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In der gestrigen Jugendstunde meiner Gemeinde haben wir uns mit dem Thema „Mensch Gottes“ beschäftigt. Was zeichnet einen solchen Menschen aus? Woran erkennt man ihn? Und vor allem: Welche Eigenschaften sollten wir uns zu eigen machen, um ein solcher Mensch zu werden?

Wir haben passend dazu den Text aus 1. Tim 6,11–16 gelesen und die wichtigsten Merkmale herausgefiltert. Diese sind:

  • Flucht vor Sünde, Unzucht, Habgier, Götzendienst und
  • Streben nach Gerichtigkeit, Gottesfurcht, Glauben, Liebe, Standhaftigkeit, Sanftmut.

Und diese beiden wichtigen Aufgaben machen den Kern unseres „guten Kampfes des Glaubens“ aus, der dazu dient, uns nach dem ewigen Leben in der Liebe Christi auszustrecken, um unseren Auftrag auf der Welt zu erfüllen: Menschen und Gott zu lieben wie uns selbst.

Deshalb darf ich heute voller Freude von der Gnade erzählen, dass Gott mich aussendet, um ihn und Menschen lieben zu lernen und mich damit gleichzeitig so reich beschenkt. Ich bin einfach nur aus dem Häuschen und voller Vorfreude und Dankbarkeit! Am 5. Mai darf ich aus Gnade zur STEPS-Konferenz nach Dillenburg fahre und am 8.–10. Juni zur PfiJuKo. Ich hätte es nicht für möglich gehalten (ihr wisst ja, der Umzug hat mich finanziell sehr in Gottes Abhängigkeit gebracht), aber Gott ist über alle Maßen gütig und beschenkt und versorgt mich reichlich mit allem, was ich brauche! (Dazu kommt in den nächsten Tagen noch ein weiteres Zeugnis.)

Jedenfalls ist nach diesen beiden Konferenzen dann auch schon fast mein Sommerurlaub. Und in dieser Zeit hoffe ich, dass ich zur „Jesus for all nations“-Freizeit fahren und viele wertvolle Menschen u.a. von Instagram treffen kann. Im letzten Jahr bin ich quer durch Deutschland gefahren und das möchte ich, wenn Gott mein Auto segnet (es macht manchmal komische Geräusche), dieses Jahr wieder tun! Also: Wer hat Freude an einem Insta-Treffen? ♥

#autofürgott #loveyourneighbour #dienst #aufgabe #passion #car #auto #roadtrip #unterwegs #fürgott #dankbar

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„Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.“ (Galater 5,22–23)

Wer meinen Weg mit Jesus im vergangenen halben Jahr nur halbwegs aufmerksam verfolgt hat, dürfte gemerkt haben, dass ich an leichten Stimmungsschwankungen und Gefühlsachterbahnen gelitten habe. (Naja, okay – wann leidet man als Frau nicht daran?) Jedenfalls war das in vergangener Zeit besonders ausgeprägt – von „himmelhochjauchzend“ zu „zu Tode betrübt“ in unter 2 Sekunden ist meine Weltmeisterdisziplin geworden.

Ich sag’ euch aber eins: Das ist unglaublich anstrengend. Nicht nur für alle Außenstehenden, die manchmal auch nicht so recht wissen, warum ich auf einmal weine oder vor Freude ausflippe, sondern auch geistlich ist es eine Zerreißprobe. Was passiert wohl al nächstes? Welches Erlebnis wird mich wohl als nächstes triggern und Gefühlsausbrüche auslösen? Ich mag manchmal schon am liebsten gar nichts mehr fühlen, weil man sich wie auf hoher See vorkommt.

Doch in den letzten Tagen hat Gott mir wieder etwas Wichtiges geoffenbart:

„Alles steht mir frei, aber nicht alles ist förderlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich darf mich von nichts beherrschen lassen.“ (1.Korinther 6,12)

Oh, welch weise Worte! Dieser Vers wird normalerweise gerne in Diskussionen herangezogen, um andere zu konsternieren. Aber für mich ist er zum Game Changer der Woche geworden, weil ich eines erkannt habe: Meine Gefühle beherrschen mich. Meine komplette Stimmung, meine Freude im Herrn und mein Glaube sind davon abhängig, was meine Gefühle mir vorgaukeln. Und das kann sich sekündlich ändern.

Aber ist das zufriedenstellend und erfüllend? Nope, definitiv nicht. Deshalb werde ich ab sofort dafür beten, dass ich mich selbst und meine Gefühle besser beherrschen kann, denn Gott gibt uns die Kraft dazu durch den Heiligen Geist! Wollen wir gemeinsam füreinander beten? Schreibt mir! :)

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Bücher und ich – komplizierte Sache. Ich bin eine von denen, die Bücher beginnen, mittendrin stoppen und ein neues beginnen. Und das immer und immer wieder. 🙉 Kurzgesagt: Nur an Weihnachten oder im Urlaub schaffe ich es, Bücher konsequent durchzulesen.

Aber Gott sei Dank hatten wir über Ostern ein paar freie Tage (ist ja quasi wie Urlaub) und ich konnte endlich das Buch „Beziehungsstatus: Ich mag Kekse“ von Rebekka Gohla zu Ende lesen. Das war im Übrigen auch eine coole Fügung Gottes! Ich wollte das Buch gerne haben, habe mir aber in 2019 selbst ein Bücher-Kauf-Verbot erteilt. Witzigerweise hat Rebekka selbst mir im Januar angeboten, es mir zuzusenden, obgleich ich nicht gemerkt habe, dass sie selbst die Autorin ist. 😄 Über diesen Zufall und ihr liebes Geschenk, mit dem sie mich ermutigt hat, habe ich mich sehr gefreut. 😊

Jedenfalls zum Buch: Wer schon lange nicht mehr beim Lesen gelacht hat (egal ob herzhaft, fremdschämend oder schmunzelnd), ist hier genau richtig. Aber nicht nur das. Rebekka geht mit einer herrlichen Offenheit an das Thema „Single-Sein“ heran und zeigt auch sehr eindringlich auf, wo sich vor allem im Gemeinde-Kontext Tücken verstecken. Vor allem in Bezug auf Minderwertigkeit von Singles, Singles als 24/7-Arbeitstiere und den Umgang mit anderen und mit uns selbst. Was ich vor allem mitgenommen habe: Ich darf es mir selbst wert sein, mir auch mal was zu gönnen, Nein zu sagen, einfach die Füße hochzulegen und Zeit mit Gott zu verbringen (oder auch mal die Geschirrspülmaschine zu nutzen statt selbst zu spülen). Das ist vollkommen okay.

Interesse? Rebekka freut sich, weitere Leser zum Schmunzeln bringen und trösten zu können. 😊

(Unbezahlte Werbung.)

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Unser Herrr ist AUFERSTANDEN – wahrhaftig auferstanden! Das ist heute meine Freude, dass Jesus gesiegt hat. Denn in der Bibel steht

„Sieh doch, einer hat gesiegt! Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der Spross, der aus dem Wurzelstock Davids herauswuchs. […] Denn du wurdest als Opfer geschlachtet. Und mit deinem vergossenen Blut hast du Menschen erkauft. […] Du hast sie freigekauft für unseren Gott.“ (Offenbarung 5,5a+9b)

Ich bin eigentlich nicht poetisch begabt oder kann gar lyrisch arbeiten – in der Prosa fühle ich mich heimisch. Aber manches Mal geht mir das Herz über vor Freude, dass auch mein (poetischer) Mund voll davon ist. Im nachfolgenden Gedicht, das ich gestern Abend geschrieben habe, dürft ihr selbst meine Gedanken lesen und ein Teil meines Herzens darin finden:

„Für den König möcht’ ich leben.
Für den König ganz allein.
Nicht für irgendjemandes Reden,
sondern für SEIN Leben, Sterben und Sein.

Danke, Jesus, dass du für mich starbst.
Danke, Jesus, dass du dein Leben für mich gabst!
Für all die Fehler, die ich tat,
für all die Schuld, die mich geplagt.

Gott, was sollte ich noch anderes erwähnen
als deinen Namen voller Heiligkeit?
Was sollte ich noch anderes ersehnen?
Denn daneben wirkt alles wie eine Kleinigkeit.

Herr, ich staune über das, was du tatst,
darum möchte ich auch tun, worum du mich batst.
Nicht nur anders zu sein in dieser Zeit,
sondern Menschen zu bringen die Ewigkeit.

Jesus, du reißt Wände ein, Vorhänge entzwei,
sagst der Dunkelheit, sie ist vorbei.
Du bist der Welterheller, Seelentröster und Freudespender.
Dein Name sei erhöht in aller Herren Länder!

Herr, ich danke dir, dass ich für dich leben darf,
dass ich die Entscheidung für dich traf.
Denn sie bedeutet ein Leben nicht für mich,
sondern eine Ewigkeit für dich.

Danke, Jesus, dass du lebst, auferstandst, und siegtest.“

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Was wäre, wenn all die Jugendlichen für Jesus demonstrieren würden? Wenn wir in Liebe das Wort für Gott ergreifen und freitags auf die Straßen gehen würden? Was wäre, wenn uns Jesus so viel wert wäre, dass wir uns unseren Gegnern entschlossen entgegen stellen würden, egal wie spöttisch über uns geredet würde?

Diese Gedanken kamen mir beim Vorbereiten dieses Bilds. Tausende Jugendliche gehen freitags seit Wochen auf die Straßen, um für das Klima zu demonstrieren. Es lohne sich nicht, für eine Zukunft zu lernen, die wir zerstören würden. So der O-Ton. Aber lohnt es sich überhaupt, für eine Zukunft zu leben, die man nie haben wird? Für 50–60 Jahre zu lernen, zu arbeiten oder für irgendwelche Rechte zu demonstrieren, die gemeinsam mit den eigenen Idealen und mit einem sebst im Grab versinken werden? Die Jugendlichen kritisieren die Politiker für ihr nicht nachhaltiges Verhalten, aber dabei sind sie selbst nicht nachhaltig. Sie leben, um zu sterben.

In den Psalmen steht der weise Vers:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Unsere Zeit hier auf der Erde ist so kurz und doch setzen wir alles daran, ein erfülltes Leben zu haben und etwas für diese Welt zu tun. Doch im Vergleich zur Ewigkeit fällt das kaum ins Gewicht. Es wäre so viel weiser, in dieser kurzen verbleibenden Zeit, den wahren „Freitag für die Zukunft“ publik zu machen. Karfreitag – der Tag, an dem Jesus für uns starb. Gott sandte ihn auf die Welt, damit wir ewiges Leben haben. Damit all unsere Arbeit auf der Welt eben nicht sinnlos ist. Damit wir am Ende sagen können: Hey, wir haben an der Zukunft gearbeitet.

Lebst du für die wahre Zukunft? Bist du dir der Bedeutung von Karfreitag bewusst? Karfreitag war das kurzzeitige Ende eines Lebens, doch der Beginn einer ganzen Ewigkeit für viele. Sei nachhaltig und schaffe etwas unvergängliches für die wahre Zukunft.

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„Denn so sehr hat Gott DICH geliebt, dass er seinen einzigen Sohn Jesus gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.“ (nach Johannes 3,16)

Irgendwie wirkt Ostern immer wie das kleinere Fest neben Weihnachten – es gibt weniger oder gar keine Geschenke, die Kirchen sind nicht so voll besetzt wie im Dezember und den meisten Menschen fällt erst kurz vorher ein, dass ja wieder Ostern kommt. Ich muss leider auch gestehen, dass Ostern oft viel weniger präsent in meinen Gedanken ist als Weihnachten, obgleich es genauso viel (wenn nicht sogar mehr!) Bedeutung hat. Machen wir uns einmal bewusst, was an Ostern geschah:

In Joh 17,5 sagt Jesus:

„Und nun, Vater, verherrliche mich mit der Herrlichkeit, die wir schon teilten, ehe die Welt erschaffen wurde.“

Das heißt, bevor er an Weihnachten geboren wurde und als Mensch auf die Erde kam, war er bei Gott – und zwar nicht nur als Handlanger, sondern als jemand, der genauso herrlich und heilig ist wie Gott selbst. Weil er selbst Gott ist. Er hatte alle Priviligien und alle Macht, die man sich nur vorstellen kann, doch gab sie für uns Menschen auf. Gott sandte ihn, weil er uns so sehr liebt, auf die Welt. In den Morast der Welt, voller Hass, Neid und Selbstsucht.

Ich glaube, man kann sich das schwer vorstellen, aber wer bereit ist, alles aufzugeben und dazu den Freitod aus Liebe für alle Gläubigen zu wählen, kann keinen höheren Beweis der Liebe erbringen.

Deshalb seid heute ermutigt, euch persönlich auf diese Liebe zu verlassen und an Gott zu glauben, wenn er sagt, dass er für euch starb. Hier, in Deutschland, und Heute, im Jahr 2019. Seine Zusage gilt auch noch jetzt. Komm zu Gott!

PS: Und was ich mir dieses Jahr bewusst machen will – Jesus ist auch für meine Nächsten, meine Nachbarn, meine Geschwister gestorben. Ich komme aus Heinebach, einem Dörfchen in Hessen, in dem auch noch nicht jeder Gott kennt – aber das kann und will Gott ändern. Und ich will dabei sein! ☺️

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Wuhuuu! Leute, ich freu’ mich wie ein Honigkuchenpferd! Ich habe endlich meinen Online-Shop überarbeitet und neue Produkte hinzugefügt. Jetzt ist meine Freude so groß, dass ich ein Freudentänzchen wie David vor der Bundeslade machen könnte. Das erste Design aus der neuen Kollektion seht ihr auf dem Bild. :)

Ruth
Maria
Sarah
Esther
#squadgoals

Das sind vier bewundernswerte Frauen der Bibel, die durch ihre Treue, ihr Vertrauen in Gott und ihren Mut hervorstechen. Die sich von Gott gebrauchen lassen, damit er sich verherrlichen und unter den Menschen geehrt werden kann. Die alles entscheidende Frage ist aber: Bist du auch eine solche Frau? Lebst du in völliger Hingabe für Gott und willst seinen Willen tun? Gehörst du auch zu diesem Squad aus wundervollen Frauen Gottes?

Ladies, spread the word! ☺️Wer ist in eurem Squad? Welche Frauen, Freundinnen und Kämpferinnen für Gott ermutigen euch, Gott nachzufolgen? Sagt es ihnen und taggt sie hier! Für mich sind das momentan auf Instagram vor allem @hiighholder, @linthi15, @beschenkt, @esthusia, @brokenbutfilledwithgold, @itshillaryjane und @christiangirls. Danke für eure Hingabe! ♥

Hier geht’s zum Shop!

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„Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi!“ – 2. Timotheus 2,3

Stürmische Zeiten – jeder kennt sie. Seit einem halben Jahr gerate ich gefühlt regelmäßig in Stürme und muss immer wieder dagegen ankämpfen, nicht wie ein Blatt im Wind umhergeworfen zu werden. Doch mir ist bewusst geworden, dass ein Leben für Gott nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Es gibt sowohl gute als auch schlechte Zeiten – Freude und Leid sind zwei Seiten einer Medaille. Jede Träne, jede Narbe, jede Ermutigung, ja all das prägt uns und macht uns als Menschen aus. Gott formt uns durch Widrigkeiten und Leid.

Wie wir solche Widrigkeiten als gute Streiter Gottes erdulden und überstehen können, zeigt Paulus uns im 2. Timotheusbrief mit drei Beispielen:

  1. Wir Christen sind wie Soldaten Gottes, die einen geistlichen Krieg führen. Wir müssen Leid und viele Entbehrungen auf uns nehmen und uns davor hüten, uns auf vergängliche Dinge zu fokussieren. Unser Fokus sollte auf Gott liegen, der unser Befehlshaber ist und uns in unsere Berufung führt. Selbstsucht, Bequemlichkeit oder Undiszipliniertheit haben keinen Platz mehr in unserem Leben.
  2. Zudem sind wir wie Sportler, die hart für ihren Erfolg trainieren und die nach den Vorschriften laufen müssen. Wir sollen uns von falschen Wegen fern halten, die einen schnelleren Erfolg versprechen.
  3. Außerdem sind wir wie Bauern, die zuerst arbeiten müssen, um dann die Frucht ihrer Arbeit erleben zu dürfen. Das erfordert nicht nur Geduld, sondern auch Ausdauer und Vertrauen auf die Zusagen Gottes.

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wie wir in Stürmen des Lebens festbleiben können, könnt ihr den Artikel „7 Wege, in Stürmen verankert zu bleiben“ lesen.

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„Sei stark in der Gnade, die in Jesus Christus ist.“ – 2. Timotheus 2,1

In den vergangenen Tagen habe ich den 2. Timotheusbrief gelesen – der Brief, den Paulus kurz vor seinem Lebensende an „seinen geliebten Sohn“ und teuren Freund Timotheus schrieb. Es sind seine letzten Worte. Und letzte Worte sind nicht umsonst berühmt und berüchtigt, denn Menschen haben am Ende ihres Lebens meistens sehr viel Einsicht genommen und Weisheit sowie Ermutigung weiterzugeben. Deshalb sollten wir diesem Brief besondere Beachtung schenken.

Im Angesicht des Todes durch Hinrichtung – bereit, den Märtyrertod für Jesus Christus zu sterben und aus dem Leben zu scheiden, obgleich er eigentlich kerngesund und quicklebendig war – findet er Worte, die nicht erfüllter von Kraft und Nachdruck sein könnten. Beim Lesen und Überfliegen meiner eigenen Notizen ist mir in Nachhinein aufgefallen, dass der Brief von einer durchgängigen Botschaft geprägt ist: Sei stark, denn Gott ist mit dir. Der eingangs zitierte Vers ist nur einer dieser besonders auffallenden Verse.

Ich werde den Brief in den nächsten Tagen noch einmal lesen und euch ein wenig in meine Stille Zeit hineinnehmen. Dieser Brief ist so mega ermutigend – ich danke Gott sehr dafür, dass Paulus diese Worte der Ermutigung niedergeschrieben hat. Egal, ob wir gerade in Anfechtungen sind oder kein Leid erleben, wir wissen nie, was morgen passiert und müssen uns Mut machen und wappnen, auch in Leid den Blick auf Gott richten zu können und durch ihn Stärke und Kraft zu beziehen. Denn Gott ist mit uns – bis an das Ende unserer Tage. Er verlässt uns nie. Er lässt uns nicht im Stich. Er liebt uns. Das ist seine Gnade.

Vergesst das nicht, liebe Kinder Gottes! ♥️

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„Darum erinnere ich dich an die Gabe Gottes, die du empfangen hast […]: Entfache sie neu in dir! Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Zaghaftigkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Selbstbeherrschung.“ (2. Tim 1,6–7)

Von Angst gelähmt, unsicher, orientierungslos, verzweifelt – so könnte man meine vergangene Woche beschreiben. Wenn auf einmal alles schief läuft und man realisiert, dass man immer und immer wieder versagt, obwohl man sich anstrengt, dann fühlt man sich, als pralle man auf einen harten, steinigen Boden.

In den Sozialen Medien lese ich selten von Christen, die über ihren Job schreiben. Nein, keine Führungskräfte – ganz normale aktenklaubende Angestellte. (Oder in meinem Fall: Kreative.) Denn manchmal ist Arbeiten schön, macht viel Freude und erfüllt einen, wenn man die von Gott gegeben Gaben ausüben kann. (Ein grandioses Geschenk!) Aber das heißt leider nicht, dass immer alles glatt läuft. Und genau das erfährt man selten – das Versagen, das Zweifeln am eigenen Können, die Sinnsuche im Beruf, wenn es mal hart ist. Denn wenn das, worauf man sich sonst verlassen hat – das Konstrukt aus lauter falscher Sicherheiten namens Können – zu wanken beginnt, überfällt uns Angst und wir vertrauen Gott nicht mehr.

Denn genau das will der Teufel: zerstören, verwirren und Misstrauen säen. Doch wir müssen lernen: Nur durch seine Gnade & Kraft können wir arbeiten. Wenn Angst und Unsicherheit uns befällt wie ein Räuber in der Nacht, müssen wir uns mit Gottes Wahrheiten wappnen und umso mehr auf ihn vertrauen – zu beten und in der Bibel zu lesen, sind in solchen Zeiten die stärksten Waffen. Denn Gott gibt uns keinen ängstlichen Geist (auch wenn unsere Gefühle uns etwas anderes vorgaukeln!), sondern durch ihn haben wir Kraft, Liebe und Selbstbeherrschung. Wir dürfen stark werden durch seine Gnade, Herr unserer Ängste werden und in seiner Kraft arbeiten und wirken.

Seid gesegnet! Wir kämpfen alle den gleichen Kampf :)