◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Am vergangenen Sonntag haben mein Team, die #freundlichter, und ich uns zum ersten Mal alle gemeinsam persönlich in Frankfurt getroffen, um Gemeinschaft zu haben, uns im Dienst zu ermutigen und unsere Vision zu stärken. ♥

Der Tag hat mit dem Gottesdienst in der Gemeinde der „Christen am Güterplatz“ begonnen. Wir waren sehr dankbar, dass unsere Teilnahme so kurzfristig trotz Corona möglich war. Und wir konnten sogar aus der Predigt, die an diesem Morgen gehalten wurde, für unser späteres Team-Gespräch Ermutigung für unseren Dienst mitnehmen. Nach dem Gottesdienst sind wir für unsere Team-Runde und zum Mittagessen ins „Hans im Glück“ gefahren.

Mir war es persönlich besonders wichtig, uns an diesem Tag geistlich auszurichten, so dass ich mit einem kurzen, geistlichen Input begonnen habe. Das Thema lautete „great leaders create great leaders“. Und hierbei ging es in keinster Weise um mich als „great leader“. Denn wenn ich mich selbst als Teamleiterin anschaue, stelle ich immer wieder fest, dass ich versage: die Orga ist chaotisch, die Kommunikation lückenhaft, meine Fürsorge zu lau.

Der wahre Leader ist Gott. Er bewirkt Wollen und Vollbringen. Er stärkt. Und von ihm können wir lernen, wie wir selbst zu großartigen Leadern werden.

Darum haben wir nachmittags eine gemeinsame Bibelarbeit in Matthäus 21 gemacht und die Führungsqualitäten von Jesus aus dem Bibeltext herausgearbeitet. Unser Fazit: Wir wollen die Wahrheit & den Frieden lieben und in Gnade & Wahrheit ermutigen.

Die Team-Runde haben wir dann mit organisatorischen Gesprächen zu unserem Workflow, der Posting-Routine und neuen Ideen beendet. Zum Abschluss des Tages sind wir noch an den Main zum Fotografieren gegangen, wo unser neues und erstes Teambild entstanden ist, das ihr weiter unten sehen könnt. ♥

PS: Wollt ihr zu Jesu Führungsqualitäten einen separaten Post?

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

 

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

„An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ (Johannes 13,35) ♥️

Vielleicht täuscht mich auch mein Gefühl, aber ich habe sehr oft den Eindruck, dass wir Christen viel eher für Trennung, Spaltung & Clinch (ungeachtet der guten/nicht guten Gründe) bekannt sind, als für ein harmonisches und liebevolles Miteinander.

Die evangelische Kirche spaltet sich von der katholischen, die Konservativen distanzieren sich von den Liberalen, die Calvinisten von den Arminianern … und diese Reihe könnte so fortgesetzt werden.

Durch meinen Kurzurlaub bei Rose von blessedjewelry in der letzten Woche und die zahlreichen ermutigenden Gespräche mit bosswithabible und @georgevangosh von Ohne Limit geliebt sowie Segensbringer und Pastor Gunnar Engel habe ich im Thema „Einheit“ einige gute Denkanstöße mitnehmen dürfen.

Ich frage mich nun, ob viele unserer Diskussionen christliche Erbsenzählereien sind oder ob sie berechtigte Gründe haben? Doch warum auch immer wir diskutieren – die Folge darf nicht sein, dass wir Christen als ein uneiniger Haufen von Egozentrikern wahrgenommen werden, die sich gegenseitig fertig machen.

Es gibt Themen, über die es sich nicht zu diskutieren lohnt, weil sie nicht relevant sind, und in denen wir nicht immer direkt den Zeigefinger erheben müssen. (Dazu zählen bspw. nicht-heilsrelevante Diskussionen wie Kopftuch tragen, Frauenpredigt und Tattoos.)

Nachtrag: Diskussionen an sich sind nicht schlecht. Streitdiskussionen sind es. Die, bei denen man die Meinung anderer übergebraten bekommt. Meinungsaustausch hingegen ist gut und förderlich, wenn er wertschätzend ist und mit gegenseitiger Erkenntnis endet.

Zu lieben bedeutet nämlich eben auch, sich trotz Differenzen anzunehmen – ja, sogar einander höher zu achten als sich selbst und zu unterstützen.

Das Zauberwort lautet für mich Einheit. Und in dieser Einheit müssen wir versuchen, das Gleichgewicht aus Gnade und Wahrheit zu halten, Ermutigung und Ermahnung, Frieden und heiliger Zorn.

Was denkt ihr zu dem Thema? Habt ihr auch den Eindruck, wir diskutieren über zu viele Nebensächlichkeiten?

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen!

*Links sind unbezahlte Werbung

(v.l.n.r.) Ich, Rose von blessedjewelry, Anni von Segensbringer, Pastor Gunnar Engel

(v.l.n.r) Larissa von bosswithabible, Ich, Georg von Ohne Limit geliebt, Rose von blessedjewelry

(v.l.n.r.) Larissa von bosswithabible, Ich, Rose von blessedjewelry

Rose von blessedjewelry und ich

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Inspiriert von @ninastrehl und den Ereignissen der letzten Tage denke ich aktuell viel darüber nach, was es bedeutet, meinen Willen in Einklang mit Gottes Willen zu bringen. In ihrer Story hat Nina dazu neulich sehr gute Worte gefunden und dafür aus den Psalmen zitiert:

„Erfreu dich an Jahwe! Er gibt dir, was dein Herz begehrt.“ (Psalm 37,4)

Meine Keylearnings:

1. Die Freude am Herrn beschreibt hier vor allem die Qualität unserer Beziehung zu Gott. Wenn ich mich an Gott erfreue, investiere ich in die Beziehung zu ihm. Ich komme seinem Herzen näher, weil ich mich intensiver mit der Bibel, seinem Wort, beschäftige und mich im Gebet völlig hingebe.

2. Dass Gott MIR gibt, was MEIN Herz begehrt, ist weder Clickbait noch ein leeres Versprechen eines Haustür-Vertreters. Nein, denn es ist die direkte Folge meiner Freude an Got. Wenn mein Herz will, was Gott will, gibt er mir natürlich, was ich will – weil es seinem Willen entspricht.

Das durfte ich in den letzten Tagen neu erfahren – vor allem am Samstag, als ich mit Freundinnen im Heidepark war. Aus meinem Gebet, jemandem von Christus erzählen zu wollen, hat Gott ein Wunder entstehen lassen. Ich komme bis jetzt nicht aus dem Staunen heraus, wie souverän Gott diesen Tag geplant hat. Er hat uns zur rechten Zeit an den rechten Ort geführt, so dass wir nicht nur in einer Notlage helfen, sondern auch Zeugnis für ihn sein durften. Es ist komplett verrückt!

Aber ich staune nicht nur darüber, sondern bin auch überwältigt von der Gnade, dass das Gebet, dass ich im Glauben gesprochen habe, etwas bewirkt hat. Dass ich sehen durfte, dass mein Wille sich mit dem Willen Gottes deckt. Und dass Gebet Power hat.

„Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist.“ (Jakobus 5,16b)
„Er gebe dir, was dein Herz begehrt, er lasse deine Pläne gelingen.“ (Psalm 20,5)

Lasst euch ermutigen: Naht euch Gott und glaubt, um was ihr bittet!

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen!

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Beten bedeutet für mich:

Mit Gott reden. Die Beziehung zwischen mir und Gott pflegen.

Wie ich das praktisch umsetze:

Mit Gott reden. Wie ich mit einem Menschen reden würde. Nicht perfekt. Ganz einfach, meine Worte. Mal laut, mal leise. Täglich, in den unterschiedlichsten Situationen und Positionen. Mal Bitten, mal Danken.

Was ich schon erlebt habe:

Vieles. Ein erhöhtes Gebet. Ein unerhörtes Gebet. Gott hat sein eigenes Timing. Also gab es manchmal auch erstmal keine Antwort. Und er hat seinen guten Plan für mein Leben. Sodass manche Dinge nicht sein sollen für die ich bitte. Das heißt manchmal gab es auch ein Nein.
Aller meistens fiel Gottes Antwort auf mein Bitten anders aus als ich es erwartet oder mir gewünscht habe. Auf seine Weise anders, nämlich gut. Meist sogar Besser.

Und zuletzt ein Tipp von mir für dich:

Komm mit ALLEM zu Gott. Er ist da und hört dir zu. Jederzeit und überall. Er ist nur ein Gebet entfernt!
Er kennt dich besser als jeder andere und liebt dich trotzdem mehr als jeder andere. Er wartet mit offen Armen auf dich. Trau dich.

Eure Anne ♥️

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

… aber wir sollten uns auch nicht am Feuer die Hände wärmen. Oder?

Das ist ein Satz, der mich seit Samstagabend beschäftigt, als Esther und ich darüber diskutiert haben, ob Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit auch für Christen relevante Themen seien.

Mein Punkt in der Diskussion war nicht, dass diese Themen unwichtig wären – keineswegs –, aber dass jeder Christ andere Herzensnöte hat: Der eine geht in die Politik, der Nächste engagiert sich für Kinder und ein Dritter ist in der Medizin. So facettenreich wie Gott uns geschaffen hat, so unterschiedlich sind auch unsere Anliegen. Wir löschen die Brände der Welt in den Bereichen, wofür unsere Herzen schlagen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung, denn wir müssen nicht bei jedem Brand Feuerwehrmann spielen.

Allerdings hat Esther mir im Laufe des Gesprächs folgenden Satz entgegnet: Wir sollten uns auch nicht am Feuer die Hände wärmen.

Brandstiftung ist schlecht, dessen sind wir uns bewusst. Aber ist unterlassene Hilfeleistung auch falsch? Oder ist es vielleicht sogar so, dass jede unterlassene Hilfeleistung den Brand weiter nährt?

Ich bin bislang noch zu keinem eindeutigen Ergebnis dieser Gedanken gekommen. Gefühlt erschlägt mich derzeit eine Welle an Informationen. Deswegen will ich mich künftig mit dem Thema beschäftigen, um vor Gott mit reinem Gewissen stehen zu können.

Mein erstes Fazit lautet jedoch: Die Kleider für die kommenden Hochzeiten möchte ich bei Kleiderkreisel kaufen – nachhaltig und auch fairer zu den Arbeiterinnen.

Wie steht ihr zum Thema „soziale Gerechtigkeit“? Habt ihr euch schon damit auseinandergesetzt? Glaubt ihr, das ist ein Herzensanliegen Gottes oder nur ein Trend der Welt?

Mich interessiert eure Meinung brennend und auch Informationen, falls ihr welche habt! Danke! ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Beten bedeutet für mich:

Beten bedeutet für mich, mit Gott zu reden – wie man es mit den Eltern oder mit Freunden tut. Das zu sagen, was mir gerade auf dem Herzen liegt. Meine Sorgen, Gefühle und Gedanken in Worte zu fassen, vor Gott zu bringen und somit loszulassen. Das aber kann ich erst, wenn ich in einer dankenden Haltung daran glaube, dass bei Gott schon alles vollbracht ist.

Wie ich das praktisch umsetze:

Ich suche mir einen ungestörten Ort zum Bibellesen und Beten. Bei Worship-Musik im Hintergrund kann ich mich nicht konzentrieren. Meistens stelle ich mich an mein Fenster, aber auch während Spaziergängen, Auto-, Bus- und Bahnfahrten rede ich mit Gott. Ich benutze keine Gebetsliste, sondern bete das, was mir in den Sinn kommt, wenn ich bewusst für Personen beten will, schreibe ich mir diese auf.

Was ich schon erlebt habe:

Ein ganz besonderes Erlebnis hatte ich, als ich in einer Sommernacht am Fenster saß und meine Gedanken schweifen ließ. Irgendwann begann ich, meine Gedanken bewusst an Jesus zu richten und ihm die Dinge, die mich beschäftigten, abzugeben. Plötzlich überkam mich so eine Liebe und ein Frieden – ein unbeschreibliches Gefühl. Ich habe mich unfassbar geliebt und nicht mehr allein gefühlt. Die Gegenwart von Jesus war so real und spürbar. Und er hat mir auf das, was ich ihm gesagt habe, immer direkt geantwortet. Ich habe seine Stimme zwar nicht akustisch gehört, aber wusste immer, was seine Antwort war. Es war ein Gespräch zwischen zwei besten Freunden – in dieser Nacht hat Jesus mir ein Versprechen gegeben, an das er mich bis heute immer wieder erinnert.

Und zuletzt ein Tipp von mir für dich:

Sei ehrlich mit Gott. Sag nicht irgendetwas, sondern sei aufrichtig – selbst wenn es ein „Gott, ich habe heute absolut kein Bock zu beten“ ist. Gott kommt damit klar, wenn du keine Lust hast. Alles, was er will, ist dass du ehrlich bist und dein Inneres vor ihm entblößt.

Eure Jacky ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Veränderung geschieht aus zwei Gründen: Aus Inspiration oder Frustration.

Normalerweise bin ich ein Mensch, der aus Inspiration handelt, der vor lauter neuen Ideen und Hummeln im Po nicht still sitzen kann und Aufgaben einfach anpackt. Doch in den letzten Tagen hatte ich mit viel Frust zu kämpfen. Frustration über festgefahrene Muster, fehlendes Verständnis und mangelnden Mut.

Ich würde lügen, würde ich sagen, dass es mich nicht traurig macht, dass ich meinen Dienst und meine Anliegen in 2020 immer noch teilweise rechtfertigen muss. In dem Jahr, in dem die Dringlichkeit der Digitalisierung der Kirche so überdeutlich wurde. Und doch stoße ich immer wieder auf Skepsis. Das nervt.

Denn mein Herz ist voll – ach, was sage ich. Mein Herz fließt über vor Tatendrang für Gott und sein Reich! Und vor allem im Internet und den digitalen Medien sehe ich nach wie vor eine unglaublich große Not – ein Fehlen von Kirche und ein Verpassen der Ernte, die so reichlich ist. Leider sind der Arbeiter auf diesem Gebiet immer noch wenig. Auch wenn wir in unseren christlichen Bubbles manchmal den Eindruck haben, es gäbe genug.

Thomas hat mal in einer Podcast-Folge gesagt, dass wir niemals die Anzahl von Christen in Frage stellen würde, das gleiche aber bei christlichen Content Creatoren & Co. tun. Selbstverständlich entbehrt das jeglicher Logik, weil das Internet noch viel mehr Licht braucht!

Aus meinem Frust in dieser Woche nehme ich darum keine Resignation, sondern noch viel mehr Motivation mit, um Gottes Licht heller durch mein Leben online scheinen zu lassen.

„Be the change you wish to see in your church.“

Wenn du Herzen anderer Menschen verändern willst, dann musst du erst einmal selbst als Vorbild vorangehen und bereit sein, dein Herz für die Sache Gottes hinzugeben. Denn deine Hingabe wird Menschen inspirieren! Und das wird früher oder später Veränderung hervorbringen. Habe Geduld!

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen!

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Beten bedeutet für mich:

Nach Hause kommen. Bei meinem Vater auftanken und mit ihm sprechen. Durch das Gebet erkenne ich an, dass ich Gott brauche und alleine nicht klar komme.

Wie ich das praktisch umsetze:

Ich sitze im Auto und fahre zu einer Freundin. Mit offenen Augen und den Händen am Lenkrand spreche ich zu Gott. Ich sitze zu Hause auf meinem Bett nach meiner stillen Zeit. Ich knie auf meinem Bett, schließe meine Augen und bete zu Gott. Egal wo, ich versuche, mir nie bestimmte Orte zu suchen, sondern Jesus in meinem Alltag immer präsenter werden zu lassen.

Ich habe irgendwann gelernt, wie unglaublich viel Wert es hat, Gott im Gebet zu loben und meinen „Dank als Opfer darzubringen“ (Psalm 50,23). Ich versuche immer mehr, zu lernen, mein Gebet darauf enden zu lassen, dass ich zwar Bitten habe, aber Gott mit seinem Willen trotzdem vertraue, wenn er es anders machen will. Sein Plan ist so viel besser als meiner! (Jesaja 55,9)

Was ich schon erlebt habe:

Gott hat immer wieder Ruhe und Frieden in mein Herz gelegt wenn ich mit Angst zu ihm gebetet habe, sodass ich meine Sorge in Zuversicht und meine Angst in Hoffnung umwandeln und weiter machen konnte.
Abgesehen davon hat Gott schon so viele Male ganz praktisch durch Personen auf meine Gebete geantwortet und gibt mir immer wieder Erlebnisse und Antworten, die ich in den Herzensordner voller Wunder legen kann, die Gott in meinem Leben gewirkt hat. :)

Und zuletzt ein Tipp von mir für dich:

Paul Washer sagte mal, dass ein gutes Gebetsleben nicht von Disziplin kommt, sondern vielmehr aus der Erkenntnis, dass man Gebet zum Überleben braucht.

„Ich sag euch, alleine um eure Schuhe zu binden, braucht ihr die Kraft Gottes!“

Gebet wird häufiger, wenn ich meine Hilflosigkeit und Gottes Größe erkenne.

Jetzt aber ein ganz praktischer Tipp:
Oft, wenn es mir schwerfällt, zu Gott zu sprechen, schreibe ich meine Gebete auf. Wenn mir die Worte fehlen, singe ich ihm Lieder.

Eure Mia ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Freundschaften sind wie Blumen – je gepflegter und facettenreicher sie sind, desto schöner ist dein Blumenstrauß.

Ich habe manchmal das Gefühl, Gott spricht durch die Blume zu mir – wortwörtlich. Mal durch echte Blumen, mal auf ganz unscheinbare, verblümte Art und Weise. Aber ganz gleich, welche Methode Gott wählt: Die Message kommt an und der Erkenntnisdrop hat dann erstmal ordentlich gesessen.

Meine neuste Erkenntnis hat lustigerweise auch mit Blumen zu tun, wie das Bild eventuell schon vermuten lässt.

Aktuell bin ich wieder ziemlich häufig unterwegs und treffe Freunde, helfe bei Projekten, bin einfach live vor Ort und wenig online. Ich genieße das unglaublich und freue mich über jeden, den ich sehen kann. Am Wochenende war meine persönliche Highlight-Freundinnen-Zeit – so viele Menschen habe ich womöglich in der gesamten Corona-Hochphase nicht getroffen.

Zum Frühstück am Samstagmorgen hat mir eine liebe Freundin sogar Blumen mitgebracht, die nun nicht nur meinen Wohnzimmer-Tisch zieren, sondern auch ein täglicher Reminder von Gott für mich sind.

Der Blumenstrauß erinnert mich daran, dass …

  1. … Freundschaften wie Blumen sind – sie blühen auf, wenn ich sie pflege. Aber sie gehen ein, wenn ich sie vergesse. Und es gibt Gott sei Dank Freundschaften, die eher Typ Sukkulente oder Kaktus und recht robust sind, und Freundschaften, die nach täglicher Zuwendung lechzen. Ganz nach den individuellen Bedürfnissen.
  2. … wie Eisen Eisen schärft, ebenso ein Mensch einen anderen schärft (nach Sprüche 27,17). Ich darf an meinen Freundschaften wachsen, dazu lernen, mich verändern und Gottes Bild von mir näher kommen. (Ganz gleich, ob meine Freunde Christen sind oder nicht!)
  3. … ich das Ergebnis (Blumenstrauß) aus meinen Freundschaften (Blumen) bin. Darum wird mein Blumenstrauß umso schöner, je facettenreicher und gepflegter meine Blumen sind!

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen!

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Beten bedeutet für mich:

Mit Gott reden – mein Herr, der das beste für mich im Sinn hat, der in meinem Leben verherrlicht werden soll; Jesus, mein bester Freund, durch dessen Tod am Kreuz und Auferstehung die Sünde überwunden ist und in dem ich beständig nach Veränderung strebe!

Wie ich das praktisch umsetze:

Seit Neuestem versuche ich die allerersten Minuten des Tages allein auf Gott konzentriert zu beten, direkt nach dem Aufstehen. Nichts nebenbei machen, sondern nur beten und den Tag Gott anvertrauen, mich auf ihn auszurichten. Und ansonsten immer zwischendurch beim Autofahren, Arbeiten, Einkaufen….. immer, wenn mir etwas in den Kopf kommt, das ich Gott erzählen möchte.

Was ich schon erlebt habe:

Am Coolsten finde ich das Erlebnis, um Freude zu bitten an einem Tag, an dem ich absolut niedergeschlagen und demotiviert bin. Oder wenn man Menschen wirklich unsympathisch findet, dafür zu beten, dass man ihnen in der aktuellen Situation mit Liebe begegnen kann. Gott erhört Gebet!! Mein Herz merkt das immer wieder.

Und zuletzt ein Tipp von mir für dich:

Beschränke dein Gebet nicht auf die Stille Zeit oder auf “vor dem Schlafen gehen eine halbe Stunde”. Beten ist Beziehung bauen mit Jesus. Und Beziehung ist Alltag. Gott will jeden Bereich deines Lebens bestimmen. In der Bibel sehen wir zwar auch Zeiten, wo Jesus sich auch bewusst hingesetzt hat, um eine Gebetszeit zu haben, aber sein Beten ging vor allem auch über diese Zeiten hinaus.

Eure Vera ♥