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Das Klima verändert sich, die Jugend verändert sich, der Alltag verändert sich, die Schule verändert sich, ich verändere mich … einfach alles verändert sich ständig durch unterschiedliche Einflüsse oder Entscheidungen.

Und ehrlich gesagt bin ich ziemlich froh über Veränderung. Manchmal wünsche ich sie mir auch sehnlichst herbei. Wenn ich abends vor meinen unangetasteten Schulsachen sitze und nichts Produktives in dieser Hinsicht geschafft habe, wünsche ich mir, selbstdisziplinierter zu sein. Wenn ich mal wieder 15 Minuten zu spät zu einer Verabredung komme, wünsche ich mir, pünktlicher zu sein. Wenn ich mein Gegenüber vorverurteilt in eine (falsche) Schublade stecke, wünsche ich mir, unvoreingenommener zu sein.

Ich wünsche mir, mehr wie Jesus zu sein! Geht’s dir auch so?

Es ist Gnade, dass Gott da ganz anders ist. Er ändert sich nicht, nie, denn schließlich ist er schon perfekt und heilig! Unabhängig davon, welche Veränderung du gerade durch machst, war und ist und bleibt er derselbe bis in alle Ewigkeit.

Gott bleibt die Wahrheit und das Licht; er bleibt treu, fürsorglich, gnädig, allmächtig, eifersüchtig, überall und zu jeder Zeit anwesend, heilig und aufmerksam. Gott bleibt derselbe.

So wie wir sind – als Geschöpfe erschaffen, hinein in diese geschaffene Welt – geht es nicht, dass wir das verstehen. Gott ist so viel größer! ♥ Und weil Gott derselbe bleibt, will ich genauso auf ihn schauen und über ihn staunen, wie David oder Johannes aus der Bibel es vor so vielen Jahren schon taten.

Ich bete, dass Gott die Veränderung in mir bewirkt – zu ihm hin! Weil er sich für mich entschieden hat, will ich mich täglich für ihn entscheiden, damit nur SEIN Einfluss mich verändert.

Eure Vera

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Ewig – ein so kleines Wort, aber was bedeutet eigentlich ewig?

Das Lexikon beschreibt dieses Adjektiv als zeitlich ohne Ende, unvergänglich oder auch die Zeiten bzw. den Wechsel verschiedener Dinge überdauernd, also immer bestehend.

Ewig hat also kein Ende. Hat es denn einen Anfang? Ja, heute. Oder schon gestern?

Es gibt einen – nur einen –, der genau der Beschreibung des Lexikons entspricht – GOTT. Er hat seit Grundlegung der Welt alle Zeiten überdauert und ist immer noch derselbe wie am Anfang. Wann war der Anfang? Nun jaaa … das ist so eine Sache – Gott IST der Anfang.

„Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.“ (Offenbarung 21,6a)

Diese Zeitspanne ist nicht fassbar für jegliche Gedankengänge des Gehirns. Der Mensch will gern allem ein Ende zuweisen, damit er es besser versteht, weil alles darüber hinaus nicht in unsere sorgfältig sortierten Schubladen passt. Aber Gott ist zu groß für eine Box!

Und es gibt noch eine subjektive Ewigkeit: Der Anfang liegt im Leben jedes Einzelnen. Sie beginnt also dann, wann z.B. dein Leben begann.

Trotzdem ist die Ewigkeit auch hier nicht immer so greifbar, denn: Sie ist zunächst ein „unsichtbarer Mitläufer“. Sie fällt nicht auf, sagt nix, zwängt sich nicht auf, ist einfach unsichtbar und dennoch beeinflusst jede Entscheidung, die du triffst, deine persönliche Ewigkeit.

Und irgendwann kommt sie dann zum Tragen; nämlich, wenn das Leben hier auf der Erde vorbei ist. Dann wird aus der nebensächlichen, im Hintergrund mitlaufenden Ewigkeit eine niemals endende Wirklichkeit.

Und deine getroffenen Entscheidungen beeinflussen, wie dieser Zustand aussieht: Hell und wunderbar oder ziemlich finster.

Eigentlich hängt alles nur von einer Entscheidung ab: Sagst du Ja zu Jesus oder Nein?

„Wer also mit dem Sohn verbunden ist, der hat das Leben. Wer aber keine Gemeinschaft mit dem Sohn hat, der hat auch das Leben nicht.“ (1. Johannes 5,12)

Eure Vera

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Jesus spricht: »Der Geist des Herrn […] hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen. […] Ich verkünde ihnen ein Jahr, in dem der Herr seine Gnade zeigt.« (Lukas 4,18–19)

Gnade – man kann sie weder schmecken, riechen, hören, noch fühlen oder sehen – aber man kann sie erleben. Und das durfte ich im vergangenen halben Jahr auf krasse Art und Weise. (Manchmal nutzt Gott sehr große Zaunpfähle, mit denen er uns zuwinkt …)

Ich möchte euch heute eine kurze Retrospektive meiner letzten Monate geben, die auf unterschiedlichste Art und Weise die vielen Facetten von Gnade zeigt: Angefangen bei der großen Liebe, über die schmerzhafte Trennung, den persönlichen dunkelsten Stunden meines Lebens, privaten Problemen und Zwist, der Entscheidung, auszuziehen und einen Neuanfang zu wagen, etlicher schlaflose Nächte dank Angst & Zweifel bis hin zum heutigen Tag – meinem Geburtstag –, den ich morgens reich beschenkt und wohl versorgt in meinen eigenen vier Wänden starten durfte.

Das ist alles Gnade. Oder besser gesagt: Es gibt nichts, das nicht aus Gottes Gnade kommt. Dass ich mich verlieben durfte, war Gnade – und die Trennung ebenso, auch wenn ich mir das nicht gern eingestehe. Dass ich persönliche Täler erleben musste, war Gnade – und der Neuanfang, der danach folgte, ebenso. Dass ich nun alleine lebe und neuen Herausforderungen entgegen treten darf, ist Gnade – ebenso wie die Tatsache, dass Gott mich hier in dieser neuen Situation gut versorgt und sichtbar segnet.

Falls du derzeit zweifelst, liebe Schwester in Christus: Eine Freundin aus meiner Gemeinde hat mir dieser Tage einen guten Satz gesagt: „Es bleibt nicht so.“ Das heißt, weder die guten, noch die schlechten Zeiten. Alles hat ein Ende, außer die Gnade und Liebe Gottes. Erinnere dich daran, dass jede Lebensphase nur zeitlich begrenzt ist und noch so viel mehr auf dich wartet. Und denk daran: Wenn Gott am Wirken ist, kann in einem halben Jahr schon alles anders aussehen. Du siehst es in meinem Leben.