Drücken dich deine Fehler und Schwächen nieder?

Manchmal fühlen sich meine Fehler und mein Versagen wie eine schwere Last an – doch nicht nur für mich. Ich fühle mich wie eine Belastung für meine Freunde, meine Kollegen, meine Gemeinde und für Gott. Als ob ich nichts richtig machen könnte, als ob mir alles misslänge. Ich fühle mich wie ein einziger großer Fehler …

In meinem Herzen sieht es oftmals sehr wechselhaft aus – mal halte ich mich für einen ziemlich guten Menschen, dann wieder für den größten Sünder, den diese Welt jemals gesehen hat.

Ich habe in den letzten Wochen so unfassbar viele Schwächen und Fehler an mir entdeckt, dass es mich schlichtweg runtergezogen und mir allen Antrieb genommen hat. Dass eine Tempodrosselung sowieso überfällig war, lasse ich mal außer Acht. Aber umso mehr merke ich wieder meine Unzulänglichkeit. Und ich weine darüber, weil ich keinen Ansprüchen gerecht werden kann.

Doch in genau diesen Momenten stehe ich ergriffen vor Gott. Staunend über seine Güte angesichts meines Versagens und gerührt über seine Gnade, die so viel größer als alle meine Fehler ist.

Darum hat Gott mir gestern dieses Wort aufs Herz gelegt: Ich glaube an seine Güte – obwohl ich versage. Denn er gibt mir die Kraft zum Leben. Er ist die Quelle meiner Freude und meiner Stärke. Er formt in mir erst das Wollen und ermöglicht dann das Vollbringen. Seine Stärke wird in meiner Schwachheit sichtbar.

„Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2,13)

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!“ (2. Korinther 12,9)

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr euch euer Fehler und Schuld bewusst werdet? Dass ihr all euer Versagen seht? Dann lasst euch trösten: Gottes Güte währt ewiglich. Unabhängig von uns.

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Hast du ANGST, etwas zu VERPASSEN?

2. Adventspost

So sehr ich die Advents- und Weihnachtszeit für diese Leichtigkeit, fröhliche Atmosphäre und das Warten auf Jesus auf der einen Seite liebe, so sehr verabscheue ich sie für ihr Stressen, Hetzen und perfektionistischen Treiben auf der anderen Seite.

Gott bringt mir darum derzeit eine wichtige Lektion bei: Ein Leben auf der Überholspur bringt mir nichts, wenn ich mein Ziel dabei aus den Augen verliere. Ich kann noch so viel arbeiten & werken, wenn ich keine Stille im Herrn habe, wenn ich mich nicht auch einmal selbst ruhen kann, wenn ich keine Zeit mehr für Freunde und Familie habe. Spätestens dann sollten alle Alarmglocken bei mir schrillen. Dienst ist wichtig, denn die Ernte ist groß und der Arbeiter sind wenige. Aber wenn ich vergesse, wofür ich diene, erreiche ich null. Ich diene Gott und den Menschen. Nicht dem Erfolg.

Dass mir genau das aber oftmals die Freude raubt, habe ich in den letzten Wochen gemerkt. Aus Angst, etwas zu verpassen, wollte ich schneller und erfolgreicher sein. Doch jetzt darf ich langsam und fokussiert herangehen.

Ich lerne, meinen Wert in meinem Sein als Kind Gottes zu finden und nicht in meinem Tun.

Zur Feier des 2. Advents könnt ihr heute darum auf meinem Blog einen Artikel zum Thema „4 Wege, Freude in der Adventszeit zu finden“ lesen, die wie folgt lauten:

  1. Für die Freude entscheiden
  2. Überflüssige Lasten ablegen
  3. Das Gebet als Quelle der Freude nutzen
  4. Geschenke annehmen

Du willst mehr erfahren? Hier kannst du weiterlesen.

Habt ihr eine wundervolle & fröhliche Adventszeit in der Vorfreude auf unseren Herrn Jesus!

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Heute ist Nikolaus-Tag und spätestens heute hat wahrscheinlich jeder gemerkt, dass Weihnachten wirklich schon vor der Tür steht.

Es wird schon früh dunkel und überall leuchten Lichterketten, Kerzen, Weihnachtssterne … ganz viele kleine Lichter, die die Dunkelheit der Jahreszeit gemütlich machen.

Allerdings ist Weihnachten aber ja absolut kein dunkles Fest! Für Maria, Josef und Jesus war es auch wirklich nicht gemütlich. Und eigentlich geht es auch nicht um viele kleine Lichter, sondern um DAS Licht der Welt, das von der Helligkeit eher wie eine Flutlichtanlage ausgelegt ist.

{Jesus sagte zu den Leuten: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, braucht nicht im Dunkeln umherzuirren, denn er wird das Licht haben, das zum Leben führt.“}
Johannes 8,12

Dieses Licht leuchtet in den Herzen. Innendrin, wo es für das Auge nicht auf den ersten Blick sichtbar ist, trotzdem aber eine Leuchtkraft hat, dass es die ganze Welt erreichen kann. Dieses Licht erleuchtet die Dunkelheit der sündhaften Menschheit, indem es Hoffnung bringt.

{Was ist nun also der Glaube? Er ist das Vertrauen darauf, dass das, was wir hoffen, sich erfüllen wird, und die Überzeugung, dass das, was man nicht sieht, existiert.}
Hebräer 11,1

Diese Hoffnung auf die Erfüllung der Zusage Gottes (ewiges Leben in Jesus Christus) strahlt wie ein Licht in der Trostlosigkeit. Und darauf darf ich vertrauen, denn was Gott verspricht, das hält er auch. Die Hoffnung stirbt nie!

Eure Vera

Ich höre andere Menschen oft von „Role Models“ oder „Vorbildern“ sprechen. Erst neulich hat Nina Strehl wieder von ihrem Chef bei Joyce Meyer Deutschland gesprochen, den ich beim ersten christlichen Influencer Day in Hamburg im vergangenen September ebenfalls kennenlernen durfte, und der für sie ein Glaubensvorbild ist. Und auch gestern hat Esther von „togetheringod“ von der dieswöchigen Predigt in der Freikirche Köln über Vorbilder berichtet, was mich zu diesem Post nochmals bestärkt hat.

Denn auch in der Bibel lesen wir immer wieder von Glaubensvorbildern und Glaubenshelden. Menschen, die genauso waren wie wir – Sünder, Kranke, Verletzte und doch zutiefst geliebte Menschen von Gott, die ihr Leben für den Herrn hingaben. Ich denke da nur an Abraham, Elia, David und Daniel. Wie beeindruckend stark ihr Glauben war, wow! Doch noch mehr staune ich über Gottes Gnade in ihrem Leben, der sie zu diesen Glaubenshelden hat werden lassen.

In den letzten Tagen habe ich selbst einmal über die Menschen in meinem Leben nachgedacht, die mich geistlich am meisten geprägt haben bzw. es teils immer noch tun und die mir zu wahren Vorbildern im Glauben geworden sind. Deshalb möchte ich heute ein paar Namen nennen und einfach mal meinen Dank ausdrücken. (Während ich das hier schreibe, verdrücke ich tatsächlich sogar ein paar Tränen vor Freude und Dankbarkeit.)

Ihr Lieben … Chrisse, Esther, Alex, Elena, Kristina, Johanna, Christine, Lea, Selina, Georg & noch so viele Nicht-Instagrammer wie bspw. meine Familie und ganz viele andere Freunde. ♥

„Jedes Mal, wenn ich im Gebet an euch denke, danke ich meinem Gott für euch alle.“ (Philipper 1,3)

Danke, dass ihr euch von Gott gebrauchen lasst. Danke, dass ihr mir solche Vorbilder seid und euren Glauben authentisch vorlebt. Danke, dass ihr mich unentwegt ermutigt, tröstet, aber auch ermahnt. Danke, dass ich euch kennen darf. Der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten!

Eure Daniela

♥ Vielleicht möchtet ihr jemandem auch endlich mal DANKE SAGEN?

Verlosung bei Jessi Plett

„12 Gebete“ – Das ist EUER Kalender für 2020. Und vielleicht der Gamechanger der nächsten 12 Monate. Im vergangenen Jahr durfte ich die Kraft des Gebets so stark wie noch nie im meinem Leben erleben – von Gebeten, durch die Gott mich gebrochen und in die Knie gezwungen hat, über Gebete, die mich haben staunen und mit Gott fliegen lassen, bis hin zu Gebeten, die mich gestärkt haben, um in meiner Berufung zu leben. In diesen 12 Gebeten steckt Kraft. Nicht wegen der schön klingenden Worte, sondern wegen des mächtigen Gottes, der sie hört.

Vielleicht ist dieser Kalender für euch so etwas wie ein Kickstarter eures Gebetslebens, vielleicht bringt er euch neues Feuer, vielleicht zeigt er euch aber auch neue Möglichkeiten des Gebets auf. Eins möchte ich euch aber sagen: Seid mutig und vertraut, dass Gott eure Gebete erhört. Mal früher, mal später, aber immer rechtzeitig.

Ich bete, dass dieser Kalender euch ermutigt und eure Gebete durch Jesus Berge versetzen! Segensgrüße gehen raus an euch ♥

Und weil mir selbst der Kalender und die Gebete auf jeder einzelnen Seite so unglaublich viel bedeuten, freue ich mich, in Kooperation mit Jessi Plett heute auf Ihrer Instagramseite (!) ein Exemplar des Kalenders verlosen zu dürfen. Schaut direkt bei ihr vorbei!

Für alle, die den Kalender auch gerne außerhalb der Verlosung erhalten wollen würden: Hättet ihr Interesse daran, diesen Kalender bei mir kaufen zu können!? ☺️♥

Eure Daniela ♥

Warum feiern wir die Adventszeit?

Ich glaube, das liegt an zwei grundlegenden Faktoren.
1. Gott ist ein ewiger und allmächtiger Gott, der so viel mehr tut als wir uns erträumen können!
2. Der Mensch ist unfassbar vergesslich.

Deshalb feiern wir Weihnachten und die Adventszeit. Weil Gott ein Gott ist, der es liebt, zu gedenken und uns Menschen helfen will, uns wieder an seine großen Wunder zu erinnern.

In den Psalmen lesen wir:

„Ich will denken an die Taten Jahwes, dein wunderbares Wirken von einst. Ich will nachdenken über dein Tun, nachsinnen über deine Werke.“ (Psalm 77,12–13)

Wenn wir vergessen, was Gott für uns tat, welch Liebe Gott zu uns hatte, dass er seinen Sohnes für uns hingab, und welch großes Opfer Jesus für uns durch die Leiden in dieser Welt für uns gebracht hat – dann vergessen wir, WER Gott ist. Ein Gott, der Sünde straft, aber den Sünder liebt! Darum kam er an Weihnachten auf die Welt und hat diese Reise auf sich genommen.

Lasst uns gemeinsam diese Adventszeit neu und bewusst voller Vorfreude erleben! Und vor allem: Lasst uns Licht sein!

WEIHNACHTS-COUNTDOWN

Da es schon so viele geniale Adventskalender gibt (u. a. auf der Instagram-Seite der Fotografin Jessi Plett, bei der ihr auch ein neues Produkt von mir gewinnen könnt), habe ich mir etwas anderes überlegt. Einen Adventskranz, bei dem ihr jeden Sonntag einen neuen Artikel oder eine andere Überraschung von mir erhaltet!

An diesem 1. Advent möchte ich euch alle beschenken! Ab sofort könnt ihr über den Link in meiner Bio NEUE WALLPAPER downloaden. Und das genialste? Sie sind in CHRISTmas-Edition! (Die Wallpaper fürs iPhone könnt ihr zusätzlich in meiner Story screenshoten.)

Habt ihr eine wundervolle & fröhliche Adventszeit in der Vorfreude auf unseren Herrn Jesus!

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Eure Daniela

Wallpaper in CHRISTmas-Edition

Die Wallpaper mit vier unterschiedlichen Motiven sowie teilweise zwei Sprachvarianten könnt ihr auf der Seite „Wallpaper & Medien“ downloaden. ♥

Gott ist überall, zu jeder Zeit. Auch bei dir.

Letztens habe ich einige Folgen der Serie „Das Superbuch“ geschaut, wo es um zwei Kinder und einen Roboter geht, die in die Vergangenheit reisen und die Geschichten aus der Bibel live miterleben. In einer Folge treffen die Kinder Jesus. Das weckte in mir den Gedanken, wie schön es doch wäre, auch mal in die vergangene Zeit zu reisen und mit Jesus zu sprechen. Neben ihm zu sitzen. Was würde ich ihn fragen? Was würde ich ihm erzählen? Wie schön muss es sein, mit ihm Zeit zu verbringen, wo er doch so eine Liebe ausgestrahlt und jeden Menschen angenommen hat. Wie gerne würde ich das mal erleben! Ich begann zu träumen – wie wäre es, wenn…

Ja, ihr merkt es, oder? :D Ich musste laut lachen, als ich es realisierte!
Ich brauche gar nicht in die Vergangenheit zu reisen, um Jesus zu treffen! Seit einigen Jahren gehe ich meinen Weg schon mit Jesus und muss mir dennoch immer wieder bewusst machen, dass er jeden Tag in mir, über mir, neben mir und um mich ist. Wie schnell vergessen wir das! Auch wenn ich ihn nicht sehe, er nicht als Mensch neben mir steht, ist er da. Immer und überall, wo ich bin. Ich darf mit ihm reden, seine Gegenwart spüren, darf fühlen, wie es ist, von ihm geliebt und angenommen zu sein. Und auch dann, wenn wir uns absolut nicht so fühlen, als sei Gott an unserer Seite, so dürfen wir es unabhängig von unseren Gefühlen trotzdem glauben. Unsere Gefühle beeinflussen die Tatsache, dass Gott zu jeder Zeit da ist, überhaupt nicht. Daran dürfen wir glauben. In den schlimmsten, einsamsten Momenten ist er da – ich spreche aus Erfahrung! ;)

Deshalb: Halte an dieser Tatsache fest. Glaube daran, dass Jesus in dieser Sekunde bei dir ist und dich niemals verlassen wird. Dass du seine Gegenwart JETZT spüren kannst und nicht extra zeitreisen musst, um zu erfahren, wie es ist, bei Jesus zu sein.

Eins noch: Gott liebt dich. So sehr, dass man es weder in Worte fassen noch begreifen kann.

Eure Jacky

Manchmal, ja manchmal, ist Schmerz einfach nur Dunkelheit. Kein Blitz, der einem in Mark und Glied fährt, sondern einfach nur gellende Dunkelheit. Man ist gefangen, sieht kein Vor und kein Zurück, hat keine Orientierung, wirkt gar verloren. Als ob die Augen verschlossen sind – im Tiefschlaf eingekerkert. Je stärker der Schmerz wird, desto bedrohlicher wirkt die Dunkelheit.

Doch mitten in meinem lautesten Schrei, mitten in dem Ruf nach Rettung sehe ich meine Füße wieder. Auf festem Grund. Der Blick von Tränen getrübt, verwaschene und unscharfe Sicht, aber den Boden dennoch wahrnehmend. Ich stehe. Ich wanke nicht. Um mir rum ist Dunkelheit, aber dort unten – unscheinbar, unerwartet, unbemerkt – finde ich Licht.

„Nie tiefer“ – die Dunkelheit ist endlich, sie ist begrenzt. Dort, wo der Boden beginnt, mich zu halten, endet sie. Und der Schmerz, der mich gefangen hielt und immer tiefer fallen ließ, hört auf. „Nie tiefer“ – ein Versprechen.

Die Tränen wegwischend und Mut findend durch den sichtbaren Boden gehe ich einen Schritt. Und noch einen. Immer weiter. Mit jedem Schritt wird mein Blick klarer, meine Augen wacher, das Licht heller. Und die Dunkelheit erscheint gar nicht mehr so dunkel.

Schon Einstein wusste, in Wirklichkeit gibt es keine Dunkelheit. Die Dunkelheit kann nicht heller oder dunkler sein. Dunkelheit ist in Wirklichkeit Abwesenheit von Licht. Doch Gott spricht: „Mein Wort ist deines Fußes Leuchte“ und „Ich bin das Licht der Welt“. Der Boden, den ich nicht mehr sah, wurde vor meinen Augen erleuchtet. Von Jesus. Von dem, der mich hält, ganz gleich ob meine Augen geschlossen sind vor lauter Schmerz oder offen für die Lichtfluten seiner Gnade.

Manchmal sehe ich ihn auch heutzutage nicht immer richtig. Dann sehe ich nur den Schmerz und die Dunkelheit. Ich höre nur meine gellenden Schreie und erwache nicht aus dem Alptraum. Doch dann rüttelt Gott mich wach, nimmt mich in seine Arme und spricht: „Ich bin da, mein Kind, keine Angst, öffne die Augen und du wirst sehen“. Und ich sah. Ihn. Mein Licht in der Dunkelheit.

Ich glaube, das ist mir in den vergangenen Tagen (und heute Abend!) besonders stark bewusst geworden. Ich habe einen GOTT, der mich SIEHT. Nicht nur dann, wenn alles glatt und zu meinen Gunsten läuft. Und nicht nur dann, wenn alle Augen auf mich gerichtet sind. Sondern vor allem dann, wenn alles schief läuft, ein Unglück das nächste jagt und ich mich absolut gar nicht gesehen fühle.

Wie in den letzten Tagen, als mir zuerst auf einer unabsichtlich längeren Reise durch Deutschland mein Reifen geplatzt ist (Gott die Ehre, dass ich bewahrt wurde!) und dann auch noch mein Handy begonnen hat zu streiken.

Es scheint eine Pechsträhne zu sein.

Doch als ich heute Abend mit einer Freundin beim Putzen unseres Jugendraums und so in meinen Gedanken versunken war, hat Gott mir eine Bibelstelle aufs Herz gelegt, die mir eine andere Perspektive aufgezeigt hat.

Als Hagar, die Sklavin Sarais, in 1. Mose 16,13 vor ihrer Herrin davonläuft und in der Wüste Gott begegnet, spricht sie zu ihm:

„Du bist der Gott, der mich sieht!“

Und das ist keine einmalige Begebenheit. Das ist Gottes Wesen. In 2. Chronik 16,9 und 1. Petrus 3,12 lesen wir von den Augen Gottes, die die ganze Welt durchlaufen und sich den Gerechten treu erweisen bzw. auf die Gerechten gerichtet sind. Der Herr hat alles im Blick. Ihm entgeht nichts.

Doch genau das suggeriert das „Pech-Denken“: Gott habe es nicht im Blick gehabt, es sei unvorgesehen gewesen. Doch das ist Quatsch. Er weiß alles und sieht alles – gestern, heute und in Ewigkeit. Es passiert nichts aus Versehen. Gott hat dich dabei im Blick!

Ich weiß, dass es manchmal schwer oder gar ätzend ist, mit solchen Wahrheiten umzugehen und sich dessen genügen zu lassen. Doch Gott will nur das Beste für dich, für mich, für uns.

Halte an ihm fest!

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

„Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, …“ (5. Mose 5,9a)

Ja, Eifersucht wird normalerweise als negative Eigenschaft gesehen. Das ist sie normalerweise auch. Kein Mensch hat das Recht, eifersüchtig zu sein, weil wir kein Anrecht auf andere Menschen oder Dinge haben. Wir Menschen sollen damit zufrieden sein, was Gott uns gegeben hat (Philipper 4,11), aber Gott besitzt alles. Gott ist unser Schöpfer und hat ein Recht darauf, eifersüchtig zu sein.

Wenn man sich vor Augen führt, wie herrlich es eigentlich ist, dass wir Gott nicht egal sind, dann können wir wirklich dankbar sein. Er will Gemeinschaft mit uns haben. Und er will der EINZIGE Gott in unserem Leben sein.

„So sollst du nun heute erkennen und es dir zu Herzen nehmen, dass der Herr der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und keiner sonst.“ (5. Mose 4,39)

Es geht in diesem Vers nach meinem Verständnis nicht nur um andere Götter oder einen anderen Glauben, sondern auch um persönliche Götter, denen wir anstatt von Gott dienen.

Diese können alle möglichen Dinge oder Personen sein, die deinen Fokus von Gott wegbringen. Gott will der Mittelpunkt in deinem Leben sein, und oft ist er gerade einmal in unseren Top 10 von den wichtigsten Dingen in unserem Leben. Egal, ob es Schule, ein Hobby oder sogar eine Person ist – wenn dich die Dinge von deinem Fokus auf Gott wegbringen, dann sind sie Götzen. Allen anderen Göttern in unserem Leben zu dienen, bringt nichts, weil sie tot sind, und ihren Ursprung im Bösen haben.

Gott will der alleinige Gott in deinem Leben sein. Setze alles dafür ein, dass Jesus Christus deine höchste Priorität und dein einziger Gott ist. Ich will dich ermutigen. Gott ist ein Gott, dem man seine Probleme anvertrauen kann. Bitte ihn um Hilfe und Klarheit, und Gott wird dich segnen, auch wenn du es nicht unbedingt sofort siehst.

Eure Mia