins Gegenteil verkehrt. Er hat mir so gut wie alle Furcht genommen und er hat mein Herz mit Freude gefüllt über seine Treue und Liebe.

Als ich gestern Abend nach Inspirationen zum Post gegoogelt habe, bin ich auf die Hymne „Jesus paid it all“ gestoßen. Und ich bin baff über diesen schönen Text! Und vor allem die klare Message: Jesus hat alles bezahlt – darum schulde ich ihm alles. Wenn Jesus für mich „all in“ geht, für mich und meine Sündenschuld den Kreuzestod auf sich nimmt, damit ich Vergebung und ewiges Leben erfahren kann, dann will ich auch für ihn „all in“ gehen. Meine Zeit gehört Gott. Und ab nächstem Jahre möchte ich ihm noch mehr davon geben. Im Vertrauen auf ihn und seine Versorgung.

Amen!

Foto: Jasmin von @liebezurbibel

 

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Gott ist allmächtig. Er kann alles, ohne Frage.

Kennst du schon die Geschichte in der Bibel, wo Gideon gegen die Midiantier kämpfen soll? Immer wenn ich das Wort „Gerstenbrot“ höre, muss ich daran denken.

Israel wurde nämlich von dem Volk Midian und anderen belagert und Gott hatte Gideon (ein normaler Bauer by the way) berufen, die Feinde zu schlagen. Endgültig.

Gideon ist erstmal nicht so begeistert von der Idee und weiß nicht wie und womit, weil er ja nun wirklich keine Erfahrung hat, aber Gott sagt:

„Ich werde mit dir sein. Du wirst Midian vernichten, als wäre es nur ein einziger Mann.“ – Ri 6,16

Und auf einmal klingt es ganz easy. Weil GOTT KANN. Es kommt nicht darauf an, wer Gideon ist und welche Fähigkeiten er hat. Gott kann alles tun. Nichts ist ihm unmöglich! Das ist alles, was zählt.

Gideon ruft sich eine Armee aus dem Volk Israel zusammen, 32.000 Männer, doch Gott sagt es sind zu viele und reduziert die Truppe auf 300. Heftig, oder? Spätestens hier hätte mich persönlich der Mut wieder verlassen. Von der Größe der feindlichen Armee ganz zu schweigen …

Aber Gott ermutigt Gideon, indem er ihn eines Nachts hinunter ins feindliche Lager schickt, um ein Gespräch zu belauschen: Einer der Midianiter hatte geträumt, dass ein Gerstenbrot auf ihr Lager hinunter rollt und ein Zelt komplett zerstört. Die Midianiter wussten sofort, dass sie den Kampf verlieren würden, weil Gott FÜR das Volk Israel war.

Als Gideon und seine Männer „angriffen“ („Lärm machten“ trifft es wohl eher), hatten die Midianiter so große Angst, dass sie sofort flohen und in ihrer Panik sogar sich gegenseitig bekämpften. Somit war es danach für Gideon und seine Truppe ein Leichtes, sie zu besiegen – MIT GOTT an ihrer Seite!

Vielleicht betest du ja gerade für etwas oder weißt nicht, wie du etwas bewältigen sollst – Gott ist nichts unmöglich! (Natürlich vorausgesetzt, dass es auch seinem Plan für dich entspricht)

Eure Vera

Gott will dich beschenken! Welches Wort entdeckst du als erstes?

Ihr Lieben, ich bin in dieser Woche und vor allem durch meine Stille Zeit in den Psalmen sowie den heutigen Gebetskreis wieder so ermutigt, zu sehen, was Gott mir schenkt. Er gibt mir Kraft zum Leben – die Kraft, die die Schöpfung ins Dasein rief und die Jesus von den Toten auferweckte. Dieser Kraft wirkt in mir und uns allen!

„Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Ihm gehört alle Ehre in der Gemeinde und durch Christus Jesus für alle Zeit und Ewigkeit. Amen.“ (Epheser 3,20–21)

Und Gott schenkt uns nicht nur seine Kraft, sondern noch so viel mehr – Ruhe, Frieden, Freude. Ohja, all das brauchen wir in diesem hektischen, vollen und besorgniserrenden Leben doch besonders, oder? Vor allem ich sehne mich dieser Tage danach. Aber ich habe Gottes Versprechen – er wird mir genau das schenken und mich versorgen.

Welches Wort hast du als erstes entdeckt? Oder was brauchst du derzeit am meisten? Schreib es mir gerne!

Vielleicht will Gott dadurch zu dir sprechen und dich ermutigen.

Jesus mit euch, Freunde!

„Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.“ (Jakobus 1,17)

Gott hat so viele wunderbare Eigenschaften, und er zeigt sie uns immer wieder aufs Neue. Ein ganz besonderes Geschenk ist seine Gnade. Denn sie ist das, was uns immer auffängt, wenn wir fallen.

Gott, der mit Sünde absolut nichts zu tun hat, liebt den Menschen dennoch so sehr, dass er Mensch wird und sich opfert, damit wir Zugang zu ihm haben. Das ist Gnade, und diese Erkenntnis hat uns erlöst und zu neuen Menschen gemacht.

Aber der Alltag schafft es immer wieder, uns in die Knie zu zwingen. Wir versagen, sündigen und scheitern an unseren alten, schlechten Gewohnheiten. Und wir bekommen es einfach nicht hin, da rauszukommen. Immer wieder fallen wir, nehmen uns vor, es nächstes mal besser zu machen – und versagen wieder. Ein elender, nervenraubender Kreislauf.

Und dann kommt Gottes Gnade ins Spiel.

Als Gott mir zeigte, dass ich ohne Gnade mein Leben gar nicht bestreiten kann, entschied ich mich, jede Sekunde in seiner Gnade zu leben. Ich hasste mich selbst dafür, eine Versagerin zu sein, aber Gott wies mich darauf hin, dass ich in seinen Augen immer noch sein Kind bin – und zwar fehlerlos und heilig gesprochen durch Jesu Blut. Ich bin in Gottes Augen kein Versager, im Gegenteil. Wenn ich wieder verzweifle, weil ich nichts schaffe und in meinem Selbstmitleid versinke, wartet er sehnsüchtig darauf, dass ich zu ihm zurückkomme und mich in seine Arme, in seine Gnade schmeiße. Seine Gnade hebt mich auf und erinnert mich daran, dass nicht mehr ich lebe, sondern Christus in mir. 

Wie hast du das letzte mal erlebt, dass du ohne Gottes Gnade nicht leben kannst?

Eure Jacky

JETZT auf DEUTSCH: Der #littlebibleplan meiner lieben Jenny von littlefaithblog.com

Freunde, ihr kennt mich. Wenn es etwas für Gott zu tun gibt, bin ich schnell Feuer & Flamme. (Auch wenn ich immer Zeit-Struggles habe.) Aber bei diesem Dienst hat mein Herz einfach geschrien: „Hier will ich dienen!“ ♥️ Darum freue ich mich riesig, euch heute diese grandiose Neuigkeit mitteilen zu dürfen!

Ich kannte Jenny schon etwas länger durch ihre Lesepläne. Doch richtig kennengelernt habe ich sie in 2018 durch unser gemeinsames Schicksal – uns wurde beiden das Herz gebrochen. Doch Gott hat uns geheilt und mit dieser Freundschaft gesegnet! ♥ Ich bin Gott unglaublich dankbar und freue mich riesig über Jenny, ihr hingegebenes Herz und ihren Dienst. Und: dass ich nun auch ein Teil dessen sein darf, indem ich die Bibellesepläne ins Deutsche übersetze. ♥ Solche Wege kann nur Gott führen!

Der kleine Bibelleseplan für den Monat November dreht sich rund um Israel. ♥ Hier gelangt ihr zum Download.

 

Foto:

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank Alex und Beni Funk, die dieses Foto für mich extra in ISRAEL fotografiert haben ♥ Ihr seid grandios!
Die beiden sind übrigens nach Israel ausgewandert, leben nun mit ihrer Family dort und bieten auch eigene Reisen sowie eine Unterkunft an. Falls ihr mal ein tolles Reiseziel in Israel sucht » Hier seid ihr richtig!

ENGLISH (for my dear friend Jenny ♥):

Guys, you know me well. If I see work for the lord to do – I do it. Even if I have no time for it. But this ministry I LOVE to do!

I got to know Jenny by her amazing bible plans (especially the Disney themed plan) and our same experience in the past year – our hearts got broken. But God healed them! And he blessed us with this special friendship. I’m really excited and thankful for Jenny, her jesus-loving heart and her ministry – and that I can be a part of her ministry by serving her with translating the reading plans into german. Thank you, Jesus! ♥

„Spirit lead me where my trust is without borders.“
Deutsch: „Heiliger Geist, leite mich dorthin, wo mein Vertrauen grenzenlos ist.“
(Hillsong United – Oceans)

Als meine Freundinnen und ich gestern Abend in meinem Wohnzimmer zusammensaßen und uns während des Films, als das Internet kurz ausfiel, unterhielten, lief „Oceans“ im Hintergrund. Eine meine Freundinnen fragte, ob im Refrain „when“ oder „where“ gesungen wird. Die Gedanken darüber haben mich nicht mehr losgelassen.

Grenzenloses Vertrauen in Gott – das ist wohl eins der erstrebenswertesten Ziele im Leben eines Christen überhaupt. Grenzenlos. Ha, wenn das mal so einfach wäre. Seien wir mal ehrlich – vor allem dann, wenn Dinge unser Denken übersteigen, es über unsere Komfortzone hinaus- oder einfach gegen unsere Lebensplanung geht, schwankt das Vertrauen in Gott sehr.

Doch unsere Hoffnung ist Gott selbst in diesen Situationen. Selbst wenn unser Vertrauen schwankt, ist Gott treu und steht zu seinem Wort. Und wenn wir errettet sind, heißt das, dass der heilige Geist uns immer beisteht. Wie hoffnungslos wären wir, wenn wir den heiligen Geist nur dann hätten, wenn unser Vertrauen grenzenlos wäre? Denn ohne Gottes Wirken und seinen Geist in uns können wir gar nicht grenzenlos vertrauen. Er schenkt uns Hoffnung, macht uns Mut und rüstet uns aus. Nichts kommt aus uns selbst.

Also ist die Aussage „Spirit, lead me where my trust is without borders“ eine Einladung an Gott, dich in deinem Leben dorthin zu führen, wo du lernen kannst, Gott grenzenlos zu vertrauen. Das werden Situationen sein, die dein Denken übersteigen, über deine Komfortzone hinaus- oder gegen deine Lebensplanung gehen – aber sie werden sich lohnen. Weil du den unvergleichlichen Schatz gewinnst, Gott mehr und mehr zu vertrauen.

Höre dir das Lied noch einmal bewusst an und lege Gott dein Leben hin! ♥

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Endlich ist es soweit! ♥ Christine und ich feiern heute den Anmeldestart für unsere Workshops! Wir freuen uns wie Honigkuchenpferde und sind mega gespannt darauf, was Gott durch unsere Workshops bewirken wird.

Im Frühjahr diesen Jahres haben wir das erste Mal über diese gemeinsame Idee gesprochen und dafür gebetet. Seitdem ist es zu unserem Herzensanliegen geworden, an dem wir durch Gottes Kraft & Gnade in den letzten Monaten arbeiten durften. Zwischendurch wurden wir von Gott immer wieder korrigiert und neu ausgerichtet und durften dabei unheimlich viel lernen. Wir haben monatelang unsere Köpfe zusammengesteckt, nachgedacht, gebetet, gegrübelt und die Bibel studiert. Nun ist es unsere Vision, dass wir mit unseren Workshops Frauen und Mädchen in ihrer Identität in Christus stärken und ermutigen können. ♥

Denn „königlich weiblich” heißt nicht nur, äußerlich zu strahlen, sondern von innen heraus erleuchtet zu werden. Es bedeutet, den eigenen Wert in Christus zu kennen, die geschenkten Gaben und Talente zu begreifen und als Frauen Gottes zu leben.

Wir wollen Frauen und Mädchen mit der Liebe Gottes erreichen und sie in ihrem Alltag abholen – und dabei nicht einfach nur in der Theorie stehen bleiben, sondern praktisch werden und Schritte im Glauben gehen. Wir wollen Mädels & Frauen mit dem Wort Gottes zurüsten und gemeinsam von der ENTmutigung zur ERmutigung kommen.

Unser Projekt und unser Dienst sollen allein Gott zur Verherrlichung und zur Freude der Heiligen und Schwestern im Glauben dienen.

Zu Beginn jedes Workshops wollen wir gemeinsam die Waffenrüstung Gottes betrachten und ihre Bedeutung für unser Glaubensleben aufschlüsseln. Danach widmen wir uns den Modulen stark, bereit, unbesiegbar, schön, entschlossen und mutig. Diese könnt ihr individuell für eure Gruppe auswählen und buchen.

» Mehr Infos: HIER

Eure Daniela & Christine

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5)

Gott sorgt sich um jedes seiner Kinder, ganz persönlich! Du, ja du bist ihm wichtig. Alleine die Tatsache, dass ein großer Gott sich um so kleine Geschöpfe wie uns sorgt, sollte unsere Herzen schon zum Jubeln bringen!

So wie eine Mutter ihr Kind liebt und umsorgt, genauso und noch viel mehr sorgt Gott für uns. Doch eigentlich ist es genau andersherum: So wie Gott für uns sorgt, sorgt eine Mutter für ihr Kind. In Spr 31,20 ist von einer Frau nach Gottes Herzen die Rede. Diese Frau „tut ihre Hand dem Unglücklichen auf und reicht ihre Hände dem Armen”. Die Fürsorge ist eine Eigenschaft, die Gott uns Frauen gegeben hat. Gott selbst ist fürsorglich und hat diese Eigenschaft in unsere Herzen gelegt. Auf diese Weise ähneln wir unserem Schöpfer, ist das nicht wunderschön?

Wenn ich an Gottes Fürsorge denke, fällt mir die Bibelstelle aus 4. Mo 11,14–17 ein. In dieser Situation kommt Mose zu Gott und ist sehr niedergeschlagen und kraftlos. Ja, er bittet Gott sogar, dass er ihn umbringt. Die Last des Volkes wird Mose zu viel und er kommt mit seiner Kraftlosigkeit zu Gott. Und was macht Gott? Er schickt Mose 70 Älteste, die Gott mit dem heiligen Geist segnet und damit voll ausgerüstet sind, Mose in seiner Arbeit zu unterstützen. Gott setzt sich aktiv für Mose ein und sagt: „Du brauchst jemanden, der dir die Last des Volkes abnimmt? Hier hast du 70 Helfer!“

Wenn ich Ereignisse aus dem alten Testament lese, tendiere ich dazu, zu vergessen, dass ich jeden Tag mit dem selben Gott rede, zu dem auch Mose damals sprach – aber genau das ist der Fall!
Wenn Gott so für Mose sorgt, dann will er mit der gleichen Hingabe für dich und mich sorgen. Vielleicht schickt Gott dir nicht direkt 70 Älteste als Unterstützung, aber vielleicht eine Freundin, ein Gespräch oder einen Bibelvers.

Hast du seine Fürsorge schon in deinem Alltag entdeckt?

Eure Mia