Beiträge

◷ Geschätzte Lesedauer: 3 Minuten

„Habt ihr Rat & Tipps für Meinungsverschiedenheiten in Beziehungen?“

Das habe ich euch neulich in meiner Instagram Story gefragt (denn schließlich machen viele Ratgeber weise – siehe Sprüche 11,14).

Eure sehr wertvollen Antworten sowie meine eigenen Überlegungen zum Thema „Meinungsverschiedenheiten unter Christen“, die ich hier schon öfters geteilt habe, könnt ihr heute als Zusammenfassung in diesem Artikel nachlesen.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals herzlich für eure anregenden Gedanken und die Fragen zum Reflektieren bedanken! Mir hat es unheimlich weitergeholfen. ♥

 

Warum gibt es Meinungsverschiedenheiten?

„Solange es mehr als einen Menschen gibt, wird es Kämpfe geben …“ (Erwin Smith, Attack on Titan, Staffel 3, Folge 6)

Ich glaube, an diesem Zitat ist etwas sehr Wahres dran. Die Aussage impliziert für mich, dass wir Menschen sündig und unvollkommen sind – wir bestehen nicht nur darauf, im Recht zu sein, und kämpfen sogar darum, sondern wir werden auch niemals alles verstehen und vollends begreifen können, weshalb es zwangsläufig zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Unsere Erkenntnis als Menschen reicht nicht aus, um alles Wissen vollständig zu erfassen. Weder das Wissen der Welt, noch das Gottes. Davon spricht auch die Bibel:

„Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“ (1. Korinther 13,12; SCHL2000)

Darum sollten wir die Prinzipien der Bibel anwenden, um mit Meinungsverschiedenheiten so umzugehen, dass wir Gott damit ehren und unsere Nächsten lieben. Ganz besonders, wenn es unsere (Ehe-)Partner betrifft.

 

1. Nicht einander richten, sondern einander annehmen

„ Nehmt den, der in seinem Glauben schwach ist und meint, sich an bestimmte Vorschriften halten zu müssen, ohne Vorbehalte an; streitet nicht mit ihm über seine Ansichten.“ (Römer 14,1; NGÜ)

Das heißt auch, dass wir nicht miteinander diskutieren und andere von unserer eigenen Meinung überzeugen. Weil unsere Meinung auch falsch sein könnte (schließlich haben wir die Weisheit nicht mit Löffeln gegessen) und weil wir alle unterschiedliche Erkenntnisse haben. Zudem ist auch unser Blick nie völlig nüchtern, sondern durch unterschiedliche Einflüsse getrübt. Indem wir einander annehmen, fordert Gott uns auch heraus, demütig zu werden und unseren Nächsten mehr zu lieben als uns selbst.

 

2. Jeder soll zu seiner eigenen Meinung stehen

„Wichtig ist, dass jeder mit voller Überzeugung zu dem stehen kann, was er für richtig hält. “ (Römer 14,5b; NGÜ)

Man könnte meinen, dass es erst recht zu Streit kommt, wenn zwei meinungsstabile Menschen aufeinander treffen. Doch das ist nicht der Eindruck, den der Vers vermitteln soll. Ganz im Gegenteil: Wir sind weniger von anderen Meinungen getroffen, wenn wir Gott mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Denken lieben. Dann können wir fest stehen und sind nicht wie Blätter im Wind, die hin und her geworfen werden.

 

3. Vor Gott für die eigene Meinung Rechenschaft ablegen

„So wird also jeder von uns über sein eigenes Leben vor Gott Rechenschaft ablegen müssen.“ (Römer 14,12)

Und letztendlich muss ich mir bewusst machen, dass alles, was ich tue und denke, Gott zur Ehre dienen soll und ich am Ende meines Lebens vor Gott dafür Rechenschaft ablegen muss.

 

4. In Liebe eines Sinnes sein und Frieden stiften

„Darum wollen wir uns mit allen Kräften um das bemühen, was zum Frieden beiträgt und wodurch wir uns gegenseitig im Glauben fördern.“ (Römer 14,19)

Dass wir einander lieben und eines Sinnes sind, ist eines der wichtigsten Anliegen Gottes. Nicht umsonst spricht er so oft in der Bibel davon. Dieses harmonische Zusammenleben impliziert jedoch nicht, dass wir einander nicht ermahnen oder ermutigen dürfen. Es ist kein ignorantes Nebeneinanderherleben, sondern ein Streben nach Frieden in allen Dingen im Einklang mit Menschen und Gott.

Aber diese Einheit, in der so viel Kraft liegt, ist auch eines der liebsten Angriffsziele des Teufels. Um diese Einheit zu wahren, müssen wir aktiv danach streben und Frieden stiften.

 

5. Korrekturfähig sein

„Denn Gott hat uns dazu bestimmt, durch Jesus Christus, unseren Herrn, gerettet zu werden, und nicht dazu, im Gericht verurteilt zu werden. […] Darum macht euch gegenseitig Mut und helft einander im Glauben weiter, wie ihr es ja auch jetzt schon tut.“ (1. Thessanlonicher 5,9+11)

Gott möchte, dass wir uns an seine Gebote halten, um ihm Ehre und Freude zu bereiten. Doch dafür brauchen wir Korrektur, um auf der Zielgeraden zu bleiben. Darum möchte ich abschließend betonen, wie wichtig es ist, korrekturfähig zu sein und auch Ermahnungen anzunehmen. Weil wir trotz unserer Sünden und Fehler ein gemeinsames Ziel haben und das lautet: näher an Gottes Herz.

 

Fragen zum Reflektieren bei Meinungsverschiedenheiten mit deinem (Ehe-)Partner

  1. Ist es heilsrelevant? Hat es eine Relevanz für die Ewigkeit?
  2. Unterscheidet sich die Meinung des anderen von Jesu Denkweise?
  3. Bringt es euch näher an Gottes Herz und in den Frieden Jesu?
  4. Ringt ihr um Wahrheit ? Seid ihr offen, voneinander zu lernen?
  5. Lasst ihr einander Freiraum oder wollt ihr einander beherrschen/einengen?
  6. Wertschätzt und liebt ihr die einander dennoch, indem ihr bspw. ruhig zuhört & ausreden lasst?

 

Welchen Tipp bzw. Punkt findet ihr besonders hilfreich? Oder welchen vermisst ihr in meiner Zusammenfassung?

Eure Daniela ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Eine Frage, die mich in den letzten Tagen neu bewegt hat:

„If the whole world was blind, how many people would you impress?“ – Boona Mohammed (kan. Schriftsteller)

Wenn niemand den äußeren Schein meiner Taten als Christin sehen würde, würde ich Menschen dennoch mit Gottes Liebe begeistern können? Oder wäre ich, wie Paulus es beschreibt, nur eine klingende Schelle (vgl. 1. Kor 13)?

Wahre Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn niemand hinsieht außer Gott allein. Wenn du niemanden mit dem bloßen Schein beeindrucken kannst. Wenn es dein Herz ist, das zählt.

Und so ist es für mich auch mit dem wahren Glauben: Wahrhaft zu glauben bedeutet, ein von Christus verändertes Leben zu führen – in der Berufung, die Gott mir gegeben hat. Alles andere ist Schall und Rauch und hat keine Bedeutung für das Reich Gottes und für deine Nächsten.

Lass dich neu von Gottes Wort herausfordern:

„Jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen; denn jeder Einzelne wird seine eigene Bürde zu tragen haben.“ (Galater 6,4–5)

Was denkst du, wie viele Menschen du beeindrucken könntest?

WERBUNG

Willst du deine Berufung, deine individuelle Stimme, entdecken? Dann melde dich noch bis zum 16. Oktober 2021 zum Online-Training von www.bloom-studios.de an.  Mit dem Code „DANIELA30“ erhältst du exklusiv 30 € Rabatt.

Hier geht’s zum Online-Programm

 

„Jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen; denn jeder Einzelne wird seine eigene Bürde zu tragen haben.“ (Galater 6,4–5)

 

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

„Meine Freude bis zum Sterben: Seelen für das Lamm zu werben.“

Ich denke, es bedarf nicht mehr vieler weiterer Worte.

Dieses Zitat aus einer Doku über Werner Heukelbach hat sich während meiner Segenstour, als ich zu Besuch beim Missionswerk Werner Heukelbach war, in mein Herz eingeprägt. So sehr, dass ich es als eine neue Vision und Motto meines Lebens bezeichnen mag.

Denn genau das ist der Sinn meines Lebens: für Gott zu leben und Menschen seine Liebe zu zeigen, damit sie ihn kennenlernen.

„Denn für mich ist Christus das Leben, und das Sterben ein Gewinn.“ (Paulus in Philipper 1,21)

SCHREIB MIR: Was fällt du an diesem Zitat am meisten auf? Die Freude, das Sterben, das Werben von Seelen oder das Lamm?

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Es gibt kein zu wenig. Die Leute in den Flutkatastrophengebieten brauchen uns – alle! Durch Gebet, durch Spenden, aber vor allem durch Helfer vor Ort.

Das ist mein Eindruck, den ich in den letzten Tagen als Helferin vor Ort gewinnen durfte. Es ermutigt die Leute so sehr, zu sehen, dass sie nicht im Stich gelassen und vergessen werden. Und das muss auch in den kommenden Monaten so weitergehen.

Es wird Monate, vielleicht sogar Jahre dauern bis der „Normalzustand“ wieder erreicht ist.

Ich weiß nicht, warum Menschen (oder leider soweit ich gehört habe sogar auch Medien) meinen, hier würde keine Hilfe mehr gebraucht werden. Dem ist definitiv nicht so!

Klar, es sollte nicht jeder mit Privat-PKW in die Gebiete fahren und stattdessen Services wie helfer-shuttle.de nutzen.

Aber jede uneigennützige, helfende Hand zählt!

Darum LET’S GO:

Wenn ihr mal einen Tag oder ein Wochenende frei habt, kommt bitte und helft mit! Ich kann euch nicht genug ermutigen. Denn das ist gelebte Liebe Gottes, die wir an die Menschen weitergeben und sie dadurch segnen können.

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

Endlich startet die langersehnte Verlosung meiner beiden neuesten Notizbücher! ♥

Auch wenn die 4K Follower auf Instagram schon seit ein paar Wochen erreicht sind, möchte ich euch dennoch gerne auf Instagram beschenken!

Warum habe ich diese beiden Notizbücher entwickelt und möchte sie nun verschenken? Lasst mich meine Vision erklären, die sich auch in der Gestaltung der Notizbücher widerspiegelt.

Meine VISION für das „Tagebuch für Gottes Wort“:

Manchmal fällt es uns schwer, zu glauben, was in der Bibel steht. Wir zweifeln, ob Gott zu seinen Zusagen steht. Doch ich kann sagen: Ja, das glaube ich! Denn in Jeremia 1,11–12 steht geschrieben:

„Der Herr sprach: ‚Der Mandelzweig steht als Zeichen dafür, dass ich über meinem Wort wache, um es auszuführen.‘“ (frei nach NLB + SCHL2000)

Wenn wir näher an Gottes Herz wollen – wenn wir glauben wollen, dass Gott zu seinen Zusagen steht –, dann wird er sich uns offenbaren.

Meine VISION für das Notizbuch „Meine Gebete to go“:

Dieses Gebets-Notizbuch soll dir dabei helfen, deinen Blick für die Bereiche Anbetung, Bekenntnis, Danksagung und Fürbitte zu schärfen, um Gott mit deinem Vertrauen Ehre zu bringen. Denn in Psalm 20,5–6 steht geschrieben:

„Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und lasse alle deine Vorhaben gelingen! Wir wollen jauchzen über dein Heil und das Banner erheben im Namen unseres Gottes! Der Herr erfülle alle deine Bitten!“

 

Meine Notizbücher könnt ihr auch beim Buchhändler eures Vertrauens, am Büchertisch eurer Gemeinde, bei Amazon oder bei ePubli unter folgenden ISBN-Nummern finden: 😍🎉

  • 978-3-75298-842-0 (Tagebuch Hardcover-Ausgabe, DIN A5)
  • 978-3-75299-006-5 (Tagebuch Softcover-Ausgabe, DIN A5)
  • 978-3-75299-864-1 (Gebets-Notizbuch Softcover-Ausgabe, DIN A6)

Viel Freude beim Mitmachen! ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Der Glaube ist eine feste Zuversicht für mich. Er bedeutet für mich, mir sicher zu sein, dass Gott, der Gott ist, der in der Bibel beschrieben wird. Der einzig lebendige Gott. Der Gott, dem nichts unmöglich ist. Der Gott, dessen Liebe so unfassbar groß ist, dass er Mensch wurde, für meine Sünden starb und wieder auferstand. Der Gott, der trotzdem gleichzeitig so heilig und gerecht ist. Der Gott, der sein Wort hält.

Also bin ich mir auch sicher, dass Gott immer bei mir ist, mich niemals allein lässt. Ich bin mir sicher, dass Gott in mir Veränderung bewirkt und dass ich nach meinem Tod ewig lebe bei ihm, meinem Gott. Diese Hoffnung, derer ich mir sicher bin, bedeutet der Glaube für mich.

Allerdings weicht meine Bedeutung etwas ab von dem praktischen Glauben. Wirklich zu glauben, was mein Glaube ist. Leider bin auch ich nicht frei von Zweifeln und Ängsten. Dann ploppt plötzlich eine Frage in meinem Kopf auf: “Was, wenn nicht? Wenn ich nicht gerettet bin? Wenn Gott nicht in mir lebt?” Da kippt das Glauben. Der Glaube bedeutet mir extrem viel, aber es immer zu glauben gestaltet sich manchmal schwierig.

Zum Beispiel bin ich mir aufgrund meines Glaubens ja sicher, dass Gott immer bei mir ist, aber manchmal fühlt es sich nicht so an – manchmal fühle ich mich wirklich einsam. Dann fällt es mir schwer, zu glauben, dass es wahr ist, dass Gott mich nie allein lässt. Weißt du, was ich meine?

Aber meistens, wenn ich wegen Zweifeln und Ängsten bete, verstummen sie sofort. Wenn ich Gott von ihnen erzähle, sie ihm im Gebet abgebe, dann fällt mir das Glauben wieder leichter. Denn ich bin mir auch sicher, dass Gott jedes Gebet hört und dass er mir die Stärke und Gewissheit gibt, die ich zum Glauben brauche.

Eure Vera ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: < 1 Minute

„Die Bibel ist einfach anders. Sie ist nicht tot.“

Seit meine Freundin Sara diesen Satz am Dienstagabend gesagt hat, denke ich immer wieder darüber nach. Vor allem in meiner Stillen Zeit habe ich gemerkt, dass es wahr ist.

Die Bibel ist nicht einfach nur ein historisches oder literarisches Buch voller toter Theorien – nein, was in ihr steht, trifft ins Herz. Es verändert unsere Gedanken und Gesinnung. Es richtet uns neu aus. Es überführt uns von Sünde. Es offenbart uns Gott.

Versteht mich nicht falsch, es gibt viele gute Bücher, die auch unglaublich hilfreich und gut sind. Aber nur ein Buch ist nicht tot, nur ein Buch lebt – die Bibel.

In Hebräer 4,12 lesen wir:

„Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, und es dringt durch, bis es scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein, und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.“

Lesen wir die Bibel wie ein totes Buch, das nicht in unser Leben sprechen darf, oder lesen wir die Bibel als Gottes offenbartes Wort, das tief in unser Innersten eindringt?

Ich möchte dich heute einfach ermutigen, weil ich durch diese Erkenntnis wieder ganz neue Motivation gefunden habe, die Bibel zu lesen. Weil Gottes Wort verändert.

Schreib mir doch mal: Hast du durch die Bibel auch schon Veränderung erlebt?

SAVE IT

Speichere dir diesen Post ab, um ihn dir zu merken und meinen Dienst zu unterstützen! ♥

◷ Geschätzte Lesedauer: 5 Minuten

… und der Unterschied zwischen „Gott hören“ und „auf Gott hören“

Als ich vorgestern Abend während meines Online-Hauskreises mit den anderen Mädels über unseren Israel-Leseplan gesprochen habe, ist mir aufgefallen, wie sehr Gott in den vergangenen Tagen durch die Bibel zu mir gesprochen hat. Er hat mir persönlich oft für Verse die Augen geöffnet, die ich vorher nie bewusst gelesen hatte – auf einmal sind sie mir förmlich entgegen gesprungen. Und ich feier das so sehr, weil es mir derzeit unglaublich in meinem Struggle mit der politischen Corona-Situation hilft.

Aber das war nicht das einzige: Wir haben auch festgestellt, dass Gott oft unkonventionelle Wege nutzt, um zu uns zu sprechen und seinen Willen zu offenbaren. Der brennende Dornbusch ist da nur eines der prominentesten Beispiele.

Von diesen Gedanken bewegt, habe ich gestern über das Hören von Gottes Reden nachgedacht und mir ist eine Predigt aus meiner Gemeinde eingefallen. (Beim Blättern in meinem Notizbuch habe ich festgestellt, dass die vor GENAU einem Jahr am 12. Mai 2019 gehalten wurde!) In der Predigt ging es um das Hören von Gott anhand von Amos 3,1:

„Hört, was Jahwe über euch sagt …“

Ein Learning für mich war, dass es verschiedene Arten gibt, Gott zu hören: nicht nur, durch welche Mittel, sondern auch auf welche Art und Weise – aufmerksam oder unaufmerksam! Das Wort, das im Hebräischen in Amos 3,1 verwendet wird, lautet „shama“ und steht dort in Befehlsform. Das heißt, dass Hören nicht nur etwas passives ist, sondern auch unsere Aktion fordert. Wir sollen bewusst hinhören und uns ZU HERZEN NEHMEN, was Gott sagt. Sein Reden verstehen und anwenden in unserem Leben – aus Liebe zu Gott.

Darum sollten wir beten, dass wir TÄTER des Wortes sind und danach suchen, was Gott uns sagen will, um es dann zu tun.

Kommen wir darum nun zu der Frage: Wie sucht man nach Gottes Reden? Wo und wie kann man Gott hören? Die folgenden 8 Wege sollen dir dabei helfen. Nahe dich Gott und er wird sich dir nahen! ♥

8 Wege, Gottes Reden zu hören:

1. Bibel

„Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.“ (2. Timotheus 3,16)

2. Gebet

„Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt.“ (Jeremia 33,3)

„Ich will dir Verständnis geben und den Weg weisen, den du gehen sollst. Ich will dich beraten – mein Auge ruht auf dir.“ (Psalm 32,8)

3. Eingebungen/Prophetien/Träume

„Und nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch; und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichte sehen.“ (Joel 3,1)

„Aber Gott redet doch auf die eine und andere Weise, wir merken es nur nicht. Im Traum, in einer nächtlichen Vision, wenn tiefer Schlaf auf den Menschen fällt, wenn er in seinem Bett schlummert, da öffnet er dem Menschen das Ohr und erschreckt ihn mit seiner Warnung, um ihn von falschem Handeln abzubringen und ihn vor Hochmut zu bewahren.“ (Hiob 33,14–17)

4. Gespräche mit Freunden/Christen

„Eisen schärft Eisen, ebenso schärft ein Mensch einen anderen.“ (Sprüche 27,17)

„Da sandte der Herr Nathan zu David. […] Da bekannte David Nathan: »Ich habe gegen den Herrn gesündigt.«“ (2. Samuel 12,1+13) – am besten lest ihr den kompletten Abschnitt ;)

5. Geistesgaben

„Wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst.“ (1. Korinther 14,4a)

Anmerkung hierzu: Das Ausüben von Gaben dient uns eigentlich immer zur eigenen Ermutigung und erfreut den Geist. Nicht nur die Sprachenrede. Mehr dazu könnt ihr in meinem Artikel über Stürme im Leben lesen.

6. Musik & Medien im Allgemeinen

„Ich selbst habe mein Ohr für Sprüche der Weisheit geöffnet, und zum Klang der Zither will ich ihre Bedeutung enträtseln.“ (Psalm 49,5)

„Gebt den Worten von Christus viel Raum in euren Herzen. Gebraucht seine Worte weise, um einander zu lehren und zu ermahnen. Singt, von Gnade erfüllt, aus ganzem Herzen Psalmen, Lobgesänge und geistliche Lieder für Gott.“ (Kolosser 3,16)

„Ermutigt einander mit Psalmen, Lobgesängen und von Gottes Geist eingegebenen Liedern; singt und jubelt aus tiefstem Herzen zur Ehre des Herrn.“ (Epheser 5,19)

„Wenn nun der böse Geist von Gott über Saul kam, so nahm David die Harfe und spielte mit seiner Hand; und Saul fand Erleichterung, und es wurde ihm wohl, und der böse Geist wich von ihm.“ (1. Samuel 16,23)

7. Die Schöpfung

„Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände.“ (Psalm 19,2)

8. Wunder

„Da erschien ihm der Engel des HERRN in einer Feuerflamme mitten aus dem Dornbusch. Und als er hinsah, siehe, da brannte der Dornbusch im Feuer, und der Dornbusch wurde doch nicht verzehrt. Da sprach Mose: Ich will doch hinzutreten und diese große Erscheinung ansehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt! Als aber der HERR sah, dass er hinzutrat, um zu schauen, rief ihm Gott mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich!“ (2. Mose 3,2–4)

„Wenn sie dir nun nicht glauben und nicht auf die Botschaft des ersten Zeichens hören, so werden sie doch der Botschaft des zweiten Zeichens glauben.“ (2. Mose 4,8)

 

In welchem Bereich möchtest du stärker HINHÖREN und AUF Gott HÖREN?

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 3 Minuten

Da ich derzeit sehr mit der politischen Situation rund um die Corona-Krise struggle, möchte ich mich nun umso mehr in das erleuchtende Licht der Bibel stellen. Denn in Psalm 119,105 lesen wir:

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“

Aber nicht nur das: Ich will dieses Licht teilen. Weil Gott uns dazu berufen hat, das Licht der Welt zu sein.

Wie das gehen soll? Das möchte ich dir heute mit auf den Weg geben und dich dazu ermutigen.

 

1. Tiefe Erkenntnisse entwickeln.

Um Licht weitergeben zu können, müssen wir das Licht kennen. Also sollten wir tiefer in der Bibel graben und nach der Wahrheit forschen.

 

2. Aufmerksames Recherchieren.

Das gilt nicht nur für die Bibel, sondern auch für unser Umfeld. Statt einfach nur fremde Meinungen anzunehmen, sollten wir uns richtig reinhängen.

 

3. Aktiver Glaube.

Es gibt ein spannendes Zitat:

„If you’ve ever wondered, what you would do during slavery, the holocaust or civil rights movement: you’re doing it right now.“

Das Heute hat Bedeutung und Teilnahmslosigkeit ist darum nicht angebracht.

 

4. Sich Herausforderungen stellen.

Wie ich zum Ende der letzten Woche schon geschrieben habe: Gott ist unsere Stärke. Jetzt ist die Zeit, mutig zu werden.

 

5. Andere lehren.

Statt sich einfach nur zurück zu lehnen und sich von Predigten & Co. berieseln zu lassen, sollten wir unsere Erkenntnisse aus Gottes Wort teilen.

 

6. Bemühen um Einheit.

Wann gewinnt der Feind? Wenn er die Gemeinde Christi entzweien und Zwietracht säen kann. Trage also dazu bei, dass alle an einem Strang ziehen!

 

7. Zuversicht statt Angst.

Und zu guter Letzt: „Ich sage dir: Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ (Jos 1,9) ♥️

Inspiriert von: Begegnung fürs Leben, SCM R.Brockhaus, 2018.

Was ist dein nächster Action Step?

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

JETZT auf DEUTSCH: Der #littlebibleplan meiner lieben Jenny von littlefaithblog.com

Freunde, ihr kennt mich. Wenn es etwas für Gott zu tun gibt, bin ich schnell Feuer & Flamme. (Auch wenn ich immer Zeit-Struggles habe.) Aber bei diesem Dienst hat mein Herz einfach geschrien: „Hier will ich dienen!“ ♥️ Darum freue ich mich riesig, euch heute diese grandiose Neuigkeit mitteilen zu dürfen!

Ich kannte Jenny schon etwas länger durch ihre Lesepläne. Doch richtig kennengelernt habe ich sie in 2018 durch unser gemeinsames Schicksal – uns wurde beiden das Herz gebrochen. Doch Gott hat uns geheilt und mit dieser Freundschaft gesegnet! ♥ Ich bin Gott unglaublich dankbar und freue mich riesig über Jenny, ihr hingegebenes Herz und ihren Dienst. Und: dass ich nun auch ein Teil dessen sein darf, indem ich die Bibellesepläne ins Deutsche übersetze. ♥ Solche Wege kann nur Gott führen!

Der kleine Bibelleseplan für den Monat November dreht sich rund um Israel. ♥ Hier gelangt ihr zum Download.

 

Foto:

An dieser Stelle gilt ein ganz besonderer Dank Alex und Beni Funk, die dieses Foto für mich extra in ISRAEL fotografiert haben ♥ Ihr seid grandios!
Die beiden sind übrigens nach Israel ausgewandert, leben nun mit ihrer Family dort und bieten auch eigene Reisen sowie eine Unterkunft an. Falls ihr mal ein tolles Reiseziel in Israel sucht » Hier seid ihr richtig!

ENGLISH (for my dear friend Jenny ♥):

Guys, you know me well. If I see work for the lord to do – I do it. Even if I have no time for it. But this ministry I LOVE to do!

I got to know Jenny by her amazing bible plans (especially the Disney themed plan) and our same experience in the past year – our hearts got broken. But God healed them! And he blessed us with this special friendship. I’m really excited and thankful for Jenny, her jesus-loving heart and her ministry – and that I can be a part of her ministry by serving her with translating the reading plans into german. Thank you, Jesus! ♥