Gott ist groß. So groß, dass wir ihn in keine unserer auserwählten Schubladen einsortieren können. Seine Eigenschaften sind einfach zu vielfältig, als dass er nur einem Schema entsprechen könnte!

Eine der (wie ich finde) krassesten Eigenschaften Gottes ist seine Treue. Hast du schon mal das Buch Hesekiel gelesen? So erstaunlich!

Gott hatte ja einen Bund mit Abraham geschlossen, in dem er verspricht, Abraham viele Nachkommen zu schenken, aus denen viele Völker entstehen würden. Und Gott will ihr Gott sein und wird ihnen das Land Kanaan schenken. Dabei sagt er auch, dass Abraham ihm treu dienen und so leben soll, wie es Gott gefällt. (1. Mo 17,1-8)

Da der Bund auch für alle Nachkommen Abrahams gilt, sollen diese Gott dementsprechend auch treu dienen und so leben, wie es ihm gefällt. Aber wenn du nur ein paar Kapitel weiter blätterst, merkst du schnell, dass das Volk Israel (die Nachkommen Abrahams, also das Volk Gottes) alles andere als treu gegenüber Gott sind.

Sie beten Götzenstatuen an und lassen Gott, ihren HERRN, dabei völlig links liegen. Und diese Untreue verletzt Gott heftig.

Wenn ich im Buch Hesekiel lese, habe ich manchmal das Gefühl, als wäre diese Situation mit dem Volk Israel nun aus Gottes Perspektive beschrieben. Besonders in Kapitel 16 sieht man, wie DIREKT Sünde, also Untreue gegenüber Gott, GEGEN Gott geht.

In diesem Kapitel wird der Teil des Volkes, der in Jerusalem lebt, mit einer untreuen Ehefrau verglichen. Vielleicht kannst du dir ansatzweise vorstellen wie schmerzhaft Untreue in Liebesbeziehungen ist… Damit vergleicht Gott die Untreue seines Volkes gegenüber ihm.

Wenn du aber dann die letzten Verse des Kapitels (Hes 16,59–63) liest, siehst du: Gott ist trotzdem treu! Vollkommen egal, wie krass das Volk Israel den Bund bricht, indem es untreu ist und sündigt – zu jeder Zeit bleibt Gott treu! Und das gilt noch bis heute …

Hast du Gottes Treue schon einmal selbst erlebt?

Eure Vera ☺️

In den letzten Tagen konnte ich nicht aufhören, darüber nachzudenken, was ich sowohl in Esters als auch in Elias Geschichte bemerkt hatte. Und vor allem, was für eine große Herausforderung das für mich bedeutete. Denn mir ist einiges in Bezug auf meine Dienste & Aufgaben (un)klar geworden …

Gott begabt und fordert uns Menschen – unterschiedlich & vielfältig, aber immer mit dem Ziel, sein Reich durch sie zu bauen. Doch für mich ist das oft ein Struggle. Wie viele Aufgaben hat Gott mir tatsächlich gegeben? Sind es zu viele? Oder sollte ich noch mehr anstreben? Es ist ein ewiges Hin und Her zwischen dem Gefühl, gebraucht zu werden und der Last, doch nutzlos zu sein, weil man nichts schafft.

Ich zerbreche mir vor allem den Kopf darüber, weil mir aufgefallen ist, wie unterschiedlich Gott mit Elia und Ester in diesem Punkt umgeht. Während Elia gebremst und auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss, weil er sich in seinem Dienst überschätzt, muss Ester motiviert und ins Gewissen geredet werden, damit sie handelt:

„Elia sagte: ‚Ich habe dem Herrn von ganzem Herzen gedient. Ich allein bin übrig geblieben, nur ich allein.’ Da sagte Gott: ‚Ich aber habe in Israel 7000 übrig bleiben lassen.’” (nach 1. Kö 19,14+18)

„Denn wenn du in diesem Augenblick schweigst, wird von anderswo her Hilfe und Rettung für die Juden kommen. Doch du und deine Verwandtschaft, ihr werdet zugrunde gehen. Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur Königin erhoben worden bist.” (Est 4,14)

Was ist nun die goldene Mitte? Wann leiste ich zu viel oder zu wenig? Was denkt ihr?

Ich glaube jedenfalls, der richtige Weg sieht facettenreich aus – so unterschiedlich wie wir Menschen. Aber in der Mitte muss immer Gott sein – wir müssen unsere Kraft aus ihm schöpfen. Egal, was oder wie viel wir tun. Denn letztendlich leben wir nur aus Gnade. ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Ist die Bibel eine Wahrheit oder DEINE Wahrheit? ♥️

Die Bibel. Ein Buch. Meistens schwarz, ziemlich dick, oft schwer zu verstehen. Voller Geschichten, Ereignisse und Regeln, voller Worte, die Gott an uns richtet.

Es heißt immer, die Bibel sei die Wahrheit. Wer die Wahrheit finden will, muss die Bibel lesen. Ist das so? Ist die Bibel die Wahrheit, ist sie Gottes Wort? Auf jeden Fall! Aber eigentlich auch nicht. Denn die Bibel ist im Grunde nur ein Buch voller Texte, die aus Buchstaben bestehen.

Sie wird dann zur Wahrheit, wenn Gott sie gebraucht, um mir beim Lesen eine neue Erkenntnis und Offenbarung zu geben. In diesem Moment schreibt er eine neue Wahrheit in mein Herz hinein, die mir keiner mehr rauben kann. Die Bibel wird lebendig. Aber sonst ist sie nur ein Buch.

Was ist nun Gottes Wort? Es ist Jesus, er allein. Nicht unbedingt die Bibel ist das Wort, sondern Jesus. Nicht die Buchstaben sind die Wahrheiten, sondern das was sie in unserem Herzen bewirken. Wenn wir Gottes Worte für uns annehmen, wird die Bibel wahr. Und was Jesus in mein Herz hineinschreibt, das ist seine Erkenntnis und Offenbarung an mich, daran glaube ich. Es ist egal, wie Jesus mein Herz erreicht. Es kann das Internet sein, eine Predigt, eine Prophezeiung, ein Lied oder Gedicht, ein Buch, ein Instagram-Post, eine Aussage eines Menschen, ein Bild … Solange es eine Erkenntnis ist, die Jesus in mein Herz schreibt, ist es die Wahrheit – Gottes Wort.

Lese nicht zwanghaft in der Bibel, nur um diesen Punkt von der To-do-Liste zu streichen, sondern lese darin, weil Gott sie gebrauchen wird, um dir neue Wahrheiten zu zeigen, die dein Leben verändern. ♥️ Wodurch hat Gott heute zu dir gesprochen und dir etwas Neues offenbart?

Eure Jacky

PS: Ab sofort wollen wir euch mitnehmen auf eine Reise durch die Bibel, um Wahrheiten über Gott und sein Wesen zu finden. Denn wenn du sein Herz kennst, erreicht er dein Herz viel leichter.

Weiß du, wie du lernen kannst, zu vergeben?

Als Gott 2018 zuließ, dass mein Herz gebrochen wird und ich überrollt von Hass und Verbitterung weit von Vergebung entfernt war, hat Gott mir wertvolle Lektionen gelehrt (wie im YouTube-Video erzählt), die ich heute mit euch teilen möchte. ♥

8 SCHRITTE, UM ZU VERGEBEN

Schritt 1 – Sei dir bewusst: Gott schenkt die Kraft und den Wunsch zu vergeben

Gott bewirkt nicht nur die Kraft, zu tun, was ihm gefällt, sondern auch den Wunsch, ihm zu gehorchen in uns. (Phil 2,13)

 

Schritt 2️ – Sei ehrlich zu dir selbst

Sei offensiv ehrlich zu dir selbst und zu Gott. Weil Gott dein Herz, jeden Gedanken und jede Tat kennt, lässt er sich nicht (ent-)täuschen.

 

Schritt 3️ – Überlasse die Rache Gott

Gottes Rache ist unfehlbar und gerecht. Jeder erhält seinen gerechten Lohn. Und wenn Jesus für dafür gesühnt hat, dann wird es ein Gnadenlohn sein. (Röm 12,19)

 

Schritt 4️a – Liebe deinen Nächsten

Gott wünscht sich, dass wir ein Herz haben, das nichts nachträgt, sondern bereitwillig vergibt – unabhängig von den Umständen. (1. Kor 13,5)

 

Schritt 4️b – Segne diesen Menschen und tue ihm Gutes

„Du kannst niemanden hassen, für den du betest.“

Segne deinen Gegenüber bis die negativen Gefühle weg sind. (Röm 12,14 + 12,21)

 

Schritt 5 – Schaue dir deine eigenen Fehler und Sünden an

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir auch Fehler begehen und sündigen, fällt es uns leichter, anderen Vergebung zuzusprechen. (Röm 3,23–24)

 

Schritt 6️ – Vergib, um dich frei zu machen

Wenn wir vergeben, werden wir frei. Doch Vergebung ist eine Entscheidung, die wir unabhängig von Gefühlen treffen. Wenn wir Vergebung aussprechen, fesseln uns negative Gefühle nicht mehr.

 

Schritt 7️ – Soviel an dir liegt, habe Frieden mit allen Menschen

„Zum Versöhnen braucht es zwei Personen, zum Vergeben nur dich.“ (Tobias Teichen)

Vergebung ist eine einseitige Entscheidung. Habe Frieden mit anderen Menschen – soviel an dir liegt.

 

Schritt 8️ – Mache dir bewusst: Nicht zu vergeben hat Konsequenzen

Was ist, wenn man nicht vergibt?

  1. Gott wird uns auch nicht vergeben. (Mt 6,15)
  2. Wir haben die große Liebe Gottes nicht verstanden und leben nicht in ihr. (1. Joh 4,11)

 

Den vollständigen Artikel zum Thema „Vergebung“ könnt ihr hier nachlesen. ♥

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Wie lernt man Vergebung und überwindet Trennungsschmerz, wenn einem das Herz gebrochen wurde?

Vor diese Herausforderung hat Gott mich im letztem Jahr gestellt. Es hätte so wunderbar sein können: kennengelernt, verliebt, auf Beziehungs-Wolke 7 geschwebt. Doch dann kam die Trennung und mit ihr zerbrach mein Herz. In mir machten sich Dunkelheit, der Trennungsschmerz und Verbitterung breit. Aber ich wusste, Gott will, dass ich vergebe. Doch – wie macht man das!?

Auf der STEPS-Konferenz #stepsk19 durfte ich davon erzählen, wie Jesus mich bei meinem Vergebungsprozess gestärkt und verändert hat und wie ich lernen durfte zu vergeben.

An dieser Stelle will ich mich noch einmal ganz lieb bei STEPS für diese Möglichkeit bedanken. (Auch wenn ich unglaublich aufgeregt war, vor 1.500 Leuten zu sprechen.) Ihr habt mich sehr ermutigt, weil ich sehen durfte, dass Gott kein Leid verschwendet, sondern zum Trost und zur Ermutigung gebraucht! Oder wie Lukas Herbst es ausgedrückt hat: „Dein wunder Punkt kann Gottes Wunderpunkt werden.“

Es war mir eine große Freude, Zeugnis geben zu dürfen, weil ich heute Gottes Plan hinter all dem sehe – den Schmerzen des letzten Jahres, den Tränen, den tiefen Abgründen, dem Verlassen-Fühlen und Aufgeben-Wollen, dem Sinn-Suchen und Gott-Finden. Und ich bin Jesus dankbar, dass er mit mir diesen Weg gegangen ist. ♥️

Weil sich diese Ereignisse nun zum ersten Mal jähren, möchte ich euch in den nächsten Wochen mit in meine Geschichte nehmen und verstärkt über Vergebung, Liebeskummer, Schmerz, Zweifel und Leid schreiben. Es gibt Phasen, da fühlt man sich von Gott unverstanden und allein, aber ich sage euch eines: Er ist immer mit euch. ♥

Mehr zum Thema „Vergebung“ könnt ihr in meinem Artikel lesen. :)

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Ich bin unglaublich dankbar, euch heute diese Ankündigung machen zu dürfen – ab sofort erwarten euch jeden Freitag Beiträge von meinem Team, den sogenannten „freundlichtern” und wundervollen Mitarbeiterinnen von Gottes Bodenpersonal. :) (Props an Anne für diese coole Wortkreation!) Mit dabei: eine große Portion Kreativität und Weitblick, Freude an Gott sowie seinen Gaben. Und das ist auch einer der Gründe, warum euch dieses neue Format nun hier erwartet.

Es gibt so schöne Zitate wie „empowered women empower women” oder „great leaders create great leaders”. Das ist nur leider immer einfacher gesagt als getan. Doch Gott hat mir in den letzten Monaten deutlich gezeigt, dass es dran ist, ein Team aufzubauen und Aufgaben zu übertragen. Für mich hieß das einerseits, loszulassen und anderen meine Tätigkeiten anzuvertrauen, aber andererseits auch die Chance zu haben, die nächste Generation an Frauen, die für Jesus aufstehen, zu fördern und ihnen sowie ihren Gaben eine Plattform zu bieten.

Und ich fühle mich so reich gesegnet! Gott hätte kein besseres Team zusammenführen können. Ich möchte euch die Mädels kurz vorstellen :)

  • Anne (Instagram: @bible_notes_lettering) ist ein kreativer Kopf und die Urheberin wunderschöner Letterings (wie z.B. dem Logo).
  • Jacky (Instagram: @calledjacky) hat die Gabe, Texte zu schreiben, die ins Herz und in den Kopf gehen.
  • Vera (Instagram: @v.hms99) ist eine Alltagspoetin oder besser gesagt -texterin, die die besten Metaphern kreiert und Jesus in jeder Alltagssituation findet.
  • Mia (Instagram: @miab_e) trägt ihr Herz auf der Zunge und steckt Menschen mit ihrer Liebe zu Gott an.

Wenn ihr euch nun auch so sehr wie ich freut, schreibt gerne zur Motivation der Mädels #shineforit in die Kommentare :) Und wenn ihr noch Fragen an die Mädels habt: Immer her damit!

PS: Stimmt gerne hier oder auf meinen Social-Media-Profilen über das Logo ab!

„Hi, ich bin Daniela!” :) Heute gibt’s mal einen Post über mich, wie ich Gott kennengelernt habe und was ich mit ihm schon in meinem Leben erleben durfte. Vielleicht haben wir etwas gemeinsam? :)

Inspiriert von den anderen, die am Freitag ebenfalls beim #influencerdayhamburg dabei waren, möchte ich mich heute für alle Neuen vorstellen und auf drei der wichtigsten Aspekte meines Lebens eingehen.

  1. Seit 2011 darf ich nun schon ein Kind Gottes sein und Jesus kennen. Nach 6 Jahren des Mobbings in meiner Schulzeit habe ich durch Facebook und eine aufmerksame Christin (und heutige Freundin) Jesus kennengelernt. Lustigerweise habe ich mich am Geburtstag ihrer Mum bekehrt. :) Dieses Datum werde ich also niemals vergessen.
  2. Ich bin 24 Jahre alt und von Beruf Mediengestalterin, Texterin und Social Medianerin in einer Werbeagentur, bei der ich dank Gottes Führung schon seit bald zwei Jahren arbeiten darf. Auch für meinen ersten Job und die Ausbildung bin ich Gott unheimlich dankbar. :) Rückblickend staune ich einfach nur, wie Gott meine berufliche Laufbahn geführt und teilweise komplett verändert hat und bin sehr dankbar für alle spannenden, aber auch herausfordernden Zeiten.
  3. Ich habe im letzten Jahr gedacht, die Liebe meines Lebens kennengelernt zu haben – doch die Beziehung zerbrach leider. Ebenso wie mein Herz, das nicht schlimmer hätte schmerzen können. Aber nach einer schweren Zeit des Leidens hat Gott mein Herz geheilt, neu geformt und mit seiner Liebe gefüllt. :) Heute – fast genau ein Jahr später – darf ich Frauen ermutigen und mit einem offenerem und weicherem Herzen dienen.

Mein Herzenswunsch ist es, dass andere Menschen und vor allem Frauen durch mich zu Jesus finden, näher an Gottes Herz kommen und dass jeder Mensch erfährt, dass ich Jesus liebe.

Erkennt ihr euch in manchen Aspekten wieder? :) Schreibt mir gerne!

#sinnfluencer #christfluencer #influencerfürgott

Bist du ONLINE auch als Christ an deiner LIEBE zu Gott und den Menschen erkennbar? ♥

Heute möchte ich euch vom #influencerdayhamburg berichten und warum mir der Dienst in den sozialen Medien noch wichtiger geworden ist. ☺️ Am meisten ermutigt und bewegt , hat mich hierbei der Input von Nina Strehl. Sie hat drei Social-Media-Lügen „enttarnt“ und im Gegenzug mit geistlichen Wahrheiten ersetzt, die uns Leitfäden für unser Online-Leben sein sollen.

 

Die drei Lügen lauten wie folgt:

  1. Social Media ist Fake und zeigt immer nur die Schokoladenseite des Lebens.
  2. Auf Social Media kämpft jeder für sich.
  3. Content ist King. Der Output steht über dem Input.

 

Für die Wahrheiten hat Nina drei wunderbare Metaphern verwendet:

FENSTER

In Mt 5,14–16 lesen wir, dass wir das Licht der Welt sind und vor den Menschen scheinen sollen. Unser Online-Leben soll wie ein Haus mit großen, offenen Fenstern sein, in das man hineinschauen und authentisch sehen kann, wie wir unseren Glauben leben.

SCHIFFE

John F. Kennedy hat mal ein bewegendes Zitat gesagt: „A rising tide lifts all boats.” Wir als Christen in den sozialen Medien sind wie Schiffe auf dem Wasser – das steigende Wasser bzw. die derzeitige Flut ist Social Media. Wenn ein Schiff aufsteigt, steigen alle anderen mit auf.

STEINE

Steine am Meer haben die geniale Eigenschaft, dass sie glänzen, wenn sie vom Meereswasser feucht sind. Sobald sie jedoch trocken werden, sehen sie nicht mehr so schön aus. So ist bei uns Christen auch: Wir können nur glänzen und guten Content bringen, wenn wir am lebendigen Wasser bleiben und unseren Geist durch Gottes Wort erfrischen lassen.

 

Für mich ist noch klarer geworden: Social Media ist Teil meines praktizierenden Glaubens. Und ich möchte gemeinsam mit den anderen für Gottes Ziel eifern – einander tragend und ergänzend. Denn letztendlich ist unser Auftrag, Gott zu lieben und Menschen zu lieben. Und dieser Auftrag gilt auch in den Sozialen Medien. ♥️

Wie sieht das bei dir aus? Bist du auch ein #christfluencer?

 

Ist die ERDE wichtiger als ungeborenes LEBEN? Und ist das KLIMA tatsächlich so ein großes Problem? Diese Fragen haben mich in den vergangenen Tagen dazu bewegt, gestern in den Stories Stellung zu beziehen. Meine Antwort ist ein zweifaches, klares NEIN. Warum ich das so sehe und was ich sonst noch über die Themen Klima und Abtreibung denke, möchte ich im heutigen Impuls zusammenfassen.

Vorneweg muss ich mich jedoch für die gestrige, unglückliche Formulierung entschuldigen – ich will Menschen, die sich für das Klima einsetzen, nicht weniger Wertschätzung entgegen bringen. Und auch die Opfer der Folgen des sich verändernden Klimas will ich auf keinen Fall runterspielen. Dennoch muss ich sagen: Für mich kommt erst der Mensch, dann die Schöpfung. Denn …

1— Wir lesen in 1. Mose 9, dass Gott die Erde in seinen Händen hält und uns zusagt, sie nie wieder so zu zerstören wie zu Zeiten Noahs, sondern sie mit nicht endender Ernte & Co. zu segnen. Das Zeichen für dieses Versprechen – ein Symbol des Friedens und der nicht endenden Liebe Gottes – ist der Regenbogen und gilt uns immer noch. Ich verstehe die Angst nicht, die viele Menschen derzeit erfasst. Dass man dieses Klimathema so aufheizt, ist für mich reine Panikmache. Und gerade wir als Christen haben eine Hoffnung.

2— Inka Hammond hat gestern auf Instagram einen wichtigen Punkt angesprochen: Wozu wollen wir die Welt erhalten, wenn wir uns selbst zerstören?

Gott sagt uns in 1. Mose 9 zwei wichtige Dinge: Wir sollen unseresgleichen nicht umbringen, weil wir in Gottes Abbild geschaffen wurden. Alle. Und wir sollen die Erde bevölkern – unabhängig von unseren Umständen. Es ist absurd, die Erde erhalten zu wollen für eine Generation, die sich durch Legalisierung von Abtreibungen und des Verweigerns des Kinderkriegens selbst zerstört. Viel mehr sollten wir aktiv werden – #prolife sein – und jungen Müttern Perspektiven schenken.

Wie steht ihr zu diesen Themen?

„So, wie ihr Gott bisher immer gehorsam gewesen seid, sollt ihr euch ihm auch weiterhin mit Respekt und tiefer Ehrfurcht unterstellen und alles daransetzen, dass eure Rettung sich in eurem Leben voll und ganz auswirkt.“ (Phil 2,12)

Ich glaube, wer mir schon länger auf meinem Blog und den Sozialen Medien folgt, der weiß, ich bin immer in Aktion: ständig auf Achse, immer im Dienst sowie 4856 Hummeln lauter bunter Ideen im Po. Dass ich einen Hang zum Aktionismus habe, dürfte kein Geheimnis sein. Dass ich mich allerdings auch sehr schnell selbst von meinem Leistungsdenken unter Druck setzen lasse und dieses Denken auch unterbewusst auf andere projiziere, ist mir dieser Tage neu bewusst geworden.

In meinem Kopf ist es so: Ein echter Christ erbringt Leistung, er ist aktiv und dient rund um die Uhr. Wenn das nicht so ist, dann ist was faul. Auch mich selbst beurteile ich danach: Ich bin als Christin dann erfolgreich, wenn ich am Ende des Tages zufrieden meine To-do-Liste bestehend aus Arbeit, Haushalt, Projekten und Stille Zeit abhaken kann.

Mein Problem dabei ist offensichtlich: Extremes Schubladendenken und eine absolut verurteilende (sowie ganz und gar nicht liebevolle!) Haltung gegenüber mir selbst und meinen Mitmenschen. Keine Leistung = keine Rettung? Nein, so einfach ist das nicht. Natürlich, wir sollen TÄTER des Wortes sein und die Auswirkung unserer Rettung soll sich in unserem Leben zeigen, ABER: Unsere Rettung geschieht aus Gnade. Alles, was wir tun, dürfen wir aus Gnade und mit Gottes Kraft zu seiner Ehre tun.

Mir ist das nicht immer so bewusst, darum möchte ich euch das heute mit auf den Weg geben. ♥

„Herr, ich bitte dich, lass all mein Tun viel mehr ein Ausdruck der Dankbarkeit und der aufrichtigen Beziehung mit dir sein als des erbärmlichen Versuchs, deine Gunst aus eigener Kraft zu gewinnen.“

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.