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„Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.“ – Platon

Ich habe Mittwochabend mit meiner Mutter den Film „Wunder“ mit Julia Roberts gesehen – naja, mehr oder weniger, denn meine Mutti ist irgendwann eingeschlafen. Dafür war ich hellwach und beeindruckt von der Geschichte und vor allem von dem mutigen Hauptdarsteller: einem kleinen Jungen, dessen Gesicht durch einen Gendefekt deformiert ist und der sich nach jahrelangem Hausunterricht nun seinen Weg als normaler Schüler in der Öffentlichkeit ebnen muss. Und während er seinen Weg beschreitet und dabei sowohl mit seiner Familie als auch seinen Klassenkameraden immer wieder an Grenzen stößt, hinterfragt man sich selbst: Wie viel ist mir mein Ruf und mein eigenes Wohlergehen wert? Ich war nach dem Film froh und schockiert zugleich – er rüttelt einen wach und man lernt viel über Menschlichkeit, wie Gott sie sich gedacht hat. Füreinander einstehen, den anderen höher schätzen als sich selbst, gütig sein.

Eine Form von Güte ist beispielweise die Ermutigung – Proklamationen über dich und dein Leben aus Gottes Sicht. „Du bist schön!“ (abgewandelt von: „Du bist wunderbar gemacht“) ist da nur eine dieser Wahrheiten, die wir anderen immer wieder sagen dürfen, um sie zu ermutigen. Dieser Film ist jedenfalls eine klare Empfehlung für jedes Alter und rührt einen (Achtung, Mini-Spoiler – vor allem das oben genannte Zitat zum Schluss des Filmes) zu Tränen.

Und damit wünsche ich euch ein gesegnetes Wochenende! Ich bin in den kommenden Tagen wieder unterwegs auf dem Mitarbeitertreffen von youthweb.net am Bibelseminar Bonn.

Foto: Irina Epp, beim Stadtschloss in Fulda, Hessen

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„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen wie eine schöne Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.“ – Offenbarung 21,2

Ein Gedanke, der mir gestern Morgen nach dem Gottesdienst kam, als ich gedanklich den Junggesellinnenabschied/JGA am Samstagabend Revue passieren ließ: Wir als Christen gehören zu Gottes „Bride Tribe“ (zu deutsch: Braut-Stamm). Wie ich darauf komme? Und was das mit dem neuen Jerusalem zu tun hat? Ganz einfach: Wir alle gehören dem Bride Tribe an, weil wir alle als weltweite Gemeinde Gottes die Braut Christi sind. So wie es im oben zitierten Bibelvers dargestellt wird. Jesus Christus, das Lamm, wird seine Gemeinde, die Braut, heiraten.

Wir werden in Gottes Himmelreich komplett neu gemacht und verwandelt und so schön sein wie die beschriebene Braut in Offenbarung 19,7–8:

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihn ehren. Denn die Zeit für das Hochzeitsmahl des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich vorbereitet. Sie darf sich in strahlend weißes Leinen kleiden.

Und wir sind schon jetzt auf Erden mit Christus verlobt und sind ihm versprochen:

„Ich habe euch einem einzigen Mann verlobt, nämlich Christus, und ihm will ich euch unberührt zuführen.“ – 2. Korinther 11,2

Über diese Erkenntnis und die Entdeckung des lustigen Wortspiels „Bride Tribe“ im christlichen Kontext habe ich mich mega gefreut. Was für eine schöne Ermutigung zum Start in die neue Woche. Great things lie ahead!

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Auf youthweb.net habe ich in der vergangenen Woche mein Zeugnis geteilt: Wie mein Leben war, bevor ich Jesus kannte, wie ich ihn kennen lernen durfte und wie sich mein Leben seitdem verändert hat. Eine der größten Veränderungen, die Gott seitdem in meinem Leben gewirkt hat, und für die ich einfach nur Halleluja sagen und danken kann, ist, dass ich kaum noch Menschenfurcht habe. Zumindest nicht in der Form, mit der ich viele Jahre lang zu kämpfen hatte, weil ich aufgrund des Mobbings weder Selbstbewusstsein, noch Selbstvertrauen hatte. Heute habe ich zwar immer noch mit Menschenfurcht zu kämpfen, wenn es darum geht, Ansehen zu erlangen und gut dazustehen. Aber ich traue mich mittlerweile, für meine Überzeugungen und vor allem für meinen Jesus, den Erretter, einzustehen. Das hätte ich früher wohl niemals getan. Ich bin Gott unglaublich dankbar für die Freundschaften und die Gemeinde, die er mir geschenkt hat. Denn durch sie konnte ich die Menschenfurcht immer mehr bekämpfen und stattdessen in der Gottesfurcht wachsen. So wunderbar! Oder wie die Amerikaner jetzt sagen würden: „Can I get an amen!?“

Fotos: Nr. 1: Irina Epp, im schönen Schlosspark in Fulda // Nr. 2: Agape Fotografie bei der Konferenz Jesus for all nations in Bielefeld. (Man sieht, ich habe kaum noch Menschenfurcht …)