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Wozu brauchen wir Brücken?

Vor etwas mehr als drei Monaten wurde eine Prophetie in mein Leben gesprochen, die mich seitdem nicht mehr loslässt. Ich möchte euch gerne davon erzählen und warum ich glaube, dass sie von Bedeutung für die Christenheit ist.

In dem prophetischen Eindruck war eine Kluft mit zwei Klippen zu sehen. Und mittendrin in diesem Szenario war ich – laufend auf einer wackeligen, sich unsicher anfühlenden Hängebrücke. Doch mit jedem Schritt, den ich gegangen bin, hat sich hinter mir eine feste Brücke aus Beton gebildet. Eine, über die es völlig normal ist, zu laufen. Eine, vor der man keine Angst hat, weil sie hält.

Die Person hat mir zugesprochen und über mein Leben gesagt, dass ich eine Wegbereiterin bin. Und auch wenn ich derzeit über ungewisse und herausfordernde Hängebrücken laufe, traut Gott es mir zu, weil ich IHM vertraue. Und mit meinen Schritten bereite ich einen Weg vor, der eine stabile Brücke wird.

Ich darf eine Brückenbauerin für die Menschen sein, die nach mir kommen und für die es dann normal wird, über diese Brücke zu gehen. Auch wenn ich derzeit als Pionierin vorangehen und diese Brücke erkämpfen muss, ist Gott mit mir und leitet mich. Er kämpft für mich und bahnt mir Wege, während ich für andere Menschen Wege bahne.

Was. Für. Ein. Krasses. Prophetisches. Wort.

Freunde, genau aus diesem Grund bete ich von ganzem Herzen, dass Gott mir hilft, eine Brückenbauerin zu sein. Weil ich das nicht alleine kann, weil ich genauso unsicher bin. Aber weil wir diese Brücke brauchen.

Es gibt Klüfte, die es zu überwinden gilt. In der Gesellschaft, aber vor allem in der Christenheit. Wir spalten uns und der Ärger übereinander verzehrt uns. Das sollte so nicht sein, Freunde! Bei uns sollte Liebe regieren.

Und darum baue ich weiter an dieser Brücke – ob ihr das nun wollt oder als nötig anseht oder nicht. Denn mir ist vollkommen egal, wer meine Hängebrücke zum Wackeln bringen möchte, weil ich weiß, dass Gott meine Schritte festigen wird. Er will diese Brücke bauen.

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Als vor ein paar Wochen die E-Mail von IDEA TV mit der Anfrage für das „Wort zum neuen Jahr“ in mein Postfach geflattert ist, war ich erstmal perplex. Es war genau der Tag, an dem ich hier offen meine Zweifel geteilt und an dem ich mich so schwach und schlecht gefühlt hatte.

Für mich war das nicht nur eine Anfrage für einen TV-Beitrag – es war vor allem ein Trost und eine Bestätigung, dass Gott mich trotz meiner Zweifel und Fragen annimmt und nicht abweist. Genau, wie er es in der Jahreslosung 2022 sagt:

„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ – Johannes 6,37

Davon spreche ich auch im Beitrag von IDEA TV.

Denn Jesus weist niemanden ab, der zu ihm kommt – er nimmt jeden an. Die Frage ist: Tun wir Christen das auch?

Das ist der Punkt, der mir seit langem Bauchschmerzen bereitet. Ich glaube, wir nehmen Menschen oftmals nur an, wenn wir sie mögen oder wenn sie die gleiche Meinung teilen wie wir. Aber was passiert, wenn jemand bspw. für oder gegen die Impfung ist, ein anderes Bibelverständnis hat oder anders über Homosexualität denkt? 

Wir maßen uns viel zu schnell an, Menschen aufgrund bestimmter Entscheidungen oder Taten, die nicht heilsrelevant sind, abzulehnen und ihnen den Glauben abzusprechen.

Doch die Wahrheit ist: Wir haben Gott alle nicht vollständig und richtig erkannt. Unsere Erkenntnis ist immer mehr falsch als richtig, weil unsere Erkenntnis nur Stückwerk ist.

Wenn Menschen ehrlich und ernsthaft zu Jesus kommen wollen, wird er sie nicht abweisen oder hinausstoßen. Jesus hat uns vorgelebt, wie echte Annahme aussehen kann. 

Darum möchte ich mich von Jesus im kommenden Jahr noch viel mehr gebrauchen lassen, meine Vorurteile ablegen und allen Menschen mit Annahme begegnen.

Ist das auch dein Wunsch und Gebet für 2022?

Hier kannst du den Beitrag nachträglich bei YouTube anschauen.

Gottes Segen für das neue Jahr 2022

Eure Daniela 

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Nur Gott kann dich mit der Anerkennung erfüllen, die du in Menschen und deinem Status suchst.

Die PfiJuKo ist nun ca. eine Woche her und ich beginne, die Predigten zu reflektieren und richtig zu verinnerlichen. Deshalb möchte ich euch in den nächsten Tagen mit in meine Gedanken nehmen und einen Recap der Themen machen, die mich auf der Konferenz bewegt haben. Angefangen mit der ersten Predigt „When the blind spot kills you”.

Und ich stelle fest: Ich SUCHE Anerkennung. Nicht nur durch Likes in den sozialen Medien. Meine Suche, ja quasi Abhängigkeit, geht noch viel tiefer. Ich suche Anerkennung als Christin, bei Männern, in meiner Familie, als Freundin, im Job und als Frau. Doch so sehr ich auch nach Anerkennung suche, desto mehr stelle ich fest, dass ich diese Anerkennung niemals erhalten werde oder sie mich nicht erfüllen kann.

Als Christin sehne ich mich nach Anerkennung meines Dienstes, bei einem Mann möchte ich manchmal lieber Annahme & Geborgenheit erfahren als von Gott, in meiner Familie und meinem Freundeskreis stoße ich Menschen immer wieder vor den Kopf, im Job verfehle ich obgleich ich nach Erfolg strebe und als Frau bin ich meistens meilenweit von der Sprüche-31-Frau entfernt.

Und das deprimiert mich. Es deprimiert mich nicht nur, es bringt mich beinahe zur Verzweiflung, weil ich einfach nur Annahme erfahren will, aber doch Ablehnung erlebe. Das schmerzt.

Doch der Schmerz in meinem Herzen zeigt mir letztendlich nur eine Wunde, die Gott heilen kann und muss. Mein leeres und ausgebranntes Herz, das sich nach Annahme & Anerkennung sehnt.

Bei Gott kann ich das erfahren. Ich darf zu Jesus kommen mit all dem Schmerz und der Suche nach menschlicher Anerkennung und von ihm völlige Annahme erfahren. Er liebt mich wie ich bin. Mich – seine wunderbar gemachte Tochter. Von allen Sünden reingewaschen. Just White quasi. Und das lässt mein Herz jubeln. ❤️

In welchen Bereichen jagst du nach Anerkennung? Schreib mir gerne. Wir können gemeinsam beten.