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Ich glaube, mir ist schon lange kein Beitrag mehr so schwer gefallen wie dieser. Nein, nicht aufgrund der komplexen Thematik oder des hohen Recherche-Aufwands – sondern weil mich dieser Beitrag emotional herausfordert. Denn durch die Recherche für diesen Beitrag muss ich mich mit einem Lebensabschnitt auseinandersetzen, den ich gerne weit hinter mir lassen würde: meine letzte (toxische) Beziehung. (Hier habe ich von meiner Beziehungs-, Trennungs- und Vergebungsgeschichte berichtet.)

Warum das Thema ausgerechnet jetzt aufploppt? So verrückt es klingen mag, doch der Auslöser ist meine aktuelle (gesunde) Beziehung. Ich sehe jetzt – drei Jahre später – durch meinen Freund, wie verheerend und schlecht die letzte Beziehung und wie toxisch mein damaliger Partner war. Und das, obwohl er Christ war. Denn obgleich wir oder unsere Partner zu Christus gehören mögen, bedeutet es nicht, dass wir nicht sündigen oder aber vor Leid gefeit sind.

Darum möchte ich heute mit euch über toxische Beziehungen reden, was sie ausmacht, wie man mit ihnen umgehen kann und was die Bibel dazu sagt.

Gott hat mir dieses Thema aufs Herz gelegt und ich hoffe, dass ich all jenen in toxischen (und christlichen) Beziehungen helfen kann, damit sie nicht das gleiche durchmachen müssen wie ich damals.

Hinweis: Männer und Frauen können gleichermaßen betroffen und Opfer eines toxischen Partners sein. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werde ich jedoch nachfolgend das generische Maskulinum verwenden – der Beitrag richtet sich nichtsdestotrotz an beide Geschlechter.

Was sind toxische Beziehungen?

Wenn man heutzutage von toxischen Beziehungen spricht, sind damit sowohl ungesunde Beziehungen, die lieblos und respektlos sind, aber auch schädliche Beziehungsgefüge gemeint, bei denen es klare Täter- und Opfer-Rollen gibt. Die Täter sind hierbei meist manipulativ, empathielos und selbstbezogen – teilweise weisen sie sogar eine narzisstische oder Borderline-Persönlichkeitsstörung auf.

Für den vergiftenden Partner (Täter) besteht der Sinn der Beziehung bzw. des vergifteten Partners (Opfer) darin, seine Bedürfnisse zu befriedigen.

Darüber hinaus zeichnen sich toxische Beziehung häufig durch den Wechsel zwischen intensiver Liebe (heiß) und abrupter Distanz (kalt) aus. Die Verhaltensweisen des toxischen Partners zerstören und machen kaputt – das heißt, toxische Beziehungen sind dysfunktional. Außerdem wird durch diese Verhaltensweisen die eigene Wahrnehmung verzerrt, wodurch man sich in die Opferrolle begibt und sich selbst abwertet. Häufig bleibt diese gestörte, verzerrte Wahrnehmung von Partnerschaft auch danach erhalten.

Was sind Merkmale einer toxischen Beziehung?

Folgende Merkmale können ein Hinweis auf eine toxische Beziehung sein – jedoch müssen sie es nicht. Auch gesunde Beziehungen sind nicht perfekt, weil die beteiligten Partner beide Sünder sind. Das sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Doch wenn die Anzeichen für eine toxische Beziehung überwiegen, sollten die Alarmglocken losgehen.

  1. Dein Partner hat starke Stimmungsschwankungen und die Beziehung ist von einem Auf und Ab der Gefühle (Liebe vs. Zurückweisung) geprägt.
  2. Dein Partner beschuldigt oder kritisiert dich und wertet dich ab.
  3. Dein Partner möchte dich kontrollieren und ist sehr eifersüchtig oder vereinnahmend.
  4. Dein Partner gibt dir das Gefühl, nichts richtig machen zu können.
  5. Dein Partner bemitleidet sich selbst.
  6. Dein Partner redet deine Sorgen und Probleme klein oder schenkt dir keine Aufmerksamkeit.
  7. Du fühlst dich abhängig von deinem Partner und denkst an nichts anderes mehr.
  8. Du idealisierst deinen Partner und siehst nur das Potenzial, aber nicht die schädlichen Muster.
  9. Ihr kreist euch um euch selbst und kapselt euch von anderen ab.
  10. Die Beziehung kostet euch beiden Kraft.
  11. Die Beziehung verhindert Wachstum.
  12. Die Beziehung überschreitet (deine) Grenzen.
  13. Die Beziehung führt zu Sünde und Lügen.
  14. Die Beziehung ist geprägt von Egoismus und Dominanz durch deinen Partner.
  15. Dein Partner zeigt dir die kalte Schulter, wenn du nicht funktionierst.

 

Wie läuft eine toxische Beziehung ab?

Vereinfacht kann man das Schema einer toxischen Beziehung als „einfangen – auf Sockel stellen – abschießen“ beschreiben. Was das im Detail bedeutet, möchte ich nachfolgend kurz erläutern.

 

 

1. Love Bombing

Der toxische Partner umwirbt den anderen Partner intensiv, überschüttet ihn mit Liebe und macht ihn durch das enorme Maß an Zuwendung süchtig/abhängig von sich.

 

2. Fast Forwarding/Idealisierung

Der toxische Partner treibt die Beziehung viel zu schnell voran und plant bereits in den ersten Wochen die gemeinsame Zukunft, malt Hochzeitspläne aus und träumt von Kindern. Der Partner wird idealisiert und er wird auf einen Sockel gehoben.

 

3. Abwertung

Der toxische Partner wertet den anderen Partner schleichend ab – er macht diesem Vorwürfe, redet ihn klein und verhält sich nur ihm gegenüber so.

 

4. Abschluss

Letztendlich lässt der toxische Partner den anderen Partner im Stich und trennt sich (meist plötzlich). Die Beziehung wird sozusagen „entsorgt“, weil sie für den toxischen Partner keinen Mehrwert mehr bietet.

 

5. Ende oder Wiederholung

Im best case wird die Beziehung beendet und beide Partner kommen voneinander los. Im worst case wiederholt sich das Prozedere und der toxische Kreislauf beginnt von vorne.

 

Wie sieht eine gesunde Beziehung aus?

Was mir unglaublich geholfen hat, zu sehen, wie eine gesunde, liebevolle Beziehung aussieht, die Gott ehrt, ist (Überraschung, wer hätte es gedacht) die Bibel. Die Bibel (= Gottes Wort) sagt von sich selbst nicht umsonst, dass sie ein Licht für uns ist.

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ (Psalm 119,105; SLT)

Sie gibt uns Weisung und Führung und sie ist der beste Ratgeber für das alltägliche Leben. (Darüber habe ich auch schon einmal in diesem Artikel geschrieben.)

Welche Hinweise finden wir also in der Bibel, die uns zeigen, wie eine gesunde Beziehung aussieht? Folgende Merkmale sind Beispiele für gesunde Beziehungen:

  1. Dein Partner ermutigt dich. (Epheser 5,19)
  2. Dein Partner wird von deinen Freunden und deiner Familie (in Christus) gemocht und ist geachtet. (Sprüche 31,23)
  3. Dein Partner ist nicht gehässig und zornig. (Epheser 4,31–32)
  4. Dein Partner ist hilfsbereit. (Epheser 4,31–32)
  5. Dein Partner ist vergebungsbereit. (Epheser 4,31–32)
  6. Dein Partner ist geduldig, freundlich, nicht neidisch oder eingebildet. (1. Korinther 13,4)
  7. Dein Partner ist nicht auf seinen eigenen Vorteil bedacht, er ist diszipliniert und nicht nachtragend. (1. Korinther 13,5)
  8. Dein Partner erfreut sich nicht am Leid, sondern an der Gerechtigkeit. (1. Korinther 13,6)
  9. Dein Partner erträgt dich und hat einen festen Glauben – an Gott und in dich. (1. Korinther 13,7)
  10. Dein Partner unterstützt dich in deiner Berufung. (Philipper 2,4)

 

Wie geht man mit einer toxischen Beziehung um und wie heilt man sie?

In meiner damaligen Beziehung musste ich erleben, wie Gott eingreift und mich vor mir selbst, aber auch meinem toxischen Partner rettet. Er hat damals die Reißleine gezogen und die Beziehung beendet, bevor sie in meinem Herzen noch mehr langfristigen Schaden anrichten konnte als sie schon getan hat. Aus eigener Kraft und meinem eigenen Willen hätte ich die Beziehung damals sehr wahrscheinlich leider nicht beendet, denn ich hielt es für eine „christliche Tugend“, das Leid zu ertragen und mich ausnutzen zu lassen. Frei nach dem Motto:

„Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar.“ (Matthäus 5,39; SLT)

Doch das ist absoluter Unsinn – wenn nicht sogar eine Irrlehre und ein Missbrauch von Gottes Wort sondergleichen. Wenn dich jemand missbraucht und ausnutzt, ist es deine Pflicht, dich zu schützen, weil auch du selbst ein geliebtes Geschöpf Gottes bist. Darum ist die vermutlich einzige Möglichkeit, eine toxische Beziehung zu heilen, diese zu beenden. Der Weg zur Heilung einer toxischen (Abhängigkeits-)Beziehung, um dich selbst zu schützen, führt m. E. nur über die Trennung.

„Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ (Sprüche 4,23; SLT)

Was dein Herz zerstört, sollte in deinem Leben keinen Raum finden, denn Gott wünscht sich gesunde, liebevolle Beziehungen, die ihn verherrlichen. An zerstörerischen, toxischen Beziehungen erfreut sich nur einer: der Teufel. Denn er ist der Zerstörer und Widersacher in Person.

„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich [Jesus Christus] bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“ (Johannes 10,10; SLT)

Zu guter Letzt ist es wichtig, zu erkennen, dass man selbst (bzw. der vergiftete Partner innerhalb einer toxischen Beziehung) niemals der Retter für einen anderen Menschen sein kann. Gott allein ist derjenige, der Herzen verändern und unser Denken erneuern kann.

„Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird.“ (Römer 12,2b; GNB)

 

Abschluss

Meine Hoffnung ist, dass dieser Beitrag euch zum Besten dient und euch segnet. Ich wünsche mir, dass ihr vor den Verletzungen bewahrt bleibt, die ich damals erleiden musste. Und ich wünsche euch Gottes reichen Segen und dass Gott eure Herzen bewahrt!

„Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“ (Philipper 4,7; SLT)

Eure Daniela ♥

 

Quellen:

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Ich hatte heute wieder eine traurige Selbsterkenntnis – mein Herz zum Lob über Gott zu stimmen, hat weniger mit dem tatsächlichen Lob oder fröhlichem Tanzen und Singen zu tun, als mit meiner eigenen Anbetungshaltung.

Die Frage ist nämlich: Wen bete ich tatsächlich an?

Ich musste heute feststellen: nicht Gott. Zumindest nicht zu 100 %. Ich habe Götzen in meinem Leben, die mehr Raum bekommen haben, als ihnen zusteht. Diese Götzen verstecken sich in so vielen Lebensbereichen, dass es mich traurig gemacht und schockiert hat. Ob nun der Wunsch nach Beziehung, Partnerschaft oder Sexualität – all diese Bereiche sind wieder mal zu Götzen geworden. Deswegen läuft gerade in meinem Herzen auch so einiges aus dem Ruder.

Sündige Verhaltensweisen, Unzufriedenheit und Ungeduld haben sich eingeschlichen, ohne dass ich ihr Gefahrenpotenzial rechtzeitig erkannt habe.

Mein Herz hat Götzen angebetet.

Deswegen möchte ich Buße tun und mein Herz neu zum Loblied anstimmen – zur wahren Anbetung Gottes. Die Anbetung, die mich nicht nur zum fröhlichen Tanzen und Singen bringt, sondern die mein Herz zur Heiligung führt.

(Wo) hast du in deinem Herzen Götzen?

 

„Komm, du Quelle allen Segens, füll mein Herz mit deinem Preis!
Du schenkst Ströme voller Gnade, immer neu und allezeit.
Lehr mich immer, dich zu loben, lass mich deine Liebe seh’n.
Als die Quelle der Erlösung wird sie niemals mir vergehen.

Du bleibst gnädig, mein Erretter, auch wenn ich so oft versag.
Lenk mein Herz, o Herr, das bitt’ ich, hin zu dir an jedem Tag.
Wenn ich wanke, wenn ich schwach bin, bist du stets für mich bereit.
Gibst das Siegel deines Geistes mir für Zeit und Ewigkeit.“

(Robert Robinson)

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Ein Gebet von Vera zum Start in den Tag – in Anlehnung an Psalm 139 ♥

Guten Morgen, Jesus. Danke für diesen neuen Tag. Danke, dass du mich aufgeweckt hast und danke, dass du bei mir bist. Das zu wissen, ist mir so viel wert gerade!

Irgendwie waren die letzten Tage so nervenaufreibend, aber ich weiß gar nicht so richtig was ich anders machen soll. Ständig stehe ich im Weg und hab das Gefühl, dass das, was ich tue, nicht ausreicht. Dadurch bin ich so angespannt und erschöpft am Ende des Tages.

Herr, du siehst mich. Du weißt, was in meinem Herzen vor sich geht. Du kennst alle meine Gedanken. Egal, ob ich auf der Arbeit bin oder Zuhause, du bist bei mir. Und dafür bin ich dir so dankbar! Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir. Danke, dass ich bei dir Ruhe finde. Auch wenn ich so angespannt bin, weil die Arbeit so anstrengend ist, weiß ich, dass du mich in deiner Hand hältst.

Du hast mich gemacht mit all meinen Eigenschaften, Stärken und Schwächen. Du weißt die ganze Zeit schon, wo du mich haben willst, an welchem Ort. Aber Jesus, auch wenn du mich hierher geführt hast, fällt es mir manchmal so schwer, das nicht anzuzweifeln, besonders an Tagen wie diesen.

Bitte sieh in mein Herz und sortier’ du meine Gedanken. Zeig mir, was ich sehen soll und öffne meine Augen für deine Wege. Ich möchte deine Gedanken erkennen und dir nachfolgen. Jesus, bitte hilf mir. Ich schaff das nicht allein. Aber du bist groß. Und deine Kraft soll in meiner Schwäche sichtbar sein. Amen.

Vera

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Jesus,
ich komme wieder vor deinen Thron und lasse los, was sich in mir angesammelt hat. All die Lügen des Teufels und all die negativen Gefühle und Gedanken gebe ich dir ab und halte fest an der Wahrheit und den Zusagen, die du mir in Epheser 1 und 2 zusprichst.
Danke, dass du mich zu einem heiligen Leben in deiner Gegenwart erwählt hast. Ich bin dazu bestimmt, deine Tochter zu sein. Danke, dass du mich dazu erwählt hast, von deiner Liebe erfüllt zu sein.

Danke, dass ich da bin, weil meine Existenz dich rühmt. Dass ich vom Bösen erlöst bin und mir vergeben ist. Dass du mich mit Weisheit und Einsicht beschenkst, dass ich dein Erbe bin. Danke, dass du mich dazu bestimmst, zum Ruhm deiner Macht und Herrlichkeit beizutragen.
Ich gehöre zu dir und in mir lebt der Heilige Geist. Ich bin dein Eigentum. Ich bin lebendig – körperlich, seelisch und geistlich. Ich bin errettet, aber nicht aufgrund meiner Leistungen, sondern wegen deiner Gnade. Ich bin dein Werk.

Danke, dass du mich dazu geschaffen hast, das zu tun, was gut und richtig ist. Dass du mich dazu berufen hast, nur das zu tun, was du schon vorbereitet hast. Danke, dass ich Bürger des Himmels bin. Dass ich Teil deines Hauses und deiner Familie bin, ein Teil deines Bauwerks, in dem Gottes Geist wohnt.
Danke Jesus. Danke, dass du mich liebst.

Jacky

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Was lange währt, wird endlich gut! 😄 Heute kommt die letzte „red flag“ aus dem Dating-Artikel von meinem Team (die #freundlichter ♥️) und mir, bevor es nachher ENDLICH mit neuem #freundlichter-Content weiter geht.

„Flieht vor den sexuellen Sünden! Alle anderen Sünden spielen sich außerhalb vom Körper des Menschen ab. Wer aber seine Sexualität freizügig auslebt, sündigt gegen den eigenen Körper.“ (1. Kor 6,18)

Gott sagt klar in seinem Wort, dass wir uns von der Sünde fern halten sollen. Es steht dort nicht nur „nicht gut finden“, sondern Maßnahmen ergreifen, um dagegen vorzugehen. Es wird beschrieben mit „Fliehen“ oder auch „seine eigenen Glieder töten“. Mit „töten“ ist hier nicht wirklich „den eigen Körper töten“ gemeint. Vielmehr kann man es sich so vorstellen, dass es einen inneren Menschen gibt, der die Sünde liebt. Und wenn wir uns für Gott entschieden haben, haben wir ein neues Leben von ihm bekommen. Dieses neue Leben haben wir wie einen neuen Menschen „angezogen“. Und den alten Menschen kann man töten, indem man ihn z. B. verhungern lässt. Also sich von Unzucht fern hält, denn das ist Nahrung für den alten Menschen.

Klar ist es unmöglich, nie zu sündigen, aber genau dafür starb Jesus doch. Um zu vergeben. Jedoch ist dies kein Freifahrtsschein! In 1.Korinther 6,19-20 heißt es, dass unser Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Mit dem neuen Leben, das Gott schenkt, zieht auch sein Geist in uns ein. Und da sein Geist heilig ist wie er, wird dadurch unser Körper zu einem Tempel. Krass, oder?

Nochmal kurz: Er sollte sich von Unzucht fern halten und wenn es nicht gelingt, Buße tun.

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Es geht endlich weiter mit den „red flags“ aus dem „Dating“-Artikel von meinem Team (die #freundlichter ♥️) und mir! In dem Artikel haben wir uns Gedanken gemacht, welche Eigenschaften eines Mannes „red flags“ beim Dating sind – also klare Warnzeichen. Den gesamten Artikel könnt ihr hier auf meinem Blog lesen.

„Er ist der Anfang, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe.“ (Kolosser 1,28)

Das ist unser Ziel. Unser Ziel als Töchter und Söhne des Herrn. Wir möchten Jesus Christus in allem an die erste Stelle setzen. Und das auch im Thema Liebe und Beziehung.

Wenn du an jemanden denkst, an jemanden, der dein Herz höher schlagen lässt, der dich zum Lächeln bringt und es ausnahmslos schafft, dir den Kopf zu verdrehen, dann lasse Gott nicht aus dem Spiel.

Gott ist der Schöpfer der Beziehung zwischen Mann und Frau und wenn wir Jesus unser Leben gegeben haben, dann sollten wir ihm auch unser Herz geben. Das Herz, das sich nach Zweisamkeit, nach Beziehung sehnt.

Wenn dein Ziel ist, Jesus an erste Stelle zu setzen, dann sollte er dich dazu motivieren können. Und dann solltest du ihn genau so stärken können.

Wenn er dich nicht zu Jesus führt, sondern zu sich selbst, wenn du nach jedem Treffen immer mehr an ihn und immer weniger an Jesus denkst, und wenn er es nicht als Aufgabe sieht, dich im Glauben zu stärken oder generell den gegenseitigen Austausch über Jesus nicht als nötig sieht, dann wird eine Beziehung zu ihm dich nur von Gott entfernen.

Stell es dir so vor: Ihr beide seid seit 20 Jahren verheiratet. Bist du im Glauben gewachsen, und kannst du dir vorstellen dass er dies gefördert hat, oder siehst du dich, wie du versuchst, im Glauben über Wasser zu bleiben, ohne seine Unterstützung?

 

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Es geht wieder weiter mit den „red flags“ aus dem „Dating“-Artikel von meinem Team (die #freundlichter ♥️) und mir! In dem Artikel haben wir uns Gedanken gemacht, welche Eigenschaften eines Mannes „red flags“ beim Dating sind – also klare Warnzeichen. Bei diesen „red flags“ geht es allerdings nicht um oberflächliche Eigenschaften! (Mehr dazu erfahrt ihr bald.) Den gesamten Artikel könnt ihr hier auf meinem Blog lesen.

„Denn der Mann ist das Haupt der Frau, genauso wie Christus das Haupt der Gemeinde ist – er, der sie errettet und zu seinem Leib gemacht hat.“ (Epheser 5,23)

Der Mann hat die verantwortungsvolle Aufgabe von Gott erhalten, das Haupt der Frau zu sein. Das heißt, er ist derjenige, der die ganze Verantwortung vor Gott für das Paar trägt. Praktisch kann das so aussehen, dass er seiner Frau vorausgeht in Schwierigkeiten und ihr hilft, zu folgen. Oder bei Fehlern die resultierenden Konsequenzen anzunehmen. Auch dass er bei gemeinsamen Entscheidungen das (vor)letzte Wort hat, eben aus dem Grund dass er sich vor Gott verantworten muss. (Das letzte Wort hat natürlich Gott.) Und dass er – sowohl in seinen Worten, als auch in seinem Handeln – sich dieser Verantwortung bewusst ist und diese wahrnimmt.

 

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Es geht wieder weiter mit den „red flags“ aus dem „Dating“-Artikel von meinem Team (die #freundlichter ♥️) und mir! In dem Artikel haben wir uns Gedanken gemacht, welche Eigenschaften eines Mannes „red flags“ beim Dating sind – also klare Warnzeichen. Bei diesen „red flags“ geht es allerdings nicht um oberflächliche Eigenschaften! (Mehr dazu erfahrt ihr bald.)

„Es ist mein Gebet, dass Christus aufgrund des Glaubens in euren Herzen wohnt und dass euer Leben in der Liebe verwurzelt und auf das Fundament der Liebe gegründet ist.“ (Epheser 3,17)

Wenn dein Partner keine Beziehung zu Jesus führt und sein Glaubensfundament nicht auf ihm gegründet ist, kann das schmerzhaft enden. Jesus ist meine erste Liebe und wird es auch für immer bleiben. Bei der Vorstellung, dass mein zukünftiger Partner Jesus kaum kennt und in purer Gesetzlichkeit und Religiosität lebt, zieht sich alles in mir zusammen. Beziehung und Ehe können nur funktionieren, wenn Jesus der Dritte im Bunde ist. Wenn mein potenzieller Freund aber fest davon überzeugt ist, dass Leistung und gute Taten ihn zu einem „guten“ Christen machen und nicht das vollbrachte Werk am Kreuz, dann hat er das Evangelium nicht verstanden. Eine Erkenntnis der Liebe Jesu und eine Beziehung mit Jesus – das ist das Wichtigste, was mein zukünftiger Mann mit in unsere Beziehung bringen muss. Denn ein Mann, der Jesus kennen und lieben gelernt hat, wird mich automatisch auch lieben, weil Christus in ihm liebt und deshalb die Liebe nur so aus ihm heraussprudelt.

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Heute geht es weiter mit der zweiten „red flag“ aus dem „Dating“-Artikel von meinem Team (die #freundlichter ♥️) und mir. Darin haben wir uns Gedanken gemacht, welche Eigenschaften eines Mannes „red flags“ – also klare Warnzeichen und Stopschilder – sind. (Bei diesen „red flags“ geht es nicht um oberflächliche Eigenschaften! Mehr dazu erfahrt ihr bald.)

„Denn Jesus Christus, der Sohn Gottes, […] ist nicht als Ja und Nein gekommen: Nur das Ja ist in ihm verwirklicht.“ (2. Korinther 1,19)

Kennst du das? Du bist verliebt, ihr datet vielleicht sogar schon und der Kerl deutet in Tat und/oder Wort ganz deutlich an, dass er dich genauso mag. Du fühlst dich gut bei ihm, Hoffnungen bauen sich auf.

Immer mal wieder lässt er dich dann aber links liegen und du bist einfach enttäuscht und verwirrt und weißt nicht so genau, was das jetzt zwischen euch ist. Das Ganze ist so wechselhaft, als wäre alles von seiner Stimmung abhängig.

Behüte dein Herz und binde dich mit deinen Gefühlen nicht so sehr an ihn! Mach deine Laune nicht abhängig von ihm. Ich weiß, das ist so viel leichter gesagt, als getan, aber es ist so wichtig! Bitte Gott ruhig um Hilfe dabei. Er hilft dir dabei, egal wie oft du ihn darum bittest.

Der richtige Mann, kennt deinen Wert als Frau, als Tochter Gottes, und liebt dich, wie Jesus die Gemeinde liebt. Jesus gab sein Leben, sich selbst aufopfernd und entschieden! Sein „Ja“ zu uns sündigen Menschen war eine Entscheidung, die Jesus nicht geändert hat, auch wenn er schwierige Zeiten durchgemacht hat; auch wenn er Angst davor hatte. Jesus machte keine halben Sachen!

Der Mann nach Gottes Herzen wird sich ganz für dich entscheiden und zuverlässig Verantwortung übernehmen, statt seiner Laune nach mit dir umzuspringen. Er wird wertschätzend mit dir umgehen.

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Ich glaube, heute ist es mal an der Zeit, ehrlich zu werden. Denn ich bin davon überzeugt, dass es gut ist, wenn wir voreinander Schwächen eingestehen, um einander zu ermutigen.

Wie sollte es anders sein – es geht um Männer. In den letzten Tagen und Wochen habe ich gemerkt, wie trügerisch und falsch mein Herz ist und wie unbeständig meine Gefühle sind. War ich in dem einen Moment ganz hin und weg von Mann A, so bin ich im nächsten Moment ganz begeistert von Mann B gewesen. Treffe ich Männer, rattert in mir oft direkt meine Checkliste und stuft die Person vor mir als „potenziellen Partner“ ein oder eben nicht.

Und wisst ihr was? Ich ekel mich selbst an. Ich plädiere auf der einen Seite dafür, Frauen nicht zu objektifizieren, aber tue auf der anderen Seite genau das gleiche mit meinen Brüdern in Christus.

„Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?“ (Jeremia 17,9)

In meinem Hauskreis-Buch „Von Frau zu Frau“ von Nicole Vollkommer aus dem @rigatio-Verlag habe ich ein Zitat gelesen, das mich von dieser Sünde überführt hat:

„Ich frage Gott immer wieder: ‚Was hast DU auf dem Herzen?‘, statt ihm die Ohren mit dem zu füllen, was ich auf dem Herzen habe.“

Der Moment, in dem ich ehrlich vor Gott komme und danach frage, was er auf dem Herzen hat, statt nur nach meinem Willen zu suchen, ist der Moment, in dem Buße über meine falschen Herzenswünsche möglich ist. Das ist der Moment, in dem Gott mir seine Wünsche in mein Herz pflanzen und mich erneuern kann.

„Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und lasse alle deine Vorhaben gelingen!“ (Psalm 20,5)

Lasst uns heute gemeinsam dafür beten, dass unsere Herzen mit Gottes Herzen im Einklang schlagen. ♥ Und lasst uns Männer nicht nur wie potenzielle Partner behandeln, sondern wie das, was sie sind: wertvolle Brüder in Christus.

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