Naja, okay – vielleicht macht der Juli nicht alles neu, aber Gott kann es! 😊 Wie in meinem Jubiläums-Artikel und meiner Umfrage in den Insta-Stories angekündigt, möchte ich mich stärker fokussieren und euch besseren Content liefern – sowohl qualitativ als auch quantitativ. Damit einher geht zum einen eine kleine Auffrischung des Instagram-Impuls-Design, welches mir den Workflow vereinfacht und für euch ansprechend sein soll. Zum anderen darf ich euch in den kommenden Tagen mehr zu den Themen Teamaufbau und Videocontent auf YouTube und IGTV verraten! 😊🙌🏻 Ich freue mich jedenfalls wie Schmitz’ Katze und bin gespannt, was Gott noch so vor hat und wozu er den Blog gebrauchen will.

Heute bin ich erst einmal einfach nur dankbar – dankbar für drei Jahre „ewiglichtkind“ mit Höhen und Tiefen (DSGVO und Hackerangriff lassen grüßen, aber auch starke Anfechtungen und Unmotivation), dankbar für lehrreiche Lebenslektionen in meinem vergangenen Jahr (Trennung, Umzug, Versöhnung), dankbar für wunderbaren, ermutigenden und herausfordernden Austausch mit anderen Menschen (insbesondere auf Instagram). Und vor allem: dankbar für einen Gott, der alles neu macht – auch mein Herz – und der hinter alle dem steht und das möglich macht.

Was würde ich nur ohne Jesus tun? Vermutlich nicht hier sitzen und über ihn schreiben. Viel wahrscheinlicher wäre ich noch immer so in mich gekehrt wie 2010 und hätte extrem mit Menschenfurcht zu kämpfen. Ihr könnt darüber gerne mehr in meinem aktuellen Jubiläums-Artikel lesen. Gott hat aus mir, einer Frau, die kein Selbstwertgefühl hatte, eine Frau gemacht, die sich der eigenen Identität in Christus bewusst ist. Gott hat mir Wert und Sinn gegeben. Er hat mein Herz verändert und geöffnet.

Und darüber jubel ich. Danke, Gott – egal wie schwierig es manchmal sein mag, das Leben mit dir ist schön.

Pray for it. Then go for it! ♥

Bete dafür. Dann tue es! ♥

Kennt ihr das, wenn ihr konkret für ein Anliegen betet und dann zögert, es in die Tat umzusetzen? Das muss nicht immer irgendein großes Lebensereignis sein, dass kann auch ganz marginal sein. Zum Beispiel, wenn eine Straße gesperrt und keine Umleitung ausgeschildert ist und man nicht weiß, ob Weg A oder B besser ist. So ging’s mir gestern Abend. Ganz alltägliche Situation. Was ich gemacht habe? Gebetet, dass ich den richtigen Weg wähle. Und dann bin ich einfach stehen geblieben bis mir jemand gezeigt hat, wohin ich fahren muss.

Quatsch, Spaß beiseite. Ich bin natürlich losgefahren und habe darauf vertraut, dass Gott mir die Weisheit für die Situation schenkt. (Mein Verstand würde ohne Gott nämlich auch nicht funktionieren.) Und siehe da – ich bin richtig gefahren.

Wisst ihr, ich glaube, wir machen uns dann Leben manchmal zu schwer. Wir beten für unsere Anliegen und bitten um Führung. Und dann? Dann warten wir darauf, dass irgendwas spektakuläres passiert und Gott uns ein Zeichen gibt, das unsere Wege bestätigt. Aber das Geheimnis in einem Leben aus der Kraft Gottes liegt darin, ihm zu vertrauen, treu zu sein in kleinen Dingen (Lukas 16,10), immer zu beten (1. Thess 5,17) und vor allem nicht nur zu reden, sondern zu handeln (Jak 1,22 + Mk 4,1-34).

Eine Bekannte sagte mir mal: „Nur ein fahrendes Auto kann man steuern.“ Und während ich so über diesen Vergleich nachdenke, fällt mir mein letzter Post ein. Mein Kraftstoff ist Gnade. Aber der bringt nichts, wenn ich mich nicht in Bewegung setze. Wenn ich für etwas bete, und daran glaube, dass Gott real ist, in mein Leben eingreift und mich lenkt – was hält mich davon ab, es einfach zu machen?

Ihr Lieben, ich will euch ermutigen, mit ganzem Herzen zu beten und danach zu handeln. Go for it! Vertraut Gott und er wird euch führen. ♥️

PS: Es folgt noch ein Abschluss-Video zur PfiJuKo, aber das wird vermutlich erst irgendwann in der kommenden Woche online kommen. :) Seid schon einmal gespannt!

Unser Kraftstoff muss GNADE sein! ♥ Let grace be your fuel!

Wie oft versuchen wir alle Herausforderungen unseres Lebens alleine zu meistern? So fromm wir auch wirken und so sehr wir uns mit dem Gedanken „okay, ich habe heute ja schon mal dafür gebetet“ zu trösten versuchen, so wenig ist es oftmals Gnade, aus der wir leben.

Ein Lebensstil aus unserer eigenen Kraft heraus ist von Leistungsdruck geprägt. Man sammelt immer mehr Wissen an und bringt immer mehr Leistung – aber man läuft ins Leere und kommt an seine Grenzen. Das kann sogar bis in den Burn-out führen oder bis zum Tod durch Überarbeitung (in Japan gibt es dafür sogar einen eigenen Begriff – Karoshi).

Hinterfrage dich einmal selbst: Betest du erst für deine Arbeiten und Dienste und tust dann? Oder läuft es oft andersherum ab, so dass du schon wild am Arbeiten bist und dir dann noch einfällt: „Huch, ich sollte ja beten“?

Wir müssen uns bewusst machen: Ohne Jesus können wir nichts tun. Nicht mal aufwachen und atmen können wir selbst beeinflussen. Wieso sollte dann unsere Arbeitskraft aus uns selbst kommen? Unser Kraftstoff, unser gesamtes Fundament muss Gnade sein.

Ein Lebensstil, der aus Gottes Kraft schöpft und sich von seiner Gnade füllen lässt, ist nämlich von Demut geprägt. Wenn ich diesen Lebensstil lebe, vertraue ich nicht mehr auf mich selbst, sondern voll und ganz auf Gott. Dieser Gedanke ist mir durch die Leadership-Lounge auf der PfiJuKo bewusst geworden. Ich darf klein werden vor Gott, entspannt werden vor den kommenden Aufgaben, kraftvoll sein angesichts des kommenden Tages.

Wir brauchen nicht mehr und nicht weniger als Gottes Gnade – jeden Tag. Lass dich von seiner Gnade und Kraft auffüllen!

„Sie strahlt Kraft und Würde aus, und sie lacht und hat keine Angst vor dem kommenden Tag!“ (Sprüche 31,25)

Passend dazu gibt’s hier auf dem Blog für Mobilgeräte & Desktop neue Wallpaper mit Lettering von der lieben Anne von @bible_notes_lettering ☺️💕

Hier klicken für die Wallpaper.

„Angst entsteht, wenn wir uns vorstellen, dass alles von uns abhängt.“ (Elisabeth Elliot)

Die letzte Predigt am letzten Tag der PfiJuKo zum Thema „When troubles face you“ hatte noch einmal einige wichtige Botschaften intus. Vor allem im Bezug auf Lügen, die wir so oft über uns selbst aussprechen und damit auch Gott gegenüber Misstrauen zeigen. Ängste, Sorgen, Zweifel sind das einzige Gift, das man selbst freiwillig trinkt.

Wie ich im letzten Impuls schon geschrieben habe, ist das mit der Berufung nicht immer so einfach. Einerseits wollen wir gerne mit ganzem Herzen Christsein leben und Gott dienen … andererseits hält uns immer etwas davon ab. Und tief im Innersten wissen wir ganz genau, dass oft Angst und Bequemlichkeit dahinter stecken.

Wir glauben den Lügen und Stimmen unserer Gesellschaft sowie Satans und beginnen zu zweifeln: „Fehler sind eine Katastrophe und peinlich – verliere nie dein Gesicht!”, „Fachwissen und Erfahrung sind die Grundlagen zum Erfolg” oder „Manpower und Finanzkraft müssen vorhanden sein, um etwas bewegen zu können”. Und ja, vielleicht stimmen diese Normen, wenn man Gott ausklammert. ABER mit Gott ist nichts unmöglich.

Er, der von den Toten auferstanden ist, Blinde heilt, Lahme gehen lässt – er hat alles in der Hand. Vor was hast du Angst? Oder besser gesagt: Vor wem hast du mehr Angst – vor den Menschen, die lachen könnten oder deinem himmlischen Vater, der dich so reich begabt hat und der allmächtig ist?

Vergiss die Stimmen um dich herum und geh’ auf volles Risiko. Gott gibt dir Kraft, Liebe, Besonnenheit, Weisheit, Kreativität, Geschick, Freude und noch so viel mehr (u.a. nach 2. Tim 1,7).

Warte nicht länger – fange heute an! Für welche Aufgabe schlägt dein Herz? Ich bete gerne für dich ♥

Der letzte Tag der PfiJuKo, der unter dem Motto „run wild“ stand, begann mit der fünften Session „When the call moves you“ – Berufung! Was für ein spannendes Thema – und was für eine geniale, augenöffnende Predigt von Daniel Janzen. Ich bin immer noch total begeistert!

Ein Satz, der mir besonders hängen geblieben ist, ist: „Gott nimmt auch Freiwillige“. Denn seien wir mal ehrlich – oft warten wir auf ein besonderes Zeichen von Gott, um richtig loszulegen. Doch nicht immer kommt ein Wink mit dem Zaunpfahl. Manchmal ist es einfach unsere Freude an einem speziellen Dienst oder unser Talent, das uns zu X, Y oder Z eben ein bisschen geeigneter macht. Wir müssen keine Überflieger-Crazy-Holy-Spirit-Begegnungen haben. Es reicht auch einfach nur ein Herz, das Gott dienen möchte.

Ein weiterer Punkt der Predigt, der mir im Gedächtnis geblieben ist, lautet: „Wenn du wissen willst, was die Funktion von etwas ist, schau dir das Design an“. Oder in kurz: „form follows function“. Diesen Satz habe ich zu Beginn meiner Ausbildung von meinen Ausbildern gelernt. Als Mediengestalterin muss ich Gestaltungselemente und Texte so anordnen, dass ihre Form der Funktion gerecht werden. Ein Warnschild muss beispielsweise schnell erfassbar und auffällig und ein Buch leicht zu lesen sein. Was denkt sich Gott, wenn er uns schafft? Er schaffst uns so, dass wir fähig sind, ihm zu dienen. Er gibt uns alles, was wir zum Leben für unsere Berufung brauchen. Kein Talent, keine Charaktereigenschaft, kein Leid verschwendet er.

Wir müssen nur finden, was er in uns hinein gelegt hat. Liebes Kind Gottes – du hast Potenzial! Schau dich genau an: deine Herzensnot, geistlichen Gaben, angeborene Fähigkeiten, deine Persönlichkeit und Erfahrungen. Lebe deine Berufung! 🙌🏻 Nur du kannst es.

„[Gott] hat uns geschaffen, dass wir gute Werke tun, gute Taten, die er für uns vorbereitet hat, damit wir sie in unserem Leben ausführen.“ (Epheser 2,10)

„Ich tätowier’ mir deinen Namen übers Herz. Mit Ankern, damit jeder weiß, wo meins hingehört. ’Nen Leuchtturm daneben. Egal wie neblig, es leitet mich. Schwalben an den Hals, dass jeder sieht wie frei wir sind. […] Doch wir glauben an ein Licht, das niemals erlischt.“ ♥ (Casper – XOXO)

In der vierten Session der PfiJuKo durften wir eine unglaublich gute Predigt von Matthias „Kuno“ Kuhn hören. Das Thema lautete: „When passion gets you.“ Oder wie ich es nennen würde: Wenn Leidenschaft auf Freiheit trifft.

Durch die Predigt ist mir einiges noch viel klarer geworden: Gott liebt uns und sendet uns seinen Sohn, damit wir gerettet werden. Er erkennt uns als seine Kinder, rein gewaschen von aller Sünde, an. Er schenkt uns ewiges Leben. Er gibt uns ein neues Herz. Er rüstet uns mit Gaben aus und sendet uns, damit wir von ihm erzählen.

Und gerade das verbindet Leidenschaft mit Freiheit – frei von aller Sünde, frei von Furcht, frei von Stolz, stattet Gott uns mit einem neuen, leidenschaftlich brennenden Herzen aus und sendet uns.

Warum ich bei der Predigt an das Lied von Casper denken musste? Weil Kuno ein wunderbares Beispiel aus 2. Mose 28,29 angeführt hat:

„Auf diese Weise soll Aaron jedes Mal, wenn er ins Heiligtum geht, die Namen der Stämme Israels auf seinem Herzen tragen. Dann werde ich mich den Israeliten freundlich zuwenden.“

Die Frage ist: Welche Namen hast du „über dein Herz tatöwiert“? Für welche Menschen empfindest du Not? Was ist dein Herzensanliegen?

Sei mutig und werde aktiv. Frage dich: Was passiert mit Menschen um dich herum, die Jesus noch nicht kennen? Suche, was verloren ist! Gehe dahin, wo Menschen sind. Ganz gleich, ob in die Kinderarbeit, zu Jugendlichen, ins Internet oder in deine Stadt.

Und vergiss nicht: Dein Anker ist Jesus – er gibt deinem Leben ein Fundament und schenkt dir Kraft. Er ist dein Leuchtturm, der dir immer wieder Orientierung schenkt. Und du bist durch ihn wie ein Vogel im Wind – frei und durch den Heiligen Geist befähigt.

„Er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr verkündigt, wie unübertrefflich er ist.“ (1.Petrus 2,9b)

Scheue nicht die Dunkelheit der Menschen – bring’ ihnen das Licht, das niemals erlischt.

 

Was auf dem Bild so easy und nach mal eben „weggebetet“ aussieht, so wie man einen Käfer von sich streift, ist in der Realität eher wie ein Haschen nach einer Mücke, die einen nervt und mit ihren Stichen verletzt: Bitterkeit. Und das einzige Mittel, das uns davon befreien kann, ist Vergebung.

In der dritten Session der PfiJuKo „When freedom hits you“ ging es um eben dieses Thema – wie wir durch Vergebung Freiheit erlangen können. Ich bin morgens recht unbeteiligt in den Gottesdienst gestartet. Im vergangenen halben Jahr musste ich mich zur Genüge damit auseinandersetzen – zum einen durch die Trennung von meinem Ex-Freund, die sich unglaublich schmerzhaft und wie ein dunkles Tal anfühlte, aber auch durch meine eigenen Fehler gegenüber geliebten Menschen, von welchen ich selbst Vergebung erfahren durfte. Ich dachte also: „Okay, safe zone. In dieser Session wirst du ja nichts Neues lernen.“ Doch schon während der Predigt bahnte sich eine Erkenntnis nach der nächsten an.

Ich war stolz und aufgeblasen geworden. Die Mücke, die mich ärgerte, war die Bitterkeit, die sich in meine Freundschaften geschlichen hatte. Und das schlimmste war: Ich hatte es ignoriert.

Ich habe erkannt, das mein Ego verletzt war durch fehlende Anerkennung (siehe Impuls zu Session #1). So schrieb ich nach der Predigt (wie hunderte weitere Jugendliche) einen Zettel, auf dem ich konkret nannte, was ich vergeben und an Gott abgeben werde. Diese Gedanken in Worte zu fassen, hat mir unglaublich geholfen, in meiner Entscheidung auch noch nach der PfiJuKo fest zu bleiben. Bitterkeit loslassen, Stolz vernichten, für die Freundschaften beten, Frieden suchen.

Und ich habe mich danach vor allem so befreit und gestärkt gefühlt, weil Vergebung weniger ein Eingeständnis von Schwäche als ein Zugeständnis von Gnade ist. Gnade, die von Jesus kommt, der die Mücke der Bitterkeit vernichtet und all die schweren Lasten, welche nun nicht mehr auf meinen Schultern lagen, mit ans Kreuz genommen hat. Und Gnade, die uns frei macht.

 

„In dir bist du schlimmer als du jemals geglaubt hast – in Christus bist du geliebter als du jemals gehofft hast.”⠀

Ich glaube, die Liebe Gottes ist manchmal schwer zu erfassen – vor allem im Alltag scheint sie schwer greifbar zu sein. Wie zeigt sich diese Liebe?

Ich glaube zudem, dass wir, bevor wir die Liebe sehen können, unseren Blick für etwas anderes schärfen müssen: Wie schlimm wir selbst sind. Das mag amüsant oder aber dramatisch klingen, aber ich meine es ernst. Lasst uns einmal unsere rosaroten Brillen abziehen und einen Selbstcheck machen.

Was ich an mir entdecke? Entgegen der populären Meinung unserer Gesellschaft stelle ich fest: Ich bin nicht gut mit meinen Ecken und Kanten. Ich bin ein Mensch voller Fehler und Sünden. Und je genauer ich hinschaue, desto mehr merke ich, wie schlimm ich bin.

Solange ich noch auf andere schaue, habe ich das Gefühl, gut zu sein. Besonders engagiert, besonders fröhlich, besonders hilfsbereit. Doch in Wahrheit ist das nichts als menschenverachtende Egomanie und selbstgerechter Stolz, der aus mir spricht.

Meine Hoffnung ist aber, dass ich so schlimm und doch gleichzeitig von dem einzig guten Gott geliebt bin. Er schenkt mir Hoffnung, weil ich mir seine Liebe nicht verdienen kann. Eben weil es ein Geschenk ist – ein ewiges Geschenk.

Und über diese Liebe, die sich am Kreuz durch Jesu Tod zeigt, jubelt mein Herz voll Freude. ❤️

„Aber Gott hat seine Liebe zu uns dadurch bewiesen, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“ (Römer‬ ‭5,8‬)

„Die Gnade unseres Herrn hat mich förmlich überschüttet. Er hat mir einen Glauben und eine Liebe geschenkt, wie nur Jesus Christus sie geben kann. Ja, diese Botschaft ist absolut zuverlässig und verdient unser volles Vertrauen: »Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um Sünder zu retten.« Ich war der schlimmste von ihnen.“ (1. Timotheus‬ ‭1,14-15‬)

Nur Gott kann dich mit der Anerkennung erfüllen, die du in Menschen und deinem Status suchst.

Die PfiJuKo ist nun ca. eine Woche her und ich beginne, die Predigten zu reflektieren und richtig zu verinnerlichen. Deshalb möchte ich euch in den nächsten Tagen mit in meine Gedanken nehmen und einen Recap der Themen machen, die mich auf der Konferenz bewegt haben. Angefangen mit der ersten Predigt „When the blind spot kills you”.

Und ich stelle fest: Ich SUCHE Anerkennung. Nicht nur durch Likes in den sozialen Medien. Meine Suche, ja quasi Abhängigkeit, geht noch viel tiefer. Ich suche Anerkennung als Christin, bei Männern, in meiner Familie, als Freundin, im Job und als Frau. Doch so sehr ich auch nach Anerkennung suche, desto mehr stelle ich fest, dass ich diese Anerkennung niemals erhalten werde oder sie mich nicht erfüllen kann.

Als Christin sehne ich mich nach Anerkennung meines Dienstes, bei einem Mann möchte ich manchmal lieber Annahme & Geborgenheit erfahren als von Gott, in meiner Familie und meinem Freundeskreis stoße ich Menschen immer wieder vor den Kopf, im Job verfehle ich obgleich ich nach Erfolg strebe und als Frau bin ich meistens meilenweit von der Sprüche-31-Frau entfernt.

Und das deprimiert mich. Es deprimiert mich nicht nur, es bringt mich beinahe zur Verzweiflung, weil ich einfach nur Annahme erfahren will, aber doch Ablehnung erlebe. Das schmerzt.

Doch der Schmerz in meinem Herzen zeigt mir letztendlich nur eine Wunde, die Gott heilen kann und muss. Mein leeres und ausgebranntes Herz, das sich nach Annahme & Anerkennung sehnt.

Bei Gott kann ich das erfahren. Ich darf zu Jesus kommen mit all dem Schmerz und der Suche nach menschlicher Anerkennung und von ihm völlige Annahme erfahren. Er liebt mich wie ich bin. Mich – seine wunderbar gemachte Tochter. Von allen Sünden reingewaschen. Just White quasi. Und das lässt mein Herz jubeln. ❤️

In welchen Bereichen jagst du nach Anerkennung? Schreib mir gerne. Wir können gemeinsam beten.

„Die Gemeinde ist kein Durchgangsbahnhof, sondern ein Heimathafen.“

Es ist schon verrückt – während ich gerade auf der PfiJuKo bin und quasi das Fest der Gemeinde feiere (Pfingsten), wird mir bewusst, wie Gott in den letzten Tagen meine Gedanken geführt hat.

Gemeinde sollte ein Ort der Geborgenheit und der geistlichen Heimat sein. Gemeinde ist die geistliche Familie, zu der wir immer kommen dürfen. Das sind nicht irgendwelche Menschen, sondern Brüder und Schwestern in Christus – wir tragen einander (manchmal ertragen wir auch einander), wir ermutigen einander und helfen uns praktisch, ein Leben zu Christi Ehren zu führen.

Doch was für einen praktischen (!) Stellenwert hat unsere Gemeinde, wenn wir nicht präsent sind, Anliegen teilen und füreinander im Gebet eintreten? Beschämenderweise musste ich genau das bei mir feststellen.

Ich möchte euch heute am Geburtsfest der Gemeinde ermutigen, euch in eure Gemeinde zu investieren, euch für andere Gemeindemitglieder im Gebet auszusprechen und präsent zu sein.

Wie verbringt ihr daher den heutigen Tag? Ich bin auf der PfiJuKo und genieße die Zeit mit inspirierenden Menschen und rüste mich für meinen Dienst neu aus. :)