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Happy Monday, Freunde!

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin manchmal unglaublich frustriert über mich selbst: Ich bin schusselig, neige zu Unpünktlichkeit und prokrastiniere dazu noch next level. Es frustriert mich, dass ich in all den Jahren als Christin immer noch mit den gleichen Macken und Schwächen zu kämpfen habe. Ganz zu schweigen, dass ich selbst bei Dingen, die ich gerne tue (wie bspw. Tanzen), oftmals gefühlt kaum Fortschritte mache. Es. ist. zäh.

Doch ein Satz, der mir gestern Abend in den Sinn kam und mich seitdem sehr ermutigt, ist: Auch kleine Schritte sind Schritte.

Manchmal – wenn ich so mitten in meiner Frustration gefangen bin – möchte ich gerne einfach alles hinwerfen und aufgeben. Bringt ja doch nichts.

Aber dieser kleine Gedanke hat mir wieder neu gezeigt, dass ich diesen Druck von mir nehmen darf, von jetzt auf gleich alles perfekt und fehlerfrei können zu müssen. Der Druck verschwindet, indem ich weniger auf das schaue, was noch nicht stimmt, als auf das zu schauen, was schon geschehen ist, und dafür dankbar zu sein.

Denn der Fortschritt existiert! Auch kleine Schritte bringen einen voran.

In einem gestrigen Gottesdienst meiner Gemeinde haben wir über Dankbarkeit gesprochen und wie wichtig es ist, dass wir Dankbarkeit nicht leben wie die Welt – nur dankbar zu sein, wenn Dinge gut laufen. Denn Dankbarkeit ist viel mehr ein Ausdruck unseres Vertrauens gegenüber Gott, auch wenn etwas nicht so läuft wie es uns gefällt.

Und ich will dankbar sein für mein Versagen und diese kleinen Schritte, weil ich an Gottes Zusage glaube und darauf vertrauen will, dass er das gute Werk, das er in mir begonnen hat, zu Ende führen wird.

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Veränderung geschieht aus zwei Gründen: Aus Inspiration oder Frustration.

Normalerweise bin ich ein Mensch, der aus Inspiration handelt, der vor lauter neuen Ideen und Hummeln im Po nicht still sitzen kann und Aufgaben einfach anpackt. Doch in den letzten Tagen hatte ich mit viel Frust zu kämpfen. Frustration über festgefahrene Muster, fehlendes Verständnis und mangelnden Mut.

Ich würde lügen, würde ich sagen, dass es mich nicht traurig macht, dass ich meinen Dienst und meine Anliegen in 2020 immer noch teilweise rechtfertigen muss. In dem Jahr, in dem die Dringlichkeit der Digitalisierung der Kirche so überdeutlich wurde. Und doch stoße ich immer wieder auf Skepsis. Das nervt.

Denn mein Herz ist voll – ach, was sage ich. Mein Herz fließt über vor Tatendrang für Gott und sein Reich! Und vor allem im Internet und den digitalen Medien sehe ich nach wie vor eine unglaublich große Not – ein Fehlen von Kirche und ein Verpassen der Ernte, die so reichlich ist. Leider sind der Arbeiter auf diesem Gebiet immer noch wenig. Auch wenn wir in unseren christlichen Bubbles manchmal den Eindruck haben, es gäbe genug.

Thomas hat mal in einer Podcast-Folge gesagt, dass wir niemals die Anzahl von Christen in Frage stellen würde, das gleiche aber bei christlichen Content Creatoren & Co. tun. Selbstverständlich entbehrt das jeglicher Logik, weil das Internet noch viel mehr Licht braucht!

Aus meinem Frust in dieser Woche nehme ich darum keine Resignation, sondern noch viel mehr Motivation mit, um Gottes Licht heller durch mein Leben online scheinen zu lassen.

„Be the change you wish to see in your church.“

Wenn du Herzen anderer Menschen verändern willst, dann musst du erst einmal selbst als Vorbild vorangehen und bereit sein, dein Herz für die Sache Gottes hinzugeben. Denn deine Hingabe wird Menschen inspirieren! Und das wird früher oder später Veränderung hervorbringen. Habe Geduld!

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