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„Warum bin ich so mutlos? Warum so traurig? Auf Gott will ich hoffen, denn eines Tages werde ich ihn wieder loben, meinen Retter und meinen Gott!“ (Psalm 42,11)

Ziemlich genau vor einer Woche habe ich in meiner Instagram Story erzählt, wie oft mich derzeit Trauer überkommt. Trauer darüber, dass so viele Träume zerplatzt sind, dass meine Wünsche und Gebete bisher nicht wahr geworden sind und dass Gott zu so vielem „Nein“ gesagt hat.

Aber noch am gleichen Abend habe ich die Klagelieder gelesen:

„Der Herr ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, gegen die Seele, die nach ihm sucht. Gut ist’s, schweigend zu warten auf die Rettung des Herrn. […]
Denn der Herr wird nicht auf ewig verstoßen; sondern wenn er betrübt hat, so erbarmt er sich auch nach der Fülle seiner Gnade; denn nicht aus Lust plagt und betrübt Er die Menschenkinder.“ (Kgl 3,25–26;31–33)

Diese Verse haben mich so sehr getröstet! ♥ Denn sie zeigen zum einen, Leid hat einen tieferen Sinn und zum anderen, Leid hört auf.

Davon hat auch Craig Groeschel in der Predigt gesprochen, die ich heute Morgen gehört habe:

„Sometimes God’s preparation comes packaged as pain. There is a purpose in your pain.“

„Don’t just look at life from a perspective of pain, but see your pain through a perspective of purpose. Realize that God maybe doing something in you before he does something through you.“

„The greater the pain perhaps the greator the purpose coming.“

Was für eine hoffnungsvolle Zusage! Jetzt sind wir vielleicht traurig, aber wir dürfen hoffen! Gott wird uns sein Angesicht wieder zuwenden – und dann werden wir verstehen, warum wir jetzt leiden müssen.

Erlebt ihr gerade Leid? Oder Trauer ihr um etwas? Schreibt mir gerne – ich bete für euch die nächsten Abende. ♥

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„Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.“ (Galater 5,22–23)

Wer meinen Weg mit Jesus im vergangenen halben Jahr nur halbwegs aufmerksam verfolgt hat, dürfte gemerkt haben, dass ich an leichten Stimmungsschwankungen und Gefühlsachterbahnen gelitten habe. (Naja, okay – wann leidet man als Frau nicht daran?) Jedenfalls war das in vergangener Zeit besonders ausgeprägt – von „himmelhochjauchzend“ zu „zu Tode betrübt“ in unter 2 Sekunden ist meine Weltmeisterdisziplin geworden.

Ich sag’ euch aber eins: Das ist unglaublich anstrengend. Nicht nur für alle Außenstehenden, die manchmal auch nicht so recht wissen, warum ich auf einmal weine oder vor Freude ausflippe, sondern auch geistlich ist es eine Zerreißprobe. Was passiert wohl al nächstes? Welches Erlebnis wird mich wohl als nächstes triggern und Gefühlsausbrüche auslösen? Ich mag manchmal schon am liebsten gar nichts mehr fühlen, weil man sich wie auf hoher See vorkommt.

Doch in den letzten Tagen hat Gott mir wieder etwas Wichtiges geoffenbart:

„Alles steht mir frei, aber nicht alles ist förderlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich darf mich von nichts beherrschen lassen.“ (1.Korinther 6,12)

Oh, welch weise Worte! Dieser Vers wird normalerweise gerne in Diskussionen herangezogen, um andere zu konsternieren. Aber für mich ist er zum Game Changer der Woche geworden, weil ich eines erkannt habe: Meine Gefühle beherrschen mich. Meine komplette Stimmung, meine Freude im Herrn und mein Glaube sind davon abhängig, was meine Gefühle mir vorgaukeln. Und das kann sich sekündlich ändern.

Aber ist das zufriedenstellend und erfüllend? Nope, definitiv nicht. Deshalb werde ich ab sofort dafür beten, dass ich mich selbst und meine Gefühle besser beherrschen kann, denn Gott gibt uns die Kraft dazu durch den Heiligen Geist! Wollen wir gemeinsam füreinander beten? Schreibt mir! :)