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… und der Unterschied zwischen „Gott hören“ und „auf Gott hören“

Als ich vorgestern Abend während meines Online-Hauskreises mit den anderen Mädels über unseren Israel-Leseplan gesprochen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr Gott in den vergangenen Tagen durch die Bibel zu mir gesprochen hat. Er hat mir persönlich oft für Verse die Augen geöffnet, die ich vorher nie bewusst gelesen hatte – auf einmal sind sie mir förmlich entgegen gesprungen. Und ich feier das so sehr, weil es mir derzeit unglaublich in meinem Struggle mit der politischen Corona-Situation hilft.

Aber das war nicht das einzige: Wir haben auch festgestellt, dass Gott oft unkonventionelle Wege nutzt, um zu uns zu sprechen und seinen Willen zu offenbaren. Der brennende Dornbusch ist da nur eines der prominentesten Beispiele.

Von diesen Gedanken bewegt, habe ich gestern über das Hören von Gottes Reden nachgedacht und mir ist eine Predigt aus meiner Gemeinde eingefallen. (Beim Blättern in meinem Notizbuch habe ich festgestellt, dass die vor GENAU einem Jahr am 12. Mai 2019 gehalten wurde!) In der Predigt ging es um das Hören von Gott anhand von Amos 3,1:

„Hört, was Jahwe über euch sagt …“

Ein Learning für mich war, dass es verschiedene Arten gibt, Gott zu hören: nicht nur, durch welche Mittel, sondern auch auf welche Art und Weise – aufmerksam oder unaufmerksam! Das Wort, das im Hebräischen in Amos 3,1 verwendet wird, lautet „shama“ und steht dort in Befehlsform. Das heißt, dass Hören nicht nur etwas passives ist, sondern auch unsere Aktion fordert. Wir sollen bewusst hinhören und uns ZU HERZEN NEHMEN, was Gott sagt. Sein Reden verstehen und anwenden in unserem Leben – aus Liebe zu Gott.

Darum sollten wir beten, dass wir TÄTER des Wortes sind und danach suchen, was Gott uns sagen will, um es dann zu tun.

Kommen wir darum nun zu der Frage: Wie sucht man nach Gottes Reden? Wo und wie kann man Gott hören? Die folgenden 8 Wege sollen dir dabei helfen. Nahe dich Gott und er wird sich dir nahen! ♥

8 Wege, Gottes Reden zu hören:

1. Bibel

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ (2. Timotheus 3,16)

2. Gebet

„Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.“ (Jeremia 33,3)

„Ich will dir Verständnis geben und den Weg weisen, den du gehen sollst. Ich will dich beraten – mein Auge ruht auf dir.“ (Psalm 32,8)

3. Eingebungen/Prophetien/Träume

„Und nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen.“ (Joel 3,1)

„Aber Gott redet doch auf die eine und andere Weise, wir merken es nur nicht. Im Traum, in einer nächtlichen Vision, wenn tiefer Schlaf auf den Menschen fällt, wenn er in seinem Bett schlummert, da öffnet er dem Menschen das Ohr und erschreckt ihn mit seiner Warnung, um ihn von falschem Handeln abzubringen und ihn vor Hochmut zu bewahren.“ (Hiob 33,14–17)

4. Gespräche mit Freunden/Christen

„Eisen schärft Eisen, ebenso schärft ein Mensch einen anderen.“ (Sprüche 27,17)

„Da sandte der Herr Nathan zu David. […] Da bekannte David Nathan: »Ich habe gegen den Herrn gesündigt.«“ (2. Samuel 12,1+13) – am besten lest ihr den kompletten Abschnitt ;)

5. Geistesgaben

„Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst.“ (1. Korinther 14,4a)

Anmerkung hierzu: Das Ausüben von Gaben dient uns eigentlich immer zur eigenen Ermutigung und erfreut den Geist. Nicht nur die Sprachenrede. Mehr dazu könnt ihr in meinem Artikel über Stürme im Leben lesen.

6. Musik & Medien im Allgemeinen

„Ich selbst habe mein Ohr für Sprüche der Weisheit geöffnet, und zum Klang der Zither will ich ihre Bedeutung enträtseln.“ (Psalm 49,5)

„Gebt den Worten von Christus viel Raum in euren Herzen. Gebraucht seine Worte weise, um einander zu lehren und zu ermahnen. Singt, von Gnade erfüllt, aus ganzem Herzen Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder für Gott.“ (Kolosser 3,16)

„Ermutigt einander mit Psalmen, Lobgesängen und von Gottes Geist eingegebenen Liedern; singt und jubelt aus tiefstem Herzen zur Ehre des Herrn.“ (Epheser 5,19)

„Wenn nun der böse Geist von Gott über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand; und Saul fand Erleichterung, und es wurde ihm wohl, und der böse Geist wich von ihm.“ (1. Samuel 16,23)

7. Die Schöpfung

„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.“ (Psalm 19,2)

8. Wunder

„Da erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er hinsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt. Da sprach Mose: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt! Als aber der HERR sah, dass er hinzutrat, um zu schauen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich!“ (2. Mose 3,2–4)

„Wenn sie dir nun nicht glauben und nicht auf die Botschaft des ersten Zeichens hören, so werden sie doch der Botschaft des zweiten Zeichens glauben.“ (2. Mose 4,8)

 

In welchem Bereich möchtest du stärker HINHÖREN und AUF Gott HÖREN?

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Da ich derzeit sehr mit der politischen Situation rund um die Corona-Krise struggle, möchte ich mich nun umso mehr in das erleuchtende Licht der Bibel stellen. Denn in Psalm 119,105 lesen wir:

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Aber nicht nur das: Ich will dieses Licht teilen. Weil Gott uns dazu berufen hat, das Licht der Welt zu sein.

Wie das gehen soll? Das möchte ich dir heute mit auf den Weg geben und dich dazu ermutigen.

 

1. Tiefe Erkenntnisse entwickeln.

Um Licht weitergeben zu können, müssen wir das Licht kennen. Also sollten wir tiefer in der Bibel graben und nach der Wahrheit forschen.

 

2. Aufmerksames Recherchieren.

Das gilt nicht nur für die Bibel, sondern auch für unser Umfeld. Statt einfach nur fremde Meinungen anzunehmen, sollten wir uns richtig reinhängen.

 

3. Aktiver Glaube.

Es gibt ein spannendes Zitat:

„If you’ve ever wondered, what you would do during slavery, the holocaust or civil rights movement: you’re doing it right now.“

Das Heute hat Bedeutung und Teilnahmslosigkeit ist darum nicht angebracht.

 

4. Sich Herausforderungen stellen.

Wie ich zum Ende der letzten Woche schon geschrieben habe: Gott ist unsere Stärke. Jetzt ist die Zeit, mutig zu werden.

 

5. Andere lehren.

Statt sich einfach nur zurück zu lehnen und sich von Predigten & Co. berieseln zu lassen, sollten wir unsere Erkenntnisse aus Gottes Wort teilen.

 

6. Bemühen um Einheit.

Wann gewinnt der Feind? Wenn er die Gemeinde Christi entzweien und Zwietracht säen kann. Trage also dazu bei, dass alle an einem Strang ziehen!

 

7. Zuversicht statt Angst.

Und zu guter Letzt: „Ich sage dir: Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ (Jos 1,9) ♥️

Inspiriert von: Begegnung fürs Leben, SCM R.Brockhaus, 2018.

Was ist dein nächster Action Step?

 

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JETZT auf DEUTSCH: Der #littlebibleplan meiner lieben Jenny von littlefaithblog.com

Freunde, ihr kennt mich. Wenn es etwas für Gott zu tun gibt, bin ich schnell Feuer & Flamme. (Auch wenn ich immer Zeit-Struggles habe.) Aber bei diesem Dienst hat mein Herz einfach geschrien: „Hier will ich dienen!“ ♥️ Darum freue ich mich riesig, euch heute diese grandiose Neuigkeit mitteilen zu dürfen!

Ich kannte Jenny schon etwas länger durch ihre Lesepläne. Doch richtig kennengelernt habe ich sie in 2018 durch unser gemeinsames Schicksal – uns wurde beiden das Herz gebrochen. Doch Gott hat uns geheilt und mit dieser Freundschaft gesegnet! ♥ Ich bin Gott unglaublich dankbar und freue mich riesig über Jenny, ihr hingegebenes Herz und ihren Dienst. Und: dass ich nun auch ein Teil dessen sein darf, indem ich die Bibellesepläne ins Deutsche übersetze. ♥ Solche Wege kann nur Gott führen!

Der kleine Bibelleseplan für den Monat November dreht sich rund um Israel. ♥ Hier gelangt ihr zum Download.

 

Foto:

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank Alex und Beni Funk, die dieses Foto für mich extra in ISRAEL fotografiert haben ♥ Ihr seid grandios!
Die beiden sind übrigens nach Israel ausgewandert, leben nun mit ihrer Family dort und bieten auch eigene Reisen sowie eine Unterkunft an. Falls ihr mal ein tolles Reiseziel in Israel sucht » Hier seid ihr richtig!

ENGLISH (for my dear friend Jenny ♥):

Guys, you know me well. If I see work for the lord to do – I do it. Even if I have no time for it. But this ministry I LOVE to do!

I got to know Jenny by her amazing bible plans (especially the Disney themed plan) and our same experience in the past year – our hearts got broken. But God healed them! And he blessed us with this special friendship. I’m really excited and thankful for Jenny, her jesus-loving heart and her ministry – and that I can be a part of her ministry by serving her with translating the reading plans into german. Thank you, Jesus! ♥

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Ist die Bibel eine Wahrheit oder DEINE Wahrheit? ♥️

Die Bibel. Ein Buch. Meistens schwarz, ziemlich dick, oft schwer zu verstehen. Voller Geschichten, Ereignisse und Regeln, voller Worte, die Gott an uns richtet.

Es heißt immer, die Bibel sei die Wahrheit. Wer die Wahrheit finden will, muss die Bibel lesen. Ist das so? Ist die Bibel die Wahrheit, ist sie Gottes Wort? Auf jeden Fall! Aber eigentlich auch nicht. Denn die Bibel ist im Grunde nur ein Buch voller Texte, die aus Buchstaben bestehen.

Sie wird dann zur Wahrheit, wenn Gott sie gebraucht, um mir beim Lesen eine neue Erkenntnis und Offenbarung zu geben. In diesem Moment schreibt er eine neue Wahrheit in mein Herz hinein, die mir keiner mehr rauben kann. Die Bibel wird lebendig. Aber sonst ist sie nur ein Buch.

Was ist nun Gottes Wort? Es ist Jesus, er allein. Nicht unbedingt die Bibel ist das Wort, sondern Jesus. Nicht die Buchstaben sind die Wahrheiten, sondern das was sie in unserem Herzen bewirken. Wenn wir Gottes Worte für uns annehmen, wird die Bibel wahr. Und was Jesus in mein Herz hineinschreibt, das ist seine Erkenntnis und Offenbarung an mich, daran glaube ich. Es ist egal, wie Jesus mein Herz erreicht. Es kann das Internet sein, eine Predigt, eine Prophezeiung, ein Lied oder Gedicht, ein Buch, ein Instagram-Post, eine Aussage eines Menschen, ein Bild … Solange es eine Erkenntnis ist, die Jesus in mein Herz schreibt, ist es die Wahrheit – Gottes Wort.

Lese nicht zwanghaft in der Bibel, nur um diesen Punkt von der To-do-Liste zu streichen, sondern lese darin, weil Gott sie gebrauchen wird, um dir neue Wahrheiten zu zeigen, die dein Leben verändern. ♥️ Wodurch hat Gott heute zu dir gesprochen und dir etwas Neues offenbart?

Eure Jacky

PS: Ab sofort wollen wir euch mitnehmen auf eine Reise durch die Bibel, um Wahrheiten über Gott und sein Wesen zu finden. Denn wenn du sein Herz kennst, erreicht er dein Herz viel leichter.

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I’M BACK! ♥ Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich in der vergangenen Woche eine Pause eingelegt – oder besser gesagt: Gott hat mir eine Woche Auszeit geschenkt, um zur Ruhe zu kommen und wieder klare Gedanken zu fassen. Ich bin nämlich eigentlich ein Mensch, der immer Hummeln im Po hat und irgendetwas machen muss. Wenn ich dann mal eine Pause einlege, habe ich ein schlechtes Gewissen. Doch in der vergangenen Woche hat Gott mir klar meine Grenzen aufgezeigt – körperlich, geistig und zeitlich. Also war eine Woche Zwangsruhe dran sozusagen. Doch Gott hat in dieser Woche so krass gewirkt und mir so viel Erkenntnis geschenkt. Vor allem aber hat er meinen Fokus wieder klar gemacht und meine Motivation und mein Feuer für sein Wort neu entfacht. Und das lustige daran? Er hat die Serie dazu genutzt, die mich zuerst scheinbar davon abgehalten hat.

Wie eine Serie mich näher zu Gott brachte

Wer mich schon länger kennt oder meine Stories verfolgt, der weiß, ich schaue liebend gerne Animes. Schon als kleines Mädchen konnte ich es nie erwarten, nach der Schule nach Hause zu kommen und vor den Fernseher zu eilen, um RTL2 zu schauen. Mit Animes wie Sailor Moon, Digimon und Kamikaze Kaitou Jeanne bin ich aufgewachsen – ja, vielleicht haben sich mit ihnen auch ein wenig meine Ideale entwickelt.

Im Teeniealter verlor ich das Interesse an Animes, doch während meiner Abizeit entdeckte ich sie durch Freunde wieder für mich. Ich weiß noch ganz genau, wie wir in meinem damaligen Freundeskreis über all die guten, schönen Serien sprachen. So begann die Odyssee.

„I’ve learned so much from the people who never existed.”

Ein Zitat, das es kaum treffender zusammenfassen könnte. Ganz gleich ob durch Kinderserien oder anspruchsvollere Animes. Ich durfte so viel mitnehmen. Und auch heute bin ich begeistert, welch Meisterwerke diese Serien eigentlich sind – die Liebe zum Detail, die Ausführung und Logik der Storyline, der Zeichenstil, die Ausarbeitung und Entwicklung der Protagonisten. Ein guter Anime erfreut mich immer wieder.

Mit welcher Waffe kämpfe ich?

Der Anime, der mich aktuell am meisten begeistert und motiviert, heißt „My Hero Academia“ und sein Name ist Programm: Junge Helden, die lernen, ihre Kräfte und Waffen für das Gute zu gebrauchen und sich im täglichen Lernen und Trainieren für echte Kämpfe zu rüsten. Ein Anime mit einer großen Portion Action, Humor, Spannung, Fantasy und Drama. Ich bin fasziniert von der Disziplin der Schüler, wie sie ihrem Ziel nacheifern. Aber während ich darüber nachdenke, fällt mir etwas wichtiges auf:

Im Leben als Christin ist es genauso. Wir sollen danach streben, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Und das Beste ist, dass Gott uns eine unbesiegbare Kraft und Waffe gibt – die Bibel, sein Wort! Wenn ich die Bibel lese, wappne ich mich für diesen Kampf gegen die Lügen des Teufels und der Welt und trainiere meinen Geist. Ich entdecke die Wahrheiten, die Gott uns Menschen offenbart sowie die Begabungen, die er in uns hineingelegt hat und die wir für ihn einsetzen und auch ausbauen dürfen. Wenn ich diszipliniert diesem Ziel nacheifere, stehe ich einem fiktiven Helden in nichts nach. Ganz im Gegenteil.

„Jahwe, dein Gott, ist in dir, ein Held, um dir zu helfen. Er freut sich mit Begeisterung an dir. Musste er in seiner Liebe auch schweigen, so jubelt er nun laut über dich.“ (Zephanja 3,17)

Wenn ich Gottes Wort lese und danach strebe, meinem Herrn nachzueifern und sein Ebenbild auf Erden zu werden, trage ich sein rettendes Licht in die Herzen der Menschen. Seine Rettung spiegelt sich in mir wider.

„Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen könnt. […] Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!“ (Epheser 6,13a+17)

„Du versorgtest mich mit Kraft zum Kampf, zwangst meine Gegner unter mich nieder.“ (Psalmen 18,40)

Diese Erkenntnis hat mich in der vergangenen Woche so dermaßen zum Bibel lesen motiviert – ja, der heilige Geist in mir hat mich quasi gedrängt, noch mehr von Gottes Wortes zu lesen –, dass ich keinen Tag darauf verzichten wollte.

 

Motivierende Zitate zum Abspeichern

Doch das war nicht das einzige, das Gott mir durch die Serie und meine Stille Zeit in der vergangenen Woche aufgezeigt hat. Mehr dazu erfahrt in den nächsten Beiträgen. ♥ Nachfolgend findet ihr noch ein paar der motivierendsten Zitate aus „My Hero Academia“ zum Abspeichern und Inspirieren lassen. Gott mit euch!

 

 

Und nun frage ich dich: Wofür KÄMPFST DU und was ist DEINE WAFFE?

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Ich glaube, wir kennen sie alle – diese dummen „Ich lese meine Bibel nicht, weil ich lieber vier Folgen meiner neuen Lieblingsserie schaue“-Phasen. 😬🤦🏼‍♀️ Momentan stecke ich in so einer Phase. Ich bin normalerweise ein recht genügsamer Serienschauer. Eine Folge pro Woche geht voll klar. Die letzten Tage war es jedoch eher so eine Folge pro Tag. Mindestens.

Meinen Tiefpunkt hatte ich am Wochenende als ich über meine fehlende Selbstdisziplin frustriert war. Doch ich habe nach diesem Tag gemerkt: Hier stimmt was gewaltig nicht. Und wie sagt man so schön? „Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung.“ Also, Problem erkannt und versucht anzugehen. Seitdem geht es tatsächlich bergauf.

ABER: Was macht man nun in solchen Phasen?

  1. Ich habe wieder begonnen, Gott darum zu bitten, dass er in mir „sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen“ (Philipper 2,13). Denn ohne Selbstdisziplin – das weiß ich zu 100 % – geht in den nächsten Wochen alles den Bach runter.
  2. Und dabei musste ich mir bewusst machen, dass es meine Prio 1 ist, Gott zu suchen – sprich: zu beten und Bibel zu lesen. In seinem Wort zu lesen und daraus zu lernen, ist die Grundlage für mein alltägliche Tun und Treiben. Und vor allem derzeit, wo so viel ansteht, muss ich mir zuerst meine Kraft und Weisheit von Gott holen. Erst danach kommen alle anderen To dos.
  3. Und zu guter Letzt habe ich andere Menschen im Gebet mobilisiert. Das kann ich euch nur wärmstens empfehlen: Lasst Freunde und Geschwister für euch beten! Ich habe beispielsweise gestern in unserem Jugend-Gebetskreis dafür beten lassen, weil ich weiß, dass ich derzeit nicht die treuste Beterin bin und zudem die Kraft des Gebets von mehreren noch viel ermutigender ist.

Habt ihr noch Tipps? Was macht ihr in solchen Phasen? :)

 

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„Die Worte des Gesetzes sollen immer in deinem Mund sein. Denke Tag und Nacht über das Gesetz nach, damit du allem, was darin geschrieben steht, Folge leisten kannst, denn nur dann wirst du erfolgreich sein.” (Josua 1,8)

Es ist echt krass – ich habe das Bild zu diesem Post am Sonntag vorbereitet, gestern auf der Fahrt nach Köln habe ich im Podcast von @icfmuenchen einen mega passenden Gedanken dazu gehört und heute Morgen in meiner „Stillen Zeit” mit @esthusia von @togetheringod habe ich Jona gelesen, was auch mega gepasst hat!

Darum möchte ich euch heute weitergeben, wie Jona und die gestrige Predigt mich ermutigt haben, wieder mehr Zeit in das Bibellesen zu investieren.

In Jona 1 können wir lesen, wie Jona vor Gott auf ein Schiff flieht und dadurch die Schiffsleute gefährdet, weil Gott einen Sturm schickt. Mir ist dadurch bewusst geworden, dass wir dafür verantwortlich sind, die Bibel zu lesen und nach ihr zu leben, weil durch unseren Ungehorsam und unsere Sünde andere verletzt werden können.

Außerdem merkt man in Vers 5 (Jona schläft im Sturm trotz seiner Schuld), dass ein fehlendes Schuldgefühl nicht immer bedeutet, dass wir richtig handeln. Ganz im Gegenteil: Manchmal erkennen wir unser falsches Handeln selbst nicht oder verschließen die Augen davor. Unseren Gehorsam können wir nicht an unseren Gefühlen messen. Wir müssen stattdessen unser Handeln, unsere Worte und unsere Gedanken immer wieder anhand der Bibel prüfen, indem wir sie lesen. Und vor allem sollten wir es dann nicht darauf beruhen lassen, sondern danach leben.

Denn um ausleben zu können, wofür Gott uns berufen hat, müssen wir wissen, was er sagt – und uns Zeit nehmen, über das Gelesene nachzudenken. Nur so können wir Gottes Wort in unsere alltäglichen Leben anwenden und ein Licht & Zeugnis sein für Gottes Größe, seine Liebe und seine Gnade.

Liebe Grüße aus Köln, eure Daniela

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Unser Herrr ist AUFERSTANDEN – wahrhaftig auferstanden! Das ist heute meine Freude, dass Jesus gesiegt hat. Denn in der Bibel steht

„Sieh doch, einer hat gesiegt! Es ist der Löwe aus dem Stamm Juda, der Spross, der aus dem Wurzelstock Davids herauswuchs. […] Denn du wurdest als Opfer geschlachtet. Und mit deinem vergossenen Blut hast du Menschen erkauft. […] Du hast sie freigekauft für unseren Gott.“ (Offenbarung 5,5a+9b)

Ich bin eigentlich nicht poetisch begabt oder kann gar lyrisch arbeiten – in der Prosa fühle ich mich heimisch. Aber manches Mal geht mir das Herz über vor Freude, dass auch mein (poetischer) Mund voll davon ist. Im nachfolgenden Gedicht, das ich gestern Abend geschrieben habe, dürft ihr selbst meine Gedanken lesen und ein Teil meines Herzens darin finden:

„Für den König möcht’ ich leben.
Für den König ganz allein.
Nicht für irgendjemandes Reden,
sondern für SEIN Leben, Sterben und Sein.

Danke, Jesus, dass du für mich starbst.
Danke, Jesus, dass du dein Leben für mich gabst!
Für all die Fehler, die ich tat,
für all die Schuld, die mich geplagt.

Gott, was sollte ich noch anderes erwähnen
als deinen Namen voller Heiligkeit?
Was sollte ich noch anderes ersehnen?
Denn daneben wirkt alles wie eine Kleinigkeit.

Herr, ich staune über das, was du tatst,
darum möchte ich auch tun, worum du mich batst.
Nicht nur anders zu sein in dieser Zeit,
sondern Menschen zu bringen die Ewigkeit.

Jesus, du reißt Wände ein, Vorhänge entzwei,
sagst der Dunkelheit, sie ist vorbei.
Du bist der Welterheller, Seelentröster und Freudespender.
Dein Name sei erhöht in aller Herren Länder!

Herr, ich danke dir, dass ich für dich leben darf,
dass ich die Entscheidung für dich traf.
Denn sie bedeutet ein Leben nicht für mich,
sondern eine Ewigkeit für dich.

Danke, Jesus, dass du lebst, auferstandst, und siegtest.“

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„Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi!“ – 2. Timotheus 2,3

Stürmische Zeiten – jeder kennt sie. Seit einem halben Jahr gerate ich gefühlt regelmäßig in Stürme und muss immer wieder dagegen ankämpfen, nicht wie ein Blatt im Wind umhergeworfen zu werden. Doch mir ist bewusst geworden, dass ein Leben für Gott nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Es gibt sowohl gute als auch schlechte Zeiten – Freude und Leid sind zwei Seiten einer Medaille. Jede Träne, jede Narbe, jede Ermutigung, ja all das prägt uns und macht uns als Menschen aus. Gott formt uns durch Widrigkeiten und Leid.

Wie wir solche Widrigkeiten als gute Streiter Gottes erdulden und überstehen können, zeigt Paulus uns im 2. Timotheusbrief mit drei Beispielen:

  1. Wir Christen sind wie Soldaten Gottes, die einen geistlichen Krieg führen. Wir müssen Leid und viele Entbehrungen auf uns nehmen und uns davor hüten, uns auf vergängliche Dinge zu fokussieren. Unser Fokus sollte auf Gott liegen, der unser Befehlshaber ist und uns in unsere Berufung führt. Selbstsucht, Bequemlichkeit oder Undiszipliniertheit haben keinen Platz mehr in unserem Leben.
  2. Zudem sind wir wie Sportler, die hart für ihren Erfolg trainieren und die nach den Vorschriften laufen müssen. Wir sollen uns von falschen Wegen fern halten, die einen schnelleren Erfolg versprechen.
  3. Außerdem sind wir wie Bauern, die zuerst arbeiten müssen, um dann die Frucht ihrer Arbeit erleben zu dürfen. Das erfordert nicht nur Geduld, sondern auch Ausdauer und Vertrauen auf die Zusagen Gottes.

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wie wir in Stürmen des Lebens festbleiben können, könnt ihr den Artikel „7 Wege, in Stürmen verankert zu bleiben“ lesen.

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„Sei stark in der Gnade, die in Jesus Christus ist.“ – 2. Timotheus 2,1

In den vergangenen Tagen habe ich den 2. Timotheusbrief gelesen – der Brief, den Paulus kurz vor seinem Lebensende an „seinen geliebten Sohn“ und teuren Freund Timotheus schrieb. Es sind seine letzten Worte. Und letzte Worte sind nicht umsonst berühmt und berüchtigt, denn Menschen haben am Ende ihres Lebens meistens sehr viel Einsicht genommen und Weisheit sowie Ermutigung weiterzugeben. Deshalb sollten wir diesem Brief besondere Beachtung schenken.

Im Angesicht des Todes durch Hinrichtung – bereit, den Märtyrertod für Jesus Christus zu sterben und aus dem Leben zu scheiden, obgleich er eigentlich kerngesund und quicklebendig war – findet er Worte, die nicht erfüllter von Kraft und Nachdruck sein könnten. Beim Lesen und Überfliegen meiner eigenen Notizen ist mir in Nachhinein aufgefallen, dass der Brief von einer durchgängigen Botschaft geprägt ist: Sei stark, denn Gott ist mit dir. Der eingangs zitierte Vers ist nur einer dieser besonders auffallenden Verse.

Ich werde den Brief in den nächsten Tagen noch einmal lesen und euch ein wenig in meine Stille Zeit hineinnehmen. Dieser Brief ist so mega ermutigend – ich danke Gott sehr dafür, dass Paulus diese Worte der Ermutigung niedergeschrieben hat. Egal, ob wir gerade in Anfechtungen sind oder kein Leid erleben, wir wissen nie, was morgen passiert und müssen uns Mut machen und wappnen, auch in Leid den Blick auf Gott richten zu können und durch ihn Stärke und Kraft zu beziehen. Denn Gott ist mit uns – bis an das Ende unserer Tage. Er verlässt uns nie. Er lässt uns nicht im Stich. Er liebt uns. Das ist seine Gnade.

Vergesst das nicht, liebe Kinder Gottes! ♥️