Endlich gibt’s neue Wallpaper, yay! ♥

Vor ein paar Wochen durfte ich mir von der lieben Daniela (@colibri.arts) ein Bild wünschen, das für Neuanfang und Entwicklung steht – vor allem im Hinblick auf den Heilungsprozess meines gebrochenen Herzens und die neue Lebenssituation durch den Umzug. Das wunderbare Ergebnis könnt ihr nun in meiner Instagram-Story sehen und auf meinem Blog unter „Wallpaper & Medien“ downloaden. Ist der Schmetterling nicht wunderschön geworden? ♥

Zu meiner Freude hat sie mir das Original auch noch per Post zukommen lassen, so dass es bald an meiner weißen Wohnungswand einen Ehrenplatz erhält. Ich bin jedenfalls mega begeistert – ich danke dir, liebe Daniela, dass du deine Begabung für Gott einsetzt und für die Freude, die du uns damit bereitest!

Zur Bedeutung des Wallpapers: Es steht nicht explizit auf den Wallpapern, doch der aufmerksame Leser dürfte den Bibelvers wiedererkannt haben. Er ist aus Jesaja 43,18–19:

„Gedenkt nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene! Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde.“

Mal denke ich fröhlich und erheitert über diesen Vers nach, mal traurig und dennoch dankbar. Ja, es wird Wüstenzeiten geben. Ja, die Vergangenheit wird nicht einfach ungeschehen gemacht werden. Doch Gott lässt Neues daraus entstehen. Etwas wunderbares, das wie eine kleine Pflanze wächst.

Jessica Verfürth hat vor einigen Wochen folgendes Zitat gepostet, das hierzu gut passt:

„Aus dem Scheißhaufen unseres Lebens können wir mit Gott genialen Dünger machen.“

Wow, treffende Aussage, oder? Vor allem in Hinblick auf diesen Bibelvers.

Gott ist gerade dabei, etwas Neues zu wirken. In meinem und in deinem Leben. Wachse und vertraue auf Gott. Gib dir Zeit zur Entfaltung und dann sprieße, kleines Pflänzchen – ja, flieg, schöner Schmetterling!

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Ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd! Ich darf mit euch ein neues Projekt beginnen und bin sehr gespannt, wie Gott es gebrauchen wird, um sowohl meine eigene Stille Zeit zu bereichern als auch euch damit zu segnen. Deshalb will ich gar nicht mehr lange quasseln, sondern direkt in den heutigen Bibeltext springen.

„Jesus erwiderte: ‚Wer mich liebt, wird tun, was ich sage. Mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.‘“ (Johannes 14,23)

Der heilige Gott, Jesus selbst, wird bei mir wohnen. Woah! Allein bei dem Wort „wohnen“ sind alle Alarmglocken bei mir angegangen 😄 Wie genial ist das bitte!? Unser Vater, Gott persönlich, wohnt bei uns. Und das nicht nur als Gast in den eigenen vier Wänden – er lebt in uns durch den Heiligen Geist (s. V. 16–18).

Doch das geht nur, wenn wir Gott wahrhaft lieben. Das heißt, nicht nur sonntags in den Gottesdienst zu gehen und ein frommes Gebet zu sprechen, sondern vor allem auch im Alltag danach zu leben, was Christus uns sagt. Natürlich werden wir dafür auch Opfer bringen müssen, und es wird unser komplettes Leben kosten. Doch das ist dann der wahre Gottesdienst, von dem Paulus in Römer 12,1–2 spricht.

Gott zu lieben und gleichzeitig die Welt zu lieben, sind völlig ausgeschlossen. Wenn wir jedoch tun, was Gott uns sagt und ihm mit unserem Leben Freude bereiten wollen, dann wird der Herr uns lieben. Wahrer Glaube wird immer von entsprechenden Taten begleitet, ebenso wie wahre Liebe nicht nur leere Worte, sondern vor allem Handlungen sind.

Und damit möchte ich mich selbst und euch ermutigen: Ich will Gott nicht nur theoretisch lieben, sondern ganz praktisch in meinem Leben. Selbst wenn es mir schwer fällt und nicht immer Spaß macht. Doch das soll mein wahrer Gottesdienst sein, an dem Gott Freude hat! Und dass Gott dann bei mir wohnen wird und mich nicht allein lässt, ist es mir absolut wert.

Danke, Herr!

Tschüss Wohnungschaos – hallo Instagram, ICH BIN ZURÜCK!

Nach einigen Tagen Pause, um mich auf meinen Umzug, meine schöne, neue Wohnung und die „Chaosbeseitigungsmission“ zu konzentrieren, bin ich wieder zurück. Juhuu! Ich freue mich darauf, wieder schreiben zu können, euch von Gottes Güte zu erzählen und von meinen Gedanken während des Umzugs zu berichten. Außerdem habe ich viele neue Ideen und Neuigkeiten im Gepäck. Yes, yes, yes, das wird (so Gott will und ich lebe) richtig gut werden.

Und wie Gott nun einmal so ist, hat er meine Gedanken gestern Morgen im Gottesdienst lustigerweise nochmals bestärkt. In der Einleitung wurde u.a. Johannes 14,2–3 thematisiert:

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa gesagt: ‘Ich gehe jetzt hin, um den Platz für euch vorzubereiten’? Und wenn ich hingegangen bin und euch den Platz vorbereitet habe, werde ich wiederkommen und euch zu mir holen, damit auch ihr da seid, wo ich bin.“

Und genau über diesen Vers bzw. diesen Bibelabschnitt habe ich in den vergangenen Tagen nachgedacht! Ich finde es erstaunlich, wie Gott Gedanken lenkt und sich auf fast schon humorvolle Art und Weise in solchen Details unseres Lebens offenbart.

Jedenfalls durfte ich gestern Morgen eines begreifen: Wenn ich mich jetzt schon so sehr über meine irdische Wohnung freue, wird die Freude über die himmlischen Wohnungen bei Gott unermesslich groß und grandios sein! Ich feiere Gott für seine Güte, wie er mich versorgt und beschenkt, wie er sogar im Überfluss gibt und kleinste Details beachtet. Ich darf eine Wohnung haben, in der ich zukünftig nicht nur wohnen, sondern auch leben, lachen und lieben darf. Das ist so unfassbar genial!

Und sich nun vorzustellen, dass man direkt beim Herrn wohnt, wo es kein Leid mehr gibt – wow. In dieser Zuversicht will ich für Gott und das ewige Ziel leben.

Der entscheidende Punkt ist aber: Nur mit Gott kann ich für Gott leben. Und nur mit Gott kann ich meine Wohnung für Gott gebrauchen. Doch was das genau bedeutet, erfahrt ihr im nächsten Post.

„GOOD NEWS! Got that old made new, got that joy coming through, got me feeling alright.“ (Lukas 9,23–24)

So stark wie in den vergangenen Monaten habe ich Gott vermutlich noch nie in mein Leben eingreifen sehen – zumindest so offensichtlich. Nicht nur für mich, sondern auch für Außenstehende – ganz gleich, ob Familie, Freunde oder Gemeinde. Es ist einfach krass. Ich bin so beeindruckt und sprachlos, welch großen Gott wir haben, dass er sich sogar meiner kleinen und großen Sorgen annimmt. Dass er mich hält und immer wieder durchträgt.

Letzte Woche wurde ich noch beinahe von Wellen der Angst begraben und habe geweint, weil die Sorgen mich so nie niedergedrückt haben. Und jetzt? Jetzt jubel ich – ich tanze und singe vor Freude über meinen guten Gott und die gute Nachricht! Mandisa singt in ihrem gleichnamigen Lied:

„If you got it, share it. If you need it, receive it. Come on, tell everyone! That it’s all about good news. So much pain in the world, dark in the world – sure could use a little light in the world. So come on, tell me your good news!“

Ich will davon berichten, was Gott mir Gutes getan hat. Ich will Zeugin sein für meinen Gott, der mich beschützt und der Wunder in meinem Leben wirkt. Ich will es rausposaunen, um andere zu ermutigen. Nicht schweigen, sondern den Mund aufmachen.

„Denn ich schäme mich nicht für die gute Botschaft von Christus.“ (Römer 1,16)

Der Herr ist gut. Das glaube ich, weil ich es selbst erlebe. Er tröstet und ermutigt mich. Er beschenkt mich reich – mit einer schönen Wohnung, mit Möbeln und Geräten, mit wunderbaren Menschen (meiner Familie und meinen Freunden), die mich unterstützen und mir helfen. Das passiert nicht aus Zufall – das passiert, weil Gott dahinter steht! Lass dich ermutigen: Gott wirkt. Hier und jetzt. Auch in deinem Leben. Lass es zu.

// Fortsetzung folgt nach dem Umzug am Wochenende. ☺️ PS: Ich würde mich sehr über eure Gebete freuen! Danke!

»Für den, der glaubt, ist alles möglich.« – »Ich glaube! Hilf mir heraus aus meinem Unglauben!« (Lukas 9,23–24)

Hilf mir, Herr! Hilf mir, meinen Ängsten entgegen zu treten. Hilf mir, weiter zu gehen, auch wenn Furcht mich zu überrollen droht wie die Wellen eines aufgewühlten Meeres. Herr, rette mich!

Denn eines weiß ich: Du bist mächtig. Du bist der Gott, für den nichts unmöglich ist. In deinem Wort heißt es doch nicht umsonst:

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist für Gott möglich.“ (Lukas 18,27)

Oder? Dir ist es möglich – du kannst mich tragen. Du allein kannst es. Was für mich unmöglich aussieht, das kannst du möglich machen. Deshalb gehe ich und folge dir. Weil du es mir bewiesen hast. Für dich ist kein Problem zu klein oder zu groß, du hast immer eine wundersame Lösung parat. Du kannst das weite, tosende Meer vor mir teilen. Du kannst meinen Schritt fest machen. Weil du es in deinem Wort versprichst. Ich glaube dir, Herr.

Darum befehle ich dir mein Leben an – halte es und trage mich! Teile das Meer! Treibe die Furcht in mir aus und fülle mich mit Liebe. Ich will dir folgen und mutig sein – auch wenn ich unsicher bin und mich fürchten könnte. Denn meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Gelobt sei sein Name!

„Denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.“ (2. Kor 12,10b)

Das Bild im Hintergrund des heutigen Impulses irritiert im ersten Moment ein wenig – was hat ein Eimer Farbe mit „schwach sein“ zu tun? Im zweiten Moment – wenn man weiß, dass ich kurz vorm Umzug in meine erste Wohnung stehe – wird einem der Zusammenhang schon klarer. Zugegeben: Ich habe auch kurz überlegt, wie ich den Farbeimer in mein heutiges Zeugnis einbinden kann. Aber eventuell ist er auch einfach nur das: Ein Eimer Farbe, der sinnbildlich das zusammenfasst, was mich schwach macht.

Umziehen ist stressig – doch wenn das schon alles wäre, könnte ich ja locker sagen: „Hey, bald ist alles wieder vorbei.“ Leider ist dem nicht so. In den letzten Tagen haben sich die tiefsten Ängste meines Herzens offenbart. Die Angst, alleine und einsam zu sein, zu versagen und niemanden zu haben, der mir hilft. Und vor allem kam aus meinem Herzen eines hervor: Misstrauen. Deswegen war es in den vergangenen Tagen auch so still hier. Nicht nur der Stress als solcher, sondern vor allem mein Hadern mit Gott hat mich wieder an meine Grenzen gebracht.

Und es ärgert mich selbst so sehr, dass ich Gott misstraue, obgleich er mir so oft bewiesen hat, dass er vertrauenswürdig ist. Er schenkt mir eine super Wohnung und versorgt mich darüber hinaus mit Luxus wie beispielsweise der Hauskreisschulung von lily white, bei der ich vor 1,5 Wochen war, oder Dingen wie Möbeln, Haushaltsgegenständen oder Geld (habe ich gestern unerwarteterweise beim Aufräumen gefunden, haha). Jaa, Gott, du versorgst mich. Ich verstehe es!

„Zufällig“ hat die Predigt am Sonntagmorgen auch von eben diesem Thema gehandelt. Wenn ich schwach, dann bin ich stark. Das sagt Paulus. Und das dürfen sowohl du als auch ich ebenso sagen. Schwachheit ist der Ort, wo Gott seine Größe und Stärke demonstrieren kann. Unsere Schwachheit ist ihm zur Ehre. Also lasst uns ihm unsere Ängste und Kämpfe hingeben, damit er groß wird in unserem Leben. Amen!

„Aber der Herr war freundlich und gnädig! Er hat mich erfüllt mit Glauben und mit der Liebe von Christus Jesus.“ – 1. Timotheus 1,14

Am Wochenende durfte ich mal wieder auf einer Hochzeit sein. „Mal wieder“, weil eine weitere Hochzeit irgendwie schon fast Routine für mich ist. Mittlerweile gehöre ich wohl zu der Altersgruppe, die entweder noch studieren und in der Welt herumreisen oder schon heiraten, Kinder kriegen und Häuser bauen. (Komisches Alter!)

So schön diese Hochzeit auch war, muss ich allerdings ehrlich zugeben, dass sie einen bitteren Beigeschmack für mich hatte. Ich habe mit meinen Gefühlen gekämpft, habe versucht, mich mitzufreuen und nicht traurig zu sein. Gehört sich ja so, oder? Doch am Ende des Tages – und vor allem nach Liedern wie „Wir beten für Segen“ (orig. „Blessings“) – war ich nicht nur einige Tränen leichter sondern auch einige Erkenntnisse reicher.

Diese Hochzeit habe ich wesentlich intensiver erlebt als früher, weil es früher eben nur „mal wieder“ eine Hochzeit war. Eine von vielen, bei der zwei Menschen den Bund der Ehe schließen. Heute verstehe ich die Tragweite hinter diesem Versprechen so viel mehr und weiß zu schätzen, welch ein Privileg es ist, wenn zwei Menschen sich trauen, Ja zu sagen – nicht nur einer von beiden, sondern beide mit ganzem Herzen und vollkommen entschieden für den anderen. Entschieden, den anderen zu lieben wie Gott uns liebt.

Den Menschen heiraten zu dürfen, den man liebt, ist Gnade. Gnade, die Gott uns schenkt. Ohne Gott in diesen Beziehungen würden sie einfach zerrinnen wie der Sand einer Sanduhr. Verliebtsein ist keine Garantie für eine Ehe voll Liebe. Aber Gott ist es. Eine Beziehung endet dann nicht mehr, weil der Partner einen nicht mehr glücklich macht oder die Beziehung zu anstrengend für einen wird, sondern wenn der Tod einen scheidet. Das Ziel lautet dann: den Partner mehr lieben als sich selbst, weil es Gott ehrt. Und für diese neue, alte Sichtweise bin ich unglaublich dankbar.

„Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird.“ (Römer 12,2b)

Ich habe Gott mein Herz hingereicht, als ich tief verletzt und verwundet war. Ich habe unter Tränen zu ihm um Hilfe geschrien, dass er mich auffängt und habe mich auf ihn verlassen. Und Gott war treu: Er hat mein Herz in seine starken Hände genommen und Tag für Tag ein Stückchen mehr geheilt. Nun hält er es immer noch in seinen Händen, obgleich die Wunden schon ziemlich gut verheilt bzw. am Heilen sind. Eigentlich könnte die Story hiermit beendet sein …

Doch Gott sei Dank – oder leider!? – geht es noch weiter. Ich merke, dass Gott das nächste Kapitel mit mir beginnen will: Er will mein Herz verändern. Tja, und ich kann ihm mein Herz nun nicht einfach wieder entreißen und sagen: „Nö, Gott, nur heilen. Das war der Deal. Ich will keine Veränderung.“ Also, okay, könnte ich schon. Sollte ich aber nicht. Wer A sagt, muss schließlich auch B sagen.

Ich habe Gott mein Herz zum Heilen hingegeben, also muss ich ihm auch vertrauen, dass er mein Herz zum Besten verändern wird. Egal, wie anstrengend, nervig und unangenehm diese Veränderung wird. (Und das wird sie!) Mein Fleisch will sich nicht verändern, aber mein Geist will. Denn ich will ihm zur Ehre leben. Also Augen zu und durch. Rein ins kalte Wasser, rein ins Abenteuer. Selbst wenn ich nicht kann – Gott kann. ♥

Frage an euch: In welchen Lebensbereichen merkt ihr, dass Gott euch verändern will? Bei mir sind es vor allem Disziplin und die Hingabe für Gott und Menschen.

Jesus Christus spricht: „Wenn ihr euch nach meinen Worten richtet, seid ihr wirklich meine Jünger. Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Johannes 8,31-32)

Eine Freundin hat dieser Tage ungeahnt mitten in meine Situation und mein Herz hinein gesprochen. Gott hat sie gebraucht, um mir wohl einen der wichtigsten Gründe, warum wir vergeben sollten, aufzuzeigen: „Ich will jedem alles vergeben, weil es Gott ehrt.“ Was für eine starke Aussage und zugleich welch eine Demütigung für mich. Ich kämpfe die ganze Zeit mit dem Gedanken, warum ich vergeben sollte, was mir angetan wurde, weil es nicht fair ist – weil es mir nicht gerecht erscheint, wenn ich vergebe, aber andere dabei einfach so „davonkommen“. Doch merkt ihr meine verquere Denkweise? Es geht doch nicht um mich – es geht um Gott. Und wenn ich nicht vergebe und weiter Hass & Zorn in mich hineinfresse, ehre ich Gott damit ganz und gar nicht. Im Gegenteil: Ich entferne mich von seinem Herzen.

Seitdem ich diese Erkenntnis hatte, bin ich (endlich!) auf dem Weg der Vergebung. Es ist eigentlich eine ganz simple Wahrheit gewesen, die wir auch in der Bibel finden können, doch ich habe sie erst in diesem Moment mit meinem Herzen realisiert:

„Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ (Epheser 4,32)

Jesus hat mir so viel vergeben – er hat mich frei gemacht von all meiner Schuld. Und er fordert uns auf, ebenfalls zu vergeben, weil es ihn ehrt, wenn seine Kinder seinem Vorbild folgen. Ganz einfache Sache in der Theorie. In der Praxis ist es leider nicht ganz so einfach – mir fiel es in den vergangenen Monaten unglaublich schwer, u.a. weil ich mein Herz vor dieser Wahrheit verschlossen habe. Ich wollte an meinem Zorn festhalten, ich wollte Rache. Ich habe nur auf meinen temporären Schmerz gesehen und nicht auf das große Ganze – Gottes Plan dahinter und die Hoffnung, dass Gott keine Fehler macht.

Doch nun nimmt mir Gott durch Erkennen und Annehmen (!) dieser Wahrheit Stück für Stück diese Last ab. Ich komme der Vergebung näher, spüre, dass der Schmerz nachlässt und dass Gott die bittere Wurzel meines Herzens allmählich zieht. Rückfälle wird es sicherlich noch ab und zu geben, aber Gott macht mich frei von dem, was ich die ganze Zeit versucht habe, krampfhaft festzuhalten. Welch ein Grund zur Freude! (Und das ist nur einer von vielen derzeit.) Things getting better. Gott sei die Ehre dafür! Danke, Jesus, dass du frei machst! ♥

„Menschenfurcht ist eine Falle, doch wer Jahwe vertraut, ist geborgen.“ – Sprüche 29,25

Gestern war ich gemeinsam mit Freunden zum ersten Mal auf der JuMiKo, der Jugend-Missions-Konferenz in Stuttgart. Dort durfte ich viele Eindrücke zum Thema Weltmission sammeln, sehr nette Gespräche führen (u.a. mit der lieben Lea, Maria und Karolina) und aufweckende Predigten hören.

Eine Predigt an diesem Tag hat mich aber besonders tief getroffen: Menschenfurcht – ein Thema, das mich momentan quasi „verfolgt“.

Ich musste in den vergangenen Tagen erkennen, wie menschenfürchtig ich tatsächlich handle. Sogar während meiner Beziehung habe ich vieles nur aus Menschenfurcht getan, was letztendlich aber zu tiefen Wunden geführt hat, weil ich in erster Linie Menschen und nicht Gott gefallen wollte. Und auch jetzt nach der Beziehung handle ich sehr menschenfürchtig: Ich würde die Trennung am liebsten so schnell wie möglich verarbeiten, weil ich nicht schwach erscheinen möchte.

Frank Döhler hat das in seiner Predigt gut auf den Punkt gebracht:

„Der, dem du gefallen willst, bestimmt, was du tust und wer du bist.“

Will ich Gott gefallen und ihn lieben, ist es egal, was Menschen denken. Selbst dann, wenn ich dumm dastehe. Gott zu glauben, heißt, bereit zu sein, sich demütigen zu lassen. Werden wir klein vor den Menschen, wird Gott uns erhöhen. Und letztendlich ist Menschenfurcht nicht unüberwindbar; sie wird zwar Teil unseres Lebens bleiben, aber wir können unabhängiger von ihr werden, denn: Freimut ist Menschenfurcht, die gebetet hat. Nehmt das mit in die neue Woche und seid ermutigt, euren Weg mit Jesus zu gehen, egal ob ihr dumm dasteht.