Beiträge

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Oder ist die Frucht des Geistes etwa so hohl wie eine Kokosnuss?

Ja, ich glaube, meine neue Serie hier auf dem Blog ist ein wenig erklärungsbedürftig. Wie kommt man ausgerechnet darauf, dass die Frucht des Geistes keine Kokosnuss nicht? Ihr denkt jetzt vielleicht an das Kinderlied: „Wer hat die Kokosnuss geklaut?“, doch in den Beiträgen der „Frucht des Geistes“-Serie soll es um ein ganz anderes Kinderlied gehen.

Angefangen hat alles, als wir auf dem STEPS-Ladies-Wochenende zu „Fruit of the Spirit“ von Uncle Charlie getanzt haben. Vor ein paar Wochen ist mir dann in einer Zoom-Jugendstunde die Idee gekommen, die Frucht des Geistes auf dem Blog zu thematisieren. Gesagt – getan. Also habe ich mir die Idee notiert. Am Wochenende hat Gott mir dann aufs Herz gelegt, mit der Serie zu starten. Was ich über eine Kokosnuss erzählen könnte? Haha, davon hatte ich noch keine Ahnung. Aber ich habe das Bild vorbereitend erstellt.

Wie berichtet, struggle ich derzeit mit der verworrenen politischen Corona-Situation und der Frage, was hinter all diesen Aussagen steckt.

Doch: Die Frucht des Geistes ist KEINE KOKOSNUSS! Aber was heißt das? Eine Kokosnuss ist prinzipiell hohl im reifen Zustand. Nur Fruchtfleisch und ein wenig Kokoswasser findet sich darin. Deswegen macht sie das typisch hohle Geräusch.

Wenn die Frucht des Geistes aber keine Kokosnuss ist, heißt das, dass sie eben NICHT hohl und inhaltsleer ist. Da ist etwas dahinter – der heilige Geist, der die Frucht schenkt:

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherr­schung.“ (Gal 5,22)

Mit dieser Kraft und der Frucht, die durch unsere Bekehrung & Heiligung immer mehr in uns wächst, können wir nicht nur Krisen begegnen – wir sehen auch, in wem diese Kraft wirkt und wer von Gott geführt wird!

Und du? Bringst du gute Frucht hervor oder doch nur Kokosnüsse?

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Kennst du das Gefühl, dass Gott sich auf der anderen Seite des Planeten befindet? Du fühlst dich, als ob Gott dich anschweige oder nicht mehr da sei.

In solchen Zeiten musste ich oft feststellen, dass sich zwischen mir und Gott die Sünde aufgetürmt hat. Eine gute Freundin sagte mal: „Gott ist nie weit weg. Wenn du ihn nicht sehen kannst, musst du dich einfach zu ihm umdrehen.“

Oft schleichen sich Sünden in unser Glaubensleben, die wir nicht Gott abgeben wollen.

Vielleicht ist es bei euch ähnlich (wenn ja, könnt ihr mir das gerne in die Kommentare als Ermutigung für andere schreiben 🙏): Manchmal ist man beladen mit Sorgen oder Wünschen, die sich nicht erfüllen. Wenn man diese negativen Dinge zu seinem Fokus macht und immer mehr darüber nachdenkt, dann dreht man sich von Gott weg und zu seiner Sünde hin.

Als ich 15 Jahre alt war, habe ich Gott viele Monate lang „weggeschoben“. Ich war nicht bereit, zu Gott zu kommen. Irgendwann verwandelte sich der Gedanke, dass man nicht zu Gott kommen möchte, dazu, dass man denkt, Gott sei weg. Vor lauter Tränen und Sünde sah ich Gott nicht mehr. Ich fühlte mich alleine und von Gott verlassen.

Das einzige, was ich hätte tun müssen, wäre gewesen, mich von meiner Sünde und Sorge ab- und Gott wieder zuzuwenden. Buße wäre die Lösung gewesen. Gott stand die ganze Zeit hinter mir – geduldig und treu. Trotz seiner großen Macht verließ er mich nicht und wartete, bis ich einsah, was ich tat.

Irgendwann machte ich eine 180°-Drehung. Und Gott war da.

Oft halten wir an sündigen Dingen fest, so dass das Licht auch oft schwächer wird. Aber das liegt nie daran, dass Gott uns nicht mehr liebt. Er hält seine Arme offen und will uns heilig machen.

Lassen wir es zu, uns von Gott komplett reinigen zu lassen? Sind wir bereit, Gott unsere dunkelsten Sünden abzugeben? ER IST ES WERT. IMMER. Jesus Christus ist es wert, dass wir uns ihm vollkommen mit all unseren Sünden hingeben.

Eure Mia

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Gott spricht: „Ich kenne dich, mein Kind.“ (Psalm 139,1)

Und wenn Gott das sagt, dann ist er nicht so wie wir, die jemanden nur von Instagram kennen und sagen: „Klar kenn ich die! Die habe ich mal in ’ner Story gesehen!“ Er kennt nicht nur Lebensausschnitte und schöne instagramable moments. Nein, wenn Gott sagt, dass er dich kennt, dann kennt er dich durch und durch.

Er kennt jede Faser und jede Zelle deines Körper, weil er dich geschaffen hat. Er kannte dich schon, bevor du geboren wurdest. Er kennt dich so gut, dass er sogar weiß, wie viele Haare auf deinem Kopf sind. Er weiß, wann dein Leben beginnt und wann es endet. Ob du liegst, sitzt oder stehst – er sieht es. Sogar dann, wenn du versuchst, dich zu verstecken, weil seine Augen die ganze Erde durchstreifen.

Und er weiß sogar, wie du dich fühlst. Ob du himmelhochjauchzend vor Freude jubelst oder in den Tälern des Lebens unter der Dunkelheit zusammenzubrechen drohst. Ob du dankbar bist oder ob du alles verfluchst. Ob deine Seele sagen kann: „Mir ist wohl in dem Herrn!“ oder ob es eher klingt wie: „Herr, bist du sicher, dass du’s nicht vermasselst?“ Er weiß um deine Gefühle – und er weiß um all deine Schuld, weil er dein Herz erforscht. Doch trotz allem nimmt er dich an und geht mit dir mit. Über die Berge und durch die Täler.

„Komm!“ spricht Gott zu seinen Jüngern. Das ist nicht wie „Geh!“, bei dem wir nicht wissen, wohin wir eigentlich gehen sollen. „Komm“ spiegelt viel mehr Gottes liebenden Charakter wider. Egal, wohin wir gehen, er wartet dort schon auf uns. Wir gehen nirgendwo alleine hin, weil Gott wie ein liebender Vater vor uns steht und sagt: „Komm, mein Kind!“. Wir dürfen ihm vertrauen.

Diese Einladung gilt auch dir. Vertraust du Gott – deinem Schöpfer, der dich besser kennt als jeder andere – und folgst seinem Ruf? Er wartet auf dich! Du darfst ein geliebtes Kind Gottes sein. ♥

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Wie warst du, bevor du Gott kennengelernt hast? Wie hat der Glaube an Jesus dich verändert?

Bevor ich in 2011 Christin geworden bin, sah mein Leben komplett anders aus. In meiner Schulzeit wurde ich sechs Jahre lang gemobbt und ausgegrenzt. Damals (zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt) wusste ich noch nichts mit dem Glauben anzufangen und fühlte mich hilflos und verlassen – Schule war wie ein Spießrutenlauf für mich und Freunde hatte ich kaum. Doch Gott hielt seine Hand die ganze Zeit lang schützend über mir, ohne dass es mir bewusst war. Er schenkte mir erst Freunde, die Jesus liebten und mir zeigten, welchen Sinn das Leben hat, und half mir dann zu erkennen, wie groß die Sünde in meinem Leben ist. So kam ich am 18. März 2011 zum Glauben an Jesus Christus.

Aber auch heute – mehr als acht Jahre später – sehe ich Gottes Wirken und Veränderungskraft in meinem Leben. Sogar noch mehr als zuvor. Er formt mein Herz, schenkt mir immer mehr Erkenntnis über ihn und mich und führt mich auf seinen Wegen, um meine Berufung zu leben und seine Gaben für ihn zu gebrauchen.

Ein passendes Lied, welches ich vor einigen Wochen entdeckt habe, ist „Dead Man Walking“ von Jeremy Camp – oder wie ich es zitiere:

„I was a dead woman walking until I was a woman walking with you.”

Das Lied geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf. Es sind aufrüttelnde Worte. Denn bevor ich Jesus kannte, war ich auch innerlich tot. Das Leben machte für mich keinen Sinn – all der Schmerz, all das Leid, wozu sollte ein guter Gott Leid zulassen? Aber Jesus hat meinem Leben Sinn und Ausrichtung gegeben – und vor allem hat er mir Hoffnung, Ziel & Freude geschenkt, die ich nicht mehr missen möchte.

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.