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„If You can hold the stars in place, You can hold my heart the same. Whenever I fall away, Whenever I start to break. So here I am, lifting up my heart to the one who holds the stars.“ (Skillet – Stars)

Als ich dieses Bild gesehen habe, musste ich ein wenig schmunzeln. Ungefähr so fühl’ ich mich derzeit. Wie ein schlapper Sack, der sich hängen lässt, aber dennoch von irgendetwas hochgehalten wird. Und dieses Etwas ist Gott. Der, der die Sterne an ihrem Platz hält, hält auch mein Herz. Gott ruft mich bei meinem Namen und ich darf mich zu ihm hinwenden – schreiend, flehend, kämpfend, bittend, weinend. Er hält mich. Er kann tobende Stürme beruhigen, also kann er auch meinem Herzen Ruhe schenken. Er kann mir eine Perspektive schenken, die voll Freude und Dankbarkeit ist. Dankbar, dass ich da nicht alleine durch muss, dass ich eine Gemeinde habe, Freunde im Herrn, gute Arbeitskollegen, eine Aufgabe im Leben, einen Sinn im Leid.

Danke, Jesus!

»God, keep my head above water. Don’t let me drown, it gets harder. I’ll meet you there at the altar as I fall down to my knees.« – Avril Lavigne

Wow, was für ein genialer Song! Als ich ihn vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört habe, war ich direkt begeistert. Aber er war eher ein schönes Lied für nebenbei, kein Herzenssong. Nachdem ich nun in der vergangenen Woche selbst am eigenen Leibe erfahren musste, wie es sich anfühlt, wenn man denkt, man ertrinke bald unter einer Flut an negativen Gefühlen, ist er mir extrem wichtig geworden. „God, keep my head above water!“ Das ist nicht nur ein Gebet, ein Flehen, eine Aufforderung an Gott, einzuschreiten und zu helfen. Das ist ein Zugeständnis der Allmacht Gottes und ein Lobpreis. Es sagt: Herr, du allein bist mächtig genug, meinen Kopf über Wasser zu halten. So sehr ich selbst strample, ich würde doch ertrinken. Du allein hältst mein Leben in deiner Hand.

Krass, oder? Ich will es nicht vergessen und als Lobpreis auf meinen Lippen tragen. Auch im Leid – oder gerade im Leid. Amen!

PS: Auf meinem Blog unter »Wallpaper & Medien« findet ihr übrigens ab sofort ein paar neue Wallpaper für eure liebsten technischen Geräte. ♥

»Oh, the overwhelming, never-ending, reckless love of God. Oh, it chases me down, fights ’til I’m found, leaves the ninety-nine.« (Cory Asbury – Reckless Love)

Ich habe gestern wieder neu über dieses Lied nachdenken müssen. Obwohl ich es schon tausende Male gehört habe, hat Gott mir einen ganz neuen Aspekt seiner Gnade dadurch gezeigt. Was ist, wenn Gottes Liebe so „reckless“ (also überwältigend und auf seine Art und Weise rücksichtslos) ist, dass er mein Leid zulässt, um andere dadurch zu trösten?

In 2. Korinther 1,4-5 lesen wir folgendes: „In allen Schwierigkeiten tröstet [Gott] uns, damit wir andere trösten können. Wenn andere Menschen in Schwierigkeiten geraten, können wir ihnen den gleichen Trost spenden, wie Gott ihn uns geschenkt hat. Ihr dürft darauf vertrauen: Je mehr wir für Christus leiden, desto mehr lässt uns Gott durch Christus Trost zuteil werden.“ Und das gilt nicht nur für Christen! Stellt euch mal vor, Gott lässt euer Leid zu, um Nicht-Christen seinen Trost durch euch zukommen zu lassen. Oder noch krasser: Nicht-Christen lernen durch euren Trost Gott kennen! Wie genial ist das denn!? Ganz ehrlich: Ich will mich in den nächsten Tagen nicht mehr über mein Leid beschweren. Klar, es ist schrecklich und eine grausame Situation. Aber hey, wenn eine Menschenseele bei Gott Trost findet, was kann es dann besseres in diesem Moment geben? – Nichts. Deswegen heißt es jetzt, Zähne zusammenbeißen, auf Gott vertrauen und ausharren. Achja, und natürlich Trost spenden. Also raus in die Welt und Liebe spenden. ♥️

»All at once I came alive. This beating heart, these open eyes. The grave let go. The darkness should have known. You’re still rolling stones.« – Lauren Daigle

Die letzten Tage ist wieder so viel passiert, das ich weder begreifen noch in Worte fassen kann. Das einzige, das ich gewiss bezeugen kann, ist, dass Gott Wunder tut. Gott rollt auch heute noch Steine fort. Live. In meinem Leben. Und in deinem Leben! Lass dich von ihm führen und gebrauchen und du wirst die wunderbarsten Dinge sehen und staunen über den Gott, der Himmel und Erde gemacht hat. Danke, Herr, dass du so groß bist und über allem stehst. Dich will ich preisen. Halleluja!