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„Glaubensgrundlagen kommunizieren“ – das war eine meiner Aufgaben auf meiner „Do it better“-Liste, um meine Kommunikation zu verbessern und Inhalte verständlicher zu machen.

Nicht, weil ich meine eigenen Grundlagen nicht kennen würde, sondern weil manche Menschen in meinem privaten Umfeld und online mich nicht mehr einschätzen konnten und das auch deutlich zeigten durch skeptische, teils sogar verurteilende und überhebliche Blicke.

Das große Unbehagen begann für viele, als ich anfing, über Theologie zu sprechen, Brücken zu bauen, andere Sichtweisen darzustellen und einzubeziehen. Ihre Schlussfolgerung war: Wenn ich bestimmte Interpretation von Bibelversen anzweifle, dann zweifele ich auch bald Gott an.

Doch ich möchte euch sagen: Ja, ich zweifel. Ja, ich frage. Ja, ich lese die Bibel mittlerweile mit anderen Augen. Doch das bedeutet weder, dass ich Gott anzweifel, noch dass ich vorher besser oder richtiger geglaubt habe. Schließlich ist unser aller Erkenntnis doch nur Stückwerk, oder?

Mein Glaube. Das ist meine Auffassung davon, wie ich Gott und die Bibel verstehe, wie ich ihn erkannt und erfahren habe. Aber doch ist er nur eine Annährung. Mein Glaube kann Gott nicht ganz erfassen. Das kann auch dein und euer Glaube nicht.

Deswegen wünsche ich mir von Herzen, dass wir Brücken bauen. Weil wir Dialog so nötig brauchen. Miteinander über Gott reden. Voneinander lernen. Füreinander glauben und leben. Nicht gegeneinander.

„Let’s take some time, open our eyes, look and listen. And we’re gonna find we’re more alike than we are different.“ (Josh Wilson – Revolutionary)

Was glaubst du ebenso wie ich? Wo verstehst du Gott und die Bibel anders als ich? Let’s talk about it!

 


1. Jesus

Ich glaube, dass Jesus Christus mein Retter ist. Er ist ganz Gott und ganz Mensch. Ich glaube, dass Jesus sündlos ist und durch Gottes Geist empfangen wurde. Ich glaube, dass er für mich am Kreuz gestorben und am dritten Tag auferstanden ist, um mir meine Sünden zu vergeben und ewiges Leben zu schenken.

2. Gott/Vater

Ich glaube an Gott, den Vater, den allmächtigen Schöpfer. Er ist der souveräne Herrscher und der dreieinige Gott.

3. Heiliger Geist

Ich glaube an den Heiligen Geist, die dritte Person der Dreieinigkeit. Er ist der Beistand, der in jedem Gläubigen lebt.

4. Bibel

Ich glaube, dass die Bibel Gottes Wort ist. Dass Gott sich durch die Bibel offenbart und durch sie spricht. Und dass wir Gott durch die Bibel kennenlernen und erfahren können.

5. Mensch

Ich glaube, dass jeder Mensch von Gott zutiefst geliebt ist und dass jeder Mensch geschaffen wurde, um in Beziehung zu Gott zu leben. Ich glaube gleichzeitig, dass jeder Mensch von Grund auf vom Wesen her sündig ist. Und ich glaube, dass jeder Mensch erlösungsbedürftig ist, weil er getrennt von Gott lebt und das Gute ohne Gott nicht zu tun vermag.

6. Gemeinde

Ich glaube, dass Gott uns Menschen als Beziehungswesen geschaffen hat und wir darum die Gemeinschaft anderer Christen brauchen. Ich glaube, dass Gemeinde und Kirche ein Gedanke Gottes ist und er darin verherrlicht werden kann.

7. Ewigkeit

Ich glaube, dass Jesus wiederkommt. Dass alle Gläubigen eines Tages vor ihm stehen und sich freuen dürfen. Und ich glaube, dass Jesus die gesamte Welt richten wird.

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Heute mal ein paar sehr persönliche Worte. Ich hatte den unten stehenden Text gestern schon mal in meiner Story drin. Damit er aber nicht nach 24 Stunden wieder weg ist, gibt’s ihn heute nochmal als regulären Post – mit Ergänzungen auf den Bildern. Weil’s mich (sorry für den Ausdruck) ankotzt, wie heuchlerisch manche Christen sind. „Wir sind nicht wie die böse Welt.“ Aber ihr verhaltet euch wie sie mit eurem verletzenden Verhalten.

 

Ein Appell an meine Geschwister in Christus.

Ich habe keinen Bock mehr auf Heuchelei. Habe keinen Bock mehr darauf, so zu tun, als hätte ich auf alle Glaubensfragen eine passende Antwort.

Ich musste mir in den vergangenen Wochen so oft Unterstellungen anhören, dass ich Irrlehren verbreite, dass ich Menschen verwirre, dass ich sie vom Glauben abbringe. Ich musste mir ein schlechtes Gewissen machen und mich anzweifeln lassen – weil ich selbst gezweifelt und nach Antworten gesucht habe.

Doch damit muss jetzt Schluss sein. Denn ich will keine meinungslosen Marionetten heranzüchten, die von jedem Windstoß davon gefegt werden. Ich will ein mündiges Christentum fördern, das Fragen an den eigenen Glauben, an die eigene Prägung, aushalten kann.

Und wenn euch meine Fragen Unbehagen bereiten, dann entfolgt mir bitte. Aber sucht nicht die Schuld bei mir, wenn ihr Angst habt, dass euer Glaube solchen Fragen nicht stand halten könnte.

In Jesu Liebe verbunden, eure Schwester im Herrn Daniela

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WELCOME BACK! Nach ca. einem Monat Social-Media-Abstinenz darf ich heute endlich zurückkehren und mich wieder auf den Austausch und die Gemeinschaft mit euch freuen. Viel ist passiert in den vergangenen Wochen und Monaten – große Veränderungen wurden angestoßen und Prozesse fortgeführt, doch ebenso sind Verletzungen, aber auch Heilung geschehen. Nicht zuletzte durfte ich Gottes Führung und seinen Frieden in den letzten Wochen erfahren.

In den nächsten Zeit möchte ich euch Stück für Stück mitnehmen auf meine Reise, die ich in den letzten Wochen unternehmen durfte mit Gottes Hilfe, und aufklären, was genau passiert ist.

Der heutige Auftakt-Post ist aus der Dringlichkeit entstanden, dass ich erkennen musste, Fremdwahrnehmung und Eigenwahrnehmung sind leider nicht immer deckungsgleich. Während mich in der Vergangenheit viele als Lehrerin, Predigerin oder Meinungsmacherin wahrgenommen haben, ist in Wirklichkeit eine andere Daniela herangereift. Eine Daniela, die sich verändert hat, deren Glaube sich verändert hat, und damit auch ihr Content. Wie ich mich und meinen Dienst heutzutage wahrnehme, erfahrt ihr im heutigen Post.

 

Ich bin keine Lehrerin.

Ich bin Schülerin zu Füßen Jesu. Und ich teile meine Erkenntnisse, um zu ermutigen. Nicht, um meine Erkenntnis als absolute und einzig richtige Wahrheit darzustellen.

 

Ich bin keine Predigerin.

Ich bin Journalistin. Ich will euch nicht moralisch belehren – das ist nicht meine Aufgabe. Ich möchte euch aufklären und zum Nachdenken anregen.

 

Ich bin keine Meinungsmacherin.

Ich bin Brückenbauerin. Ich will einen respekt- und liebevollen Dialograum und „Co-Believing Space“ schaffen, ohne einander zu verurteilen, um gemeinsam näher an Gottes Herz zu kommen.

 

Wer bin ich für euch? Wie nehmt ihr mich wahr?

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Auch wenn alles unsicher scheint, haben wir doch eine Gewissheit: Jesus bleibt. Er ist bei uns und lebt durch uns.

Darum wollen wir uns auch im dritten Monat diesen Jahres mit Jesus beschäftigen und die Bibel lesen, um ihm näherzukommen. Wir haben die Evangelien mittlerweile erfolgreich abgeschlossen. (Oder größtenteils. Ich hänge ein paar Tage hinterher.) Vor uns liegen nun die Briefe des Neuen Testaments.

Ich freue mich über jeden, der noch bei der #startschusschallenge dabei ist und mit mir und vielen anderen in zwei Jahren durch die Bibel lesen möchte!

Ihr wollt euch mit mir und anderen über den Leseplan austauschen?

Super! Dann kommt auf meinen Discord-Server.

Illustrationen: Anne von @bible_notes_lettering

 

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Anlässlich meines gestrigen Geburtstags möchte ich mit euch gemeinsam feiern und darum auf Instagram ein T-Shirt aus meiner NEUEN KOLLEKTION an euch verlosen.

 

Das besondere an meiner neuen Kollektion:

  1. Es sind SECHS Motive erhältlich – jeweils in schwarz und weiß. (Ich hoffe aber, euer Denken ist nicht so schwarz-weiß.)
  2. Die Motive spiegeln meine aktuellen Herzensanliegen und Struggles wider, sollen darüber hinaus jedoch auch als Reminder dienen, worum es im christlichen Glauben eigentlich geht.
  3. Die meisten Teile meiner neuen Kollektion werden bei Spreadshirt als Teil der „Earthpositive Kollektion“ von Continental Clothing ausschließlich mittels erneuerbarer Energien und aus biologisch angebauter Baumwolle unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt.
  4. Meine Designs sind nicht nur für Kleidungsstücke verfügbar, sondern auch für Accessoires.

Weitere Informationen zu meiner Kollektion sowie den Shop findet ihr auf meiner neu gestalteten Website.

neue Website entdecken

Fotos: Von meiner lieben, talentierten Kollegin Olga, die dafür extra einen Teil ihrer Mittagspause geopfert hat.

Eure Daniela ❤️

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CHRISTIVAL 2016 ist zwar schon lange her, aber CHRISTIVAL 2022 steht kurz bevor! 😍🥳

Freunde, ich kann es euch wirklich nur von Herzen empfehlen: Meldet euch zum CHRISTIVAL an, bringt Freunde/Geschwister/Teens mit und habt eine unglaublich bereichernde und prägende Zeit mit viel Freude, gutem Input und Gemeinschaft. 🥰

Bis zum 28. Februar erhaltet ihr sogar noch den Frühbucherrabatt. Und sollte das CHRISTIVAL im Ernstfall wegen Croni abgesagt werden müssen, gibt’s eine Geld-zurück-Garantie. Also nichts wie los und Tickets kaufen! ☺️😊


Wen trifft man noch beim CHRISTIVAL? 😍

Schreibt gerne in die Kommentare, dann können wir uns connecten. 🤗

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„Daniela, was meinst du eigentlich mit Bibelkritik? Was ist das?“

Diese Frage wurde mir in den vergangenen Wochen SEHR oft gestellt. Erst dachte ich mir: „Ach witzig, dass es nicht nur mir, sondern auch anderen (konservativen) Christen so geht, dass sie nichts mit dem Begriff anfangen können.“ Doch schnell wurde daraus die ein wenig bittere Erkenntnis: „Oh ne, jetzt habe ich alle verwirrt.“

Ja gut – draus gelernt. Man sollte nicht mit Worten um sich werfen, die man nicht zuvor erklärt oder selbst hinterfragt hat.

Darum gibt’s heute Teil 1 einer kleinen Erklär-Serie zum Begriff „Bibelkritik“, der Definition, der Verwechslungsgefahr, ihrem Ziel und warum wir (konservative) Christen uns nicht davor fürchten müssen.

Im Teil 2 wird es dann um die einzelnen Methoden bzw. Arbeitsschritte der historisch-kritischen Auslegung gehen.


Hast du noch Fragen dazu? Was ist noch unklar? Oder was möchtest du ergänzen? Lass uns an deinen Gedanken teilhaben. :)

Deine Daniela

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Christliches Spektrum – Part 2

Heute soll’s um meine zweite Frage aus dem letzten Post gehen: SOLLTE man Christen einteilen? In liberal und konservativ? In die Art und Weise, wie sie die Bibel auslegen (historisch-kritisch oder fundamental)? Manche Christen meinen schließlich, dass wir nicht versuchen sollten, „Spreu und Weizen miteinander zu vereinen“.

Doch dem möchte ich höflich, aber bestimmt widersprechen:

  1. Es ist NICHT unsere Aufgabe, andere zu richten oder aufgrund der Schublade, in die wir sie stecken, zu verurteilen. Das ist Gottes Aufgabe, denn nur er allein (!) weiß, wer Spreu und Weizen ist. Er sieht das Herz eines Menschen und nicht nur das, was vor Augen ist.
  2. Gott sagt uns in der Bibel nirgendwo, welche Bibelauslegung die richtige ist.

Dazu ein Beispiel:

Ich habe meinem Freund mal die sehr spitzfindige Frage gestellt, wo in der Bibel denn stehen würde, dass wir die Bibeltexte historisch-kritisch lesen sollen. Er hat darauf geantwortet: „Nirgendwo. Ebenso wenig, wie in der Bibel steht, dass wir alle Texte wörtlich nehmen sollen.“

Das ist der Punkt.

Was wir von der Bibel wissen, ist, dass sie Gottes Wort ist, dass sie vom Heiligen Geist inspiriert ist und dass sie auf Jesus hinweist. Aber uns wird nicht gesagt, wie wir sie auslegen sollen. Alle unsere Methoden (!) sind menschlich und können fehlerbehaftet sein – sowohl die fundamentale als auch die historisch-kritische Auslegung.

Unser Ziel sollte es sein, die Bibel so verstehen zu wollen, wie Gott sie gemeint hat. Und wenn wir dabei zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, ist das kein Grund, anderen den Glauben abzusprechen.

Mein Rat an euch:

Prüft alles – behaltet das Gute. Jeder von uns könnte mit seiner Auslegung falsch liegen (!). Darum sollten wir demütig bleiben und respektvoll mit anderen Meinungen umgehen – auch bzw. vor allem, wenn wir sie nicht teilen.

PS: Das gilt nicht für Irrlehren, die das Heil betreffen.

Seid lieb. ❤️
Eure Daniela

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Es gibt zwei Fragen, die mich derzeit besonders beschäftigen:

  1. KANN man Christen in liberal und konservativ einteilen?
  2. SOLLTE man Christen in liberal und konservativ einteilen?

Mit der zweiten Frage werde ich mich im kommenden Post näher beschäftigen. Im heutigen Beitrag soll der Fokus auf der ersten Frage und den damit einhergehenden Problemen liegen. Denn davon gibt’s nicht wenige.

Kann man Christen einteilen? Das ist die Kernfrage. Kann man einen Menschen in eine Kategorie oder ein bestimmtes Schema einordnen?

Ich denke, wir sind alle so rational denkend, dass wir spätestens jetzt merken: Uh, da läuft was falsch, wenn man das versucht.

Denn wie zum Beispiel auch in der Psychologie gibt es natürlich theoretische Modelle und Charaktertypen, die man einem Mensch zuschreiben kann, aber er wird nie ein 100%iges Abbild dessen sein. Wir sind vielfältig – schon in unserem Sein. Unser komplexes Wesen lässt sich nicht auf Kategorien oder Schemata reduzieren.

Deswegen können wir andere Menschen nicht einfach in liberal/konservativ, Spreu/Weizen, gut/böse einordnen. Das können wir nicht und das ist auch nicht unsere Aufgabe.

Was wir tun können: Das komplexe Wesen des Menschen vor uns besser kennen und verstehen lernen. ♥

Überraschen dich die Umfrage-Ergebnisse genauso sehr wie mich?

Das christliche Spektrum ist so viel facettenreicher als ich dachte. :)

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Der erste Monat in 2022 ist fast vorbei und der Februar steht vor der Tür!

Say what!? Ich bin auch ein wenig sprachlos, dass die Zeit so schnell verflogen ist. Ein weiterer Monat im weltweiten Ausnahmezustand. Aber: Ein weiterer Monat, in dem wir auch der Ewigkeit mit Jesus näher kommen durften.

Aber wir müssen nicht erst auf die Ewigkeit und den Himmel warten, um Jesus näherzukommen. Wir können ganz praktisch im Hier und Jetzt starten – indem wir in der Bibel lesen und beten.

Ich freue mich über jeden, der noch bei der #startschusschallenge dabei ist und mit mir und vielen anderen in zwei Jahren durch die Bibel lesen möchte. Ich hatte im vergangenen Monat auch ein paar Tage, an denen ich nicht gelesen habe oder die tägliche Leseportion ein wenig „umdisponieren“ musste. Aber ich bin nach wie vor hochmotiviert und freue mich, mit euch gemeinsam Bibel zu lesen.

Ihr wollt euch mit mir und anderen über den Leseplan austauschen?

Super! Dann kommt auf meinen Discord-Server.

Illustrationen: Anne von @bible_notes_lettering