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Hate unter Christen – ein schambehaftetes Thema. Wir wollen heilig sein so wie Gott heilig ist und in der Welt durch unser Handeln, unsere Worte und unseren gesamten Charakter einen Unterschied machen. Und doch scheitern wir kläglich daran.

Um eines vorneweg klar zu stellen: Von Menschen, die nicht an Gott glauben, werden wir früher oder später nicht mehr für unseren Glauben bejubelt zu werden. Ganz im Gegenteil. Jesus hat uns gesagt, wir werden um seines Namens Willen verfolgt – also wird uns Hass treffen.

Doch wohin kommen wir, wenn wir uns untereinander als Geschwister (!) hassen? Wenn wir einander den Glauben absprechen, beleidigen, als Pharisäer oder Spötter bezeichnen?

In den letzten Tagen habe ich viel über diese Frage nachgedacht und Gott um Weisheit gebeten. Und Gott hat mir ganz klar geantwortet: Wenn wir keine Liebe zueinander haben, sind wir nichts und unser Handeln nützt auch nichts (vgl. 1. Kor 13,1–3).

Nicht umsonst schreibt Paulus:

„Und ich bete auch darum, dass eure Liebe immer reicher an Verständnis und Einsicht wird.“ (Phil 1,9)

Weil es uns an Liebe mangelt! Liebe, die voller Gnade und Wahrheit ist. Die weiß, was zählt. Und die vor allem Gott ehrt! Das durfte ich in der letzten Jugendstunde meiner Gemeinde erkennen.

Wir sind so sehr damit beschäftigt, einander zu bekämpfen und den Geist zu brechen, dass wir vergessen, uns in Liebe zu erbauen und unsere individuellen Identitäten zu fördern – damit wir in der Dunkelheit dieser Welt funkeln!

Denn nur wenn wir einander lieben, kommen wir näher an Gottes Herz – das würde Verurteilung niemals schaffen. Am Mittwoch durfte ich das hautnah im Gebetstreffen mit Minna Kollektiv erleben.

Also lasst uns einander nicht mit Hass und Abneigung aufgrund lapidarer Dinge (!) begegnen, sondern lieben! Um Jesu Namens Willen!

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