„What is love? Baby, don’t hurt me. Don’t hurt me. No more.“ (Haddaway – What is love)

Was bedeutet eigentlich Liebe? Das ist eine Frage, über die ich in den letzten Tagen sehr häufig nachgedacht habe. Zum einen, weil ich derzeit viele Texte über die Liebe schreibe, zum anderen, weil der Valentinstag seine Spuren hinterlässt. Die menschliche Liebe ist so etwas schönes und doch etwas so zerbrechliches. Wo im einen Moment Verbindungen eingegangen werden, werden sie im nächsten Moment schon wieder aufgelöst. Die Gründe hierfür können unterschiedlicher nicht sein – fehlende Gefühle, der Partner macht einen nicht glücklich, die Visionen und Vorstellungen vom Leben stimmen nicht überein, Fehlverhalten und Sünde in der Beziehung, keine willentliche Entscheidung für den Partner, die Suche nach dem schnellen Vergnügen, Sexuelle Gründe, Verletzungen. Das Repertoire an Gründen ist mannigfaltig. Einige davon sind ziemlicher Humbug. (Stichwort: Gefühle.) Andere hingegen sind hieb- und stichfest und sprechen im Extremfall für eine umgehende Trennung.

 

Dating mit Strategie

Aber wie unterscheidet man driftige von zweitrangigen Gründen? Und wie kann ich sicherer darin werden, nicht an den Falschen zu geraten? Ganz gleich, ob du in einer Beziehung bist, jemanden datest oder Single bist – diese Fragen brennen uns allen auf der Seele. Denn zu viel steht auf dem Spiel.

Gott warnt uns in der Bibel sogar ausdrücklich:

„Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ (Sprüche 4,23)

In der Welt um uns herum – so scheint es mir – mag das Herz scheinbar keinen hohen Stellenwert haben. Es wird oft unbedacht an x-beliebige Sexualpartner verschenkt und muss dann immer wieder zusammen geflickt werden. Wie viele Tränen schon vergossen, wie viele Herzschmerz-Lieder schon geschrieben, wie viele Herzen schon gebrochen worden – ich mag die Zahl derer, die das Leid einer zerbrochenen Beziehung erfahren mussten, nicht ermessen.

Doch umso wichtiger ist mir der heutige Artikel, der in Zusammenarbeit mit meinem Team (die liebevollen und begabten #freundlichter ♥) entstanden ist. Denn zu oft ist man inmitten des Schwalls aus Zuckerwattewolken, Schmetterlingen im Bauch und rosaroter Brille geblendet von den eigenen trügerischen Gefühlen und dem äußeren Anschein des Partners. Man neigt dazu, Warnzeichen zu übersehen, weil man nicht mehr neutral ist, und von Visionen für den zukünftige Ehepartner sowie biblischen Prinzipien abzuweichen.

 

Dein Freebie „Ampel-Check fürs Dating“

Darum wollen wir dich heute ermutigen, das Thema Dating mit einem frischen Blick anzugehen und dir darüber bewusst zu werden, welchen Eigenschaften dir bei deinem (zukünftigen) Partner wichtig sind und nach was für einem Partner du dich sehnst. Dafür erhältst du zum einen ein geniales Freebie von mir.

Diese Liste soll dich dazu ermutigen, dir ein klares Bild eines christus-ähnlichen Partners zu verschaffen und in deiner Entscheidung standhaft zu bleiben – auch wenn deine Gefühle vernebelt sind.

Zum anderen haben mein Team und ich uns in den letzten Tagen Gedanken darüber gemacht, welche Eigenschaften konkret für uns persönlich „red flags“ – also klare Warnzeichen und Stoppschilder – wären oder eventuell schon in der Vergangenheit durch eigene Erfahrungen waren. Welche das sind, erfährst du weiter unten. Wir beten, dass sie Mädchen und Frauen die Augen öffnen und sie ermutigen, aber ebenso Männer wachrütteln und verändern.

 

7 RED FLAGS und Warnzeichen, wenn du jemanden datest

 

#1 RED FLAG – Er ist hochmütig

Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich […].“ (2. Timotheus 3,2)

Eines der Anzeichen, vor dem uns Paulus schon gewarnt hat und mit dem ich selbst schon sehr schlechte Erfahrungen machen musste: Ein stolzer und eitler Partner. Keine Person ist uneinsichtiger für eigene Fehler, als ein Mensch, der stolz und hochmütig ist. Aber eine Partnerschaft zur Ehre Gottes funktioniert nur, wenn beide Partner in ständiger Heiligung leben. Und dazu gehört auch Buße.

Und die Bibel lehrt uns ganz klar, dass wir – natürlich von Christus errettet – dennoch sündige Menschen sind. Unser Fleisch treibt uns an. Wir müssen bußfertig sein und den Willen Gottes und das Wohl anderer Menschen über unser eigenes stellen. Ein Mann, der hochmütig ist, wird dich nicht lieben, wie Christus die Gemeinde liebt und sich für sie hingibt. Eher verlangt er, dass du dich für ihn opferst. Er ist sein eigener Götze.

#2 RED FLAG – Er schätzt dich nicht wert

Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, den Silvanus, Timotheus und ich bei euch gepredigt haben, ist nicht als Ja und Nein gekommen: Nur das Ja ist in ihm verwirklicht.“ (2. Korinther 1,19)

Kennst du das? Du bist verliebt, ihr datet vielleicht sogar schon und der Kerl deutet in Tat und/oder Wort ganz deutlich an, dass er dich genauso mag. Du fühlst dich gut bei ihm, Hoffnungen bauen sich auf.

Immer mal wieder lässt er dich dann aber links liegen und du bist einfach enttäuscht und verwirrt und weißt nicht so genau, was das jetzt zwischen euch ist. Das Ganze ist so wechselhaft, als wäre alles von seiner Stimmung abhängig.
Behüte dein Herz und binde dich mit deinen Gefühlen nicht so sehr an ihn! Mach deine Laune nicht abhängig von ihm. Ich weiß, das ist so viel leichter gesagt, als getan, aber es ist so wichtig! Bitte Gott ruhig um Hilfe dabei. Er hilft dir dabei, egal wie oft du ihn darum bittest.

Der richtige Mann, kennt deinen Wert als Frau, als Tochter Gottes, und liebt dich, wie Jesus die Gemeinde liebt. Jesus gab sein Leben, sich selbst aufopfernd und entschieden! Sein „Ja“ zu uns sündigen Menschen war eine Entscheidung, die Jesus nicht geändert hat, auch wenn er schwierige Zeiten durchgemacht hat; auch wenn er Angst davor hatte. Jesus machte keine halben Sachen!

Der Mann nach Gottes Herzen wird sich ganz für dich entscheiden und zuverlässig Verantwortung übernehmen, statt seiner Laune nach mit dir umzuspringen. Er wird wertschätzend mit dir umgehen.

#3 RED FLAG – Er kennt Jesus nicht, obwohl er vielleicht Christ ist

Es ist mein Gebet, dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt und dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist.“ (Epheser 3,17)

Wenn dein Partner keine Beziehung zu Jesus führt und sein Glaubensfundament nicht auf ihm gegründet ist, kann das schmerzhaft enden. Jesus ist meine erste Liebe und wird es auch für immer bleiben. Bei der Vorstellung, dass mein zukünftiger Partner Jesus kaum kennt und in purer Gesetzlichkeit und Religiosität lebt, zieht sich alles in mir zusammen. Beziehung und Ehe können nur funktionieren, wenn Jesus der Dritte im Bunde ist. Wenn mein potenzieller Freund aber fest davon überzeugt ist, dass Leistung und gute Taten ihn zu einem „guten“ Christen machen und nicht das vollbrachte Werk am Kreuz, dann hat er das Evangelium nicht verstanden. Eine Erkenntnis der Liebe Jesu und eine Beziehung mit Jesus – das ist das Wichtigste, was mein zukünftiger Mann mit in unsere Beziehung bringen muss. Denn ein Mann, der Jesus kennen und lieben gelernt hat, wird mich automatisch auch lieben, weil Christus in ihm liebt und deshalb die Liebe nur so aus ihm heraussprudelt.

#4 RED FLAG – Er übernimmt keine Verantwortung

Denn der Mann ist das Haupt der Frau, genauso wie Christus das Haupt der Gemeinde ist – er, der sie errettet und zu seinem Leib gemacht hat.“ (Epheser 5,23)

Der Mann hat die verantwortungsvolle Aufgabe von Gott erhalten, das Haupt der Frau zu sein. Das heißt, er ist derjenige, der die ganze Verantwortung vor Gott für dieses Paar trägt. Praktisch kann das sein, dass er seiner Frau vorausgeht in Schwierigkeiten und ihr hilft zu folgen. Oder bei Fehlern die resultierenden Konsequenzen annehmen. Auch dass er bei gemeinsamen Entscheidungen das (vor)letzte Wort hat, eben aus dem Grund dass er sich vor Gott verantworten muss (das letzte Wort hat natürlich Gott). Und dass er – sowohl in seinen Worten als auch in seinem Handeln – sich dieser Verantwortung bewusst ist und diese wahrnimmt.

#5 RED FLAG – Er kann dich nicht zu Jesus führen

„Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe.“ (Kolosser 1,28)

Das ist unser Ziel. Unser Ziel als Töchter und Söhne des Herrn. Wir möchten Jesus Christus in allem an die Erste Stelle setzen. Und das auch im Thema Liebe und Beziehung.

Wenn du an jemanden denkst. An jemanden, der dein Herz höher schlagen lässt, der dich zum lächeln bringt und es ausnahmslos schafft, dir den Kopf zu verdrehen, dann lasse Gott nicht aus dem Spiel.

Gott ist der Schöpfer der Beziehung zwischen Mann und Frau und wenn wir Jesus unser Leben gegeben haben, dann sollten wir ihm auch unser Herz geben. Das Herz, das sich nach Zweisamkeit, nach Beziehung sehnt.

Wenn dein Ziel ist, Jesus an erste Stelle zu setzen, dann sollte er dich dazu motivieren können. Und dann solltest du ihn genau so stärken können.

Wenn er dich nicht zu Jesus führt, sondern zu sich selbst, wenn du nach jedem Treffen immer mehr an ihn und immer weniger an Jesus denkst, und wenn er es nicht als Aufgabe sieht, dich im Glauben zu stärken, oder generell den gegenseitigen Austausch über Jesus nicht als nötig sieht, dann wird eine Beziehung zu ihm dich nur von Gott entfernen.

Stell es dir so vor: Ihr beide seid seit 20 Jahren verheiratet. Bist du im Glauben gewachsen, und kannst du dir vorstellen dass er dies gefördert hat, oder siehst du dich, wie du versuchst, im Glauben über Wasser zu bleiben, ohne seine Unterstützung?

#6 RED FLAG – Er hält sich nicht rein

Flieht vor den sexuellen Sünden! Alle anderen Sünden spielen sich außerhalb vom Körper des Menschen ab. Wer aber seine Sexualität freizügig auslebt, sündigt gegen den eigenen Körper.“ (1. Korinther 6,18)

Darum tötet alles, was zu eurer irdischen Natur gehört: sexuelle Unmoral, Schamlosigkeit, Leidenschaft, böse Lüste und Habgier, die Götzendienst ist.“ (Kolosser 3,5)

Gott sagt klar in seinem Wort, dass wir uns von der Sünde fern halten sollen. Es steht dort nicht nur nicht gut finden sondern Maßnahmen ergreifen um dagegen vor zu gehen. Es wird beschrieben mit „Fliehen“ oder auch „seine eigenen Glieder töten“. Mit töten ist hier nicht wirklich den eigen Körper töten gemeint. Vielmehr kann man es sich so vorstellen, dass es einen inneren Menschen gibt, der die Sünde liebt. Und wenn wir uns für Gott entschieden haben, haben wir ein neues Leben von ihm bekommen. Dieses neue Leben haben wir wie einen neuen Menschen „angezogen“. Und den alten Menschen kann man töten, indem man ihn z. B. verhungern lässt. Also sich von Unzucht fern hält, denn das ist Nahrung für den alten Menschen.

Klar ist es unmöglich, nie zu sündigen, aber genau dafür starb Jesus doch. Um zu vergeben. Jedoch ist dies kein Freifahrtsschein! In 1.Korinther 6,19-20 heißt es, dass unser Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Mit dem neuen Leben, das Gott schenkt, zieht auch sein Geist in uns ein. Und da sein Geist heilig ist wie er, wird dadurch unser Körper zu einem Tempel. Krass, oder? Und weiter werden wir angewiesen, mit unserem Körper Gott zu verherrlichen, da unser Körper ihm gehört. Was für ein Recht haben wir dann, diesen Körper für Sünde zu nutzen und den Tempel zu verunreinigen und damit zu verunehren?

Nochmal kurz: Er sollte sich von Unzucht fern halten und wenn es nicht gelingt, Buße tun. (Buße = es bereuen, Gott um Vergebung bitten und es versuchen zu lassen und den alten Menschen verhungern lassen.)

 


Du willst mehr zum Thema lesen?

Dann lies die nachfolgenden Bibelstellen aufmerksam durch und markiere dir, welche negativen Eigenschaften dir sofort ins Auge fallen.

„Denn die Menschen werden sich selbst lieben, geldgierig sein, prahlerisch, überheblich, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, unheilig, lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unbeherrscht, gewalttätig, dem Guten feind, Verräter, leichtsinnig, aufgeblasen; sie lieben das Vergnügen mehr als Gott; dabei haben sie den äußeren Schein von Gottesfurcht, deren Kraft aber verleugnen sie. Von solchen wende dich ab!“ (2. Timotheus 3,2–5)

„Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit; Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen; Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,19–22)

„Gleicherweise sollen auch die Diakone ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weingenuss ergeben, nicht nach schändlichem Gewinn strebend; sie sollen das Geheimnis des Glaubens in einem reinen Gewissen bewahren. Und diese sollen zuerst erprobt werden; dann sollen sie dienen, wenn sie untadelig sind. Frauen sollen ebenfalls ehrbar sein, nicht verleumderisch, sondern nüchtern, treu in allem. Die Diakone sollen jeder Mann einer Frau sein, ihren Kindern und ihrem Haus gut vorstehen; denn wenn sie ihren Dienst gut versehen, erwerben sie sich selbst eine gute Stufe und viel Freimütigkeit im Glauben in Christus Jesus.“ (1. Timotheus 3,8–13)

 

Wir wünschen dir Gottes Segen und dass dein Herz vor Liebeskummer und Leid bewahrt bleibt! ♥

Deine Daniela & Team

Wie lebt man als Christ?

Diese Frage begleitet mich schon indirekt seit einigen Wochen. Angefangen hat alles mit der Erkenntnis, dass es unsere Aufgabe als Christen ist, das Evangelium und den Glauben unserer Nächsten zu beschützen. An diesem Wochenende durch die Predigt unseres Pastors wurde dieser Gedanke fortgeführt. Wie sieht das praktische Leben eines Christen aus? Wodurch erfüllt er seine Aufgabe auf der Welt?

Um für Christus zu leben, braucht es aber nicht nur die richtige Motivation, sondern auch die Einsicht, um das Richtige zu tun. Auf einen Bereich, in dem man das Richtige tun kann, möchte ich heute eingehen.

Als ich gestern Abend während des Zumba-Kurses so in den Reihen umher tänzelte und zwischendurch schon leicht fertig war (Hallo fehlende Kondition!), kam mir ein Gedanke aus der Predigt in den Sinn. Unser Pastor predigte u.a. über Römer 12,13: „Nehmt Anteil an den Nöten der Gläubigen und helft ihnen!“ In der Predigt ging er darauf ein, wie dies praktisch aussieht und welche Auswirkungen es hat. Oder auch nicht. Denn wenn wir nicht helfen, ist es quasi so, als ob wir von einer Unfallstelle flüchten und nicht helfen. Unterlassene Hilfeleistung nennt sich das im deutschen Recht.

Aber zurück zu Zumba. Was hat das mit dem Thema zu tun? Ganz einfach: Während ich da so herumtänzelte, ist mir bewusst geworden, welch großen Einfluss die Trainerin im Kurs hat. Sie motiviert die Kursteilnehmer, leitet sie an, hilft bei Übungen und achtet darauf, dass jeder bis zum Schluss durchhält. Sie ist die Triebfeder des Kurses.

Und genau das sind wir ebenso. Jeder einzelne. Wir sind alle Glieder eines Leibes (Röm 12,4–5). Wir sind alle von Gott unterschiedlich begabt worden (Röm 12,6–8). Und wir sind berufen, anderen zu helfen und ihnen mit unseren Gaben zu dienen. Damit wir alle zum Ziel kommen.

Wie kannst du anderen in ihrer Not mit deinen Gaben dienen?

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Kennst du solche Momente, wo man einfach da sitzt ich, aus dem Fenster schaut, ohne es wirklich wahrzunehmen, und nachdenkt? Gedanken über Gedanken über Gedanken.

Vielleicht macht sich dann etwas Verzweiflung oder Verwirrung breit, wenn man einfach nicht weiß, wo man gerade steht im Leben und was als Nächstes kommt. Und die Gedanken kreisen die ganze Zeit um die gleichen Fragen: Was kommt jetzt? Was soll ich tun? Was will ich tun? Was will Gott, dass ich es tue? Welche Konsequenzen bringt diese Entscheidung mit sich? Was wird passieren?
Und die Tage ziehen sich wie Kaugummi.

Ich glaub, so ging es auch Abraham irgendwie, als Gott ihm verhieß, unzählbar viele Nachkommen zu haben, ohne, dass er in dem Moment auch nur ein einziges Kind hatte. Und das in seinem hohen Alter… Allerdings hatte er ein Jahr nach der Verheißung Gottes immer noch kein Kind. Abraham musste warten und Gott vertrauen, dass er die Zukunft kennt.

Oder die Jünger Jesu: Jesus predigte ständig, dass die Menschen durch ihn ewiges Leben bekommen können, wenn sie ihm nachfolgen. Doch dann war er tot am Kreuz. Und die Jünger saßen da und fragten sich, wie das alles Sinn ergeben sollte. Sie mussten warten bis zur Auferstehung und Gott vertrauen, dass er die Zukunft kennt.

Stell dir vor, du stehst vor einem Berg und musst ihn überwinden, um weiterzukommen. Alles, was du siehst, ist dieser hohe Berg. Aber Gott sieht den Berg wie bei Google Maps: Er weiß, dass der Berg in deinen Augen sehr hoch ist, aber Gott sieht alle Wege von oben und weiß, welchen Weg, du am besten gehen solltest. Schritt für Schritt will er dich ans Ziel führen, wenn du ihm vertraust. Gott hat den Überblick.

Vielleicht musst du geduldig jeden nächsten Tag abwarten, aber du darfst Gott vertrauen, dass er die Zukunft kennt.

Eure Vera

Was passiert schon in EINER MINUTE?

Angefixt durch eine Kollegin habe ich in dieser Woche begonnen, Fynn Kliemann zu hören. Oder viel mehr höre ich seit dieser Woche seine Single „Eine Minute“ auf Dauerschleife. Wer Fynn Kliemann nicht kennt: Er ist junges Multimediatalent (er ist Webdesigner, Unternehmer, Musiker, Autor, Schauspieler und YouTuber zugleich!) und hat nun auch sein zweites Album veröffentlicht.

Aber um Fynn Kliemann soll’s in diesem Post eigentlich gar nicht gehen, sondern um den Text in seinem Song. „Was passiert schon in einer Minute?“ fragt er immer wieder und findet in dem Song unterschiedliche Antworten darauf:

„Ich werd’ ’n bisschen eher sterben, doch ich merk’s nicht.“
„Ich überlege eine Minute, was in ’ner Minute passiert, gefühlt ja nicht viel.“
„Jemand betet für Frieden.“

Fynn selbst sagt dazu: „Was passiert schon in einer Minute? Faktisch alles kann passieren. Es könnte der wichtigste Moment deines Lebens sein, oder die langweiligste Banalität. Alles kann in einer Minute passieren.”

Das hat mich daran erinnert, was David in den Psalmen betet:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Ist uns immer bewusst, wie kostbar die Zeit ist, die wir haben? Wie schnell sie vorbei ist? Und dass es an uns liegt, ob viel oder weniger, relevantes oder banales, böses oder gutes in einer Minute geschieht?

Wir müssen das Leben viel stärker mit Perspektive Ewigkeit leben. Jede Minute, die vergeht, bedeutet, wir sind eine Minute näher am Ziel. Näher am Tod. Näher an der Ewigkeit mit Gott. Aber genauso am Ende unserer Wirkungsmöglichkeiten auf der Welt.

Ich habe keine Angst vor dem Tod – ich habe Angst vor der Zeit davor, vor ungenutzten Chancen.

Deshalb müssen wir die Zeit weise nutzen – damit viele Menschen von Jesus erfahren. Lasst uns jede Minute bedeutungsvoll leben!

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Was ist mein Antrieb, jeden Tag für Gott zu leben, ihm zu dienen und seinem Willen folgen? Warum will ich ihm an jedem Tag meines Lebens die Ehre geben und Menschen von ihm durch Instagram & meinen Blog erzählen? Das möchte ich dir heute ein wenig näher bringen:

1. Liebe

„Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ – Römer 5,5b

„Doch wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ – 1. Johannes 4,19

Gottes erstes und wichtigstes Gebot ist, zu lieben. Ihn – von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Verstand – und unsere Nächsten wie uns selbst.

2. Gnade

„Meine Gnade ist alles, was du brauchst. Meine Kraft zeigt sich in deiner Schwäche.“ – 2. Korinther 12,9

Mein Kraftstoff ist Gnade. Die Gnade, die mir Gott einmal durch den Sühnetod Jesu zuteil werden ließ, und immer wieder im alltäglichen Leben mit ihm.

3. Wahrheit

„Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ – Johannes 8,32

Die Wahrheit ist, ich bin als Sünder geboren. Aber ich werde als freigesprochene, reingewaschene Tochter Gottes zum Herrn in die Ewigkeit eingehen. Und diese Hoffnung macht mich frei, um freimütig seine frohe Botschaft in Wort & Tat zu verkünden.

4. Berufung

„Deshalb, liebe Geschwister, setzt erst recht alles daran, eure Berufung und Erwählung durch ein entsprechendes Leben zu bestätigen.“ – 2. Petrus 1,10

Ich bin berufen, als freigesprochene Tochter Gottes in Gnade zu leben. Ich bin berufen, Salz und Licht in der Welt zu sein. Ich bin berufen, Liebe in die Welt zu bringen. Ich bin berufen, die frohe Botschaft allen Menschen zu verkünden. Und ich bin berufen, in Ewigkeit mit ihm zu leben.

Was treibt DICH an?

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Endlich erstrahlt meine Website in neuem Glanz! ♥ Ihr könnt sie ab sofort aufrufen und die neue Übersichtlichkeit, interessante Inhalte und coole Features entdecken.

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Eure Daniela

Ich glaube, jede Frau und jedes Mädchen wird mir wohl zustimmen, wenn ich sage, dass Partnerwahl in 2020 trotz Siri & Alexa keine einfache Sache ist. Tja, die können eben (Gott sei Dank!) auch nicht alles wissen. Dafür aber Gott. Und er gibt uns in seinem Wort einige Antworten dazu.

Als ich in 2018 meine letzte Beziehung begonnen habe, die leider unglaublich schmerzhaft in die Brüche gegangen ist, habe ich einige dieser Antworten und Guidelines ignoriert. Es ist nicht so, dass man sie noch nie gehört hat, aber wenn man verliebt ist, sieht man mit der rosaroten Brille oftmals nicht mehr so klar wie zuvor. Darum muss man sie sich vorher bewusst machen.

Durch „Rise and Shine“ von Christina Walch sind mir einige dieser Antworten, die Gott uns gibt, wieder klarer geworden. Darum möchte ich heute ein paar meiner aktuellen Learnings mit euch teilen. ♥

1. Behüte dein Herz. (Spr 4,23)

Denn von deinem Herz geht das Leben aus. Und zwar schon bevor du überhaupt einen Mann kennenlernst (Stichwort: Träume).

2. Bete. (1. Thess 5,17)

Ohne Unterlass. Vor allem für deine zukünftige Beziehung und Ehe, weil sie dein ganzes Leben beeinflussen wird.

3. Bete für ihn, dass er sein ganzes Herz Jesus gibt. (5. Mo 6,5)

Denn mit einem geteilten Herzen wird er keine gottgefällige Beziehung führen können.

4. Bete für ihn, dass er der geistliche Leiter deiner Familie sein wird. (1. Tim 3,1–13)

Und dass er auch die Initiative in der Beziehung ergreift.

5. Bete für ihn, dass er sich bemüht, Gott in allem, was er tut, zu verherrlichen. (1. Kor 10,31)

In seiner Liebe zu dir, im Umgang mit anderen, im Dienst. Immer.

Noch mehr Gebetsanliegen findest du im #littlebibleplan von christiangirls, den du jetzt kostenlos downloaden kannst:

Hier downloaden.

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„Ich werde euer Vater sein, und ihr werdet meine Söhne und Töchter sein. Das sage ich, der Herr, der allmächtige Gott.“ (2. Kor 6,18)

Der Tod von Kobe Bryant und seiner Tochter hat mich echt mitgenommen und in den letzten Tagen sehr beschäftigt. Nicht, weil die Welt „eine Legende verloren hat“, denn es sterben jeden Tag tausende Legenden. Vielmehr hat es mich erschüttert, weil ich mich in seine älteste Tochter hineinversetzt habe.

Bei der Vorstellung, den Vater zu verlieren, zieht sich alles in mir zusammen. Mein Papa ist wie Kobe auch ein „Girls Dad“ – ich habe vier Schwestern. Für mich ist mein Dad jemand, der mir den Rücken stärkt, der hinter mir steht, mich unterstützt und ermutigt, mit dem ich mich stundenlang über Gott und die Welt unterhalten könnte – vor allem über Gott! Mein Papa ist mein bester Freund. Ihn zu verlieren, wäre für mich, als würde man mir den Boden unter den Füßen wegreißen.

Ich brauche diese Gewissheit, dass da jemand ist, der zu mir hält – ich glaube, die brauchen wir alle. Und doch weiß ich: Selbst wenn mein Papa gehen würde, wäre ich nicht allein. Denn ich habe einen anderen Vater, der gleichzeitig der Schöpfer des Universums ist. Und er ist der, der mich immer halten wird, egal, was um mich herum zerbricht. Diesen Vater kann mir niemand nehmen, nicht einmal der Tod. Er wird mich niemals verlassen und mich auf Händen tragen, diese Gewissheit ist fest in mir verankert.

Ich hoffe, dass Kobes Frau und seine älteste Tochter erleben, wie Gott liebt, wie Gott tröstet, wie Gott heilt. Gott kennt unseren Schmerz, er hat schließlich auch seinen Sohn hingegeben. Vater und Schwester zu verlieren – schlimmer geht’s kaum. Aber durch Gott wird jede Wunde geheilt. Man darf sich jederzeit in seine Arme werfen. Ich wünsche Natalia, dass sie nicht an dem Verlust kaputtgeht, sondern erfährt, dass Gott der allerbeste Vater ist.

Eure Jacky

Online und offline. ♥

Ich habe eine Vision – ein Anliegen, das Gott mir aufs Herz gelegt hat. Was wäre, wenn wir Social Media nicht nur als Museum (wie Nina Strehl es beschrieben hat) nutzen würden, sondern eher wie ein Zuhause, in das wir Menschen einladen?

Gott hat mir in den letzten Tagen nach der Social Media Night am Samstag durch Predigten und Gedankenanstöße gezeigt, wie wir Social Media nutzen sollten. Und warum „online“ und „offline“ manchmal sehr ähnlich sind. ☺️ Unter anderem die Predigt in meiner Gemeinde am Sonntag über Gastfreundschaft sowie eine Predigt vom SAT Dillenburg zu diesem Thema hat mich dieser Tage sehr bewegt.

Ich glaube, Social Media stellt eine wunderbare Möglichkeit dar, Menschen in unser Leben einzuladen. Wir können es nutzen, um – wie Jesus – aus Fremden und Gästen Freunde und Familie zu machen, indem wir unsere Fenster ins Leben weit öffnen und andere daran teilhaben lassen.

Gastfreundschaft ist längst keine „offline only“-Eigenschaft mehr. Nicht mehr in 2020. Nicht mehr in Zeiten, in denen 97 % aller Menschen online sind. Nicht mehr, wenn unsere Medien-Nutzung merklich Einfluss auf unser „reales“ Leben und Verhalten nimmt.

Siggi Krauss hat in seiner Predigt dazu gesagt: „Wenn wir uns in einem Haus begegnen, werden Grenzen abgebaut“ und „Denn da, wo es echte Begegnungen gibt, gibt es auch echte Veränderungen“. Ist das nicht spannend? Die Bibel sagt klar, dass wir Gastfreundschaft üben sollen (Hebr 13,2). Denn wenn wir einander im eigenen Zuhause begegnen, bauen wir Grenzen und Masken ab. Wir sind dann echt und verhalten uns auch dementsprechend. Überzeugung und Taten stimmen übereinander. Wenn das gegeben ist – wenn wir einander ECHT begegnen – kann Gott echte Veränderungen bewirken.

Was denkst du darüber? Kann man online gastfreundlich sein? Sollten wir uns so weit öffnen?

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„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9)

Wir Kinder des Königs kommen zu Gott und bitten ihn um Rettung, wenn wir erkannt haben, dass wir Sünder sind. Wir haben gesehen, dass wir Gott brauchen, um sündlos zu werden.

Jeder von uns ist ein Sünder. Und die Sünde kann so schmerzhaft sein. Sie kann uns erdrücken und ganz einnehmen. Aber darf sie das? Ja, die vergangenen Sünden können und sollen uns eine Lehre sein, aber sie sollen nicht zum Fokus unserer Gedanken werden.

Es ist wichtig, dass wir Sündenerkenntnis haben, aber wie traurig wäre es, wenn wir dort stehen bleiben würden?

Gott zeigt dir deine Sünde nicht, damit du darauf sitzen bleibst und in Selbstmitleid versinkst. Wenn du Jesus deine Sünden abgibst, dann hat er dir vergeben. Und die Sünde ist weg. Gott führt sie dir nicht mehr vor. Sie ist versunken im tiefsten Ozean. Schaue von der Sünde auf die große Gnade, die dir gegeben wurde.

Wenn Jesus dir vergeben hat, was hast du für ein Recht, nicht selbst über die Sünde und Vergangenheit hinweg zu kommen? Du bist frei von dem Vergangenen! Strecke dich nach dem aus, was vor dir liegt, und vergesse das Vergangene.

So wie Jesus es gesagt hat: Talita kumi! („Mädchen steh auf!“ nach Markus 5,41).
Er hat das Mädchen vom Tod erweckt und jetzt ist es ihre Aufgabe, aufzustehen.

Deswegen ist genau das jetzt auch deine Aufgabe. Du bist frei von der Sünde. Talita kumi! Steh auf, lobe deinen Gott, der dir vergeben hat, und gehe weiter. Schau nicht auf die schmerzhafte, sündige Vergangenheit, sondern mache deinen nächsten Schritt mit Jesus Christus.

Deine Mia

Ich merke, ich rede immer sehr oft davon, aber erkläre es hier auf meinem Account sehr selten. Irgendwie geht man unterbewusst davon aus, dass (vor allem unter Christen) die Message klar ist. Aber was ist mit denjenigen, denen es nicht klar? Den Menschen, die nicht an Gott glauben oder noch nichts vom Evangelium und Jesus gehört haben? Oder denen einfach immer nur „Fake News“ beigebracht wurde?

Darum will ich heute darüber sprechen. Was ist das Evangelium?

In der Bibel steht, dass es die Kraft Gottes ist. Und was für eine Kraft! Es hat die Kraft, Tote lebendig zu machen, Menschen zu befreien, Herzen zu verändern.

Aber es bedeutet auch, dass wir erkennen, wer wir wirklich sind: Sünder. Paulus lässt im Römerbrief keinen Stein auf dem anderen und spricht klar aus, was Sache ist:

„Denn alle Menschen haben gesündigt und das Leben in der Herrlichkeit Gottes verloren.“ (Römer 3,23)

Wir sind böse – allesamt. Keiner ist auf Erden, der gut ist. Es gibt keine „guten“ und „schlechten“ Menschen. Wir alle sind schlecht – verunreinigt von der Sünde. Die Sünde, die durch Adam & Eva in die Welt kam und seitdem in unseren Herzen lebt. Und welche Folgen die Sünde hat, sagt die Bibel auch klar:

„Denn der Lohn der Sünde ist der Tod.“ (Römer 6,23)

Eine scheinbar aussichtslose Situation. Am Ende unseren sündigen Lebens erwartet uns ein sündiger Tod.

Doch das muss nicht sein. Denn: Gott ist so groß und liebevoll, dass Jesus selbst freiwillig (!) ans Kreuz ging und für unsere Sünden den Tod auf sich nahm. Ist das nicht verrückt?

Sein stellvertretender Tod macht uns die Tür auf für das ewige Leben mit ihm und für ein Leben ohne Sünden.

Wenn wir ihm unsere Sünden bekennen:

„Doch wenn wir ihm unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns von allem Bösen reinigt.“ (1. Johannes 1,9)

Hast du schon das ewige Leben?

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