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Ich habe Angst, zu versagen. Ich spüre sie derzeit mit jedem Schritt, den ich tue, jeden Atemzug, den ich nehme, jedem Wort, das ich sage. Was ich mache, könnte falsch sein. Ist vielleicht falsch. War wahrscheinlich falsch. Mein Herz gleicht derzeit einem Schlachtfeld, auf dem zwei Parteien kämpfen – die Angst, die zurückschreckt, und der Mut, der festen Blickes voranschreitet.

Ich habe gestern während einer Autofahrt noch länger über meine Angst, zu versagen, und die Ursache für den unerbittlichen Kampf in meinem Herzen nachgedacht. Als ich dann am Abend diesen Satz in dem Buch „Follower“ von Pastor Gunnar Engel* gelesen habe, ist mir mein Problem bewusst geworden:

„Der Glaube weicht der Angst, wenn sich unser Fokus von Gott auf unsere Umstände verlagert.“

Meine Umstände werden mehr und mehr zu meinem Fokus. Statt auf Gott richte ich meinen Blick auf das Erfüllen von Erwartungen – meinen eigenen, die von Freunden, Familie, Gemeinde – sowie mein Versagen. Ich fühle mich unbrauchbar und höre immer wieder eine anklagende Stimme im Kopf.

Doch ich – und vielleicht auch du – muss mir bewusst machen, dass keine Anklage von Gott kommt. Niemals. Der Heilige Geist überführt, ja. Er zwingt uns in die Knie, absolut. Aber nur, damit wir zur Anbetung des wahren Königs gelangen – Gott.

Der Teufel hingegen klagt an, lügt und betrügt, so dass wir resignieren, uns von allem zurückziehen und uns noch viel mehr um uns selbst statt um Gott drehen.

Die Frage ist: Welcher Stimme glauben wir? Die des Teufels, der voller Anklage gegen uns spricht und Angst in unsere Herz sät oder der Stimme Gottes, die uns in die liebenden Arme des Vaters treibt, der uns beruft?

Ich darf und möchte lernen, dass „Herr, hier bin ich!“ nicht nur heißt, bereit zu sein für diese Berufung, sondern auch der Angst zu widerstehen und stattdessen auf Gott zu vertrauen.

Schaust du auf Gott oder deine Umstände?

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„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.“ (1. Johannes 3,1) ♥

Als Stefanie mich Dienstagabend im Hauskreis gechallenged hat, diesen Monat den Bibelvers aus 1. Johannes 3,1 auswendig zu lernen, habe ich noch nicht im Geringsten ahnen können, wie passend er für den Juli sein und wie sehr er mein Herz bereichern wird.

Ich habe gemerkt, dass Angst oftmals ein unsichtbarer Begleiter meines Alltags nicht. Die Angst, etwas zu verpassen. Die Angst, nicht auszureichen. Die Angst, zu versagen. Die Angst, belächelt zu werden.

Doch ich durfte zwei wertvolle Lektionen in dieser Woche lernen:

1. Ich bin Gottes geliebtes Kind.

Er hat mich schon angenommen durch Jesus, der für mich am Kreuz gestorben ist! ♥ Ich brauche mir keine Liebe der Welt mehr verdienen, weil ich die Liebe des Vaters erhalten habe. Sie ist ausgegossen in mein Herz. Was ich tue, tue ich nicht, um meinen Platz vor Gott zu rechtfertigen, sondern weil er mich dazu berufen hat.

2. Gottes Liebe vertreibt jede Furcht.

„In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.“ (1. Johannes 4,18)

Muss man dazu mehr sagen? Die Liebe Gottes obsiegt über jede Angst. Denn sie macht uns gewiss, dass Gott für uns ist und in seiner Allmacht gute Pläne für uns hat.

Für mich hat bedeutet diese Erkenntnis das eine unglaubliche Befreiung und Freude! Gleichzeitig wird mir dadurch aber auch das Ausmaß des Privilegs, ein Kind Gottes zu sein, bewusst. Es gibt mir Kraft und Gelassenheit – einen Frieden, den niemand antasten kann. Ich bin mir meiner Stellung vor Gott bewusst und darf meinen Weg gehen. Weil er mich wie ein Vater liebt und führt. ♥

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Ich habe Angst. Vielleicht nicht so sehr vor dem Virus selbst. Was mir viel mehr Angst macht, sind die Folgen und Auswirkungen, die diese Pandemie und die grassierende Panik mit sich bringen.

In den letzten Tagen gleichen meine Gefühle einem Drahtseilakt. Mal bin ich total hoffnungsvoll, doch manchmal bahnen sich auch die Tränen ihren Weg an die Oberfläche und ich kann sie nicht zurückhalten – die Angst. Die Angst vor dem Kontrollverlust und nicht zu wissen, was morgen ist. Unwillkürlich beginne ich mich zu sorgen: Was passiert mit unserer Wirtschaft? Was wird aus meinem Job? Bin ich finanziell abgesichert? Was ist, wenn ich jemanden anstecke? Was ist, wenn unser Gesundheitssystem zusammenbricht?

Doch je mehr Raum ich diesen Sorgen gebe, desto lauter werden sie. Ebenso wie die Schuldgefühle in mir, dass ich Gott nicht genug vertraue. Dass alle anderen mehr Hoffnung haben, weil sie das „bessere“ Vertrauen haben.

Doch heute an der Arbeit durfte ich dann ein sehr ermutigendes Gespräch haben:

Jesus spricht zu seinen Jüngern, als er ihnen von der Endzeit und den schrecklichen Geschehnissen erzählt:

„Habt acht, erschreckt nicht.“ (Matthäus 24,6)

Und das sagt er nicht einfach so. Was in den letzten Tagen passiert, ist angsteinflößend – sich zu fürchten, ist die natürliche Reaktion auf diese Umstände. Aber: Jesus wusste von unserer Furcht und spricht uns gerade deshalb zu, dass wir uns nicht fürchten müssen. Weil er alles unter Kontrolle hat.

Dieser Vers hat mich so sehr getröstet, weil mir neu bewusst geworden ist, dass ich sogar mit dieser Angst zum Herrn kommen darf. Er lehnt mich aufgrund meiner Angst nicht ab. Nein, er will meine Sorgen abnehmen:

„Beugt euch also unter die starke Hand Gottes; dann wird er euch erhöhen, wenn die Zeit dafür gekommen ist. Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,6–7)

Halleluja! ♥

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Am Dienstag habe ich mir abends Zeit genommen, um für Gebetsanliegen, die mir im Laufe des Tages zugesendet wurden, zu beten. Es war mir eine große Freude und Ermutigung, weil ich mit Gott über so viele unglaublich gute Anliegen reden konnte. Dass mich aber ein Bibelvers, den ich einer Person auf ihr Gebetsanliegen geantwortet habe, gestern so sehr bewegen würde – damit habe ich nicht gerechnet.

Doch mittags hat es mich dann wie ein Schlag getroffen – eine Wahrheit, die mich in den letzten Wochen so gehemmt und beeinflusst hat, ohne dass ich es gemerkt habe: Ich habe Angst vorm Verlassenwerden.

Nach dem Zerbruch meiner letzten Beziehung begann für mich die dunkelste Zeit in meinem Leben – auf dunkle und verzweifelte Tage folgten tränenreiche und alptraumerfüllte Nächte. Der Schmerz, verletzt und abgelehnt worden zu sein, saß so tief, dass ich lange Zeit brauchte, um ihn mit Gottes Hilfe zu überwinden und vergeben zu können.

Dachte ich zumindest. Doch gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, dass mich diese Angst, wieder verlassen und verletzt zu werden, noch immer beeinflusst – die Angst, jemanden lieben zu lernen, ihn in mein Herz zu schließen, und dann doch abgelehnt zu werden.

Doch welch eine Kraft hat Gottes Wort! Der Vers, den ich dienstags noch zur Ermutigung jemand anderem schrieb, gilt nun mir selbst:

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7) ♥

Ich muss mich nicht fürchten, wieder zu lieben, weil Gott alles in seinen Händen hält. Ich darf auf seine Kraft vertrauen, die in mir wirkt. Und ja, ich darf darauf vertrauen, dass Gott alles zu seinem Wohlgefallen führen wird. Egal, wie es kommt. Weil er mit mir ist und mich NIEMALS VERLÄSST. ♥

Danke, Jesus! ♥

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»Für den, der glaubt, ist alles möglich.« – »Ich glaube! Hilf mir heraus aus meinem Unglauben!« (Lukas 9,23–24)

Hilf mir, Herr! Hilf mir, meinen Ängsten entgegen zu treten. Hilf mir, weiter zu gehen, auch wenn Furcht mich zu überrollen droht wie die Wellen eines aufgewühlten Meeres. Herr, rette mich!

Denn eines weiß ich: Du bist mächtig. Du bist der Gott, für den nichts unmöglich ist. In deinem Wort heißt es doch nicht umsonst:

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist für Gott möglich.“ (Lukas 18,27)

Oder? Dir ist es möglich – du kannst mich tragen. Du allein kannst es. Was für mich unmöglich aussieht, das kannst du möglich machen. Deshalb gehe ich und folge dir. Weil du es mir bewiesen hast. Für dich ist kein Problem zu klein oder zu groß, du hast immer eine wundersame Lösung parat. Du kannst das weite, tosende Meer vor mir teilen. Du kannst meinen Schritt fest machen. Weil du es in deinem Wort versprichst. Ich glaube dir, Herr.

Darum befehle ich dir mein Leben an – halte es und trage mich! Teile das Meer! Treibe die Furcht in mir aus und fülle mich mit Liebe. Ich will dir folgen und mutig sein – auch wenn ich unsicher bin und mich fürchten könnte. Denn meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Gelobt sei sein Name!