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In den letzten Tagen konnte ich nicht aufhören, darüber nachzudenken, was ich sowohl in Esters als auch in Elias Geschichte bemerkt hatte. Und vor allem, was für eine große Herausforderung das für mich bedeutete. Denn mir ist einiges in Bezug auf meine Dienste & Aufgaben (un)klar geworden …

Gott begabt und fordert uns Menschen – unterschiedlich & vielfältig, aber immer mit dem Ziel, sein Reich durch sie zu bauen. Doch für mich ist das oft ein Struggle. Wie viele Aufgaben hat Gott mir tatsächlich gegeben? Sind es zu viele? Oder sollte ich noch mehr anstreben? Es ist ein ewiges Hin und Her zwischen dem Gefühl, gebraucht zu werden und der Last, doch nutzlos zu sein, weil man nichts schafft.

Ich zerbreche mir vor allem den Kopf darüber, weil mir aufgefallen ist, wie unterschiedlich Gott mit Elia und Ester in diesem Punkt umgeht. Während Elia gebremst und auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss, weil er sich in seinem Dienst überschätzt, muss Ester motiviert und ins Gewissen geredet werden, damit sie handelt:

„Elia sagte: ‚Ich habe dem Herrn von ganzem Herzen gedient. Ich allein bin übrig geblieben, nur ich allein.’ Da sagte Gott: ‚Ich aber habe in Israel 7000 übrig bleiben lassen.’” (nach 1. Kö 19,14+18)

„Denn wenn du in diesem Augenblick schweigst, wird von anderswo her Hilfe und Rettung für die Juden kommen. Doch du und deine Verwandtschaft, ihr werdet zugrunde gehen. Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur Königin erhoben worden bist.” (Est 4,14)

Was ist nun die goldene Mitte? Wann leiste ich zu viel oder zu wenig? Was denkt ihr?

Ich glaube jedenfalls, der richtige Weg sieht facettenreich aus – so unterschiedlich wie wir Menschen. Aber in der Mitte muss immer Gott sein – wir müssen unsere Kraft aus ihm schöpfen. Egal, was oder wie viel wir tun. Denn letztendlich leben wir nur aus Gnade. ♥

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„Hi, ich bin Daniela!” :) Heute gibt’s mal einen Post über mich, wie ich Gott kennengelernt habe und was ich mit ihm schon in meinem Leben erleben durfte. Vielleicht haben wir etwas gemeinsam? :)

Inspiriert von den anderen, die am Freitag ebenfalls beim #influencerdayhamburg dabei waren, möchte ich mich heute für alle Neuen vorstellen und auf drei der wichtigsten Aspekte meines Lebens eingehen.

  1. Seit 2011 darf ich nun schon ein Kind Gottes sein und Jesus kennen. Nach 6 Jahren des Mobbings in meiner Schulzeit habe ich durch Facebook und eine aufmerksame Christin (und heutige Freundin) Jesus kennengelernt. Lustigerweise habe ich mich am Geburtstag ihrer Mum bekehrt. :) Dieses Datum werde ich also niemals vergessen.
  2. Ich bin 24 Jahre alt und von Beruf Mediengestalterin, Texterin und Social Medianerin in einer Werbeagentur, bei der ich dank Gottes Führung schon seit bald zwei Jahren arbeiten darf. Auch für meinen ersten Job und die Ausbildung bin ich Gott unheimlich dankbar. :) Rückblickend staune ich einfach nur, wie Gott meine berufliche Laufbahn geführt und teilweise komplett verändert hat und bin sehr dankbar für alle spannenden, aber auch herausfordernden Zeiten.
  3. Ich habe im letzten Jahr gedacht, die Liebe meines Lebens kennengelernt zu haben – doch die Beziehung zerbrach leider. Ebenso wie mein Herz, das nicht schlimmer hätte schmerzen können. Aber nach einer schweren Zeit des Leidens hat Gott mein Herz geheilt, neu geformt und mit seiner Liebe gefüllt. :) Heute – fast genau ein Jahr später – darf ich Frauen ermutigen und mit einem offenerem und weicherem Herzen dienen.

Mein Herzenswunsch ist es, dass andere Menschen und vor allem Frauen durch mich zu Jesus finden, näher an Gottes Herz kommen und dass jeder Mensch erfährt, dass ich Jesus liebe.

Erkennt ihr euch in manchen Aspekten wieder? :) Schreibt mir gerne!

#sinnfluencer #christfluencer #influencerfürgott

Der letzte Tag der PfiJuKo, der unter dem Motto „run wild“ stand, begann mit der fünften Session „When the call moves you“ – Berufung! Was für ein spannendes Thema – und was für eine geniale, augenöffnende Predigt von Daniel Janzen. Ich bin immer noch total begeistert!

Ein Satz, der mir besonders hängen geblieben ist, ist: „Gott nimmt auch Freiwillige“. Denn seien wir mal ehrlich – oft warten wir auf ein besonderes Zeichen von Gott, um richtig loszulegen. Doch nicht immer kommt ein Wink mit dem Zaunpfahl. Manchmal ist es einfach unsere Freude an einem speziellen Dienst oder unser Talent, das uns zu X, Y oder Z eben ein bisschen geeigneter macht. Wir müssen keine Überflieger-Crazy-Holy-Spirit-Begegnungen haben. Es reicht auch einfach nur ein Herz, das Gott dienen möchte.

Ein weiterer Punkt der Predigt, der mir im Gedächtnis geblieben ist, lautet: „Wenn du wissen willst, was die Funktion von etwas ist, schau dir das Design an“. Oder in kurz: „form follows function“. Diesen Satz habe ich zu Beginn meiner Ausbildung von meinen Ausbildern gelernt. Als Mediengestalterin muss ich Gestaltungselemente und Texte so anordnen, dass ihre Form der Funktion gerecht werden. Ein Warnschild muss beispielsweise schnell erfassbar und auffällig und ein Buch leicht zu lesen sein. Was denkt sich Gott, wenn er uns schafft? Er schaffst uns so, dass wir fähig sind, ihm zu dienen. Er gibt uns alles, was wir zum Leben für unsere Berufung brauchen. Kein Talent, keine Charaktereigenschaft, kein Leid verschwendet er.

Wir müssen nur finden, was er in uns hinein gelegt hat. Liebes Kind Gottes – du hast Potenzial! Schau dich genau an: deine Herzensnot, geistlichen Gaben, angeborene Fähigkeiten, deine Persönlichkeit und Erfahrungen. Lebe deine Berufung! 🙌🏻 Nur du kannst es.

„[Gott] hat uns geschaffen, dass wir gute Werke tun, gute Taten, die er für uns vorbereitet hat, damit wir sie in unserem Leben ausführen.“ (Epheser 2,10)

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ – Matthäus 6,33

„God’s work done in God’s way will never lack God’s supply.” – Hudson Taylor

(Teil 3.) Manchmal haben wir Angst, neue Wege zu gehen, Richtungen zu ändern und unsere Komfortzonen zu verlassen – obgleich wir wissen, dass es nichts tödlicheres für Wachstum gibt als Stillstand. Wenn wir beginnen, zu resignieren und uns nicht mehr zu bewegen, kann niemals etwas Neues entstehen. Es gibt den schönen Satz: „Nur ein fahrendes Auto kann man lenken.“ Also müssen wir uns manchmal aus unseren Komfortzonen hinausbewegen, damit Gott unsere Schritte auf seinem Weg lenken kann.

Denn ein Mensch ändert nicht aus reiner Gewohnheit seine Richtung. Es sind die Grenzerfahrungen des Lebens, die uns dazu drängen, etwas zu verändern und uns neu auszurichten – und dazu gehören (neben Inspiration und Freude) eben auch Frustration und Leid.

So war und ist es auch in meinem Leben, das ich nun schon seit genau acht Jahren – seit dem 18. März 2011 – mit Jesus lebe. Vor allem nach den Geschehnissen im letzten Herbst musste ich mich neu ausrichten, um nicht im Morast stecken zu bleiben. Letzten Endes hat Gott mich Tag für Tag weiter geführt und behütet – und das verspricht er auch euch!

Deshalb wage ich es nun wieder zu träumen – all die Visionen und Ideen, die Gott mir aufs Herz gelegt hat, Stück für Stück angehen, mehr lernen, mehr eifern für sein Reich, mehr Beziehung zu meinem Herrn pflegen. Denn ich weiß, wenn Gott mein Fokus ist, wird mir alles andere zufallen. Er wird Wege ebnen, Riesen bezwingen und mich zu seiner Ehre tragen. Ganz gleich, wie die Wege konkret aussehen. Wenn ich zu ihm rufe: „Hier bin ich, sende mich“, dann erhört er es und wird die Träume ermöglichen, weil er sie uns schenkt. Er hat Großes mit uns allen vor und darauf freue ich mich!

Foto: lily white (bei der Hauskreis-Schulung im Januar 2019)

„Der Ort, an den Gott uns beruft, ist der Ort, an dem unsere tiefste Freude und der größte Hunger der Welt sich begegnen!“ – Frederick Buechner

(Teil 2.) Wie im letzten Post geschildert, hätte ich nicht im vergangenen halben Jahr solch ein Leid erlebt und mein gebrochenes Herz zu einem vertrauenswürdigen Gott bringen müssen, säße ich nun ganz sicher nicht voll versorgt in meiner ersten eigenen Wohnung, die ich mir logisch betrachtet niemals hätte leisten können. Doch Gott passt nicht in unsere Logiken, er will unser Vertrauen. Das durfte ich in den letzten Monaten stärker denn je lernen. Gott versorgt mich, das weiß ich. Auf ihn kann und darf ich mich verlassen mit allem, was ich habe.

Und genau darum habe ich neue Kraft geschöpft, meine Träume und Visionen wieder aufzugreifen. Nein, noch viel mehr: Ich habe das Vertrauen in einen mächtigen und liebevollen Gott, der mich versorgt und unendlich viel mehr tun kann, als ich es mir je erträumen könnte (Zitat aus dem Kalender von ohnelimitgeliebt). Deshalb habe ich den Mut und will Gottes Ruf gehorsam nachfolgen, um die Träume, die er mir aufs Herz gelegt hat, zu leben. Er hat mich – uns alle! – an einen Ort berufen, wo nur wir helfen können mit unserem einzigartigen Wesen und unseren Begabungen.

Selbst wenn euch das Leid, das ihr erleben musstet, wie eine schwere Last vorkommt und es euch noch immer fesselt, lasst euch sagen: Jesus will euch davon befreien. Gebt ihm den Schmerz ab, eure Wut und Trauer, eure Angst und Schuld. Er wird heilen und euch stärken. Euer Leid ist keine Endstation. Es ist der Kohlehaufen im Ofen der Dampflok, die davon zehren und volle Kraft voraus fahren kann, wenn ihr Feuer für Gott brennt.

Ihr könnt euer Leid und eure Geschichte zu eurem Zeugnis machen. Ihr könnt Menschen positiv beeinflussen, sie ermutigen und stärken. Ihr seid berufen! Worauf wartet ihr noch? (Weiter im nächsten Post.)

„Dennoch musste auch Jesus, der Sohn Gottes, durch sein Leiden Gehorsam lernen.“ (Hebräer 5,8)

Was haben Leiden und Vertrauen mit Berufung zu tun? Erst einmal scheinbar nicht viel, doch wie wir sogar bei Jesus sehen können, steckt einiges mehr hinter Leid. Denn den Gehorsam, den Mut und das Vertrauen, unsere Berufung zu leben, gewinnen wir in leidvollen Zeiten, in denen wir Gott näher kommen. Darum möchte ich euch in den folgenden Beiträgen davon erzählen, wie Gott an mir in den vergangenen Monaten gearbeitet hat, damit ihr ermutigt seid, euch nach Leid neu auszurichten, um eure eigene Identität und Berufung zu entdecken.

Angefangen hat eigentlich alles im Sommer vergangenen Jahres, als ich begonnen habe, zu träumen und Visionen zu entwickeln, wie ich mich für Gott einsetzen und von ihm gebrauchen lassen möchte. In diesem Zuge ist auch mein Online-Shop entstanden.

Direkt danach habe ich den Mann kennen und lieben gelernt, der mir später leider auch das Herz gebrochen hat. Was in dieser Zeit folgte, wisst ihr ja zur Genüge. Quälende Tage, tränenreiche Nächte, schier unendliche Schmerzen, Trauer, Wut und Verzweiflung. Ein Potpourri an Gefühlen.

Aber mitten drin war Gott. In jeder Sintflut der negativen Gefühle war er mein Anker, mein Land in Sicht, mein Steuermann. Er hat meine Tränen getrocknet, mir Trost zugesprochen, mir Freude und Frieden gegeben. Er hat jedes Klagen gehört und mir jedes Mal aufs Neue bewiesen, dass er vertrauenswürdig und ein liebender Gott ist. Von ihm kam und kommt meine Stärke. Dessen bin ich mir nun umso bewusster.

In Römer 5,3-4 steht folgendes:

„[…] Denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen; und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung.“

Erst durch dieses Leid – durch mein gebrochenes Herz – konnte ich Gott so nah wie noch nie kommen, gefestigter in der Hoffnung auf ihn werden und mein Gottvertrauen stärken wie nie zuvor. (Weiter im nächsten Post.)

„Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!“ – Jesaja 6,8

2018 neigt sich in Windeseile dem Ende entgegen. Dies soll mein letzter Post im alten Jahr und zugleich der erste Post in 2019 werden. Denn der Vers, den ihr anfangs gelesen hab, ist Gottes Wort, das mir aufs Herz gelegt wurde – mein ganz persönliches Ziel für 2019.

In den letzten Monaten musste ich mich unter härtesten Bedingungen bewähren und wurde dabei von Gott gereinigt – so wie Jesaja von den Engeln in Vers 7 gereinigt wurde. Nicht nur meine Beziehung ist in die Brüche gegangen, was mich stark ins Wanken gebracht hat, sondern auch in anderen Lebensbereichen ist einiges die Bäche runtergegangen. Teilweise sogar selbstverschuldet. Aber mit dem zu Ende gehenden Jahr 2018 gehen auch diese Dinge zu Ende. Sie sind Vergangenheit, Gott gedenkt ihrer nicht mehr. Darum will ich nun auch nach vorne schauen und mich auf das fokussieren, wozu Gott mich nun beruft.

Deshalb bin ich beeindruckt von Jesajas Aussage: „Hier bin ich, sende mich!“ Bereitwillig steht er vor Gott, um nach dem Reinigungsprozess den Auftrag des Herrn auszuführen. Komme, was da wolle. (Und der Auftrag war echt nicht zum Zuckerschlecken!) Ich möchte es ihm gleichtun und aus vollem Herzen sagen: „Herr, sende mich!“ Ich vertraue Gott, dass, wenn er mich in den letzten Monaten durchgetragen hat, so dass ich mich bewähren und geläutert werden konnte, er mich auch weiterhin trägt. Daher ziehe ich Anfang kommenden Jahres in meine erste eigene Wohnung – ein absoluter Glaubensschritt. Dazu erzähle ich euch aber in einem späteren Post mal etwas mehr. Denn, Halleluja, Gott ist echt krass, wie fürsorglich und vertrauenswürdig er ist.

Bis dahin wünsche ich euch einen grandios gesegneten Start ins neue Jahr! ♥ Macht euch bereit, für den Herrn loszuziehen!