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Wisst ihr eigentlich, wer hinter den Artikeln dieses Blogs steckt und euch regelmäßig ihre Gedanken mitteilt? Falls nicht, darf ich euch heute dazu einladen, mich ein bisschen besser kennen zu lernen. (Schließlich schreibe ich niemals komplett objektiv und bin auch von den unterschiedlichsten Einflüssen geprägt – und ihr sollt mich ein wenig einschätzen und prüfen können.) Für den heutigen Artikel habe ich mir daher mal etwas anderes einfallen lassen. Ich nenne es ganz kreativ „Nähkästchengeplauder“ – also ein Artikel über mich –, weil ich einige Fragen zu mir selbst beantworten möchte, die nicht unbedingt alltäglich sind. Also, kein langes Geplauder um den heißen Brei mehr – let’s go!

Was bedeutet dein Name?

Mein Name („Daniela“) ist die weibliche Form des biblischen Namens Daniel und leitet sich aus dem aramäischen דניאל (dt. „Gott sei mein Richter“) ab. Cool, ne? ☺

Wie hast du zu Jesus gefunden?

Puh, lange Geschichte. Ich glaube, mein gesamtes Leben war ein Weg zu Gott. Letztendlich zu Jesus gefunden habe ich jedoch Anfang 2011 nach sechs Jahren, in denen ich in der Schule gemobbt und ausgegrenzt wurde. Damals (zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt) wusste ich noch nichts mit dem Glauben anzufangen und fühlte mich von allen verlassen – Schule war wie ein Spießrutenlauf für mich. Doch Gott hielt seine Hand die ganze Zeit schützend über mir. Er sandte erst Freunde, die mir zeigten, wie wertvoll das Leben ist, und half mir dann zu erkennen, welch großer Sünder ich bin. So kam ich am 18. März 2011 zum Glauben an Jesus Christus und bekehrte mich. Ich bin heute noch unglaublich dankbar, dass ich wie durch Zufall in der Schule heutige Freunde aus meiner Gemeinde kennenlernen durfte und dass meine heutige beste Freundin damals von Gott geleitet wurde und mir auf Facebook schrieb. (Facebook ist die ultimative Evangelisationsplattform!) Danke an euch, wenn ihr das lest, und Halleluja dem Herrn in der Höhe. Amen!

Morgen-, Tag- oder Nachtmensch?

Frei nach Laing: „Ich bin morgens immer müde, aber abends werd ich wach.“ Ich bin ein absoluter Nachtmensch, da kann ich am besten und konzentriertesten arbeiten, weil ich meine Ruhe und die meisten kreativen Ideen habe. Morgens schlafe ich lieber. ☺

Ungewöhnliche Hobbies?

Bible Art Journaling (ja, ich male in meine Bibel – mit Acrylfarbe, Pinsel & Co.) und Animes (nein, keine amerikanischen Comics, sondern japanische Serien, die auch nicht immer kindlich oder mörderisch brutal sind – viele sind ziemlich deep und vermitteln gute Werte).

Bauch- oder Kopfmensch?

Kopf – ganz eindeutig. Bevor ich Entscheidungen treffe, muss ich sie erst totdenken. Spontan läuft nicht. Was hat welches Verhalten in welchem Kontext mit welchen Personen oder Dingen für Folgen? Vor- und Nachteile? Gottgefällig oder nicht? Leicht oder schwer? Wo sind meine Freunde!? (In 9 von 10 Fällen hole ich mir Rat, um Entscheidungen zu treffen.)

Jünger oder Apostel?

Sowohl als auch würde ich sagen. Als Jünger bin ich in der Schule Jesu, folge ihm und lerne von ihm. Als Apostel nehme ich meine Aufgabe als Christ wahr und trage das heilbringende Evangelium in die Welt hinaus.

Konfession bzw. christliche Prägung?

Ursprünglich habe ich der evangelischen Kirche angehört und bin dort „groß geworden“. Mittlerweile gehe ich aber in eine freie christliche Gemeinde und bezeichne mich selbst als evangelikal (einer Art des protestantischen Fundamentalismus). Evangelikalismus ist keine eigene Konfession, sondern viel mehr eine grundlegende Einstellung und Auffassung vom Glauben an Gott, Jesus Christus. Evangelikale Christen sehen eine persönliche Beziehung zum Herrn als das Fundament ihres Glaubens und berufen sich auf die Bibel (zumeist) als irrtumsfreie Instanz. Umgangssprachlich nennt man Evangelikale auch bibeltreue Christen (wobei das meines Erachtens nur eine Wischi-Waschi-Bezeichnung ist).

Für mich bedeutet „evangelikal“, dass ich nicht nur einfach als Kind getauft und irgendwann konfirmiert wurde. Als evangelikale Christin habe ich mich bewusst für Gott entschieden, und strebe nach Heiligung in meinem Leben auf Grundlage der Bibel – in gutem Wissen, dass Gott mein Vater und bester Freund, aber zugleich auch mein Richter ist.

Warum heißt dein Blog „ewiglichtkind“?

Eine sehr interessante Geschichte. Ich habe ziemlich lange nach einem passenden Namen für meinen Blog gesucht – angefangen im Februar 2016 (online gegangen ist mein Blog im Juli 2016!). Zu Beginn wollte ich ihn einfach nach mir benennen. Als Portfolio-Blog einer Kreativen wär’ das sicherlich nicht schlecht gewesen, doch als christlichen Blog hätte man ihn nur sehr schwer erkannt. Somit ging die Sisyphos-Arbeit los. Was will ich vermitteln? Was ist mir wichtig? Wie stelle ich einen christlichen Bezug her? Dieser gesamte Prozess hat gut einen Monat (oder noch länger!?) gedauert. Von lateinischen und spanischen über französische und japanische bis hin zu deutschen Namen. Von Frauen und Schwestern bis hin zu Kindern. Von Königen und Priestern über Löwen bis hin zum Licht. Von allmächtig bis ewig. Sehr viele Überlegungen später (typisch Kopfmensch) hatte ich einen Blognamen gefunden, der ausdrückt, was mich und den Blog ausmacht, aber auch Gott beschreibt. »ewiglichtkind« ist ein Neologismus – es spielt zum einen auf Gott als den ewiglichen König, Herrscher und Vater an, der seine Kinder in Liebe ins Licht führt. Zum anderen zeigt der Name, dass ich ein eben solches Kind bin, geheiligt und ins Licht geführt durch Gott, gerettet durch das Kreuz (das sich übrigens im „t“ versteckt ?). Passend dazu ist auch das Logo in mehreren Wochen Arbeit entstanden. (Wie sagt man so schön: „Gut Ding will Weile haben“?) Das entzündende Licht des Feuers Jesu, die große Liebe Gottes und das große Geschenk des Kreuzestodes Jesu, um uns ewiges Leben zu schenken.
Naja, das soll es dazu gewesen sein. #deepthoughts ? Was haltet ihr von meinem Blognamen und dem Logo? Hättet ihr den Sinn dahinter erkannt?

Wofür gibst du am meisten Geld aus?

Essen. Mh, oder vielleicht mein Auto? In Anbetracht der Spritkosten, der Versicherungsbeiträge und der Steuer wahrscheinlich doch mein Auto. Aber das meiste unnütze Geld gebe ich für Essen aus. Würde ich nicht so oft verschlafen oder zu faul zum Vorkochen sein, könnte ich mir den ein oder anderen überteuerten Snack bestimmt sparen. (Wie gesagt – Nachtmensch, morgens ist nicht meine Zeit.)

Wofür verwendest du viel Zeit?

Puh! Definitiv für mein Handy (Whatsapp, Facebook, Instagram & Co. lassen grüßen), aber auch für meinen Laptop (dort bin ich meist recht produktiv, doch manchmal sind 30 Tabs im Firefox geöffnet und ich trödel ein wenig rum). Dazu kommen noch Maniküre (wenn Frau sich mal die Nägel macht, kann das Stunden dauern) und Rumsitzen (ob an der Arbeit, im Auto, Zuhause, in der Gemeinde oder sonstwo – ich sitze echt oft – sehr ungesund).

Künstler oder Bands, die du empfehlen kannst?

Gar keine leichte Frage. Ich höre so gut wie jede Musikrichtung querbeet und habe dort auch natürlich bevorzugte Künstler, Komponisten und Bands. Grundsätzlich höre ich aber am liebsten Musik von folgenden Künstlern:

  • Hiroyuki Sawano – ein großartiger japanischer Komponist! Von ihm stammen unter anderem die Soundtracks zu Attack on Titan, Guilty Crown, Aldnoah.Zero und Owari no Seraph. Meine Lieblingstracks: „βios (MK+nZk Version)“ aus Guilty Crown und „aLIEz“ aus Aldnoah.Zero.
  • Group 1 Crew – mit dieser Band bin ich im Glauben „groß geworden“. Absolute Empfehlung, wer HipHop und Pop mag. Meine Lieblingstracks: „Heaven“ und „The Keys to the Kingdom“.
  • Kingdom Hearts – okay, Kingdom Hearts ist kein Künstler oder dergleichen, sondern ein Videogame. Aber der Soundtrack ist genial und stammt aus der Feder von Yōko Shimomura (ausgenommen der Opening-Songs von Hikaru Utada). Zu dieser Musik kann man mega produktiv arbeiten! Meine Lieblingstracks: „Simple & Clean (PlanitB Remix)“ und „Sinister Sundown“.
  • Hillsong Young & Free – jugendlich-frische, christliche Pop-Musik vom Feinsten! Wer nach tanzbarer, christlicher Musik sucht, ist hier genau richtig. Meine Lieblingstracks: „Wake“ und „Pursue“.

 

In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Ich bin ein eher unkomplizierter Typ. Daher besteht mein liebstes Outfit aus Jeans, ärmelloser Bluse, Cardigan und bequemen Schuhen (Stiefeletten oder Sneakers). Röcke und Kleider trage ich selten, weil sie meines Erachtens unkomfortabel sind und ich zu normalen Anlässen keinen praktischen Nutzen darin finde. (Im Sommer und an festlichen Veranstaltungen ist das natürlich etwas anderes.) Oder wie seht ihr das, liebe Frauen? ? #grundsatzdiskussion

Wo fühlst du dich geborgen?

Daheim bei meiner Familie, bei Freunden, am Arbeitsplatz und in meiner Gemeinde. Prinzipiell dort, wo liebe Menschen sind, oder wo ich auch die Stille genießen kann.

Wer hat dich in letzter Zeit stark beeindruckt?

Ziemlich viele! Vor allem Menschen, die diszipliniert sind. Aber auch diejenigen, die einen unglaublich starken Charakter und ein großes Vertrauen in Gott haben. Ihr seid eine mega Ermutigung für mich! (Stellvertretend darf sich meine Jugend gegrüßt fühlen, ihr seid ein wahrer Segen für mich.)

Einige meiner Fragen sind der deutschen Ausgabe der „Flow“ entnommen.

Liebste Grüße,
eure Daniela

 

Zuletzt aktualisiert: 20.10.2016

Ihr Lieben, kennt ihr diese Momente, in denen ihr den Herren der Schöpfung einfach mal das ein oder andere ins Gesicht sagen wollt? Sei es nun Dank, Lob, Tadel oder ein kecker Spruch. Das kennt ihr bestimmt, nicht wahr? Doch wie das so oft ist, traut man sich sowas als Frau in den wenigsten Fällen. Man freut oder ärgert sich lieber im Stillen. Aber seid versichert – nicht nur uns geht es so. Auch die Mädels von herzensfreundinnen.de haben ähnliches auf dem Herzen gehabt und vor einigen Monaten einen sehr amüsanten Artikel zum Thema „10 Dinge, die ich einem männlichen Christen gerne mal sagen würde“ veröffentlicht. Falls ihr den Blog noch nicht kennt, solltet ihr unbedingt vorbei schauen – für junge Frauen, deren Herz Gott gehört, eine geniale Plattform zum Austauschen, Inspirieren und Mutmachen.

Jedenfalls hat mich ihr Beitrag so ermutigt, dass ich mir in den vergangenen Wochen ebenfalls ein paar Dinge überlegt habe, die mich an Männern begeistern oder nerven. Wenn man die Männer einmal etwas genauer beobachtet, fallen einem unwahrscheinlich viele Dinge und Eigenschaften auf! Für die einen lieben wir sie, für die anderen könnte man ihnen gerne mal einen Tritt verpassen.

Ihr Lieben, falls ihr euch in einem der folgenden Punkte wiederfindet, oder die ein oder andere Situation bzw. Eigenschaft kennt, schreibt mir doch. Ich freue mich über euer Feedback! ☺️

1. Aufmerksame Männer.

Wow, es gibt für mich selten etwas so beeindruckendes wie Aufmerksamkeit. Nicht diese Aufmerksamkeit, die man beispielsweise einem Redner oder einer auffallenden Person schenkt. Ich rede von der kleinen aber feinen Art von Aufmerksamkeit – zuhören, sich Dinge merken können, nachfragen, für Anliegen (unaufgefordert!) beten. Sowas haut mich wirklich immer um. Liebe Männer, ich habe euch beobachtet – ihr könnt sehr aufmerksam sein. Das ist ein echter Segen für ein gutes Miteinander und dafür mag ich euch so sehr.

2. Männer, die im Sommer ihr Shirt beim Sport ausziehen.

Der Sommer war in diesem Jahr in Deutschland mal wieder etwas lau. Dafür hat uns aber der Spätsommer ordentlich eingeheizt! Es gab viele Tage, an denen man sich draußen mit Freunden treffen und Spaß haben konnte. Während ich mich bei Hitze grundsätzlich in den Schatten fliehe, zieht es Männer beinahe magisch zu Sportplätzen und Fußbällen. Doch wenn den Herren dann warm wird und sie ins Schwitzen kommen, ziehen sie prompt ihr Shirt aus. … Really!?

Liebe Männer, wir Frauen versuchen immer, uns „sittsam“ zu kleiden, und euch nicht in sexuelle Versuchungen zu bringen. Doch wir haben ebenso mit Versuchungen zu kämpfen! Bitte, bitte, bitte – ihr seid keine laufende Hollister-Werbung – lasst eure Shirts an. Auch wenn man gerne mal hinschauen würde (weil ihr echt gut ausseht), so weiß doch jede Frau, dass sie das eigentlich nicht sehen möchte. Macht es uns ein wenig leichter und lasst einfach eure Shirts an. Danke!

3. Intelligente Männer, mit denen man objektiv diskutieren kann.

Wer es eventuell noch nicht weiß, dem sage ich es nun: Ich liebe Diskussionen. Zwar könnte ich manchmal fast auf die Palme gehen, wenn die Diskussion mal wieder zu leidenschaftlich gefochten wird, doch sind die meisten Diskussionen dennoch sehr gewinnbringend. Man erfährt meist mindestens zwei Meinungen zu einem bestimmten Thema und kann seinen Horizont erweitern. Besonders viel Freude machen Diskussionen aber dann, wenn man einen guten Gesprächspartner hat. Frauen können auch gut diskutieren, keine Frage. Aber ich habe es echt wertschätzen gelernt, eine gute Diskussion mit einem Mann zu führen. Die denken einfach viel rationaler als ich und kommen zu logischen Schlussfolgerungen, die sie einem meist auch noch begreiflich machen wollen. Dafür danke ich euch! #somussdas

4. Männer, die uns nicht führen.

In meinem vergangenen Post über Feminismus habe ich euch erzählt, was ich aus biblischer Sicht davon halte. Was allerdings keine Erwähnung fand, ist meine Vermutung, warum das Thema derzeit so überpräsent ist, und warum immer mehr Frauen feministisch veranlagt sind. Ich denke, dass der Grund hierin auch im Verhalten der Männer liegt. Viele Männer sind stumpf geworden, gehen nicht mehr als Haupt der Gemeinde voran, können nicht mehr führen. Die Hirten, die wir so oft in Männern suchen, sind verschwunden. Was soll man machen, wenn man nicht weiß, wo’s langgeht? Dann findet man sich eben selbst zurecht als Frau und nimmt sprichwörtlich das Zepter in die Hand, um zu führen. Bei jungen Männern entdecke ich diese Eigenschaft leider immer häufiger – die Männer passen sich an, machen das mal so mit, was die Masse macht. Da stellt sich mir doch die Frage: Liebe Männer, wie wollt ihr eine Familie führen oder gar die Gemeinde Gottes? Das sagt auch schon die Bibel in 1. Tim 3,2.4-5: „Nun muß aber ein Aufseher untadelig sein, Mann einer Frau, […] einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder in Unterordnung hält mit aller Ehrbarkeit — wenn aber jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen?“ Liebe Männer, bitte lernt wieder, uns richtig zu führen. ☺️ Wir wollen eure weise Führung – also kommt in die Puschen und handelt!

5. Männer nach dem Herzen Gottes.

Wisst ihr, warum mir König David aus der Bibel so sympatisch ist? Weil er ein Mann nach dem Herzen Gottes war. Und nicht nur das, man spürte auch Gottes Zuneigung ihm gegenüber – Gott segnete ihn, weil David nach Gottes Geboten wandeln wollte. Männer, die eben diese Eigenschaft teilen, beeindrucken mich ungemein und stellen für mich ein Vorbild dar. Nach ihnen möchte man sich als Frau richten, und mit dem selben Eifer nach der Heiligung in Christus streben. Männer nach dem Herzen Gottes. Aber was macht sie aus? Diese Männer wissen, dass Gottes Gnade uns neu macht und kein eigenes Bestreben. Diese Männer kämpfen mit ihrem Lebenswandel gegen den Strom des heutigen Zeitgeistes an, sie wollen sich nicht von weltlichen Prägungen beeinflussen lassen, sondern leben biblisches Mannsein in der Kraft des Heiligen Geistes aus. Diese Männer sind auf dem Weg zu Verantwortung und geistlicher Reife, streben nach geistlicher Mündigkeit, sind in der Schule Gottes, überwinden ihre Schwachstellen und Blockaden, und bringen Frucht für den Herrn. Sie führen ihre Frauen vorbildlich, fliehen vor der Sünde und sind erfüllt von Gottesfurcht. Solche Männer wünsche ich mir für die Gemeinde Gottes. Und ich bin unheimlich dankbar, dass ich viele Männer kenne, die nach dem Herzen Gottes sind und in der Heiligung leben. ? Amen dazu! (Mehr zu diesem Thema könnt ihr auch im Buch „Als Mann zur Ehre Gottes leben. Eine Ermutigung zu biblischem Mannsein“ von Rudolf Ebertshäuser lesen.)

6. Männer, die auf die wahre Liebe warten.

Ein seltenes Gut heutzutage. Ein Mann, der tatsächlich auf die wahre Liebe wartet und sich dazu entschlossen hat, die Treue für seine Frau zu halten. Selbst in christlichen Kreisen sehe ich immer wieder, dass leichtfertig mit Beziehungen umgegangen wird und die Partner gar nicht auf die Ehe fokussiert sind. Wozu geht man dann eine Beziehung ein? Nur zum Spaß und die Befriedigung eigener Bedürfnisse? Oder weil man sich nach Liebe und Zuneigung sehnt? Viele junge Christen vergessen heutzutage viel zu häufig, worum es bei der Ehe geht. Nicht um dich, deinen Traumpartner oder die Befriedigung deiner Bedürfnisse, sondern um eine Beziehung zur Ehre des Herrn. Deshalb freut es mich umso mehr, wenn Männer tatsächlich standhaft bleiben und ihr Liebesleben dem Herrn anbefehlen. Wenn sie nicht leichtfertig mit Frauen flirten, ihnen durch ihr Verhalten falsche Hoffnungen machen, sondern ihren Fokus auf Gott richten, für sein Reich leben und auf die Richtige warten. Das ist wahrer Gottesdienst, Männer.

Na – kam euch etwas bekannt vor? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Liebste Grüße,
eure Daniela

„Oh, là, là – heikles Thema!“ Denkst du? Hast du wahrscheinlich Recht. Über wenige Themen wird so oft und dermaßen hitzig diskutiert wie über Feminimus. Aber warum wird daraus so ein großer Hehl gemacht und wieso ist Feminismus bei vielen so verpöhnt? Weshalb ist es gerade für mich als christliche Frau wichtig, mit diesem Thema umgehen zu können? Das sind einige Fragen, die ich mir in letzter Zeit gestellt habe. Nicht zuletzt durch einen Artikel mit dem Titel „50 Gründe, weshalb wir über FEMINISMUS sprechen müssen“, den ich auf amazedmag.de gelesen habe. In einigen Punkten muss ich der Bloggerin Amelie Kahl Recht geben. Hat die Welt nichts besseres zu tun, als sich über ungeschminkte Frauen aufzuregen, und über Frauenquoten und Glasdecken zu diskutieren?

Feminismus aus dem Blick der Bibel

Doch einige andere Punkte haben mich sehr skeptisch gemacht – zeugt das, was uns heutzutage über die Rolle der Frau in der Gesellschaft vermittelt wird, von einem gesunden Frauen- und Selbstbild? Oder vermag die ganze Diskussion um die neue Weiblichkeit nicht eher zu offenbaren, dass wir mit einem tiefer gehenden Problem zu kämpfen haben – eine überhöhte Darstellung der Frau? Ich glaube, um diese Fragen zufriedenstellend beantworten zu können, bedarf es eines Blickes in die Bibel. Welches Frauenbild wird uns von Gott vermittelt? Es gibt in der Bibel verschiedene Hinweise und Begründungen für ein Frauenbild, welches Gott wohlgefällig ist. Diese Teilstücke gilt es herauszufinden und zu einem großen Ganzen zusammenzufügen, um Gottes Plan und Bild von uns Frauen zu verstehen. Doch fangen wir erst einmal ganz vorne an – was ist eigentlich Feminismus?

Was bedeutet Feminismus?

Befragen wir doch einmal den Duden, was das Wort bedeutet – der weiß schließlich (fast) immer Rat.

Feminismus [femiˈnɪsmʊs]
Richtung der Frauenbewegung, die, von den Bedürfnissen der Frau ausgehend, eine grundlegende Veränderung der gesellschaftlichen Normen (z. B. der traditionellen Rollenverteilung) und der patriarchalischen Kultur anstrebt.

Der Feminismus beschreibt also eine Frauenbewegung, die sich für die „Veränderung gesellschaftlicher Normen und der patriarchalischen Kultur“ einsetzt. Das klingt an sich harmlos, betrachtet man einmal die Anfänge des Feminismus im 19. Jahrhundert durch die Suffragetten (Frauenrechtlerinnen). Die Intention dieser Frauen war es, sich für die gesellschaftliche und rechtliche Gleichstellung der Frau einzusetzen, was sie auch teilweise durch überwiegend ruhige und sachliche Argumentation erreicht haben (bspw. Wahlrecht, bessere Bildungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen für Frauen). Doch was harmlos anfing, ist heute in seiner stärksten Form zum Radikalen Feminismus geworden. Die Intention dieser und vielen weiteren heutigen Formen des Feminismus ist es, die Frau von jeder Unterordnung zu befreien – selbst von der Unterstellung unter Gott. Während in den Anfängen des Feminismus für eine Gleichstellung von Frauen gekämpft wurde, avanciert der Feminismus heutzutage zum Werkzeug der Geschlechter-Gleichmachung. Über der Frau steht nichts mehr, nur sie allein – und nur sie allein soll verehrt werden.

Feminismus – alles nur ein Trend?

Durch die überhöhte Präsenz und beinahe Beliebtheit des Themas ist Feminismus meines Erachtens zu einer Art Trend geworden. Etwas, das man mal so mitmacht, weil jeder davon spricht. Es ist sogar schon dermaßen beliebt, dass es fast alltäglich thematisiert wird. (Das hat auch übrigens Amelie Kahl in ihrem Artikel auf „amazed“ sehr gut gezeigt.) Was uns heutzutage in der Gesellschaft und im Alltag begegnet, ist von sehr unterschiedlicher Prägung. Die einen sind „Vollblut-Feministen“, die sich auch gerne mal über Frauenquoten aufregen, die anderen sind „einfache Feministen“, die einfach für die Wertschätzung und Förderung von Frauen eintreten (selbst im kirchlichen Umfeld gibt es evangelikale Feministen!). Und natürlich gibt es Gegner des Femismus. Doch es gibt sowohl Argumente dafür und dagegen, die wir anhand der Bibel nachvollziehen können. Lasst sie uns einmal gemeinsam anschauen.

3 Argumente für Feminismus

1. Gott hat Frauen und Männer gleichermaßen zu seinen wertvollen Kinder gemacht.

„Und Gott sprach: Laßt uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich; die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht!“ (1.Mose 1,26)

Frauen und Männer reflektieren gleichermaßen Gott als individuelle Persönlichkeiten; kein Geschlecht ist dabei überlegen. Behandeln wir nun unsere Mitmenschen mit Respekt, schätzen wir dadurch auch den Wert der Gottesebenbildlichkeit unseres Gegenübers. Gott hat uns so geschaffen, weil es sein Wille war (siehe 1. Mo 5,1-2: „An dem Tag, als Gott den Menschen schuf, machte er ihn Gott ähnlich; als Mann und Frau schuf er sie; und er segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«, an dem Tag, als er sie schuf.“). Behandeln wir nun andere weniger gut aufgrund ihres Geschlechts, ist dies eine Missachtung der göttlichen Schöpfung. Frauen gebührt ebenso viel Respekt wie Männern, weil wir ebenso Kinder Gottes sind, und ebenso am Heil des Herrn Jesus teilhaben.

 

2. Frauen werden in der Bibel besondere Funktionen zugedacht.

Gott wertschätzte Frauen schon immer sehr. Nicht nur im Neuen Testament, sondern auch im Alten Testament finden wir viele Frauen, die führende Rollen in der Gesellschaft und im Dienst für Gott einnahmen. Sie erledigten wichtige Aufgaben und repräsentierten Gott oder gaben Worte des Herrn weiter. So beispielsweise die Richterin und Prophetin Debora: „Zu der Zeit war Richterin in Israel die Prophetin Debora, die Frau Lappidots.“ (Ri 4,4)
Neben ihr wissen wir aber auch noch von Ruth und Esther, denen sogar ein eigenes Bibelbuch gewidmet wurde, sowie von etlichen anderen Frauen wie Miriam, Sarah und Rahab.

Im neuen Testament erhalten Frauen dann noch einen ganz besonderen Fokus – sie werden nicht nur erwähnt, sondern zu Schlüsselpersonen der Geschichte. Maria, die Mutter Jesu, Elisabeth, die Mutter Johannes’, sowie Martha und Maria (die Schwestern des Lazarus).

Gott traut Frauen so viel zu und hebt sie hervor für ihre unterschiedlichen, einzigartigen Eigenschaften. Sie werden Träger der Gnade und Liebe Gottes und bringen diese dem Volk Israel.

3. Gott hat allen Menschen wichtige Aufgaben gegeben.

Gott hat Männern und Frauen im Alten Testament einen gemeinsamen Zweck gegeben:

„Und Gott segnete sie; und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan; und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde!“ (1. Mo 1,28)

Trotz der schöpfungsmäßigen Verschiedenheit von Mann und Frau hat Gott gewollt, dass sie sich in einer Einheit vervollkommnen – Kinder sind die Früchte dieser Einheit. Doch die Bibel zeigt uns auch, dass alleinstehende oder kinderlose Frauen und Männer ebenso wichtige Aufgaben haben (1. Kor 7,8-9). Jesus hat schließlich auch nie geheiratet.

Natürlich hat Gott den Menschen eine Reihe und Vielfalt von Aufgaben zugewiesen. Wenn wir die einzigartigen Berufungen des anderen würdigen, bauen wir gemeinsam am Reich Gottes.

Zudem kann ein Mensch alleine nicht alle Aufgaben erfüllen, geschweige denn die Vielfalt Gottes als Ebenbild widerspiegeln. Wie wir zu Beginn der Schöpfungsgeschichte lesen, hat Gott dem Mann eben dafür eine Gehilfin geschaffen, damit er mit ihr die Erde bewohnen kann. Ohne sie wäre es dem Mann nicht möglich – daher ist der Wert der Frau und ihre Stärke mehr zu wertschätzen. (Siehe 1. Mo 2,20 ff: „Da gab der Mensch jedem Vieh und Vogel des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte.“)

3 Argumente gegen Feminismus

1. Auch Frauen sind Sünder.

Auf dem Blog der Neue-Genfer-Übersetzung habe ich einen entscheidenden Satz hierzu gelesen: „Und was sagt die Bibel, was sagt Jesus? Auch Frauen sind sündige Menschen; auch Frauen brauchen Vergebung, müssen eine neue Geburt erleben, damit sie an Gottes Frieden und Segen teilhaben. Die Frau ist dem Mann auch in Sachen Sünde gleichwertig! Frauen sind nicht schlechter als Männer, aber Frauen sind auch nicht besser! Das Heil kommt niemals von einem Menschen, ob Mann oder Frau. Das Heil kommt von Gott.“

Entgegen des modernen Feminismus weiß man als Christ, dass alle Menschen Sünder sind und weit davon entfernt, sich über irgendetwas erheben zu können. Doch immer öfter wird uns versucht, das Gegenteil weiszumachen. Wir sind eine „One Woman Army“, „Girlbosse“ und generell einfach unfehlbare Power-Frauen. Karriere geht steil, Privatleben läuft, Hobby und Sport fest im Terminkalender eingetaktet. Fehler passieren uns nicht; und wenn, dann sind sie nur das Sprungbrett zur nächsten großen Chance, uns selbst zu verwirklichen. Doch was die Medien und die Gesellschaft uns verschweigen, ist, dass wir tatsächlich Fehler machen, schwere Fehler, Sünden. Wir versagen. Und können von Jetzt auf Gleich vor dem Nichts stehen. Verlassen wir uns auf uns selbst, sind wir verlassen. Der einzige, der unserem Leben Sinn geben kann, ist Gott. Er sagt, lebe für mich und ich versorge dich. Lebe für mich und du wirst leben. Auch wenn du stirbst. Auch Girlbosse können fallen, aber Gott allein kann auffangen.

Wollen wir weiterhin ins Leere leben, nur nach Selbstverwirklichung streben, aber dabei den Segen des Herrn missen? Das ewige Leben verpassen und die große Liebe und Gnade von Gott, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, sowie von gott-liebenden Menschen?

 

2. Frauen und Männer sind verschieden.

Frauen sind schon tolle Menschen. Wir sind wie perfekt geschaffen für die Arbeit mit Kindern, kreativen, detailreichen Dingen und vielen anderen Tätigkeitsfeldern. Wir haben viele einzigartige Talente, die wir für Gott, die Gemeinde, unsere Familie und uns selbst einsetzen können. Doch Achtung: Gott hat uns in einige Dienste berufen, aber eben nicht in alle. Einige Dienste hat er Männern vorbehalten, die es zu respektieren gilt. Streben Frauen nun nach solchen Positionen, missachten sie Gottes Ordnung – sie wollen sich zu unrecht erheben. Aber warum macht das Gott? Will er uns etwas Gutes vorbehalten oder uns diskriminieren? Aber nein! Männer und Frauen sind einfach schöpfungsmäßig verschieden, und daher unterschiedlich begabt und mit Stärken ausgestattet. Doch was für uns Frauen gilt, gilt natürlich auch für Männer. Wir waren die Ersten am Grabe Jesu, die von seiner Auferstehung erfuhren – nicht Männer. Wir waren treue Beispiele für unerschütterlichen Glauben (s. Mt 9,20-22) und Gemeindedienste (bspw. Weissagung durch Priszilla und Aquilla in Apg 18,26).

Doch auch wenn sich unsere Aufgaben im Detail unterschieden, haben wir eines gemeinsam: Wir sind Gottes Kinder und arbeiten für sein Königreich. Das sollte unser größtes Ziel und unsere Größte Freude sein.

 

3. Jesus war kein Feminist.

Wäre Jesus ein Feminist gewesen, hätte er mindestens eine Frau unter die zwölf Apostel berufen. Hat er aber nicht. Er hat so viele revolutionäre Taten getan, dass er das bestimmt auch noch getan hätte, wenn es sein Wille gewesen wäre – war es aber nicht. Jesus hat die Stellung des Mannes als Haupt der Frau und Haupt der Gemeinde nie bestritten – er hat lediglich Missstände aufgezeigt, korrigiert und in neue, göttliche Bahnen gelenkt. Er hat das Gesetz nicht widerrufen, er hat es bestätigt und neu gefüllt, damit wir Menschen verstehen, was Führung und Unterordnung bedeuten: einander zu dienen. So wie Jesus es uns selbst vorgelebt hat:

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen.“ (Markus 10,45)

Jesus hat für damalige Zeiten und Verhältnisse komplett gegen gesellschaftliche Normen gehandelt und Frauen aus der „Versenkung” geholt – er hat ihnen Wert zugesprochen und sie normal behandelt. Völlig undenkbar im damaligen Israel! Er war ein Revolutionär und Befreier aller Frauen.

Ein ganz wichtiger Aspekt ist aber, dass Jesus betont, dass wir einander dienen, weil wir in erster Linie Gott dienen. Jesus hat Frauen aus der Unterdrückung der Männer befreit und unter eine neue Herrschaft berufen: die Herrschaft Jesu Christi. Wir sind nicht einfach irgendwelche Frauen – wir sind Frauen Gottes, seine Jüngerinnen, die ihm gehören und dienen.

 

Fazit

Persönlich stehe ich dem modernen Feminismus eher kritisch gegenüber, da er in vielen Formen ungesunde und vor allem unbiblische Maße annimmt. Dennoch muss man nicht direkt aufschreien, wenn eine Grace Capristo oder Porcelain Black von der „One Woman Army“ singt, oder Jo&Judy ihre Notizblöcke mit „für Girlbosse“ bewerben. Viel wichtiger ist es, dass wir uns darauf konzentrieren, das biblische Bild der Frau zu leben und Frauen zur Ehre des Herrn zu werden. Ganz unabhängig von gesellschaftlichen Normen.

Die Bibel zeigt ganz klar auf, dass Gott „Pro Frauen“ ist, aber kein Feminist. Er schreibt der Frau wichtige Aufgaben zu, aber unterstellt sie in liebevoller Hingabe dem Mann und vor allem seiner eigenen göttlichen Führung. (Der wir schließlich alle folgen müssen.) Es ist nicht ganz leicht, die richtige Balance in der heutigen Gesellschaft zu finden, weil man unterschiedlichen Einflüssen und Meinungen zu diesem Thema ausgesetzt ist. Aber mit der Bibel an der Hand finden wir das Gleichgewicht und unseren sicheren Stand im Herrn.

Zum guten Schluss: Was denkt ihr über Feminismus? ☺️

Quellen und weiterführende Links: ngue.info, bible-only.org, duden.de, amazedmag.de, relevantmagazine.com.

Liebste Grüße,
eure Daniela

Yes, endlich geht es weiter mit dem Thema „Geistesgaben“. Im Speziellen möchte ich heute den Fokus weniger auf Allgemeines und Theorie setzen, sondern viel mehr auf die praktische Anwendung eingehen. Angefangen bei „Welche Geistesgaben gibt es?“ bis hin zu „Wieso wird das Thema oftmals in Kirchen ‚totgeschwiegen‘?“ versuche ich die wichtigsten Fragen zu beantworten. Wenn ihr euch allerdings fragt, was Geistesgaben eigentlich sind und ob sie heutzutage noch existieren, dann lest meinen Blogpost von vergangener Woche und erfahrt mehr darüber. Nun möchte ich aber ohne weitere Vorworte direkt ins Thema einsteigen – also los geht’s!

4. Welche Geistesgaben gibt es?

In der Bibel finden wir drei Listen mit Aufzählungen verschiedener Geistesgaben. Lasst sie uns einmal gemeinsam ansehen:

Dem einen nämlich wird durch den Geist ein Wort der Weisheit gegeben, einem anderen aber ein Wort der Erkenntnis gemäß demselben Geist; einem anderen Glauben in demselben Geist; einem anderen Gnadengaben der Heilungen in demselben Geist; einem anderen Wirkungen von Wunderkräften, einem anderen Weissagung, einem anderen Geister zu unterscheiden, einem anderen verschiedene Arten von Sprachen, einem anderen die Auslegung der Sprachen. Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist, der jedem persönlich zuteilt, wie er will.
1.Korinther 12,8-11

Wir haben aber verschiedene Gnadengaben gemäß der uns verliehenen Gnade; wenn wir Weissagung haben, [so sei sie] in Übereinstimmung mit dem Glauben; wenn wir einen Dienst haben, [so geschehe er] im Dienen; wer lehrt, [diene] in der Lehre; wer ermahnt, [diene] in der Ermahnung; wer gibt, gebe in Einfalt; wer vorsteht, tue es mit Eifer; wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.
Römer 12,6-8

Und Er [Anmerkung: Christus] hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer, zur Zurüstung der Heiligen, für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus.
Epheser 4,11-12

Aus diesen drei Bibelstellen und weiteren, einzelnen Bibelstellen ergeben sich rund 20 Geistesgaben, die in der Bibel  genannt werden. Was es mit diesen Geistesgaben auf sich hat und wozu sie dienen, möchte ich im nachfolgenden kurz zusammenfassen. (Für eine komplette, detaillierte Abhandlung jeder Geistesgabe reicht dieser Post leider nicht aus.) Grundsätzlich kann man Geistesgaben in zwei „Kategorien“ unterscheiden: die praktischen Gaben und die ideellen (das geistliche Leben unterstützende) Gaben. Die ideellen Gaben wiederum kann man nochmals wie folgt unterteilen: Gaben für den geistlichen Durchblick, Kraftgaben und Sprachgaben. Nachfolgend habe ich euch eine Übersicht aller mir bekannten Gaben zusammengestellt, inklusive Bibelstellen, Definition und möglichen Anwendungsgebieten bzw. Aufgaben (kann aber noch einige weitere Tätigkeitsfelder geben!). Allerdings muss ich vorweg sagen, dass diese Liste – auch wenn ich versucht habe, so akribisch und aufmerksam vorzugehen wie möglich – keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Es kann durchaus noch einige weitere Geistesgaben geben, die wir noch nicht kennen oder die einfach nicht in der Bibel erwähnt wurden. Aber gut, los geht’s!

Die ideellen Gaben

A. Gaben für den geistlichen Durchblick

Weisheit (Wort der Weisheit) → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, geistliche Wahrheiten und Wissen in einer konkreten Situation anzuwenden, weise Entscheidungen zu treffen oder anderen beratend zu helfen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Evangelisation, Seelsorge (Gespräche mit Menschen, die ein Problem haben), Hauskreis, Gebetskreis, Leitung (als Mitglied oder Berater – je nach Gabenkombination).

Erkenntnis (Wort der Erkenntnis) → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, sich Wissen über Gott und anzueignen und große theologische Zusammenhänge der Bibel zu erfassen (gibt Einsicht in Gottes Wesen und seinen Willen).
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Predigtdienst, Hauskreis, Bibelkreis.

Geisterunterscheidung → 1. Kor 12,10

  • Was? Fähigkeit, zwischen Wahrheit und Irrtum, sowie göttliche, menschliche und dämonische/teuflische Mächte voneinander zu unterscheiden.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Seelsorge, Gebetskreis, Leitung (als Mitglied oder Berater).

 

B. Kraftgaben

Glauben → 1. Kor 12,9

  • Was? Fähigkeit, im Vertrauen auf Gott zu handeln und fest daran zu glauben, dass er seine Verheißungen erfüllt.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Leitung (als Mitglied oder Berater), Gebetskreis, Seelsorge.

Heilungen (von Kranken) → 1. Kor 12,9

  • Was? Fähigkeit, um Menschen von Krankheiten aller Art vollkommen zu heilen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Gebetskreis, Seelsorge, Krankenbesuche.

Wunderkräfte (Kraftwirkungen, Wundertaten) → 1. Kor 12,10

  • Was? Fähigkeit, in Gottes Namen machtvolle Taten/Wunder zu vollbringen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: – (oftmals nur temporäre Gabe)

 

C. Sprachgaben

Prophetie → 1. Kor 12,10 und Röm 12,6

  • Was? Fähigkeit, eine Botschaft Gottes unmittelbar durch den Heiligen Geist zu empfangen und der Gemeinde weiterzugeben.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Evangelisation, Organisation, Seelsorge, Hauskreis, Gebetskreis.

Sprachengebet (Sprachenrede, Zungenrede) → 1. Kor 12,10

  • Was? Fähigkeit, in einer unbekannten, aber menschlichen Sprache zu beten und Gott zu loben (siehe dazu auch Apg 2,6: „Als nun dieses Getöse entstand, kam die Menge zusammen und wurde bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner eigenen Sprache reden.“).
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Gebetskreis, privates Gebet.

Auslegung der Sprachenrede → 1. Kor 12,10

  • Was? Fähigkeit, ein Sprachengebet zu verstehen und sie der Gemeinde zu auszulegen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Gebetskreis.

 

Die praktischen Gaben

Apostel (Gründer) → 1. Kor 12,28 und Eph 4,11

  • Was? Fähigkeit, neue Arbeitsbereiche, Kreise oder Gemeinden ins Leben zu rufen und zu betreuen, sowie Verkündiger des Evangeliums und Offenbarer der Gemeindelehre zu sein.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Mission, Leitung, Organisation, übergemeindliche Tätigkeiten.

Lehrer → 1. Kor 12,28 und Eph 4,11

  • Was? Fähigkeit, sich Wissen anzueignen und anderen so weiterzugeben, dass diese es anwenden können, sowie biblische Sachverhalte verständlich zu erläutern.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Predigtdienst, Hauskreis, Leitung, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Bibelkreis.

Dienst → 1. Kor 12,28 und Röm 12,7

  • Was? Fähigkeit, um durch verschiedene praktische Begabungen anderen wohlzutun und zu helfen (hierzu können u.a. auch die unter „Weitere Gaben“ genannten Gaben und Talente zählen).
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Besuchsdienst, Hilfe für Bedürftige, Unterstützung anderer, Gastfreundschaft.

Leitung → 1. Kor 12,28 und Röm 12,8

  • Was? Fähigkeit, gottgewollte Perspektiven zu entwickeln und zu vermitteln, Menschen zu motivieren und so führen, dass sie gemeinsam diese Ziele erreichen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Leitung, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Musikteam, Hauskreis, Gebetskreis, Bibelkreis.

Ermahnung/Ermutigung (Seelsorge) → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, andere durch Trost, Ermahnung und Ermutigung geistlich beizustehen, um ihnen zu helfen, im Einklang mit Gottes Willen zu leben.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Gespräche mit bekümmerten Menschen, Begleitung von Mitarbeitenden, Besuchsdienst, Mentoring.

Geben → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, gerne und regelmäßig Geld und materiellen Gaben für Menschen und Projekte zu spenden und dadurch zu helfen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Spendendienst, Nothilfe.

Barmherzigkeit → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, gerne Menschen einfühlsam und mittragend zu helfen, die auf irgendeine Weise (seelisch, körperlich, sozial usw.) in Not sind.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Helfende Aufgabenbereiche, Besuchsdienst.

Evangelist → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, das Evangelium an Menschen weiterzugeben, die noch nicht an Gott glauben, sodass sie zum Glauben kommen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Leitung evangelistischer Hauskreise, Glaubenskurse, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Planung und Durchführung evangelistischer Aktionen.

Hirte (Pastorale Fürsorge) → 1. Kor 12,8

  • Was? Fähigkeit, Menschen so zu fördern, dass sie persönlich und in geistlicher Hinsicht wachsen.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: Hauskreis, Seelsorge, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Besuchsdienst, Mentoring.

Ehelosigkeit → 1. Kor 7,7

  • Was? Fähigkeit, glücklich ohne Ehepartner zu leben, ohne übermäßig sexuelle Versuchung zu empfinden, um auf diese Weise der Gemeinde Jesu besser dienen zu können.
  • Wie? Mögliche Anwendungsgebiete/Aufgaben: –

 

Weitere Gaben

  • Handwerk → 2. Mo 35,30-35
  • Kreativität → 1. Kön 7,14
  • musikalische Begabung → Eph 5,19
  • Gastfreundschaft → Römer 12,13

 

5. Woher weiß ich, welche Geistesgabe ich besitze?

„Viele Wege führen nach Rom.“ Um herauszufinden, welche Geistesgabe man besitzt, hat man mehrere Möglichkeiten, die aber alle durch Gebet begleitet sein sollten.

  1. Ausprobieren – „Probieren geht über Studieren“ heißt es so schön. Versuche, dich einfach mit deinen Hobbies irgendwo in der Gemeinde einzubringen. Egal, ob du offen bist und gerne redest, oft kreativ arbeitest (Schreiben, Malen, Musik) oder immer ein offenes Ohr für andere Menschen hast – einfach mal ausprobieren.
  2. Eigene Wünsche – Du hast ein cooles Hobby oder du findest Gefallen an bestimmten Tätigkeiten? Das können Hinweise auf Gaben sein. Wer weiß, ob Gott dich in diesen Bereichen begabt hat.
  3. Aktiv werden – Passivität und darauf zu warten, dass etwas passiert, bringt dich nicht weiter. Strebe viel mehr nach Geistesgaben! („Strebt aber eifrig nach den vorzüglicheren Gnadengaben“, 1. Kor 12,31)
  4. Rat anderer – Sagen dir andere Christen häufig, dass du in diesem oder jenem Bereich begabt wärst? Sei aufmerksam und nimm es dir zum Anlass, für diese Gabe und Gottes Führung zu beten.

 

Vorsicht!

Du solltest aufmerksam sein und folgende Aspekte beachten:

  • Stichwort „Universalgabe“ – Gott hat jedem Menschen mindestens eine Geistesgabe zuteilwerden lassen, aber nicht jeder erhält die gleiche. Sei also nicht vorschnell und gehe davon aus, dass jeder ein ausdauernder Beter, des Sprachengebets mächtig, ein weiser Lehrer oder besonders barmherzig (barmherzig sein sollen ja alle, einige halt noch mehr) ist. Wir sind alle einzigartig von Gott geschaffen worden!
  • Thema „Gabenprojektion“ – Achte darauf, deine eigenen Gaben nicht als Erwartung auf andere zu übertragen. Nicht jeder ist beispielsweise in gleichem Maße barmherzig wie du, wenn du eine besondere Gabe hierfür hast. Wir haben alle unterschiedliche Gaben, also behandele andere ebenso wertschätzend wie du behandelt werden möchtest, auch wenn sie nicht die gleiche Gabe haben wie du.
  • Selbstsucht/Manipulation – Eine Haltung, die sich selbst statt Gott in den Mittelpunkt stellt. Oft wird sie dazu genutzt, um andere zu untergraben. Ungewöhnliche/übernatürliche Gaben, Gaben, die im Mittelpunkt der Menschen stehen, oder autoritäre Gaben sind besonders gefährdet.
  • Ablehnung – Unsere Gaben sind dazu da, der Gemeinde Jesu zu dienen. Wenn wir unsere Gaben ablehnen, stehlen wir uns aus unserer Verantwortung. Wir vergraben praktisch unsere anvertrauten Talente (siehe Gleichnis von den anvertrauten Talenten; Matthäus 25,14-30). Mögliche Gründe sind Unwissenheit, Faulheit, falsche Bescheidenheit oder unangenehme Konsequenzen.

 

Tipps:

  • Möchtest du deine Gaben aktivieren, solltest du sie trainieren. Suche dir ein Tätigkeitsfeld in der Gemeinde, auf dem du dich einsetzen kannst.
  • Tausche dich mit anderen Menschen aus, die die gleiche Gabe haben wie du und eventuell erfahrener sind. Lerne von ihnen, weise und zur Ehre Gottes mit deiner Gabe umzugehen.
  • Nutze jede Gelegenheit, deine Gabe einzusetzen. Jemand braucht praktische Hilfe? Hilf’ ihm. Jemand braucht geistlichen Rat? Höre ihm zu und berate ihn. Du wirst sehen, wie oft du Gott mit deiner Gabe dienen kannst.

 

6. Wieso wird das Thema in Gemeinden oftmals „totgeschwiegen“?

Meine Theorie ist, dass viele Christen Angst haben, die Geistesgaben übermäßig zu betonen und ins „Charismatische“ abzurutschen. Charismatisch geprägt zu sein wirkt gerade heutzutage sehr abschreckend auf viele Christen, weil es leider – wie in jeder Glaubensform – auch schwarze Schafe gibt, die die Geistesgaben missbrauchen und falsch praktizieren. So werden sie zur eigenen Ehre zweckentfremdet und zur Schau gestellt. Doch viele Menschen vergessen schnell, dass es eben nicht nur schwarze Schafe gibt, und die „charismatische Bewegung“ an sich etwas sehr gutes ist. Ich bin sogar der Meinung, dass einige charismatische Christen mir einiges voraus haben und ein Vorbild sind – im Speziellen wenn es um den Heiligen Geist geht. Grundlegende Fragen wie „Wie lasse ich den Heiligen Geist in meinem Leben wirken?“ sind darin auch inbegriffen.
Ein anderer Grund für das Totschweigen ist meines Erachtens, dass Gemeinden den Fokus lieber auf andere Dinge richten wollen, da teilweise Angst vor Missbrauch der Geistesgaben besteht und dies Gefahren birgt. Das muss nicht heißen, dass Gaben in solchen Gemeinden nicht praktiziert werden. Jedoch werden sie eben nicht also solche besonders hervorgehoben. Auch wird oftmals verstärkter darauf geachtet, dass das Gleichgewicht zwischen Dienst und persönlicher Beziehung zum Herrn stimmt. In erster Linie leben wir, um eine Beziehung zum Herrn zu haben, erst in zweiter Linie stehen wir auch im Dienst für ihn. Was bringt christlicher Aktivismus und übermäßige Praktizierung von Gaben, wenn wir gar keine richtige Beziehung zum Herrn haben? In ähnlicher Weise warnt auch Paulus in 1. Kor 13,1-3 davor.
Richtig finde ich das Totschweigen nicht, aber ein Überbetonen ist auch falsch. Das Gleichgewicht zwischen Beziehung und Dienst sowie die bibelkonformen Anwendungen müssen stimmen. Prüfe doch einmal selbst: Werden in deiner Gemeinde Geistesgaben praktiziert? Wenn ja, wird es im Stillen getan oder wird davon groß gesprochen? Wenn nein, was sind deines Erachtens die Gründe hierfür? Ich bin gespannt auf eure Antworten! ☺️


So, das soll nun mein zweiter Artikel zum Thema „Geistesgaben“ gewesen sein. Ich hoffe, ich konnte meine bisherigen Erkenntnisse verständlich weitergeben und euch ermutigen, euch intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, da wir in den Geistesgaben echten Segen finden und wunderbare Möglichkeiten haben, Gott zu dienen.
Seid gesegnet, Geschwister!

Weiterführende Links und Quellen: efg-hohenstaufenstr.de, ekkw.de, christen-allendorf.de, nnk-berlin.de, thalwil.baptisten.ch, er-lebt.de und farr-berlin.de.

Liebe Grüße,
eure Daniela

Stürmische Zeiten – jeder kennt sie. Auch ich gerate immer wieder in Stürme und muss solche Zeiten erleben. In der vergangenen Woche habe ich mich ein wenig mit der Frage auseinandergesetzt, warum das so ist. Warum immer wieder das gleiche durchleben? Die gleichen schweren Zeiten durchmachen? Immer wieder vor Schwiergkeiten gestellt werden? Warum Stürme im Leben einen Sinn haben und dass Gott uns nicht alleine lässt, habe ich euch in der vergangenen Woche berichtet. (Lest hier noch einmal 8 Gründe für Stürme im Leben nach.) Doch die für viele weitaus interessantere Frage ist, wie man solche Stürme gut übersteht und fest im Herrn verankert bleibt. Das möchte ich euch heute verraten.

 

7 Wege, in Stürmen verankert zu bleiben

Ungeachtet der verschiedenen Gründe und Arten von Stürmen (sei es nun eine Windböe oder ein Tornado), möchte ich heute ein paar Tipps an die Hand geben, wie man sich in Stürmen wieder erden und fest im Herrn verankern kann. Das sollte immer unser Fokus bleiben – kein Sturm kann je so schlimm sein wie das Leben ohne den Herrn und die Hoffnungs- und Sinnlosigkeit im Leben. Also, wem in der vergangenen Woche die praktische Anwendung gefehlt hat, darf sich jetzt freuen. Es werden einige umsetzbare Tipps dabei sein. Let’s go!

 

1. Beten

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass „Beten“ eine Zeit lang die Standardantwort in unserer Jugendstunde war und auch als solche abgestempelt wurde. Natürlich nur zum Spaß – als Christ weiß man natürlich, wie wichtig Gebet ist. Aber wir haben es damals bis zum Overkill als Antwort überreizt ohne bewusst darüber nachzudenken – zumindest habe ich oftmals einfach gedacht: „Ja, du musst beten“ ohne das tatsächliche Ausmaß realisiert zu haben. Gerade in stürmischen Zeiten heißt beten nicht nur, Gott mitzuteilen, dass man einen Sturm erlebt und doch bitte gerne wieder Ruhe hätte. Das Gebet geht noch weit darüber hinaus. Auch wenn Gott all unsere Sorgen kennt, hört er uns unglaublich gerne zu. Er möchte wissen, wie es es dir geht und es von dir hören. Du kannst alles zu ihm bringen und ihm all dein Leid und deine Not abgeben. Dazu fordert er uns sogar auf: „Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7) Doch der erste Schritt, bevor wir Sorgen abgeben, ist, uns der Sorgen und Stürme in unserem Leben bewusst zu werden, unsere Hilflosigkeit zu erkennen, und sich einzugestehen, dass man Gott braucht. Solange wir versuchen, alles selbst zu meistern, und nur obligatorisch beten: „Herr, nimm mir die Sorgen“, werden wir an unserem Ego scheitern. Wer sich voll und ganz auf den Herrn verlässt, wird den Frieden Gottes erfahren, „der allen Verstand übersteigt“ und „eure Herzen und eure Gedanken [bewahrt] in Christus Jesus“ (Philipper 4,7). Amen!

 

2. Bibel lesen

Okay, zugegeben, Punkt 1 und 2 sind typische Standardtipps. Aber sie müssen einfach als Erstes genannt werden, weil sie essenziell zum Leben für uns Christen sind. Wie wollen wir sonst Gott zu uns sprechen hören, wenn nicht durch Gebet und sein Wort, die Bibel? „Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch!“ – so steht es in Jakobus 4,8 geschrieben. Wenn wir die Nähe Gottes suchen, wird er uns seine Gnade und Liebe nicht verwehren. In ihm können wir alles finden – Vater, Fürsprecher, Richter, Wegweiser. So schwer der Sturm auch wüten mag, kein Sturm vermag mächtiger zu sein als unser großer Gott. Er führt uns, weist uns gegebenenfalls zurecht, um sicher hindurch zu kommen, aber lässt uns nie los. Die Bibel ist neben dem Gebet der Schlüssel dafür. Sein Wille steht darin niedergeschrieben. Es hilft uns, weise zu sein und Frieden in ihm zu finden.

 

3. Zusagen Gottes kennen

Dieser Punkt könnte eigentlich auch 2.1. heißen, denn er hat unmittelbar mit Punkt 2 zu tun. Bibel lesen. Wir finden in der Bibel Unmengen an ermutigenden Versen und Zusagen Gottes an seine Kinder, weil er genau wusste, dass wir zu Erdzeiten in Anfechtungen geraten, Stürme erleben und Leid erfahren werden. Für mich persönlich sind solche Verse wie Balsam für Wunden – sie ermutigen mich, helfen mir, mich wieder aufzubauen, mich auf Gott zu fokussieren und vor allem nicht aufzugeben.

  • „Und das ist der [Geist] des Antichristen, von dem ihr gehört habt, daß er kommt; und jetzt schon ist er in der Welt. Kinder, ihr seid aus Gott und habt jene überwunden, weil der, welcher in euch ist, größer ist als der, welcher in der Welt ist.“ (1. Joh 4,4)
    Johannes schreibt uns in seinem Brief eine wichtige Zusage, die Gott uns schon im Johanneseangelium mitgeteilt hat. Wir haben den Antichristen, die Welt, den Tod und den Satan überwunden, weil der, der in uns ist – Gottes Heiliger Geist – größer ist als alles andere. Dessen dürfen wir uns gewiss sein.
  • „Doch auch wenn unser Gewissen uns schuldig spricht, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott größer ist als unser Gewissen. Er kennt uns ganz genau.“ (1. Joh 3,20)
    Gerade in Stürmen geistlicher Natur, in denen wir vom Teufel angefochten werden, kommt es oftmals vor, dass der Teufel uns unsere Errettung abzusprechen versucht. Er will uns das Gefühl geben, wir hätten als Christen versagt und durch unsere Taten hätten wir keine Errettung verdient. Aber das ist eine Lüge! Zum einen, weil wir nicht aus der Werksgerechtigkeit leben („Für jede gute Tat erhältst du eine Belohnung“), sondern aus der reinen Gnade Gottes – wir können nichts zu unsere Errettung hinzu tun. Zum anderen ist es eine Lüge, weil Gott uns zusichert, dass er über unserem Gewissen und unseren Gefühlen steht. Egal was die uns einreden, niemand kann uns unsere Errettung absprechen, wenn wir uns auf der Nachfolge Jesu und auf dem Weg der Heiligung befinden.
  • „Es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu; er wird nicht zulassen, daß ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, so daß ihr sie ertragen könnt.“ (1. Kor 10,13)
    Wo auch immer wir versucht oder geprüft werden, Gott verheißt uns, dass es für jedes Problem auch eine Lösung geben wird. Weil er mit uns ist und seine Hand über alles hält, können wir bestehen und Schwierigkeiten ertragen. Außerdem wird uns mehrfach in der Bibel gesagt, dass keine menschliche Waffe uns je etwas anhaben kann, denn: „Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer kann gegen uns sein?“ (Röm 8,31)
  • „Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.“ (Offb 21,4)
    Und am Ende hilft immer der Fokus auf die Ewigkeit in Herrlichkeit, in der Gegenwart Gottes. Alles Leid wird vergessen und alle Tränen getrocknet sein. (Und der Teufel wird besiegt sein!) Ihr wisst gar nicht, wie sehr ich mich auf die Ewigkeit freue – ein Leben mit Gott wie im Paradies.

 

4. Waffenrüstung Gottes anlegen

Bis es soweit ist, und die Ewigkeit tatsächlich beginnt, müssen wir allerdings hier auf der Erde unseren Kampf fortsetzen. Wir wissen schließlich nicht, wann der Herr Jesus wiederkommen wird – das weiß nur der Vater allein. Doch wie bereitet man sich am besten auf einen solchen Kampf vor? Paulus schreibt es uns im Epheserbrief. Legen wir die Waffenrüstung Gottes an, sind wir geschützt und gefeiht vor geistlichen Angriffen jeder Art. Also: Suit up!

„Zieht die Rüstung Gottes an, damit ihr den listigen Anschlägen des Teufels widerstehen könnt. Denn wir haben nicht gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen die Fürsten und Gewalten, gegen die Beherrscher dieser finsteren Welt, gegen die bösen Geister des himmlischen Bereichs. Darum legt die Rüstung Gottes an, damit ihr am Tag des Unheils standhalten, alles vollbringen und den Kampf bestehen könnt. Seid also standhaft: Gürtet euch mit Wahrheit, zieht als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft, für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem greift zum Schild des Glaubens! Mit ihm könnt ihr alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. Nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes.“ Epheser 6,11-16

(Hervorhebungen durch mich)

 

5. Gemeinschaft haben und sich jemandem anvertrauen

In schweren Zeiten tut es einem besonders gut, wenn man eine Schulter zum Anlehnen und Ausweinen hat. Darum weiß Gott, er hat uns als Menschen, die Beziehungen pflegen (und brauchen!) geschaffen. Wir sind Beziehungswesen. Wir brauchen auch einfach mal menschliche Nähe. Und was kann es da besseres geben als eine Mutter, die dich tröstet, eine Schwester, die dich ermutigt, oder Freunde, die dich zum Lachen bringen? Vor allem wenn man die gleiche Grundlage teilt und der Gemeinde des Herrn angehört, hat man Geschwister im Herrn gewonnen, die einem helfen können, immer wieder den Blick auf Gott auszurichten. Auch weisen Rat können wir uns einholen oder einfach nur die Zusicherung des Gebets. Die Gemeinde des Herrn ist unglaublich vielseitig, weil der Herr in ihr wohnt und wirkt, und durch sie zu uns spricht. In schweren Zeiten hilft Gemeinschaft, uns wieder aufzubauen.

 

6. Gaben nutzen

Ich glaube, dass Gott einem jeden Nachfolger Christi besondere Gaben geschenkt hat. Seien es nun eher unkonventionell die Kreativität, Dinge zu erschaffen, das Musizieren und Spielen von Instrumten sowie das Schreiben. Oder ganz klassisch die Gabe des Sprachengebets, der Prophetie und der Heilung. All diese Gaben haben gemeinsam, dass sie uns aus Gnade vom Herrn geschenkt wurden. Und dabei ist es nicht mal sonderlich von Bedeutung, ob es nun ein angeborenes Talent ist oder eine Fähigkeit/Fertigkeit, die wir später erhalten haben. Die Gaben dienen in erster Linie dazu, für die Gemeinde und zur Ehre des Herrn eingesetzt zu werden. In zweiter Linie (und nun wird es interessant) wird uns in der Bibel aber auch gesagt, dass „wer in einer Sprache redet, erbaut sich selbst“ (1. Kor 14,4). Wenn Gott dir also eine Begabung geschenkt hat, dient sie dir auch zur eigenen Ermutigung. Du kannst in Sprachen reden? Super, nutze diese Gabe, um zu beten. Du malst gerne – eventuell sogar in deine Bibel? Nutze deine Kreativität für deine Stille Zeit und lies’ Bibel. Du hast die Begabung zu lehren? Studier’ die Bibel und predige. Du schreibst gerne? Schreib’ ein Buch oder einen Blog.

Wie du siehst sind die Gaben so vielfältig und individuell zugleich. Der Herr kennt dich und hat dich auch reich durch Jesus Christus und seine Gnade beschenkt und begabt. Er hat uns auch verheißen, dass jedem eine Gabe zuteil wird – also darf niemand denken, er sei nicht talentiert oder begabt: „Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes.“ (1. Petr 4,10) Gerade in Stürmen kann es ein unglaublicher Segen sein, sich einfach hinzusetzen und Zeit mit Gott zu verbringen, indem man seine Gaben nutzt. Sie bereiten einem tiefe Freude und erbauen ungemein. Nutze sie!

PS: Würde euch ein Post zum Thema Geistesgaben interessieren?

 

7. Vorbereitung

Wozu wir Menschen allzu gerne neigen, ist, in guten Zeiten, von Gott wegzudriften oder einfach nicht mehr intensiv nach seiner Nähe zu suchen. Doch genau dieses Nähe brauchen wir konstant in unserem Leben, um vor weiteren Stürmen gefasst zu sein. Das durfte ich auch erst am vergangenen Sonntag im Gottesdienst begreifen. Wir werden immer wieder Stürme erleben, das hat uns Gott verheißen (siehe vergangener Post über die 8 Gründe für Stürme). Aber wir müssen nicht immer wieder fallen. Wenn wir uns an Gottes starke Hand klammern, werden wir den Wind und die Wellen spüren, aber niemals davongetragen werden. Daher müssen wir beginnen, in der Erwartung zu leben, dass Stürme kommen; wir müssen uns vorbereiten und einen festen Stand im Herrn haben.

 

So, nach knapp 2000 Wörtern und einer gefühlten Ewigkeit ist dieser zweite Teil des Artikels zu „Stürmen im Leben“ endlich fertig. Es fiel mir nicht leicht, diesen Artikel zu schreiben, da ich selbst noch sehr leicht aus der Bahn zu werfen bin, wenn Stürme kommen. Ich bin da eher Typ „Kopf-in-Sand-stecken“: Entweder verkrieche ich mich in meinem Zimmer und versinke in meinem Problem oder ich versuche es solange zu ignorieren wie nur irgend möglich. So toll ich oben auch alles beschrieben habe, in der Realität ist es oft anders gewesen. Doch ich kann euch sagen, wenn ihr einmal festen Halt im Herrn gefunden und eine Gemeinde hinter euch habt, seid ihr schon auf dem richtigen Weg. Menschen sind keine Einzelkämpfer, wir sind auf den Herrn und auf Gemeinschaft angewiesen. Versucht bitte nicht, alles mit euch selbst abzumachen – das geht langfristig nicht gut. (Meine „Top-Tipps“ sind demnach vor allem Nr. 1, 2 und 5. Die restlichen Dinge entstehen früher oder später automatisch daraus.)
Zum Abschluss: Was sind eure Tipps, wenn ihr in Stürme geratet? Womit helft ihr eurer Seele, verankert zu bleiben?

 

Liebste Grüße,
eure Daniela

Manchmal läuft das Leben nicht so, wie man sich das vorgestellt hat. Manchmal läuft es sogar eher rückwärts als vorwärts, obgleich man doch mit aller Macht versucht voranzukommen. Eine Sisyphosarbeit – geht es scheinbar wieder bergauf mit dem Leben, geht es am Ende doch wieder bergab. Immer wieder. Das ist sehr ermüdend.
Kennt ihr diese Momente im Leben, in denen ihr euch über nichts beklagen könnt, in euch zufrieden seid, aber doch ebenso schnell wie das Glück gekommen ist, auf den Boden der Tatsachen aufschlagt? Kennt ihr diese Zeiten, die so ruhig und friedlich sind wie eine See bei schönem Wetter, aber sich so schnell ändern, als ob ein Sturm aufziehen und die See aufrauhen würde? Könnt ihr das auch manchmal spüren – die Wellen der Realität, die euch volle Kanne ins Gesicht preschen, und in denen ihr fast unterzugehen glaubt? Ich darf euch eines versichern: Ich kenne solche Zeiten allzu gut. Ich will gar nicht wissen, wie oft ich mich schon wie ein Seemann auf rauher See gefühlt hab, dessen Schiff zu kentern drohte. Derzeit erlebe ich wieder einen solchen Sturm – und ich frage mich schon, wann er sich wieder legt.

Aber wisst ihr, was mich am meisten beschäftigt? Warum muss man das immer und immer wieder erleben? Warum immer wieder die selben Stürme durchleben, die gleichen Ängste spüren, das ewig gleiche Gefühl der Bodenlosigkeit mit einem herumtragen? Ich habe mich auf die Suche nach Antworten begeben, um Gewissheit zu erhalten, warum Stürme im Leben einen Sinn haben und dass Gott uns nicht alleine lässt.

 

8 Gründe, warum wir Stürme erleben

Manchmal ist es schwer zu glauben, aber Gott treibt keine Willkür mit uns. Er lässt Stürme nicht zu, um sich zu entertainen, etwa weil es ihm Freude bereitet oder er Langeweile hat. Nope – sicherlich nicht. Aber seine Gründe können sehr vielseitig sein. Ich habe mich auf die Suche nach Antworten in der Bibel begeben – lasst sie uns einmal genauer betrachten. Let’s go!

 

1. Stürme gehören für Christen zum Leben

Das haben uns schon Petrus (1. Petr 4,12), Jakobus (Jak 1,2) und Paulus (Apg 9,16 und 2. Kor 11,25-28) berichtet. Stürme und Anfechtungen wurden uns vom Herrn vorausgesagt, da sie zeigen, dass wir Gläubige sind und nicht zu dieser Welt gehören. Die Welt lehnt uns ab, ja sie hasst uns sogar. Sie wird uns verfolgen, weil sie auch unseren Herrn Christus verfolgt (Joh 15,18ff).

 

2. Gott lässt Stürme zu, um uns zu bewahren

So verrückt es im Trubel und Leiden eines Sturmes klingen mag: Gott lässt Stürme auch sozusagen vorsorglich zu, um uns vor Sünde oder anderem zu bewahren. Sei es nun, um uns vor falschen Wegen oder bspw. vor eigenem Übermut zu bewahren – davon berichtet auch Paulus (2. Kor 12,7 ff).

 

3. Gott züchtigt uns durch Stürme

Was wäre Gott für ein liebender Vater, wenn er uns – seine Kinder – nicht züchtigen würde? Davon lesen wir auch in Hebr 12,5ff. Der Herr zeigt darin seine Liebe; er züchtigt jeden, den er als Kind annimmt, um ihn zu erziehen. Ich bin mir sicher, dass der ein oder andere von seinen Eltern früher auch mindestens eine Standpauke zu hören bekommen hat, weil man etwas Böses getan hat. Das war natürlich nie angenehm (Hebr 12,11), aber heutzutage wissen wir, wozu das gut war. So ist es mit der Züchtigung des Herrn: Er will uns auf das ewige Leben vorbereiten (Hebr 12,9), er will unsere Laufbahn oder auch unseren Kurs aufs Ziel korrigieren, er will, dass wir die richtigen Prioritäten setzen. Und selbst wenn wir manche Stürme heute nicht verstehen, so werden wir in der Ewigkeit dafür dankbar sein.

 

4. Stürme infolge von Fehlverhalten

Manchmal (und das müssen wir zugeben) sind wir nicht ganz unschuldig an so manchen Stürmen, die uns treffen. Krankheit infolge von leichtsinnigem Umgang mit dem Körper (bspw. Überarbeitung), Krisen infolge von Ungehorsam, Fehlentscheidungen, die man ohne Gott getroffen hat. Das sind nur einige wenige Beispiele. Es gibt facettenreiche Gründe für Stürme, die wir selbst provozieren. Das lesen wir unter anderem auch in Spr 19,3: „Manch einer ruiniert sich durch eigene Schuld […].“

 

5. Stürme dienen der Gemeinschaft

Besonders in stürmischen Zeiten fühlen wir uns auf Gott und die Gemeinschaft unserer Brüder und Schwestern im Herrn angewiesen. Wir suchen fast automatisch viel passionierter und enthusiastischer die Gemeinde und die Nähe des Herrn auf, weil wir diese Gemeinschaft einfach brauchen. Leid vereint uns – wir können einander in solchen Zeiten ermutigen und mit weisem Rat beiseite stehen. Es ist gut, wenn wir mehr Zeit mit anderen Christen verbringen. Und gerade im Leid können viel tiefere Gespräche geführt werden, die eventuell wunderbare Freunschaften ermöglichen. (Was gibt es schöneres als einen Freund in Christus zu gewinnen und mit der Gemeinde zusammen zu wachsen?)

 

6. Stürme stärken unseren Glauben und bringen uns näher zu Gott

Leid zu erleben bringt uns näher zu Gott. Das durften auch biblische Vorbilder wie Hiob (Hiob, gesamtes Buch) oder etwa Abraham (1. Mo 22) erfahren. Gott fordert unseren Glauben und unser Vertrauen heraus, und möchte, dass wir am Ende gestärkt aus dem Sturm hinaus gehen. Ich habe mal einen sehr treffenden Spruch gelesen: „A smooth sea never made a skilled sailor.“ (Franklin D. Roosevelt) Stürme sind praktisch gesehen die Schule des Lebens – Prüfungen, die es zu bestehen gilt. Oder wenn wir uns des biblischen Vergleiches eines Hürdenlaufes bedienen: Stürme sind die Hürden im Leben, doch wir kommen mit jeder überwundenen Hürde auch näher an Gott, den Herrn Jesus Christus, und unser ewiges Ziel (Hebr 12,1-3 und 1. Kor 9,24-27). Und was wir auch nicht vergessen dürfen: „Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde.“ (Hebräer 4,15 – einer meiner liebsten Bibelverse! ♥)

 

7. Stürme infolge der Erbsünde

Ich glaube, dass beispielsweise Krankheiten keine direkte Strafe des Herrn für Ungehorsams gegen uns Menschen sind. Sie erinnern uns schlichtweg daran, dass wir noch in der Welt leben, die die Folgen der Erbsünde zu tragen hat (Röm 8,22). So kann es immer wieder zu Stürmen kommen, die auf das Konto der sündigen Menschheit zu verbuchen sind. (Und der Satan hat auch oft seine Finger im Spiel, das dürfen wir nicht vergessen.)

 

8. Stürme dienen zum Gedenken Jesu Christi

Ein Punkt, den ich auch schon dezent angeschnitten habe: Stürme erinnern uns an Jesus Christus, sie bringen uns näher ans Kreuz. Wir wissen, wie viel Leid der Herr vor und bei seinem grausamen Tod am Kreuz für uns erleiden musste. So dürfen wir als Christen in der Welt die gleichen Leiden ertragen in der Zuversicht, dass der Herr die Welt überwunden hat (Joh 16,33). Jesus wird alle Dinge neu machen (Offb 21,5), er ist der Herrscher der Welt (Hebr 8,1) und wird bald kommen (Offb 22,7). Stürme stärken unsere Zuversicht und unseren Fokus auf die Ewigkeit.

 

Quellen und weiterführende Links: bibelpraxis.de und relevantmagazine.com

Habt ihr auch schon oft Stürme erleben müssen? Worin glaubt ihr, lagen die Gründe für eure Stürme?
Im nächsten Artikel möchte ich euch wenig über „Tipps“ für stürmische Zeiten erzählen, wie ihr damit umgeht und wie ihr fest im Glauben bleibt. Ich freue mich auf euch! Stay tuned.

 

Liebste Grüße,
eure Daniela

Wie wir eine Online-Gemeinde bauen

Die Story von youthweb.net ist eine ganz besondere Story. Die christliche Community wurde im Jahre 2004 – drei Tage vor Facebook – gegründet. Aus der ursprünglich für die Jugendgruppe in Nümbrecht gedachte Community entwickelte sich schnell das größte Online-Netzwerk für junge Christen im deutschsprachigen Raum. Nicht zuletzt wurde youthweb.net aufgrund der einzigartigen Chat- und Kommunikationsmöglichkeit für Jugendliche und Jungerwachsene im Alter von 13-30 Jahren so beliebt. Selbst Jugendgruppen können die Community zum Vernetzen untereinander und Planen ihrer Events nutzen. Heute kommunizieren mehr als 6000 Mitglieder aus über 600 verschiedenen Jugendgruppen regelmäßig via youthweb.net.
Doch wer youthweb.net kennt, der weiß von all diesen Dingen sicherlich schon. Doch warum schreibe ich dann heute darüber? Das hat einen simplen Grund: Ich arbeite ehrenamtlich am Aufbau dieser Community mit und möchte euch heute vom Mitarbeiter-Treffen am vergangenen Wochenende erzählen.

Wir kapern das Bibelseminar Bonn

Einer der wohl coolsten Facts unseres gemeinsamen Wochenendes ist wohl, dass wir uns auf dem Gelände des Bibelseminar Bonn treffen durften. Die Räumlichkeiten, die während der Ferien sonst ungenutzt sind, wurden uns vom BSB hierfür freundlicherweise zur Verfügung gestellt. (Sehr nice!) Wer also bei Facebook oder Instagram Bilder von fremden Leuten auf dem Schulgelände gesehen hat, dem dürfte nun dämmern, dass wir diejenigen waren, die sich dort herumgetrieben haben. Und ich kann euch versichern: Wir waren sehr produktiv und haben über die Verbesserung von youthweb.net nachgedacht, um Jugendliche weiterhin in ihrem Glauben zu fördern – unsere größte Vision.

Unsere Vision

Ohne eine Vision oder ein Ziel vor Augen, wozu wir diesen Dienst überhaupt tun, wäre unsere Arbeit wahrscheinlich nur halb so effektiv. Wir würden uns entweder um uns selbst kreisen oder wie ein Hamster im Hamsterrad nicht voran kommen. Man braucht Ziele – einige, die die Ewigkeit fokussieren, und andere, die für uns Menschen messbar sind. Was will ich erreichen? Der Glaube besteht ebenso wenig aus stillem Dahinvegetieren, sondern leitet uns viel mehr an, gute Werke zu tun.
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Jugendliche im Glauben zu fördern, junge Christen zu vereinen, Jugendgruppen zu vernetzen und mit Gemeinden und Einrichtungen zusammenzuarbeiten und uns gegenseitig zu unterstützen. Wie wir das in der Praxis erreichen wollen, haben wir am Samstagnachmittag gemeinsam besprochen. Doch der theoretische Teil – unsere Herzenseinstellung – ist hierbei noch viel wichtiger, denn ohne Gott können wir nichts erreichen. Eine immense Ermutigung war die Predigt am Morgen, die uns geholfen hat, uns wieder neu auf Gott auszurichten und uns selbst zu reflektieren. Wo sind wir jetzt, wo wollen wir hin? Die Predigt trug den Titel „Fünf Wünsche an die Gemeinde“ und nahm Bezug auf Apostelgeschichte Kapitel 2, Verse 42-47.

⁴² Und sie blieben beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und in den Gebeten. ⁴³ Es kam aber Furcht über alle Seelen, und viele Wunder und Zeichen geschahen durch die Apostel. ⁴⁴ Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; ⁴⁵ sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. ⁴⁶ Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens; ⁴⁷ sie lobten Gott und waren angesehen bei dem ganzen Volk. Der Herr aber tat täglich die zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.

Aus diesen Versen haben wir fünf Wünsche abgeleitet, die eine Gemeinde auszeichnet und ihr Segen bringt. Denn im Grunde genommen sind wir nichts anderes als eine überregionale Online-Gemeinde – das vergisst man zu schnell. Nur weil man etwa mit Menschen digital kommuniziert, heißt das nicht, das man weniger Verantwortung hätte oder es unverbindlicher sei. Ganz im Gegenteil: Eben weil man sich nicht face-to-face sieht, muss man sensibel werden und auf andere Menschen zugehen.

Doch back to topic. Der erste Punkt der Predigt war „Beständigkeit“ (V. 42), vor allem im Hinblick auf die Lehre und das Bekenntnis, an das wir glauben und festhalten. Aber auch im Gebet und in der Gemeinschaft wollen wir bei Youthweb beständig sein. Denn es heißt nicht umsonst „Gemeinschaft“, weil man gemeinsam bekanntlich alles schafft.

Punkte Zwei und Drei der Predigt lauteten „Einigkeit“ (V. 44) und „Barmherzigkeit“ (V. 45). Man liest darüber eventuell schnell hinweg, doch die Gläubigen dieser frühen Gemeinde teilten sich Hab & Gut und waren gut 24/7 beisammen. „Wie krass ist das denn?“ Das war mein erster Gedanke. Ich kann an manchen Tagen nicht einmal eine halbe Stunde daheim sein, ohne dass es Auseinandersetzungen (obgleich über Kinkerlitzchen!) gibt. Diese Gläubigen waren wirklich sanftmütig und lebten einträchtig zusammen, was ich bewundere. Und ebenso sollte es auch in der Youthweb-Gemeinschaft sein – man kann sich mal in der ein oder anderen Diskussion verausgaben (tue ich selbst zu gern!), doch die liebevolle Beziehung zueinander und Rücksichtnahme aufeinander sollte dabei nicht untergehen.

Der vierte Wunsch mit dem Titel „guter Ruf“ (V. 47) ist ein interessantes Thema für uns. Noch immer glauben sehr viele, dass Youthweb eine Singlebörse sei, was es definitiv nicht ist. Es kann durchaus sein, dass man einander über Youthweb kennenlernt – kenne selbst genug Fälle, in denen das so passiert ist – aber das Ziel ist wie oben beschrieben ein ganz anderes. Daher arbeiten wir momentan hart daran, unseren Usern einen höheren Mehrwert für ihren Glauben geben zu können. Wöchentliche Impulse auf Instagram und Facebook, interessante Links zu Blogartikeln und spannende Diskussionen im Forum sind nur ein Teil der vielen Dinge, die wir aufzählen können. Vor allem aber lebt Youthweb auch von den Usern, die dort kommunizieren

Wodurch wir nun zum letzten Wunsch kommen: „Wachstum“ (V. 47). Es gibt nichts ermutigenderes, als eine Gemeinde wachsen zu sehen. Und je mehr Mitglieder eine Gemeinde hat, desto interessanter und facettenreicher werden bspw. Diskussionen und desto mehr Segen erfährt man durch zahlreiche Begegnungen mit anderen Christen.

Wir beten, dass Gott uns in diesen Bereichen segnet, damit wir Gutes tun und einen guten Dienst verrichten können. Denn wir wollen nicht für uns selbst arbeiten und ein zweites Facebook kreieren, dass bald mehr Werbefläche ist als ehrlicher Austausch. Wir wollen für den Herrn arbeiten und ihm dienen – wir wollen Salz und Licht in der Welt sein! Oder wie es unser Wochend-Motto gut zusammenfasst:

»Nicht Zuckerberg, sondern Salzberg!«

Amen! ☺️

 

Hinter den Kulissen #followusaround

Last but not least kommen wir nun zum Part mit mehr Fotos, bei dem ich euch ein wenig mitnehme, was wir am Wochenende unternommen und erlebt haben – yay! Wir hatten eine wunderbare Gemeinschaft und haben die 1,5 Tage wirklich ausgekostet. (An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Dennis für die vielen Fotos.)

Samstag begann das Treffen mit einem gemeinsamen Frühstück, das wir draußen auf der Terrasse haben durften. Das Wetter hat Gott sei Dank echt super mitgespielt, so dass wir anschließend sogar die Wortbetrachtung bzw. Predigt zu Apostelgeschichte 2 (wie oben erwähnt) draußen hören konnten. Zum Inhalt habe ich oben ja schon genug gesagt, doch die Ermutigung und Motivation, die wir dadurch erfahren haben, war enorm. Amen dazu! Danke nochmals an dieser Stelle für den genialen Input, Andi.

Im Anschluss haben wir unsere neuen Youthweb-Shirts erhalten (siehe hier in unserem fancy Online-Shop) und eine Foto-Session gemacht, um ein aktuelles Teambild zu haben. (Der Professionalität wegen natürlich.) Was natürlich ebenfalls Erwähnung finden muss, sind die Fußbälle, die recht schnell ausfindig gemacht wurden. Noch während fotografiert wurde, kickten die Herren die Bälle durch den Garten des BSB – sehr amüsant, wie schnell die Aufmerksamkeit zwiegespalten war.

Nach der offiziellen Fotosession konnte das Kicken so richtig beginnen. Die Sache mit dem Treffen muss allerdings noch einmal geübt werden. Im Eifer des Gefechts haben Anna und ich leider ebenfalls einen Ball abbekommen – Leute, wir waren nicht das Ziel! – und sind daraufhin in sichere Entfernung geflüchtet.

Mit etwas Adrenalin und Endorphinen im Blut ging es weiter in der Tagesordnung: Als nächste Punkte standen das Planungstreffen und die Vereinssitzung auf der Liste. Angefangen um halb 1 mit dem youthweb-technischen Part und dem Brainstorming, was wir für unsere User verbessern können, über die Kaffeepause mit leckerem Kuchen und Muffins gegen 3, bis hin zur Vereins-Mitgliederversammlung, saßen wir bestimmt 4 Stunden lang zusammen. Eine sehr gesegnete Nachmittags-Session!

Wer allerdings so hart arbeitet, verdient auch ein üppiges Festmahl zum Abend. In unserem Falle waren das leckere Steaks, Würstchen und Kräuterbaguettes vom Grill, sowie zwei köstliche Salate, die von Anna in Kooperation mit Thomas, Georg, Daniel und Dennis gemacht wurden. Festschmaus vom Feinsten, ihr Lieben! Und der Spaß blieb auch nicht zu kurz, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann.

 

Im Anschluss an das leckere Abendessen mussten uns leider schon Anna und Daniel verlassen und so schrumpfte unsere Gruppe auf sechs Personen – und ja, ich war mal wieder die Frauenquote der Truppe. Kommt bei mir in letzter Zeit irgendwie häufiger vor… (Déjà-vu!?) In dieser Gruppenkonstellation ging es abends jedenfalls in das örtliche Bowlingcenter, das mit Verlaub sehr chic eingerichtet war, aber mit dem DJ nicht sonderlich gut punkten konnte. Aber gut, wir waren ja nicht da, um Musik zu hören, sondern um zu spielen – und das taten wir auch gut zwei Stunden lang. Der Punktestand sah am Ende des Abends selbst für mich recht zufriedenstellend, so dass wir guter Dinge „heim“ ans BSB fahren konnten.

Mit Motivation gewappnet starteten wir am Sonntag mal wieder mit einem gemeinsamen Frühstück in den Tag, obgleich nicht jeder vollständig anwesend schien zu solch früher Stund’. Doch je näher der Gottesdienst rückte, desto wacher wurden wir. (Oder machten die etlichen Treppenstufen wach, die man immer gehen musste, um in die höheren Stockwerke zu gelangen? Man weiß es nicht.) Wie gemeinsam zuvor entschieden, fuhren wir also in die „Kirche für Bonn“ und durften eine sehr gute Message hören und gute Gespräche führen.

Zum Abschluss unseres Wochenendes sind wir mittags ins Restaurant „Rheinterrassen“ essen gegangen und durften ein geniales und ermutigendes Wochenende zelebrieren. (Essen eignet sich dafür ja bekanntlich am besten!)

Fazit

Man kann in einem Satz eigentlich nicht zusammenfassen, was Gott uns für einen Segen geschenkt hat. Aber so viel sei gesagt: Es war ein unwahrscheinlich gutes Wochenende, das ermutigend, lustig und schön zugleich war. Come on, AMEN! (Insider am Rande.)

Ciao, eure Daniela ♥

Auf die Plätze, fertig, los!

Wir schreiben den 15. Juli 2016, es ist Freitag und ich darf endlich verkünden: der Startschuss für meinen Blog ist gefallen. Yay! Ihr glaubt gar nicht, wie froh ich bin, endlich wieder richtig bloggen zu können – naja, dahinter steckt tatsächlich eine lange Zeit der Vorbereitung. Nachdem ich meinen beinahe sechs Jahre alten Blog, der damals noch im Bereich Lifestyle und Fashion fungierte, im Herbst 2014 aufgab, habe ich im Februar diesen Jahres den Entschluss gefasst, wieder mit dem Bloggen zu beginnen. Anfangs sollte es eher ein Mischmasch aus Design-Portfolio und Lifestyle-Blog werden, doch mit den Monaten kristallisierte sich heraus, dass ich eigentlich einen ganz anderen Wunsch im Herzen trage – einen Blog für junge Christen und Frauen schreiben. Für Menschen wie mich, die stetig auf der Suche nach Inspiration, Fragen und Antworten sind. Menschen, die in den großen Illustrierten immer als die „Generation Y“ oder die „Millennials“ betitelt werden. Menschen, die in den Golden Twenties doch nicht so viel Gold im Leben spüren. Menschen, die ermutigt und motiviert werden wollen. Und vor allem: Menschen, die sich Gott hinwenden und ihn lieben – mit ihrem ganzen Herzen, ihrer ganzen Seele und ihrem ganzen Denken (vgl. Mt 22,37).

Meine Motivation

Ich habe den tiefen Wunsch und will es mir zur Aufgabe machen, zur Ehre des Herrn zu schreiben. Ich will die Welt aus christlicher Perspektive betrachten – die Welt mit all ihren Facetten, Schwierigkeiten und Tücken. Den Alltag, den wir meistern müssen. Die Personen, denen wir jeden Tag begegnen. Ich möchte ein Stück Persönlichkeit mit euch teilen, meine Gedanken weitergeben und von meinen Erlebnissen mit Gott erzählen. Ich möchte laut aussprechen, was 24/7 in meinem Kopf vor sich geht und sie hierin festhalten.

Was euch erwartet

Euch erwarten spannende Beiträge zu Themen, die mich persönlich beschäftigen. Was bewegt mich als Christ, Frau und Mensch in den „Golden Twenties“? Habt ihr beispielsweise jemals darüber nachgedacht, wie viele Denominationen und Konfessionen es allein in Deutschland gibt? Oder wisst ihr, was Burn-Out mit Sabbat zu tun hat? Ganz zu schweigen von typischen Frauen-Fragen wie: Lohnt sich das Warten auf Mr. Big? Oder wie viel Feminismus verträgt mein Glaube? Und zu guter letzt: Womit werden wir als Menschen im 21. Jahrhundert konfrontiert, worüber lohnt es sich zu reden, worüber sollte man eher schweigen? Wie finde ich mich selbst, wie präge ich die Geselllschaft, wie helfe ich anderen dabei? Diese und etliche weitere Fragen geistern in meinem Kopf rum, und ich bin froh, sie bald zu digitalem Papier bringen zu können.

Verpasst keine Artikel!

Damit dieser Blog auch tatsächlich lebt und ich in den Dialog mit euch und mit anderen Christen treten kann, würde ich mich mega freuen, euch als Follower auf meinen Social Media-Kanälen bei Facebook und Instagram begrüßen zu dürfen. So verpasst ihr keine zukünftigen Artikel und seid immer up-to-date, wenn es mal wieder etwas Neues zu lesen oder zu diskutieren gibt (davon wird es mit Sicherheit einige Themen geben!).

Bis dahin,
eure Daniela ♥