»Lift up your head now, keep walkin’, soldier, keep movin’ on!«
TobyMac – Move (keep walkin’)

Darf man als Christ wütend sein? Ja, ich glaube schon. Zumindest dann, wenn es den richtigen trifft. Und das ist in meinem Falle momentan zu einem großen Teil der Teufel. Ich hasse ihn – ich verabscheue ihn. Er ist derjenige, der mich nach den höchsten Höhen immer wieder in die tiefsten Tiefen stürzt. Er liebt es, mein Leben zu verwirren und alles Gute, das von Gott kommt, zu zerstören. Vor allem aber hasst er den Herrn, und will, dass wir in unseren Herzen gegen Gott klagen und ihn verlassen. „Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?“ steht in Jeremia 17,9. Und dass unser Herz leicht zu trügen ist, weiß auch der Teufel – das nutzt er schamlos aus. Er will verhindern, dass wir Gott anbeten, er will uns zum Sündigen verleiten, er will unser Glück in der Gemeinschaft mit Gott zerstören und er will den Dienst für Jesus verhindern. Was man dann tun kann, wenn man das erkannt hat? Weitermachen – wie ein Soldat, der weiterläuft bis es Morgen wird. Kopf hoch und weiter. Immer weiter. Weine ruhig, fluche, sei wütend. Aber lauf weiter. Lauf!

Viele Leute aus meiner Freundesliste halten mich sicherlich regelmäßig für verrückt, wenn ich mal wieder etwas über Gott schreibe oder aus meinem Leben mit ihm erzähle. Naja, zugegeben: Würde ich nicht an den Gott der Bibel glauben, wäre mir das wahrscheinlich auch nicht immer ganz suspekt und vor allem viel zu verwirrend. „Wer ist dieser Gott der Bibel eigentlich und was soll mir bitteschön ein altes, verstaubtes Buch im Jahr 2018 Neues sagen können?“ Nur eine von vielen Fragen, die sich einem unweigerlich aufdrängen, wenn man mit Jesus oder der Bibel konfrontiert wird.

Um dieses nicht ganz so geheime Geheimnis und einige andere interessante Fakten aufzudecken, möchte ich euch heute fünf Gründe geben, warum jeder Mensch einmal im Leben die Bibel gelesen haben sollte.

Hier geht’s zum Artikel.

„Die Entscheidung ist der Anfang allen Weges.“ – Zwoste

Als ich diesen Post am Freitagabend begonnen habe, vorzubereiten, ahnte ich noch nicht, welch eine Bedeutung diesem kleinen Satz im Laufe des Wochenendes noch beigemessen werden wird. Eine Entscheidung – das ist ein Prozess, ein Abwägen von Möglichkeiten, ein Festlegen und Auswählen zwischen mehreren Alternativen. Doch es ist heutzutage ein immer größeres Problem, dass wir Angst davor haben, Entscheidungen zu treffen, uns festzulegen und vielleicht die andere gute Alternative zu verpassen. Wir leiden an FOMO: Fear Of Missing Out. Die Angst, etwas zu verpassen.

Wer mich auch privat kennt oder auch etwas aufmerksamer meine letzten Posts gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass Gott mein Leben in den letzten Wochen komplett auf den Kopf gestellt hat. Ich durfte einen wunderbaren Menschen kennenlernen, mich verlieben und mich vor allem beschenkt wissen, dass er ebenso fühlt.
Doch gerade eine Beziehung mit Ewigkeits- & Heiratsabsicht fordert eine Entscheidung. Eine Entscheidung für den anderen Partner. Gegen ach so verlockende Alternativen. Gegen Gefühlsgaukeleien, sondern hin zur Treue.

Versteht mich nicht falsch: Gefühle sind etwas wunderbares – Gott hat sie uns geschenkt, weil sie unser Leben erst so richtig mit Leben und Dynamik füllen. Aber sie können uns auch täuschen. Deshalb vergesst nie: Liebe ist nicht nur ein wohlig-warmes Gefühl, sondern eine Entscheidung. Und ich bin entschieden: Jesus zu folgen und diesem wunderbaren Menschen – überall hin, wenn es nach mir ginge. ♥

„Durch meine Schreiben wollte ich längst Bekanntes auffrischen und euch in eurer guten Einstellung bestärken.“ – 2. Petrus 3,1b

So cool, dass Gott einem zu jeder Gelegenheit den richtigen Bibelvers schenken kann! Ich durfte am Wochenende eine so gute und motivierende Predigt in meiner Gemeinde hören, die mir irgendwie wieder meinen Kopf zurecht gerückt hat. Warum sollte ich mich immer wieder unter das Wort Gottes stellen, auch wenn ich bestimmte Bibelverse schon gefühlt tausend Mal gelesen habe? Warum sollte ich anderen Ermutigung durch die Bibel weitergeben, obwohl ich meine, die Verse hängen einem zu den Ohren raus? Weil wir längst Bekanntes immer wieder auffrischen sollen, so wie Petrus es schreibt! Wir müssen uns mit Bibelversen immer wieder ermutigen, weil wir sie im Trubel des Alltags vergessen. Daher schreibe ich heute auch wieder einen Impuls. Weil die Ermutigung wichtig ist. Für mich – für dich – für uns alle. Groß ist Gott!

„Drei sind mir zu wundersam, und vier verstehe ich nicht: des Adlers Weg am Himmel, der Schlange Weg auf dem Felsen, des Schiffes Weg mitten im Meer und des Mannes Weg zu einer Frau.“ – Sprüche 30,18-19

No more words needed – mein Herz jubelt. ♥

»All at once I came alive. This beating heart, these open eyes. The grave let go. The darkness should have known. You’re still rolling stones.« – Lauren Daigle

Die letzten Tage ist wieder so viel passiert, das ich weder begreifen noch in Worte fassen kann. Das einzige, das ich gewiss bezeugen kann, ist, dass Gott Wunder tut. Gott rollt auch heute noch Steine fort. Live. In meinem Leben. Und in deinem Leben! Lass dich von ihm führen und gebrauchen und du wirst die wunderbarsten Dinge sehen und staunen über den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Danke, Herr, dass du so groß bist und über allem stehst. Dich will ich preisen. Halleluja!

Mein SHOP ist ONLINE und es gibt 15 % Eröffnungs-Rabatt! ♥ Endlich ist es soweit – mein kleiner aber feiner Shop für Gott ist online. Ihr findet dort ab sofort meine beiden T-Shirts mit dem „Jesus“- und „Du bist schön“-Motiv. Zur feierlichen Eröffnung könnt ihr sogar in den kommenden zwei Wochen 15 % sparen. Ich freue mich so sehr!

WARUM?

Immer wieder haben mich in den vergangenen Monaten Leute auf meine T-Shirts angesprochen und gefragt, wo man diese bestellen kann. Bislang habe ich die T-Shirts dafür privat bestellt und bedrucken lassen und auch die finanzielle Koordination selbst übernommen. Doch ab einer bestimmten Menge musste ich einsehen, dass ich ohne Hilfsmittel nicht mehr klarkomme. Daher darf ich nun einen Shop eröffnen, wofür ich mega dankbar bin, weil ich eigentlich schon hauptberuflich als Grafikerin arbeite und das nicht selbstverständlich ist. (Also bin ich dafür nicht nur Gott dankbar.) Ich hoffe und freue mich, dass es dadurch für euch und mich ein wenig einfacher wird. ♥

WIE?

Über den Link in meinem Profil könnt ihr ab sofort zu meinem Shop gelangen und die T-Shirts bestellen. Ganz exklusiv erhaltet ihr noch bis zum 8. September 2018 wunderbare 15 % Rabatt, indem ihr den Code aus dem Shop einlöst.

„Sei gütig, denn alle Menschen, denen du begegnest, kämpfen einen schweren Kampf.“ – Platon

Ich habe Mittwochabend mit meiner Mutter den Film „Wunder“ mit Julia Roberts gesehen – naja, mehr oder weniger, denn meine Mutti ist irgendwann eingeschlafen. Dafür war ich hellwach und beeindruckt von der Geschichte und vor allem von dem mutigen Hauptdarsteller: einem kleinen Jungen, dessen Gesicht durch einen Gendefekt deformiert ist und der sich nach jahrelangem Hausunterricht nun seinen Weg als normaler Schüler in der Öffentlichkeit ebnen muss. Und während er seinen Weg beschreitet und dabei sowohl mit seiner Familie als auch seinen Klassenkameraden immer wieder an Grenzen stößt, hinterfragt man sich selbst: Wie viel ist mir mein Ruf und mein eigenes Wohlergehen wert? Ich war nach dem Film froh und schockiert zugleich – er rüttelt einen wach und man lernt viel über Menschlichkeit, wie Gott sie sich gedacht hat. Füreinander einstehen, den anderen höher schätzen als sich selbst, gütig sein.

Eine Form von Güte ist beispielweise die Ermutigung – Proklamationen über dich und dein Leben aus Gottes Sicht. „Du bist schön!“ (abgewandelt von: „Du bist wunderbar gemacht“) ist da nur eine dieser Wahrheiten, die wir anderen immer wieder sagen dürfen, um sie zu ermutigen. Dieser Film ist jedenfalls eine klare Empfehlung für jedes Alter und rührt einen (Achtung, Mini-Spoiler – vor allem das oben genannte Zitat zum Schluss des Filmes) zu Tränen.

Und damit wünsche ich euch ein gesegnetes Wochenende! Ich bin in den kommenden Tagen wieder unterwegs auf dem Mitarbeitertreffen von youthweb.net am Bibelseminar Bonn.

Foto: Irina Epp, beim Stadtschloss in Fulda, Hessen

„Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen wie eine schöne Braut, die sich für ihren Bräutigam geschmückt hat.“ – Offenbarung 21,2

Ein Gedanke, der mir gestern Morgen nach dem Gottesdienst kam, als ich gedanklich den Junggesellinnenabschied/JGA am Samstagabend Revue passieren ließ: Wir als Christen gehören zu Gottes „Bride Tribe“ (zu deutsch: Braut-Stamm). Wie ich darauf komme? Und was das mit dem neuen Jerusalem zu tun hat? Ganz einfach: Wir alle gehören dem Bride Tribe an, weil wir alle als weltweite Gemeinde Gottes die Braut Christi sind. So wie es im oben zitierten Bibelvers dargestellt wird. Jesus Christus, das Lamm, wird seine Gemeinde, die Braut, heiraten.

Wir werden in Gottes Himmelreich komplett neu gemacht und verwandelt und so schön sein wie die beschriebene Braut in Offenbarung 19,7–8:

„Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihn ehren. Denn die Zeit für das Hochzeitsmahl des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich vorbereitet. Sie darf sich in strahlend weißes Leinen kleiden.

Und wir sind schon jetzt auf Erden mit Christus verlobt und sind ihm versprochen:

„Ich habe euch einem einzigen Mann verlobt, nämlich Christus, und ihm will ich euch unberührt zuführen.“ – 2. Korinther 11,2

Über diese Erkenntnis und die Entdeckung des lustigen Wortspiels „Bride Tribe“ im christlichen Kontext habe ich mich mega gefreut. Was für eine schöne Ermutigung zum Start in die neue Woche. Great things lie ahead!

Auf youthweb.net habe ich in der vergangenen Woche mein Zeugnis geteilt: Wie mein Leben war, bevor ich Jesus kannte, wie ich ihn kennen lernen durfte und wie sich mein Leben seitdem verändert hat. Eine der größten Veränderungen, die Gott seitdem in meinem Leben gewirkt hat, und für die ich einfach nur Halleluja sagen und danken kann, ist, dass ich kaum noch Menschenfurcht habe. Zumindest nicht in der Form, mit der ich viele Jahre lang zu kämpfen hatte, weil ich aufgrund des Mobbings weder Selbstbewusstsein, noch Selbstvertrauen hatte. Heute habe ich zwar immer noch mit Menschenfurcht zu kämpfen, wenn es darum geht, Ansehen zu erlangen und gut dazustehen. Aber ich traue mich mittlerweile, für meine Überzeugungen und vor allem für meinen Jesus, den Erretter, einzustehen. Das hätte ich früher wohl niemals getan. Ich bin Gott unglaublich dankbar für die Freundschaften und die Gemeinde, die er mir geschenkt hat. Denn durch sie konnte ich die Menschenfurcht immer mehr bekämpfen und stattdessen in der Gottesfurcht wachsen. So wunderbar! Oder wie die Amerikaner jetzt sagen würden: „Can I get an amen!?“

Fotos: Nr. 1: Irina Epp, im schönen Schlosspark in Fulda // Nr. 2: Agape Fotografie bei der Konferenz Jesus for all nations in Bielefeld. (Man sieht, ich habe kaum noch Menschenfurcht …)