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Gott ist allmächtig. Er kann alles, ohne Frage.

Kennst du schon die Geschichte in der Bibel, wo Gideon gegen die Midiantier kämpfen soll? Immer wenn ich das Wort „Gerstenbrot“ höre, muss ich daran denken.

Israel wurde nämlich von dem Volk Midian und anderen belagert und Gott hatte Gideon (ein normaler Bauer by the way) berufen, die Feinde zu schlagen. Endgültig.

Gideon ist erstmal nicht so begeistert von der Idee und weiß nicht wie und womit, weil er ja nun wirklich keine Erfahrung hat, aber Gott sagt:

„Ich werde mit dir sein. Du wirst Midian vernichten, als wäre es nur ein einziger Mann.“ – Ri 6,16

Und auf einmal klingt es ganz easy. Weil GOTT KANN. Es kommt nicht darauf an, wer Gideon ist und welche Fähigkeiten er hat. Gott kann alles tun. Nichts ist ihm unmöglich! Das ist alles, was zählt.

Gideon ruft sich eine Armee aus dem Volk Israel zusammen, 32.000 Männer, doch Gott sagt es sind zu viele und reduziert die Truppe auf 300. Heftig, oder? Spätestens hier hätte mich persönlich der Mut wieder verlassen. Von der Größe der feindlichen Armee ganz zu schweigen …

Aber Gott ermutigt Gideon, indem er ihn eines Nachts hinunter ins feindliche Lager schickt, um ein Gespräch zu belauschen: Einer der Midianiter hatte geträumt, dass ein Gerstenbrot auf ihr Lager hinunter rollt und ein Zelt komplett zerstört. Die Midianiter wussten sofort, dass sie den Kampf verlieren würden, weil Gott FÜR das Volk Israel war.

Als Gideon und seine Männer „angriffen“ („Lärm machten“ trifft es wohl eher), hatten die Midianiter so große Angst, dass sie sofort flohen und in ihrer Panik sogar sich gegenseitig bekämpften. Somit war es danach für Gideon und seine Truppe ein Leichtes, sie zu besiegen – MIT GOTT an ihrer Seite!

Vielleicht betest du ja gerade für etwas oder weißt nicht, wie du etwas bewältigen sollst – Gott ist nichts unmöglich! (Natürlich vorausgesetzt, dass es auch seinem Plan für dich entspricht)

Eure Vera

Gott hat so viele wunderbare Eigenschaften, und er zeigt sie uns immer wieder aufs Neue. Ein ganz besonderes Geschenk ist seine Gnade. Denn sie ist das, was uns immer auffängt, wenn wir fallen.

Gott, der mit Sünde absolut nichts zu tun hat, liebt den Menschen dennoch so sehr, dass er Mensch wird und sich opfert, damit wir Zugang zu ihm haben. Das ist Gnade, und diese Erkenntnis hat uns erlöst und zu neuen Menschen gemacht.

Aber der Alltag schafft es immer wieder, uns in die Knie zu zwingen. Wir versagen, sündigen und scheitern an unseren alten, schlechten Gewohnheiten. Und wir bekommen es einfach nicht hin, da rauszukommen. Immer wieder fallen wir, nehmen uns vor, es nächstes mal besser zu machen – und versagen wieder. Ein elender, nervenraubender Kreislauf.

Und dann kommt Gottes Gnade ins Spiel.

Als Gott mir zeigte, dass ich ohne Gnade mein Leben gar nicht bestreiten kann, entschied ich mich, jede Sekunde in seiner Gnade zu leben. Ich hasste mich selbst dafür, eine Versagerin zu sein, aber Gott wies mich darauf hin, dass ich in seinen Augen immer noch sein Kind bin – und zwar fehlerlos und heilig gesprochen durch Jesu Blut. Ich bin in Gottes Augen kein Versager, im Gegenteil. Wenn ich wieder verzweifle, weil ich nichts schaffe und in meinem Selbstmitleid versinke, wartet er sehnsüchtig darauf, dass ich zu ihm zurückkomme und mich in seine Arme, in seine Gnade schmeiße. Seine Gnade hebt mich auf und erinnert mich daran, dass nicht mehr ich lebe, sondern Christus in mir. 

Wie hast du das letzte mal erlebt, dass du ohne Gottes Gnade nicht leben kannst?

Eure Jacky

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5)

Gott sorgt sich um jedes seiner Kinder, ganz persönlich! Du, ja du bist ihm wichtig. Alleine die Tatsache, dass ein großer Gott sich um so kleine Geschöpfe wie uns sorgt, sollte unsere Herzen schon zum Jubeln bringen!

So wie eine Mutter ihr Kind liebt und umsorgt, genauso und noch viel mehr sorgt Gott für uns. Doch eigentlich ist es genau andersherum: So wie Gott für uns sorgt, sorgt eine Mutter für ihr Kind. In Spr 31,20 ist von einer Frau nach Gottes Herzen die Rede. Diese Frau „tut ihre Hand dem Unglücklichen auf und reicht ihre Hände dem Armen”. Die Fürsorge ist eine Eigenschaft, die Gott uns Frauen gegeben hat. Gott selbst ist fürsorglich und hat diese Eigenschaft in unsere Herzen gelegt. Auf diese Weise ähneln wir unserem Schöpfer, ist das nicht wunderschön?

Wenn ich an Gottes Fürsorge denke, fällt mir die Bibelstelle aus 4. Mo 11,14–17 ein. In dieser Situation kommt Mose zu Gott und ist sehr niedergeschlagen und kraftlos. Ja, er bittet Gott sogar, dass er ihn umbringt. Die Last des Volkes wird Mose zu viel und er kommt mit seiner Kraftlosigkeit zu Gott. Und was macht Gott? Er schickt Mose 70 Älteste, die Gott mit dem heiligen Geist segnet und damit voll ausgerüstet sind, Mose in seiner Arbeit zu unterstützen. Gott setzt sich aktiv für Mose ein und sagt: „Du brauchst jemanden, der dir die Last des Volkes abnimmt? Hier hast du 70 Helfer!“

Wenn ich Ereignisse aus dem alten Testament lese, tendiere ich dazu, zu vergessen, dass ich jeden Tag mit dem selben Gott rede, zu dem auch Mose damals sprach – aber genau das ist der Fall!
Wenn Gott so für Mose sorgt, dann will er mit der gleichen Hingabe für dich und mich sorgen. Vielleicht schickt Gott dir nicht direkt 70 Älteste als Unterstützung, aber vielleicht eine Freundin, ein Gespräch oder einen Bibelvers.

Hast du seine Fürsorge schon in deinem Alltag entdeckt?

Eure Mia

Gott ist groß. So groß, dass wir ihn in keine unserer auserwählten Schubladen einsortieren können. Seine Eigenschaften sind einfach zu vielfältig, als dass er nur einem Schema entsprechen könnte!

Eine der (wie ich finde) krassesten Eigenschaften Gottes ist seine Treue. Hast du schon mal das Buch Hesekiel gelesen? So erstaunlich!

Gott hatte ja einen Bund mit Abraham geschlossen, in dem er verspricht, Abraham viele Nachkommen zu schenken, aus denen viele Völker entstehen würden. Und Gott will ihr Gott sein und wird ihnen das Land Kanaan schenken. Dabei sagt er auch, dass Abraham ihm treu dienen und so leben soll, wie es Gott gefällt. (1. Mo 17,1-8)

Da der Bund auch für alle Nachkommen Abrahams gilt, sollen diese Gott dementsprechend auch treu dienen und so leben, wie es ihm gefällt. Aber wenn du nur ein paar Kapitel weiter blätterst, merkst du schnell, dass das Volk Israel (die Nachkommen Abrahams, also das Volk Gottes) alles andere als treu gegenüber Gott sind.

Sie beten Götzenstatuen an und lassen Gott, ihren HERRN, dabei völlig links liegen. Und diese Untreue verletzt Gott heftig.

Wenn ich im Buch Hesekiel lese, habe ich manchmal das Gefühl, als wäre diese Situation mit dem Volk Israel nun aus Gottes Perspektive beschrieben. Besonders in Kapitel 16 sieht man, wie DIREKT Sünde, also Untreue gegenüber Gott, GEGEN Gott geht.

In diesem Kapitel wird der Teil des Volkes, der in Jerusalem lebt, mit einer untreuen Ehefrau verglichen. Vielleicht kannst du dir ansatzweise vorstellen wie schmerzhaft Untreue in Liebesbeziehungen ist… Damit vergleicht Gott die Untreue seines Volkes gegenüber ihm.

Wenn du aber dann die letzten Verse des Kapitels (Hes 16,59–63) liest, siehst du: Gott ist trotzdem treu! Vollkommen egal, wie krass das Volk Israel den Bund bricht, indem es untreu ist und sündigt – zu jeder Zeit bleibt Gott treu! Und das gilt noch bis heute …

Hast du Gottes Treue schon einmal selbst erlebt?

Eure Vera ☺️

Ist die Bibel eine Wahrheit oder DEINE Wahrheit? ♥️

Die Bibel. Ein Buch. Meistens schwarz, ziemlich dick, oft schwer zu verstehen. Voller Geschichten, Ereignisse und Regeln, voller Worte, die Gott an uns richtet.

Es heißt immer, die Bibel sei die Wahrheit. Wer die Wahrheit finden will, muss die Bibel lesen. Ist das so? Ist die Bibel die Wahrheit, ist sie Gottes Wort? Auf jeden Fall! Aber eigentlich auch nicht. Denn die Bibel ist im Grunde nur ein Buch voller Texte, die aus Buchstaben bestehen.

Sie wird dann zur Wahrheit, wenn Gott sie gebraucht, um mir beim Lesen eine neue Erkenntnis und Offenbarung zu geben. In diesem Moment schreibt er eine neue Wahrheit in mein Herz hinein, die mir keiner mehr rauben kann. Die Bibel wird lebendig. Aber sonst ist sie nur ein Buch.

Was ist nun Gottes Wort? Es ist Jesus, er allein. Nicht unbedingt die Bibel ist das Wort, sondern Jesus. Nicht die Buchstaben sind die Wahrheiten, sondern das was sie in unserem Herzen bewirken. Wenn wir Gottes Worte für uns annehmen, wird die Bibel wahr. Und was Jesus in mein Herz hineinschreibt, das ist seine Erkenntnis und Offenbarung an mich, daran glaube ich. Es ist egal, wie Jesus mein Herz erreicht. Es kann das Internet sein, eine Predigt, eine Prophezeiung, ein Lied oder Gedicht, ein Buch, ein Instagram-Post, eine Aussage eines Menschen, ein Bild … Solange es eine Erkenntnis ist, die Jesus in mein Herz schreibt, ist es die Wahrheit – Gottes Wort.

Lese nicht zwanghaft in der Bibel, nur um diesen Punkt von der To-do-Liste zu streichen, sondern lese darin, weil Gott sie gebrauchen wird, um dir neue Wahrheiten zu zeigen, die dein Leben verändern. ♥️ Wodurch hat Gott heute zu dir gesprochen und dir etwas Neues offenbart?

Eure Jacky

PS: Ab sofort wollen wir euch mitnehmen auf eine Reise durch die Bibel, um Wahrheiten über Gott und sein Wesen zu finden. Denn wenn du sein Herz kennst, erreicht er dein Herz viel leichter.

Ich bin unglaublich dankbar, euch heute diese Ankündigung machen zu dürfen – ab sofort erwarten euch jeden Freitag Beiträge von meinem Team, den sogenannten „freundlichtern” und wundervollen Mitarbeiterinnen von Gottes Bodenpersonal. :) (Props an Anne für diese coole Wortkreation!) Mit dabei: eine große Portion Kreativität und Weitblick, Freude an Gott sowie seinen Gaben. Und das ist auch einer der Gründe, warum euch dieses neue Format nun hier erwartet.

Es gibt so schöne Zitate wie „empowered women empower women” oder „great leaders create great leaders”. Das ist nur leider immer einfacher gesagt als getan. Doch Gott hat mir in den letzten Monaten deutlich gezeigt, dass es dran ist, ein Team aufzubauen und Aufgaben zu übertragen. Für mich hieß das einerseits, loszulassen und anderen meine Tätigkeiten anzuvertrauen, aber andererseits auch die Chance zu haben, die nächste Generation an Frauen, die für Jesus aufstehen, zu fördern und ihnen sowie ihren Gaben eine Plattform zu bieten.

Und ich fühle mich so reich gesegnet! Gott hätte kein besseres Team zusammenführen können. Ich möchte euch die Mädels kurz vorstellen :)

  • Anne (Instagram: @bible_notes_lettering) ist ein kreativer Kopf und die Urheberin wunderschöner Letterings (wie z.B. dem Logo).
  • Jacky (Instagram: @calledjacky) hat die Gabe, Texte zu schreiben, die ins Herz und in den Kopf gehen.
  • Vera (Instagram: @v.hms99) ist eine Alltagspoetin oder besser gesagt -texterin, die die besten Metaphern kreiert und Jesus in jeder Alltagssituation findet.
  • Mia (Instagram: @miab_e) trägt ihr Herz auf der Zunge und steckt Menschen mit ihrer Liebe zu Gott an.

Wenn ihr euch nun auch so sehr wie ich freut, schreibt gerne zur Motivation der Mädels #shineforit in die Kommentare :) Und wenn ihr noch Fragen an die Mädels habt: Immer her damit!

PS: Stimmt gerne hier oder auf meinen Social-Media-Profilen über das Logo ab!