◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Gott ist allmächtig. Er kann alles, ohne Frage.

Kennst du schon die Geschichte in der Bibel, wo Gideon gegen die Midiantier kämpfen soll? Immer wenn ich das Wort „Gerstenbrot“ höre, muss ich daran denken.

Israel wurde nämlich von dem Volk Midian und anderen belagert und Gott hatte Gideon (ein normaler Bauer by the way) berufen, die Feinde zu schlagen. Endgültig.

Gideon ist erstmal nicht so begeistert von der Idee und weiß nicht wie und womit, weil er ja nun wirklich keine Erfahrung hat, aber Gott sagt:

„Ich werde mit dir sein. Du wirst Midian vernichten, als wäre es nur ein einziger Mann.“ – Ri 6,16

Und auf einmal klingt es ganz easy. Weil GOTT KANN. Es kommt nicht darauf an, wer Gideon ist und welche Fähigkeiten er hat. Gott kann alles tun. Nichts ist ihm unmöglich! Das ist alles, was zählt.

Gideon ruft sich eine Armee aus dem Volk Israel zusammen, 32.000 Männer, doch Gott sagt es sind zu viele und reduziert die Truppe auf 300. Heftig, oder? Spätestens hier hätte mich persönlich der Mut wieder verlassen. Von der Größe der feindlichen Armee ganz zu schweigen …

Aber Gott ermutigt Gideon, indem er ihn eines Nachts hinunter ins feindliche Lager schickt, um ein Gespräch zu belauschen: Einer der Midianiter hatte geträumt, dass ein Gerstenbrot auf ihr Lager hinunter rollt und ein Zelt komplett zerstört. Die Midianiter wussten sofort, dass sie den Kampf verlieren würden, weil Gott FÜR das Volk Israel war.

Als Gideon und seine Männer „angriffen“ („Lärm machten“ trifft es wohl eher), hatten die Midianiter so große Angst, dass sie sofort flohen und in ihrer Panik sogar sich gegenseitig bekämpften. Somit war es danach für Gideon und seine Truppe ein Leichtes, sie zu besiegen – MIT GOTT an ihrer Seite!

Vielleicht betest du ja gerade für etwas oder weißt nicht, wie du etwas bewältigen sollst – Gott ist nichts unmöglich! (Natürlich vorausgesetzt, dass es auch seinem Plan für dich entspricht)

Eure Vera

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Gott will dich beschenken! Welches Wort entdeckst du als erstes?

Ihr Lieben, ich bin in dieser Woche und vor allem durch meine Stille Zeit in den Psalmen sowie den heutigen Gebetskreis wieder so ermutigt, zu sehen, was Gott mir schenkt. Er gibt mir Kraft zum Leben – die Kraft, die die Schöpfung ins Dasein rief und die Jesus von den Toten auferweckte. Dieser Kraft wirkt in mir und uns allen!

„Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Ihm gehört alle Ehre in der Gemeinde und durch Christus Jesus für alle Zeit und Ewigkeit. Amen.“ (Epheser 3,20–21)

Und Gott schenkt uns nicht nur seine Kraft, sondern noch so viel mehr – Ruhe, Frieden, Freude. Ohja, all das brauchen wir in diesem hektischen, vollen und besorgniserrenden Leben doch besonders, oder? Vor allem ich sehne mich dieser Tage danach. Aber ich habe Gottes Versprechen – er wird mir genau das schenken und mich versorgen.

Welches Wort hast du als erstes entdeckt? Oder was brauchst du derzeit am meisten? Schreib es mir gerne!

Vielleicht will Gott dadurch zu dir sprechen und dich ermutigen.

Jesus mit euch, Freunde!

„Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.“ (Jakobus 1,17)

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Gott hat so viele wunderbare Eigenschaften, und er zeigt sie uns immer wieder aufs Neue. Ein ganz besonderes Geschenk ist seine Gnade. Denn sie ist das, was uns immer auffängt, wenn wir fallen.

Gott, der mit Sünde absolut nichts zu tun hat, liebt den Menschen dennoch so sehr, dass er Mensch wird und sich opfert, damit wir Zugang zu ihm haben. Das ist Gnade, und diese Erkenntnis hat uns erlöst und zu neuen Menschen gemacht.

Aber der Alltag schafft es immer wieder, uns in die Knie zu zwingen. Wir versagen, sündigen und scheitern an unseren alten, schlechten Gewohnheiten. Und wir bekommen es einfach nicht hin, da rauszukommen. Immer wieder fallen wir, nehmen uns vor, es nächstes mal besser zu machen – und versagen wieder. Ein elender, nervenraubender Kreislauf.

Und dann kommt Gottes Gnade ins Spiel.

Als Gott mir zeigte, dass ich ohne Gnade mein Leben gar nicht bestreiten kann, entschied ich mich, jede Sekunde in seiner Gnade zu leben. Ich hasste mich selbst dafür, eine Versagerin zu sein, aber Gott wies mich darauf hin, dass ich in seinen Augen immer noch sein Kind bin – und zwar fehlerlos und heilig gesprochen durch Jesu Blut. Ich bin in Gottes Augen kein Versager, im Gegenteil. Wenn ich wieder verzweifle, weil ich nichts schaffe und in meinem Selbstmitleid versinke, wartet er sehnsüchtig darauf, dass ich zu ihm zurückkomme und mich in seine Arme, in seine Gnade schmeiße. Seine Gnade hebt mich auf und erinnert mich daran, dass nicht mehr ich lebe, sondern Christus in mir. 

Wie hast du das letzte mal erlebt, dass du ohne Gottes Gnade nicht leben kannst?

Eure Jacky

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

JETZT auf DEUTSCH: Der #littlebibleplan meiner lieben Jenny von littlefaithblog.com

Freunde, ihr kennt mich. Wenn es etwas für Gott zu tun gibt, bin ich schnell Feuer & Flamme. (Auch wenn ich immer Zeit-Struggles habe.) Aber bei diesem Dienst hat mein Herz einfach geschrien: „Hier will ich dienen!“ ♥️ Darum freue ich mich riesig, euch heute diese grandiose Neuigkeit mitteilen zu dürfen!

Ich kannte Jenny schon etwas länger durch ihre Lesepläne. Doch richtig kennengelernt habe ich sie in 2018 durch unser gemeinsames Schicksal – uns wurde beiden das Herz gebrochen. Doch Gott hat uns geheilt und mit dieser Freundschaft gesegnet! ♥ Ich bin Gott unglaublich dankbar und freue mich riesig über Jenny, ihr hingegebenes Herz und ihren Dienst. Und: dass ich nun auch ein Teil dessen sein darf, indem ich die Bibellesepläne ins Deutsche übersetze. ♥ Solche Wege kann nur Gott führen!

Der kleine Bibelleseplan für den Monat November dreht sich rund um Israel. ♥ Hier gelangt ihr zum Download.

 

Foto:

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank Alex und Beni Funk, die dieses Foto für mich extra in ISRAEL fotografiert haben ♥ Ihr seid grandios!
Die beiden sind übrigens nach Israel ausgewandert, leben nun mit ihrer Family dort und bieten auch eigene Reisen sowie eine Unterkunft an. Falls ihr mal ein tolles Reiseziel in Israel sucht » Hier seid ihr richtig!

ENGLISH (for my dear friend Jenny ♥):

Guys, you know me well. If I see work for the lord to do – I do it. Even if I have no time for it. But this ministry I LOVE to do!

I got to know Jenny by her amazing bible plans (especially the Disney themed plan) and our same experience in the past year – our hearts got broken. But God healed them! And he blessed us with this special friendship. I’m really excited and thankful for Jenny, her jesus-loving heart and her ministry – and that I can be a part of her ministry by serving her with translating the reading plans into german. Thank you, Jesus! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

„Spirit lead me where my trust is without borders.“
Deutsch: „Heiliger Geist, leite mich dorthin, wo mein Vertrauen grenzenlos ist.“
(Hillsong United – Oceans)

Als meine Freundinnen und ich gestern Abend in meinem Wohnzimmer zusammensaßen und uns während des Films, als das Internet kurz ausfiel, unterhielten, lief „Oceans“ im Hintergrund. Eine meine Freundinnen fragte, ob im Refrain „when“ oder „where“ gesungen wird. Die Gedanken darüber haben mich nicht mehr losgelassen.

Grenzenloses Vertrauen in Gott – das ist wohl eins der erstrebenswertesten Ziele im Leben eines Christen überhaupt. Grenzenlos. Ha, wenn das mal so einfach wäre. Seien wir mal ehrlich – vor allem dann, wenn Dinge unser Denken übersteigen, es über unsere Komfortzone hinaus- oder einfach gegen unsere Lebensplanung geht, schwankt das Vertrauen in Gott sehr.

Doch unsere Hoffnung ist Gott selbst in diesen Situationen. Selbst wenn unser Vertrauen schwankt, ist Gott treu und steht zu seinem Wort. Und wenn wir errettet sind, heißt das, dass der heilige Geist uns immer beisteht. Wie hoffnungslos wären wir, wenn wir den heiligen Geist nur dann hätten, wenn unser Vertrauen grenzenlos wäre? Denn ohne Gottes Wirken und seinen Geist in uns können wir gar nicht grenzenlos vertrauen. Er schenkt uns Hoffnung, macht uns Mut und rüstet uns aus. Nichts kommt aus uns selbst.

Also ist die Aussage „Spirit, lead me where my trust is without borders“ eine Einladung an Gott, dich in deinem Leben dorthin zu führen, wo du lernen kannst, Gott grenzenlos zu vertrauen. Das werden Situationen sein, die dein Denken übersteigen, über deine Komfortzone hinaus- oder gegen deine Lebensplanung gehen – aber sie werden sich lohnen. Weil du den unvergleichlichen Schatz gewinnst, Gott mehr und mehr zu vertrauen.

Höre dir das Lied noch einmal bewusst an und lege Gott dein Leben hin! ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Endlich ist es soweit! ♥ Christine und ich feiern heute den Anmeldestart für unsere Workshops! Wir freuen uns wie Honigkuchenpferde und sind mega gespannt darauf, was Gott durch unsere Workshops bewirken wird.

Im Frühjahr diesen Jahres haben wir das erste Mal über diese gemeinsame Idee gesprochen und dafür gebetet. Seitdem ist es zu unserem Herzensanliegen geworden, an dem wir durch Gottes Kraft & Gnade in den letzten Monaten arbeiten durften. Zwischendurch wurden wir von Gott immer wieder korrigiert und neu ausgerichtet und durften dabei unheimlich viel lernen. Wir haben monatelang unsere Köpfe zusammengesteckt, nachgedacht, gebetet, gegrübelt und die Bibel studiert. Nun ist es unsere Vision, dass wir mit unseren Workshops Frauen und Mädchen in ihrer Identität in Christus stärken und ermutigen können. ♥

Denn „königlich weiblich” heißt nicht nur, äußerlich zu strahlen, sondern von innen heraus erleuchtet zu werden. Es bedeutet, den eigenen Wert in Christus zu kennen, die geschenkten Gaben und Talente zu begreifen und als Frauen Gottes zu leben.

Wir wollen Frauen und Mädchen mit der Liebe Gottes erreichen und sie in ihrem Alltag abholen – und dabei nicht einfach nur in der Theorie stehen bleiben, sondern praktisch werden und Schritte im Glauben gehen. Wir wollen Mädels & Frauen mit dem Wort Gottes zurüsten und gemeinsam von der ENTmutigung zur ERmutigung kommen.

Unser Projekt und unser Dienst sollen allein Gott zur Verherrlichung und zur Freude der Heiligen und Schwestern im Glauben dienen.

Zu Beginn jedes Workshops wollen wir gemeinsam die Waffenrüstung Gottes betrachten und ihre Bedeutung für unser Glaubensleben aufschlüsseln. Danach widmen wir uns den Modulen stark, bereit, unbesiegbar, schön, entschlossen und mutig. Diese könnt ihr individuell für eure Gruppe auswählen und buchen.

» Mehr Infos: HIER

Eure Daniela & Christine

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5)

Gott sorgt sich um jedes seiner Kinder, ganz persönlich! Du, ja du bist ihm wichtig. Alleine die Tatsache, dass ein großer Gott sich um so kleine Geschöpfe wie uns sorgt, sollte unsere Herzen schon zum Jubeln bringen!

So wie eine Mutter ihr Kind liebt und umsorgt, genauso und noch viel mehr sorgt Gott für uns. Doch eigentlich ist es genau andersherum: So wie Gott für uns sorgt, sorgt eine Mutter für ihr Kind. In Spr 31,20 ist von einer Frau nach Gottes Herzen die Rede. Diese Frau „tut ihre Hand dem Unglücklichen auf und reicht ihre Hände dem Armen”. Die Fürsorge ist eine Eigenschaft, die Gott uns Frauen gegeben hat. Gott selbst ist fürsorglich und hat diese Eigenschaft in unsere Herzen gelegt. Auf diese Weise ähneln wir unserem Schöpfer, ist das nicht wunderschön?

Wenn ich an Gottes Fürsorge denke, fällt mir die Bibelstelle aus 4. Mo 11,14–17 ein. In dieser Situation kommt Mose zu Gott und ist sehr niedergeschlagen und kraftlos. Ja, er bittet Gott sogar, dass er ihn umbringt. Die Last des Volkes wird Mose zu viel und er kommt mit seiner Kraftlosigkeit zu Gott. Und was macht Gott? Er schickt Mose 70 Älteste, die Gott mit dem heiligen Geist segnet und damit voll ausgerüstet sind, Mose in seiner Arbeit zu unterstützen. Gott setzt sich aktiv für Mose ein und sagt: „Du brauchst jemanden, der dir die Last des Volkes abnimmt? Hier hast du 70 Helfer!“

Wenn ich Ereignisse aus dem alten Testament lese, tendiere ich dazu, zu vergessen, dass ich jeden Tag mit dem selben Gott rede, zu dem auch Mose damals sprach – aber genau das ist der Fall!
Wenn Gott so für Mose sorgt, dann will er mit der gleichen Hingabe für dich und mich sorgen. Vielleicht schickt Gott dir nicht direkt 70 Älteste als Unterstützung, aber vielleicht eine Freundin, ein Gespräch oder einen Bibelvers.

Hast du seine Fürsorge schon in deinem Alltag entdeckt?

Eure Mia

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Gott spricht: „Ich kenne dich, mein Kind.“ (Psalm 139,1)

Und wenn Gott das sagt, dann ist er nicht so wie wir, die jemanden nur von Instagram kennen und sagen: „Klar kenn ich die! Die habe ich mal in ’ner Story gesehen!“ Er kennt nicht nur Lebensausschnitte und schöne instagramable moments. Nein, wenn Gott sagt, dass er dich kennt, dann kennt er dich durch und durch.

Er kennt jede Faser und jede Zelle deines Körper, weil er dich geschaffen hat. Er kannte dich schon, bevor du geboren wurdest. Er kennt dich so gut, dass er sogar weiß, wie viele Haare auf deinem Kopf sind. Er weiß, wann dein Leben beginnt und wann es endet. Ob du liegst, sitzt oder stehst – er sieht es. Sogar dann, wenn du versuchst, dich zu verstecken, weil seine Augen die ganze Erde durchstreifen.

Und er weiß sogar, wie du dich fühlst. Ob du himmelhochjauchzend vor Freude jubelst oder in den Tälern des Lebens unter der Dunkelheit zusammenzubrechen drohst. Ob du dankbar bist oder ob du alles verfluchst. Ob deine Seele sagen kann: „Mir ist wohl in dem Herrn!“ oder ob es eher klingt wie: „Herr, bist du sicher, dass du’s nicht vermasselst?“ Er weiß um deine Gefühle – und er weiß um all deine Schuld, weil er dein Herz erforscht. Doch trotz allem nimmt er dich an und geht mit dir mit. Über die Berge und durch die Täler.

„Komm!“ spricht Gott zu seinen Jüngern. Das ist nicht wie „Geh!“, bei dem wir nicht wissen, wohin wir eigentlich gehen sollen. „Komm“ spiegelt viel mehr Gottes liebenden Charakter wider. Egal, wohin wir gehen, er wartet dort schon auf uns. Wir gehen nirgendwo alleine hin, weil Gott wie ein liebender Vater vor uns steht und sagt: „Komm, mein Kind!“. Wir dürfen ihm vertrauen.

Diese Einladung gilt auch dir. Vertraust du Gott – deinem Schöpfer, der dich besser kennt als jeder andere – und folgst seinem Ruf? Er wartet auf dich! Du darfst ein geliebtes Kind Gottes sein. ♥

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Suchst du Trost bei Gott, dem guten Hirten? Selbst dann, wenn du ihn nicht verstehst?

Ich habe Gott in den letzten Tagen nicht verstanden. Überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil. Ich habe gezweifelt. An seiner Güte, seiner Macht und seiner Fürsorge.

Familiär traf mich eine Hiobsbotschaft, die mich unendlich traurig machte. Der Gesundheitszustand meiner Tante hatte sich urplötzlich schlagartig verschlechtert und ich musste mich auf einmal damit auseinandersetzen, dass der Tod vielleicht bald naht …

Das schlimmste an solchen Situationen sind immer die quälende Zweifel. Warum, Gott, lässt du das zu? Und kannst du daran nichts ändern? Wann greifst du endlich ein?

In den letzten Tagen habe ich immer wieder selbst, mit meiner Gemeinde sowie mit Freunden und Familie dafür gebetet, dass Gott wirkt. Ich habe mich danach gesehnt, seine Güte, Fürsorge und Macht wieder zu sehen. So begann ich Sonntag aus einem Impuls heraus den Psalm 23 zu lesen:

„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grüner Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele; er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein. Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.”

Heute – zwei Tage, viele Stunden Autofahrt und etliche Gebete später – durfte ich mit meiner Mutter noch einmal in der Klinik gewesen sein. Und ich bin Gott so dankbar, wie er die Gebete erhört hat.

Wir durften bei ihr sein, für sie beten und Abschied nehmen. Und ich habe erfahren, dass der Herr tatsächlich mein guter, fürsorglicher Hirte ist.

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

 

Unbezahlte Werbung.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Gott ist groß. So groß, dass wir ihn in keine unserer auserwählten Schubladen einsortieren können. Seine Eigenschaften sind einfach zu vielfältig, als dass er nur einem Schema entsprechen könnte!

Eine der (wie ich finde) krassesten Eigenschaften Gottes ist seine Treue. Hast du schon mal das Buch Hesekiel gelesen? So erstaunlich!

Gott hatte ja einen Bund mit Abraham geschlossen, in dem er verspricht, Abraham viele Nachkommen zu schenken, aus denen viele Völker entstehen würden. Und Gott will ihr Gott sein und wird ihnen das Land Kanaan schenken. Dabei sagt er auch, dass Abraham ihm treu dienen und so leben soll, wie es Gott gefällt. (1. Mo 17,1-8)

Da der Bund auch für alle Nachkommen Abrahams gilt, sollen diese Gott dementsprechend auch treu dienen und so leben, wie es ihm gefällt. Aber wenn du nur ein paar Kapitel weiter blätterst, merkst du schnell, dass das Volk Israel (die Nachkommen Abrahams, also das Volk Gottes) alles andere als treu gegenüber Gott sind.

Sie beten Götzenstatuen an und lassen Gott, ihren HERRN, dabei völlig links liegen. Und diese Untreue verletzt Gott heftig.

Wenn ich im Buch Hesekiel lese, habe ich manchmal das Gefühl, als wäre diese Situation mit dem Volk Israel nun aus Gottes Perspektive beschrieben. Besonders in Kapitel 16 sieht man, wie DIREKT Sünde, also Untreue gegenüber Gott, GEGEN Gott geht.

In diesem Kapitel wird der Teil des Volkes, der in Jerusalem lebt, mit einer untreuen Ehefrau verglichen. Vielleicht kannst du dir ansatzweise vorstellen wie schmerzhaft Untreue in Liebesbeziehungen ist… Damit vergleicht Gott die Untreue seines Volkes gegenüber ihm.

Wenn du aber dann die letzten Verse des Kapitels (Hes 16,59–63) liest, siehst du: Gott ist trotzdem treu! Vollkommen egal, wie krass das Volk Israel den Bund bricht, indem es untreu ist und sündigt – zu jeder Zeit bleibt Gott treu! Und das gilt noch bis heute …

Hast du Gottes Treue schon einmal selbst erlebt?

Eure Vera ☺️