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Warum „das Wort“ aus Johannes 1 NICHT die Bibel ist.

Ich habe in meiner gestrigen Instagram Story über die sehr missverständliche Formulierung „Scripture saves“ gesprochen, um zu betonen, dass nicht die Schrift rettet, sondern Jesus Christus allein. Er ist unser Erlöser. Er ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben. Er hat Gnade möglich gemacht.

Natürlich (!) gibt die Bibel Zeugnis von dieser Rettung, die Christus uns geschenkt hat, und führt uns immer wieder in die Erkenntnis, in die Nähe Gottes, an sein Herz. Aber (!) sie ist nicht die Rettung selbst. Und sie ist weder „das Wort“ (lógos), noch Gott.

Wir sollten die Bibel nicht zu etwas machen, was sie nicht ist. Gott ist es, der uns rettet, der uns Glaube schenkt, der uns unsere Sünden erkennen lässt. Nicht die Bibel.

Verwechselt das bitte nicht!

Welche Formulierungen oder Behauptungen begegnen euch auch öfters, die missverständlich sind oder die man verwechseln kann? Schreibt sie mir gerne! Ich mache daraus eine Serie.

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Wozu brauchen wir Brücken?

Vor etwas mehr als drei Monaten wurde eine Prophetie in mein Leben gesprochen, die mich seitdem nicht mehr loslässt. Ich möchte euch gerne davon erzählen und warum ich glaube, dass sie von Bedeutung für die Christenheit ist.

In dem prophetischen Eindruck war eine Kluft mit zwei Klippen zu sehen. Und mittendrin in diesem Szenario war ich – laufend auf einer wackeligen, sich unsicher anfühlenden Hängebrücke. Doch mit jedem Schritt, den ich gegangen bin, hat sich hinter mir eine feste Brücke aus Beton gebildet. Eine, über die es völlig normal ist, zu laufen. Eine, vor der man keine Angst hat, weil sie hält.

Die Person hat mir zugesprochen und über mein Leben gesagt, dass ich eine Wegbereiterin bin. Und auch wenn ich derzeit über ungewisse und herausfordernde Hängebrücken laufe, traut Gott es mir zu, weil ich IHM vertraue. Und mit meinen Schritten bereite ich einen Weg vor, der eine stabile Brücke wird.

Ich darf eine Brückenbauerin für die Menschen sein, die nach mir kommen und für die es dann normal wird, über diese Brücke zu gehen. Auch wenn ich derzeit als Pionierin vorangehen und diese Brücke erkämpfen muss, ist Gott mit mir und leitet mich. Er kämpft für mich und bahnt mir Wege, während ich für andere Menschen Wege bahne.

Was. Für. Ein. Krasses. Prophetisches. Wort.

Freunde, genau aus diesem Grund bete ich von ganzem Herzen, dass Gott mir hilft, eine Brückenbauerin zu sein. Weil ich das nicht alleine kann, weil ich genauso unsicher bin. Aber weil wir diese Brücke brauchen.

Es gibt Klüfte, die es zu überwinden gilt. In der Gesellschaft, aber vor allem in der Christenheit. Wir spalten uns und der Ärger übereinander verzehrt uns. Das sollte so nicht sein, Freunde! Bei uns sollte Liebe regieren.

Und darum baue ich weiter an dieser Brücke – ob ihr das nun wollt oder als nötig anseht oder nicht. Denn mir ist vollkommen egal, wer meine Hängebrücke zum Wackeln bringen möchte, weil ich weiß, dass Gott meine Schritte festigen wird. Er will diese Brücke bauen.

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Als vor ein paar Wochen die E-Mail von IDEA TV mit der Anfrage für das „Wort zum neuen Jahr“ in mein Postfach geflattert ist, war ich erstmal perplex. Es war genau der Tag, an dem ich hier offen meine Zweifel geteilt und an dem ich mich so schwach und schlecht gefühlt hatte.

Für mich war das nicht nur eine Anfrage für einen TV-Beitrag – es war vor allem ein Trost und eine Bestätigung, dass Gott mich trotz meiner Zweifel und Fragen annimmt und nicht abweist. Genau, wie er es in der Jahreslosung 2022 sagt:

„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ – Johannes 6,37

Davon spreche ich auch im Beitrag von IDEA TV.

Denn Jesus weist niemanden ab, der zu ihm kommt – er nimmt jeden an. Die Frage ist: Tun wir Christen das auch?

Das ist der Punkt, der mir seit langem Bauchschmerzen bereitet. Ich glaube, wir nehmen Menschen oftmals nur an, wenn wir sie mögen oder wenn sie die gleiche Meinung teilen wie wir. Aber was passiert, wenn jemand bspw. für oder gegen die Impfung ist, ein anderes Bibelverständnis hat oder anders über Homosexualität denkt? 

Wir maßen uns viel zu schnell an, Menschen aufgrund bestimmter Entscheidungen oder Taten, die nicht heilsrelevant sind, abzulehnen und ihnen den Glauben abzusprechen.

Doch die Wahrheit ist: Wir haben Gott alle nicht vollständig und richtig erkannt. Unsere Erkenntnis ist immer mehr falsch als richtig, weil unsere Erkenntnis nur Stückwerk ist.

Wenn Menschen ehrlich und ernsthaft zu Jesus kommen wollen, wird er sie nicht abweisen oder hinausstoßen. Jesus hat uns vorgelebt, wie echte Annahme aussehen kann. 

Darum möchte ich mich von Jesus im kommenden Jahr noch viel mehr gebrauchen lassen, meine Vorurteile ablegen und allen Menschen mit Annahme begegnen.

Ist das auch dein Wunsch und Gebet für 2022?

Hier kannst du den Beitrag nachträglich bei YouTube anschauen.

Gottes Segen für das neue Jahr 2022

Eure Daniela 

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Noch eine neue Herausforderung für 2022 gesucht?

Dann starte mit mir durch und lies die Bibel in 2 Jahren!

Freunde, ich bin absolut hyped! ♥ Der Duft des neuen Jahres liegt schon in der Luft und mit ihm steigt in mir die Vorfreude auf neue Herausforderungen und Ziele auf. Hach, ich liebe diese Zeit zu Beginn eines neuen Jahres, in der alles viel möglicher scheint. (Obgleich das natürlich eigentlich Quatsch ist, weil man jederzeit mit Jesu Kraft & Gnade neu starten kann.)

Für das neue Jahr habe ich mir vor allem ein Ziel vorgenommen: Endlich beginnen, die Bibel einmal komplett durchzulesen. Tatsächlich habe ich das noch nie geschafft, obwohl ich schon seit fast 11 Jahren Christin bin. Mein Freund hat mich aber in letzter Zeit so sehr dazu ermutigt, dass ich mir nun dieses Ziel gesteckt habe.

Darum habe ich …
1.) … einen Leseplan entwickelt, mit dem man ca. 15 Minuten/Tag liest (also voll machbar).
2.) … diese Challenge gestartet, da man viel motivierter ist, wenn man neue Ziele gemeinsam in Angriff nimmt.

Ihr wollt mitmachen? Ihr habt drei Möglichkeiten, den Bibelleseplan „Jesus entdecken“ zu erhalten:

  1. Ihr ladet euch auf meiner Website die PDF-Datei des Bibelleseplans herunter.
  2. Ihr speichert euch die monatlichen Bibelleseplan-Posts ab, die jeweils am 1. eines Monats gepostet werden.
  3. Ihr beginnt den Bibelleseplan in der Bibel-App von YouVersion (aktuell leider noch nicht verfügbar).

Ihr wollt euch mit mir und anderen über den Leseplan austauschen?

Super! Dann kommt auf meinen Discord-Server und lasst euch von mir zum privaten Kanal für die Bibellese-Challenge hinzufügen.

Ich freue mich riesig darauf! ♥

PS: Unter dem Hashtag #startschusschallenge findest du unter anderem bei Nelli Bangert, Marie, Romina Huhs und Nadine noch weitere Challenges für deinen Jahresstart 2022!

🎨 Illustrationen: Anne

Eure Daniela ♥

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Für alle, die den Weihnachtstagen voller Sorge entgegen blicken.

Ich möchte euch gerne zusprechen: I feel you! So sehr.

Weihnachten ist eigentlich schon immer mein Lieblingsfest und meine liebste Jahreszeit gewesen. Ich liebe Weihnachtslieder, die vielen bunten Lichter, Plätzchen und Weihnachtsfilme. Ich liebe das „Herunterfahren“ an den Feiertagen, die gemeinsame Zeit mit der Familie, das gemeinsame Essen und Chillen. Ich liebe vor allem einfach diese Atmosphäre, in der man Gottes Liebe und die Liebe der Menschen so viel mehr spürt.

Aber dieses Jahr blicke ich den Feiertagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Ja, Croni hat uns letztes Jahr das Leben schon schwer gemacht. Doch dieses Jahr steht Weihnachten unter einem schlechten Stern – er nennt sich „Impfung“. Entweder bist du dafür oder dagegen. Und egal, welche Position du hast, man versucht dir eine andere aufzudrängen.

Genau davor habe ich in diesem Jahr Sorge. Dass dieses Impf-Thema alles überschatten wird. Dass ein falsches Wort fällt und eine riesige Diskussion vom Zaun bricht.

Aber ist es nicht eigentlich ein anderer Stern, unter dem Weihnachten stehen sollte? Der Morgenstern Jesus Christus, der Licht in die Dunkelheit der Menschen brachte?

Genau daran möchte ich an diesem Weihnachten umso mehr festhalten: Dass Jesus auch in meine persönliche Finsternis kam, um dort Licht zu machen. Und dass ich mich erleuchten lasse, um die Dunkelheit aus meinem Herzen zu verdrängen. All den Zorn, all das Unverständnis, all die Selbstüberschätzung.

Ich verabschiede mich mit diesem Post in meine Weihnachts-Social-Media-Pause und wünsche euch von Herzen friedliche Weihnachten und dass Jesus Licht in eure Dunkelheit bringt!

Seht ihr den Weihnachtstagen auch so zwiegespalten entgegen?

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Ich habe zwar das Gefühl, dass ich mich in meinen letzten Posts stetig wiederhole, aber wie Paulus es so schön sagt:

„Ich werde nicht müde, euch dies zu schreiben, denn es wird euch nur noch mehr stärken.“ (Phil 3,1b)

Mein Ziel mit diesen Posts ist es, unsere Blicke weiter, unsere Herzen weicher und uns selbst gnädiger mit anderen und ihren Meinungen zu machen – vor allem, wenn es um nicht nicht-heilsrelevante Themen geht.

Das schließt konservative, moderne, fundamentale, liberale, gesetzliche und charismatische Christen mit ein. Das schließt jeden Christ mit ein. Denn ich glaube, solange sich manche Christen für die „geistliche Elite“ halten, die allein die wahre Erkenntnis haben, wird es keine Einheit in Christus geben.

Wir sind ALLE dazu in der Bibel aufgefordert, ein Leib zu sein und Frieden zu stiften.

Wie kannst du zur Einheit beitragen? Wo bist du vielleicht noch zu hartherzig?

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„Wer nicht fragt, bleibt dumm.“

Diese Zeile wird wohl jeder aus dem Lied der Sesamstraße kennen. Aber leben wir das tatsächlich in unserer heutigen Gesellschaft und vor allem in unserer christlichen Bubble? Trauen wir uns, Fragen auszusprechen? Begegnen wir anderen in Liebe und Gnade, die Fragen und Zweifel haben? Schaffen wir eine offene und herzliche Zweifel- und Fragenkultur, ohne einander zu verurteilen?

Mich haben in den letzten Wochen und Monaten viele Fragen geplagt, die ich nicht gewagt habe, auszusprechen – aus Angst vor Verurteilung und Ablehnung. Aus Furcht davor, dass Menschen mir den Glauben absprechen und mich für meine Fragen kritisieren. (Versteht mich nicht falsch: Kritik und Ermahnung in Liebe sind gut, aber Verurteilung ist schlecht. Und das sehe leider sehr oft.)

Letzten Samstag habe ich mir ein Herz gefasst und meinen Angsthasen-Mut zusammen genommen, um Fragen zu stellen – schwierige, kritische, kontroverse Fragen. Offen und ehrlich. Und der Antwort-Tonus war überraschenderweise nicht: „Wie kann sie nur!? Ist sie abgefallen???“, sondern viel mehr Verständnis, Fürsorge und Liebe. Und dafür bin ich unheimlich dankbar.

Deswegen möchte ich euch heute ermutigen:

  1. Stellt Fragen! Laut und ehrlich! Fragt Gott, fragt eure Nächsten. Ringt um Wahrheit. Setzt euch mit anderen Meinungen auseinander.
  2. Stellt euren Stolz auf euer eigenes Bibel- und Gottesverständnis zurück und nehmt eure fragenden und verunsicherten Geschwister in Liebe an! ♥

Eure Daniela ♥

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Social Media ist nur so oberflächlich und Fake wie die Accounts, die du abonnierst.

Woran man gute Accounts erkennt und wie man guten Content konsumiert? Das erfahrt ihr im heutigen Beitrag. Ich hoffe, der Beitrag segnet euch und erleichtert euch den Umgang mit Inhalten auf Instagram & Co.!

Mehr zum Thema erfahrt in hier:

YouTube-Video

Blogartikel

Was konsumierst du schätzungsweise am meisten auf Social Media?

Eure Daniela ♥

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+++ weihnachtlicher PODCAST-TIPP incoming +++

 
Ich durfte neulich mit Andy Müller vom Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) für den Podcast von Weihnachten neu erleben darüber sprechen, welchen Blick ich auf Weihnachten habe. Privat und beruflich. Denn beruflich mache ich nicht nur diesen Dienst, sondern bin hauptberuflich in einer Werbeagentur angestellt, in der auch gerne viel Trubel in der Vorweihnachtszeit herrscht.
 
Wir reden im Podcast also unter anderem darüber, wie ich für Weihnachten zur Zeit der Geburt Jesu geworben hätte. Aber nicht nur das: Ich erzähle, wie ich Weihnachten heutzutage erlebe, wie ich versuche, mir (theoretisch) Stress zu nehmen, was ich als besonders wichtig an Weihnachten empfinde und was Weihnachten im Kern für mich bedeutet.
 
Denn man sieht Weihnachten oft als gestresste Zeit – aber es ist vor allem eine geschenkte Zeit, in der sich Gott uns schenkt.
 

Du willst in die Podcast-Folge reinhören?

Den Podcast „Weihnachten neu erleben 2021“ findest du bei Spotify.
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Gott, ich habe so viele Fragen. So viele Fragen, auf die ich für mich derzeit keine klaren Antworten finden kann.

Weißt du, ich würde dich so gerne besser verstehen können, dein Wort besser begreifen können, deinen Willen besser erkennen können. Ich hätte so gerne Mäuschen gespielt, als du die Welt geschaffen hast, als du mit Israel Geschichte geschrieben hast, als du in menschlicher Gestalt mit Namen Jesus über diese Erde gewandelt bist. Ich hätte gerne den Autoren der Bibel über die Schulter geschaut, um zu erleben, wie dein heiliger Geist in ihnen wirkt und durch sie spricht und was sie in ihren individuellen Umständen bewegt und antreibt. Ich hätte gerne so viel miterlebt …

Doch auch wenn ich das nicht habe, weiß ich, dass dein Wort Wahrheit ist. Dass dein Wort Autorität hat. Dass dein Wort klar ist. Und dass ich durch dich, Jesus, irgendwann klar sehen kann.

Und, Gott, weißt du, was ich hoffe? Ich hoffe, dass wir Christen uns alle irgendwann nicht mehr über nicht-heilsrelevante Themen streiten. Dass wir irgendwann so sehr auf dich, Jesus, fokussiert sind, dass wir in Liebe alle zusammenhalten können – egal, was wir über B- und C-Fragen denken. Weil wir alle erlösungsbedürftig und fehlbar sind und weil du unser Retter bist. ❤️

Struggelst du auch mit diesen oder ähnlichen Fragen? Mit welchen Fragen kämpfst du derzeit? Und bist du zu einem Ergebnis gekommen?