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Was passiert schon in EINER MINUTE?

Angefixt durch eine Kollegin habe ich in dieser Woche begonnen, Fynn Kliemann zu hören. Oder viel mehr höre ich seit dieser Woche seine Single „Eine Minute“ auf Dauerschleife. Wer Fynn Kliemann nicht kennt: Er ist junges Multimediatalent (er ist Webdesigner, Unternehmer, Musiker, Autor, Schauspieler und YouTuber zugleich!) und hat nun auch sein zweites Album veröffentlicht.

Aber um Fynn Kliemann soll’s in diesem Post eigentlich gar nicht gehen, sondern um den Text in seinem Song. „Was passiert schon in einer Minute?“ fragt er immer wieder und findet in dem Song unterschiedliche Antworten darauf:

„Ich werd’ ’n bisschen eher sterben, doch ich merk’s nicht.“
„Ich überlege eine Minute, was in ’ner Minute passiert, gefühlt ja nicht viel.“
„Jemand betet für Frieden.“

Fynn selbst sagt dazu: „Was passiert schon in einer Minute? Faktisch alles kann passieren. Es könnte der wichtigste Moment deines Lebens sein, oder die langweiligste Banalität. Alles kann in einer Minute passieren.”

Das hat mich daran erinnert, was David in den Psalmen betet:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Ist uns immer bewusst, wie kostbar die Zeit ist, die wir haben? Wie schnell sie vorbei ist? Und dass es an uns liegt, ob viel oder weniger, relevantes oder banales, böses oder gutes in einer Minute geschieht?

Wir müssen das Leben viel stärker mit Perspektive Ewigkeit leben. Jede Minute, die vergeht, bedeutet, wir sind eine Minute näher am Ziel. Näher am Tod. Näher an der Ewigkeit mit Gott. Aber genauso am Ende unserer Wirkungsmöglichkeiten auf der Welt.

Ich habe keine Angst vor dem Tod – ich habe Angst vor der Zeit davor, vor ungenutzten Chancen.

Deshalb müssen wir die Zeit weise nutzen – damit viele Menschen von Jesus erfahren. Lasst uns jede Minute bedeutungsvoll leben!

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Ewig – ein so kleines Wort, aber was bedeutet eigentlich ewig?

Das Lexikon beschreibt dieses Adjektiv als zeitlich ohne Ende, unvergänglich oder auch die Zeiten bzw. den Wechsel verschiedener Dinge überdauernd, also immer bestehend.

Ewig hat also kein Ende. Hat es denn einen Anfang? Ja, heute. Oder schon gestern?

Es gibt einen – nur einen –, der genau der Beschreibung des Lexikons entspricht – GOTT. Er hat seit Grundlegung der Welt alle Zeiten überdauert und ist immer noch derselbe wie am Anfang. Wann war der Anfang? Nun jaaa … das ist so eine Sache – Gott IST der Anfang.

„Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende.“ (Offenbarung 21,6a)

Diese Zeitspanne ist nicht fassbar für jegliche Gedankengänge des Gehirns. Der Mensch will gern allem ein Ende zuweisen, damit er es besser versteht, weil alles darüber hinaus nicht in unsere sorgfältig sortierten Schubladen passt. Aber Gott ist zu groß für eine Box!

Und es gibt noch eine subjektive Ewigkeit: Der Anfang liegt im Leben jedes Einzelnen. Sie beginnt also dann, wann z.B. dein Leben begann.

Trotzdem ist die Ewigkeit auch hier nicht immer so greifbar, denn: Sie ist zunächst ein „unsichtbarer Mitläufer“. Sie fällt nicht auf, sagt nix, zwängt sich nicht auf, ist einfach unsichtbar und dennoch beeinflusst jede Entscheidung, die du triffst, deine persönliche Ewigkeit.

Und irgendwann kommt sie dann zum Tragen; nämlich, wenn das Leben hier auf der Erde vorbei ist. Dann wird aus der nebensächlichen, im Hintergrund mitlaufenden Ewigkeit eine niemals endende Wirklichkeit.

Und deine getroffenen Entscheidungen beeinflussen, wie dieser Zustand aussieht: Hell und wunderbar oder ziemlich finster.

Eigentlich hängt alles nur von einer Entscheidung ab: Sagst du Ja zu Jesus oder Nein?

„Wer also mit dem Sohn verbunden ist, der hat das Leben. Wer aber keine Gemeinschaft mit dem Sohn hat, der hat auch das Leben nicht.“ (1. Johannes 5,12)

Eure Vera

Was wäre, wenn all die Jugendlichen für Jesus demonstrieren würden? Wenn wir in Liebe das Wort für Gott ergreifen und freitags auf die Straßen gehen würden? Was wäre, wenn uns Jesus so viel wert wäre, dass wir uns unseren Gegnern entschlossen entgegen stellen würden, egal wie spöttisch über uns geredet würde?

Diese Gedanken kamen mir beim Vorbereiten dieses Bilds. Tausende Jugendliche gehen freitags seit Wochen auf die Straßen, um für das Klima zu demonstrieren. Es lohne sich nicht, für eine Zukunft zu lernen, die wir zerstören würden. So der O-Ton. Aber lohnt es sich überhaupt, für eine Zukunft zu leben, die man nie haben wird? Für 50–60 Jahre zu lernen, zu arbeiten oder für irgendwelche Rechte zu demonstrieren, die gemeinsam mit den eigenen Idealen und mit einem sebst im Grab versinken werden? Die Jugendlichen kritisieren die Politiker für ihr nicht nachhaltiges Verhalten, aber dabei sind sie selbst nicht nachhaltig. Sie leben, um zu sterben.

In den Psalmen steht der weise Vers:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Unsere Zeit hier auf der Erde ist so kurz und doch setzen wir alles daran, ein erfülltes Leben zu haben und etwas für diese Welt zu tun. Doch im Vergleich zur Ewigkeit fällt das kaum ins Gewicht. Es wäre so viel weiser, in dieser kurzen verbleibenden Zeit, den wahren „Freitag für die Zukunft“ publik zu machen. Karfreitag – der Tag, an dem Jesus für uns starb. Gott sandte ihn auf die Welt, damit wir ewiges Leben haben. Damit all unsere Arbeit auf der Welt eben nicht sinnlos ist. Damit wir am Ende sagen können: Hey, wir haben an der Zukunft gearbeitet.

Lebst du für die wahre Zukunft? Bist du dir der Bedeutung von Karfreitag bewusst? Karfreitag war das kurzzeitige Ende eines Lebens, doch der Beginn einer ganzen Ewigkeit für viele. Sei nachhaltig und schaffe etwas unvergängliches für die wahre Zukunft.

Tschüss Wohnungschaos – hallo Instagram, ICH BIN ZURÜCK!

Nach einigen Tagen Pause, um mich auf meinen Umzug, meine schöne, neue Wohnung und die „Chaosbeseitigungsmission“ zu konzentrieren, bin ich wieder zurück. Juhuu! Ich freue mich darauf, wieder schreiben zu können, euch von Gottes Güte zu erzählen und von meinen Gedanken während des Umzugs zu berichten. Außerdem habe ich viele neue Ideen und Neuigkeiten im Gepäck. Yes, yes, yes, das wird (so Gott will und ich lebe) richtig gut werden.

Und wie Gott nun einmal so ist, hat er meine Gedanken gestern Morgen im Gottesdienst lustigerweise nochmals bestärkt. In der Einleitung wurde u.a. Johannes 14,2–3 thematisiert:

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa gesagt: ‘Ich gehe jetzt hin, um den Platz für euch vorzubereiten’? Und wenn ich hingegangen bin und euch den Platz vorbereitet habe, werde ich wiederkommen und euch zu mir holen, damit auch ihr da seid, wo ich bin.“

Und genau über diesen Vers bzw. diesen Bibelabschnitt habe ich in den vergangenen Tagen nachgedacht! Ich finde es erstaunlich, wie Gott Gedanken lenkt und sich auf fast schon humorvolle Art und Weise in solchen Details unseres Lebens offenbart.

Jedenfalls durfte ich gestern Morgen eines begreifen: Wenn ich mich jetzt schon so sehr über meine irdische Wohnung freue, wird die Freude über die himmlischen Wohnungen bei Gott unermesslich groß und grandios sein! Ich feiere Gott für seine Güte, wie er mich versorgt und beschenkt, wie er sogar im Überfluss gibt und kleinste Details beachtet. Ich darf eine Wohnung haben, in der ich zukünftig nicht nur wohnen, sondern auch leben, lachen und lieben darf. Das ist so unfassbar genial!

Und sich nun vorzustellen, dass man direkt beim Herrn wohnt, wo es kein Leid mehr gibt – wow. In dieser Zuversicht will ich für Gott und das ewige Ziel leben.

Der entscheidende Punkt ist aber: Nur mit Gott kann ich für Gott leben. Und nur mit Gott kann ich meine Wohnung für Gott gebrauchen. Doch was das genau bedeutet, erfahrt ihr im nächsten Post.