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Preist den Herrn, der meine Schuld bezahlt hat! ♥

Als ich gestern Abend einen Post schreiben wollte, wusste ich nicht genau, wie ich beginnen soll. Zu voll, zu laut und freudeerfüllt war mein Herz. Darum habe ich Gott gebeten, dass er mir einen guten Gedanken schenkt, um meine Gefühle ausdrücken zu können. Und dann fiel mir folgender Satz ein: „Jesus hat alles bezahlt.“

Zack, da war er – der Gedanke, den ich gebraucht habe und der meine Gefühle auf den Punkt bringt. Jesus hat meine Sündenschuld am Kreuz bezahlt – er hat mit seinem Leben für die Fehler und Sünden gebüßt, die ich begangen habe. Und er hat meine Auto-Rechnungen beglichen – bis auf den letzten Euro.

Ich bin immer noch ganz fassungs- und sprachlos, voller Freude und Dankbarkeit, aber auch ungläubig und beschämt, so wenig Vertrauen in Gott gehabt zu haben. Dieser Tage habe ich in den Psalmen gelesen:

„Du hast meine Trauer in einen Tanz voller Freude verwandelt. Du hast mir die Trauergewänder ausgezogen und mir Freude geschenkt.“ (Psalm 30,12)

Und kein Vers könnte besser passen. Ich war so voller Furcht und Sorge, mein Herz erfüllt mit Trauer – und nun hat Gott alles ins Gegenteil verkehrt. Er hat mir so gut wie alle Furcht genommen und er hat mein Herz mit Freude gefüllt über seine Treue und Liebe.

Als ich gestern Abend nach Inspirationen zum Post gegoogelt habe, bin ich auf die Hymne „Jesus paid it all“ gestoßen. Und ich bin baff über diesen schönen Text! Und vor allem die klare Message: Jesus hat alles bezahlt – darum schulde ich ihm alles. Wenn Jesus für mich „all in“ geht, für mich und meine Sündenschuld den Kreuzestod auf sich nimmt, damit ich Vergebung und ewiges Leben erfahren kann, dann will ich auch für ihn „all in“ gehen. Meine Zeit gehört Gott. Und ab nächstem Jahre möchte ich ihm noch mehr davon geben. Im Vertrauen auf ihn und seine Versorgung.

Amen!

Foto: Jasmin von @liebezurbibel

 

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Gott will dich beschenken! Welches Wort entdeckst du als erstes?

Ihr Lieben, ich bin in dieser Woche und vor allem durch meine Stille Zeit in den Psalmen sowie den heutigen Gebetskreis wieder so ermutigt, zu sehen, was Gott mir schenkt. Er gibt mir Kraft zum Leben – die Kraft, die die Schöpfung ins Dasein rief und die Jesus von den Toten auferweckte. Dieser Kraft wirkt in mir und uns allen!

„Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden. Ihm gehört alle Ehre in der Gemeinde und durch Christus Jesus für alle Zeit und Ewigkeit. Amen.“ (Epheser 3,20–21)

Und Gott schenkt uns nicht nur seine Kraft, sondern noch so viel mehr – Ruhe, Frieden, Freude. Ohja, all das brauchen wir in diesem hektischen, vollen und besorgniserrenden Leben doch besonders, oder? Vor allem ich sehne mich dieser Tage danach. Aber ich habe Gottes Versprechen – er wird mir genau das schenken und mich versorgen.

Welches Wort hast du als erstes entdeckt? Oder was brauchst du derzeit am meisten? Schreib es mir gerne!

Vielleicht will Gott dadurch zu dir sprechen und dich ermutigen.

Jesus mit euch, Freunde!

„Alles, was gut und vollkommen ist, wird uns von oben geschenkt, von Gott, der alle Lichter des Himmels erschuf. Anders als sie ändert er sich nicht, noch wechselt er zwischen Licht und Finsternis.“ (Jakobus 1,17)

„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5)

Gott sorgt sich um jedes seiner Kinder, ganz persönlich! Du, ja du bist ihm wichtig. Alleine die Tatsache, dass ein großer Gott sich um so kleine Geschöpfe wie uns sorgt, sollte unsere Herzen schon zum Jubeln bringen!

So wie eine Mutter ihr Kind liebt und umsorgt, genauso und noch viel mehr sorgt Gott für uns. Doch eigentlich ist es genau andersherum: So wie Gott für uns sorgt, sorgt eine Mutter für ihr Kind. In Spr 31,20 ist von einer Frau nach Gottes Herzen die Rede. Diese Frau „tut ihre Hand dem Unglücklichen auf und reicht ihre Hände dem Armen”. Die Fürsorge ist eine Eigenschaft, die Gott uns Frauen gegeben hat. Gott selbst ist fürsorglich und hat diese Eigenschaft in unsere Herzen gelegt. Auf diese Weise ähneln wir unserem Schöpfer, ist das nicht wunderschön?

Wenn ich an Gottes Fürsorge denke, fällt mir die Bibelstelle aus 4. Mo 11,14–17 ein. In dieser Situation kommt Mose zu Gott und ist sehr niedergeschlagen und kraftlos. Ja, er bittet Gott sogar, dass er ihn umbringt. Die Last des Volkes wird Mose zu viel und er kommt mit seiner Kraftlosigkeit zu Gott. Und was macht Gott? Er schickt Mose 70 Älteste, die Gott mit dem heiligen Geist segnet und damit voll ausgerüstet sind, Mose in seiner Arbeit zu unterstützen. Gott setzt sich aktiv für Mose ein und sagt: „Du brauchst jemanden, der dir die Last des Volkes abnimmt? Hier hast du 70 Helfer!“

Wenn ich Ereignisse aus dem alten Testament lese, tendiere ich dazu, zu vergessen, dass ich jeden Tag mit dem selben Gott rede, zu dem auch Mose damals sprach – aber genau das ist der Fall!
Wenn Gott so für Mose sorgt, dann will er mit der gleichen Hingabe für dich und mich sorgen. Vielleicht schickt Gott dir nicht direkt 70 Älteste als Unterstützung, aber vielleicht eine Freundin, ein Gespräch oder einen Bibelvers.

Hast du seine Fürsorge schon in deinem Alltag entdeckt?

Eure Mia

„Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ (Matthäus 6,26)

Die vergangenen Monate haben mich teilweise an Grenzen geführt, an die ich von selbst nicht so schnell gekommen wäre – dafür habe ich meine Komfortzone zu sehr geliebt und war zu festgefahren in meinen eigenen Plänen. Diese Grenzen, an die Gott mich nun gebracht hat, haben allerdings auch Sorgen und Ängste mit auf den Plan gerufen. Sorgen, die da zuvor nicht waren. Mit manchen kann ich an guten Tagen halbwegs gut umgehen und sie durch Gebet und rationales Denken lösen. Doch andere wiederum sind umso schlimmer, dunkler, tiefverwurzelter – sie schnüren mir scheinbar die Kehle zu und nehmen mir die Luft zum Atmen …

Doch stop: Ja, es wird eine herausfordernde Zeit. Und ja, ich werde auf unterschiedlichste Arten und Weisen geprüft und angefochten. Doch ich muss mich nicht um das Morgen sorgen, wenn Gott heute für mich sorgt.

Josh Wilson singt in seinem Lied „Borrow“ folgendes:

„Don’t borrow no trouble from tomorrow. You’ll only double your sorrow. You’ll only worry your mind. Don’t borrow no trouble from tomorrow. If you’re gonna learn to follow, You gotta take it. […] Cause the flowers and birds they don’t worry a bit. And a good God takes good care of them. And he loves you and me so much more than this. So don’t worry, don’t worry.“ ☺️

Also lasst uns nun all unsere Sorge Gott abgeben, der für uns sorgt – immer, ganz gleich, was wir tun: „Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7)

„If You can hold the stars in place, You can hold my heart the same. Whenever I fall away, Whenever I start to break. So here I am, lifting up my heart to the one who holds the stars.“ (Skillet – Stars)

Als ich dieses Bild gesehen habe, musste ich ein wenig schmunzeln. Ungefähr so fühl’ ich mich derzeit. Wie ein schlapper Sack, der sich hängen lässt, aber dennoch von irgendetwas hochgehalten wird. Und dieses Etwas ist Gott. Der, der die Sterne an ihrem Platz hält, hält auch mein Herz. Gott ruft mich bei meinem Namen und ich darf mich zu ihm hinwenden – schreiend, flehend, kämpfend, bittend, weinend. Er hält mich. Er kann tobende Stürme beruhigen, also kann er auch meinem Herzen Ruhe schenken. Er kann mir eine Perspektive schenken, die voll Freude und Dankbarkeit ist. Dankbar, dass ich da nicht alleine durch muss, dass ich eine Gemeinde habe, Freunde im Herrn, gute Arbeitskollegen, eine Aufgabe im Leben, einen Sinn im Leid.

Danke, Jesus!