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Als ich gestern Morgen im Gottesdienst saß und die Predigt begann, war ich davon überzeugt, dass ich nichts mitnehmen würde. Ich war ziemlich müde und meine Aufmerksamkeit quasi nicht vorhanden. Doch ab der Hälfte der Predigt hatte der Redner meine kreisenden Gedanken eingefangen als er begann, über Selbstverwirklichung vs. Verwirklichung des Reiches Gottes zu sprechen.

Ich bin ein sehr aktionistischer Mensch – und vor allem jetzt zu Jahresbeginn sprühe ich vor Motivation. Allerdings mache ich oftmals nur die Dinge, auf die ich tatsächlich Lust habe. Dinge, die mich und meine Pläne verwirklichen. Aber Gott sieht das anders. Er will nicht, dass wir UNS verwirklichen. Er will, dass wir SEIN REICH Wirklichkeit werden lassen.

Das kann manchmal anstrengend sein (wie z. B. an einem Montagmorgen aufzustehen und zur Arbeit zu gehen), aber es lohnt sich hundertfach. Eventuell werden wir diesen Lohn und die Ergebnisse unseres Dienstes niemals zu unseren Lebzeiten auf Erden sehen – aber im Himmel wird er dafür umso bombastischer sein! 🙌🏻🎉

Darum möchte ich dir heute Morgen einen Satz aus der gestrigen Predigt zurufen, den du dir selbst sagen kannst:

„Jetzt stehen wir auf und gehen dem Herrn dienen!“

Hab einen wundervollen Start in die neue Woche! ♥

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Drücken dich deine Fehler und Schwächen nieder?

Manchmal fühlen sich meine Fehler und mein Versagen wie eine schwere Last an – doch nicht nur für mich. Ich fühle mich wie eine Belastung für meine Freunde, meine Kollegen, meine Gemeinde und für Gott. Als ob ich nichts richtig machen könnte, als ob mir alles misslänge. Ich fühle mich wie ein einziger großer Fehler …

In meinem Herzen sieht es oftmals sehr wechselhaft aus – mal halte ich mich für einen ziemlich guten Menschen, dann wieder für den größten Sünder, den diese Welt jemals gesehen hat.

Ich habe in den letzten Wochen so unfassbar viele Schwächen und Fehler an mir entdeckt, dass es mich schlichtweg runtergezogen und mir allen Antrieb genommen hat. Dass eine Tempodrosselung sowieso überfällig war, lasse ich mal außer Acht. Aber umso mehr merke ich wieder meine Unzulänglichkeit. Und ich weine darüber, weil ich keinen Ansprüchen gerecht werden kann.

Doch in genau diesen Momenten stehe ich ergriffen vor Gott. Staunend über seine Güte angesichts meines Versagens und gerührt über seine Gnade, die so viel größer als alle meine Fehler ist.

Darum hat Gott mir gestern dieses Wort aufs Herz gelegt: Ich glaube an seine Güte – obwohl ich versage. Denn er gibt mir die Kraft zum Leben. Er ist die Quelle meiner Freude und meiner Stärke. Er formt in mir erst das Wollen und ermöglicht dann das Vollbringen. Seine Stärke wird in meiner Schwachheit sichtbar.

„Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2,13)

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen!“ (2. Korinther 12,9)

Geht es euch auch manchmal so, dass ihr euch euer Fehler und Schuld bewusst werdet? Dass ihr all euer Versagen seht? Dann lasst euch trösten: Gottes Güte währt ewiglich. Unabhängig von uns.

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Manchmal, ja manchmal, ist Schmerz einfach nur Dunkelheit. Kein Blitz, der einem in Mark und Glied fährt, sondern einfach nur gellende Dunkelheit. Man ist gefangen, sieht kein Vor und kein Zurück, hat keine Orientierung, wirkt gar verloren. Als ob die Augen verschlossen sind – im Tiefschlaf eingekerkert. Je stärker der Schmerz wird, desto bedrohlicher wirkt die Dunkelheit.

Doch mitten in meinem lautesten Schrei, mitten in dem Ruf nach Rettung sehe ich meine Füße wieder. Auf festem Grund. Der Blick von Tränen getrübt, verwaschene und unscharfe Sicht, aber den Boden dennoch wahrnehmend. Ich stehe. Ich wanke nicht. Um mir rum ist Dunkelheit, aber dort unten – unscheinbar, unerwartet, unbemerkt – finde ich Licht.

„Nie tiefer“ – die Dunkelheit ist endlich, sie ist begrenzt. Dort, wo der Boden beginnt, mich zu halten, endet sie. Und der Schmerz, der mich gefangen hielt und immer tiefer fallen ließ, hört auf. „Nie tiefer“ – ein Versprechen.

Die Tränen wegwischend und Mut findend durch den sichtbaren Boden gehe ich einen Schritt. Und noch einen. Immer weiter. Mit jedem Schritt wird mein Blick klarer, meine Augen wacher, das Licht heller. Und die Dunkelheit erscheint gar nicht mehr so dunkel.

Schon Einstein wusste, in Wirklichkeit gibt es keine Dunkelheit. Die Dunkelheit kann nicht heller oder dunkler sein. Dunkelheit ist in Wirklichkeit Abwesenheit von Licht. Doch Gott spricht: „Mein Wort ist deines Fußes Leuchte“ und „Ich bin das Licht der Welt“. Der Boden, den ich nicht mehr sah, wurde vor meinen Augen erleuchtet. Von Jesus. Von dem, der mich hält, ganz gleich ob meine Augen geschlossen sind vor lauter Schmerz oder offen für die Lichtfluten seiner Gnade.

Manchmal sehe ich ihn auch heutzutage nicht immer richtig. Dann sehe ich nur den Schmerz und die Dunkelheit. Ich höre nur meine gellenden Schreie und erwache nicht aus dem Alptraum. Doch dann rüttelt Gott mich wach, nimmt mich in seine Arme und spricht: „Ich bin da, mein Kind, keine Angst, öffne die Augen und du wirst sehen“. Und ich sah. Ihn. Mein Licht in der Dunkelheit.

In meinem Berufungs-Workshop am vergangenen Wochenende habe ich mit den Mädels unter anderem auch über Geistesgaben und Talente gesprochen und wie Gott sie gebraucht. Ein wichtiger Punkt, den ich den Mädels mitgegeben habe, ist, dass wir Gaben auch für uns selbst zur Ermutigung einsetzen dürfen. Das lesen wir in 1. Korinther 14,4:

„Wenn jemand in anderen Sprachen redet, wird er selbst dadurch im Glauben gestärkt; doch wer prophetisch redet, der stärkt die ganze Gemeinde.“

Die Gaben dienen in erster Linie dazu, für die Gemeinde und zur Ehre des Herrn eingesetzt zu werden. Aber (und nun wird es interessant) in zweiter Linie sagt die Bibel, dass uns die von Gott geschenkten Begabungen auch zur eigenen Ermutigung dienen. Daher mein Rat für dich: Nutze deine Gaben! Sei es das kreative Erleben des Wortes Gottes beim Bibel Journaling oder das Beten in Sprachen oder das Lobpreisen und Musizieren.

Zudem ist genau das ein wichtiger Schlüsselfaktor, wie Gott unsere Herzen nach großem Leid heilen kann. Indem er uns durch den Einsatz unserer Gaben erfüllt. Darüber habe ich auch mit Kati Siemens in ihrem Podcast gesprochen. In der Bonus-Folge des Podcasts kannst du hören, worum genau es ging.

Den Link zum Podcast findest du hier:

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Sei gesegnet!

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Gott hat so viele wunderbare Eigenschaften, und er zeigt sie uns immer wieder aufs Neue. Ein ganz besonderes Geschenk ist seine Gnade. Denn sie ist das, was uns immer auffängt, wenn wir fallen.

Gott, der mit Sünde absolut nichts zu tun hat, liebt den Menschen dennoch so sehr, dass er Mensch wird und sich opfert, damit wir Zugang zu ihm haben. Das ist Gnade, und diese Erkenntnis hat uns erlöst und zu neuen Menschen gemacht.

Aber der Alltag schafft es immer wieder, uns in die Knie zu zwingen. Wir versagen, sündigen und scheitern an unseren alten, schlechten Gewohnheiten. Und wir bekommen es einfach nicht hin, da rauszukommen. Immer wieder fallen wir, nehmen uns vor, es nächstes mal besser zu machen – und versagen wieder. Ein elender, nervenraubender Kreislauf.

Und dann kommt Gottes Gnade ins Spiel.

Als Gott mir zeigte, dass ich ohne Gnade mein Leben gar nicht bestreiten kann, entschied ich mich, jede Sekunde in seiner Gnade zu leben. Ich hasste mich selbst dafür, eine Versagerin zu sein, aber Gott wies mich darauf hin, dass ich in seinen Augen immer noch sein Kind bin – und zwar fehlerlos und heilig gesprochen durch Jesu Blut. Ich bin in Gottes Augen kein Versager, im Gegenteil. Wenn ich wieder verzweifle, weil ich nichts schaffe und in meinem Selbstmitleid versinke, wartet er sehnsüchtig darauf, dass ich zu ihm zurückkomme und mich in seine Arme, in seine Gnade schmeiße. Seine Gnade hebt mich auf und erinnert mich daran, dass nicht mehr ich lebe, sondern Christus in mir. 

Wie hast du das letzte mal erlebt, dass du ohne Gottes Gnade nicht leben kannst?

Eure Jacky

In den letzten Tagen konnte ich nicht aufhören, darüber nachzudenken, was ich sowohl in Esters als auch in Elias Geschichte bemerkt hatte. Und vor allem, was für eine große Herausforderung das für mich bedeutete. Denn mir ist einiges in Bezug auf meine Dienste & Aufgaben (un)klar geworden …

Gott begabt und fordert uns Menschen – unterschiedlich & vielfältig, aber immer mit dem Ziel, sein Reich durch sie zu bauen. Doch für mich ist das oft ein Struggle. Wie viele Aufgaben hat Gott mir tatsächlich gegeben? Sind es zu viele? Oder sollte ich noch mehr anstreben? Es ist ein ewiges Hin und Her zwischen dem Gefühl, gebraucht zu werden und der Last, doch nutzlos zu sein, weil man nichts schafft.

Ich zerbreche mir vor allem den Kopf darüber, weil mir aufgefallen ist, wie unterschiedlich Gott mit Elia und Ester in diesem Punkt umgeht. Während Elia gebremst und auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss, weil er sich in seinem Dienst überschätzt, muss Ester motiviert und ins Gewissen geredet werden, damit sie handelt:

„Elia sagte: ‚Ich habe dem Herrn von ganzem Herzen gedient. Ich allein bin übrig geblieben, nur ich allein.’ Da sagte Gott: ‚Ich aber habe in Israel 7000 übrig bleiben lassen.’” (nach 1. Kö 19,14+18)

„Denn wenn du in diesem Augenblick schweigst, wird von anderswo her Hilfe und Rettung für die Juden kommen. Doch du und deine Verwandtschaft, ihr werdet zugrunde gehen. Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur Königin erhoben worden bist.” (Est 4,14)

Was ist nun die goldene Mitte? Wann leiste ich zu viel oder zu wenig? Was denkt ihr?

Ich glaube jedenfalls, der richtige Weg sieht facettenreich aus – so unterschiedlich wie wir Menschen. Aber in der Mitte muss immer Gott sein – wir müssen unsere Kraft aus ihm schöpfen. Egal, was oder wie viel wir tun. Denn letztendlich leben wir nur aus Gnade. ♥

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Weiß du, wie du lernen kannst, zu vergeben?

Als Gott 2018 zuließ, dass mein Herz gebrochen wird und ich überrollt von Hass und Verbitterung weit von Vergebung entfernt war, hat Gott mir wertvolle Lektionen gelehrt (wie im YouTube-Video erzählt), die ich heute mit euch teilen möchte. ♥

8 SCHRITTE, UM ZU VERGEBEN

Schritt 1 – Sei dir bewusst: Gott schenkt die Kraft und den Wunsch zu vergeben

Gott bewirkt nicht nur die Kraft, zu tun, was ihm gefällt, sondern auch den Wunsch, ihm zu gehorchen in uns. (Phil 2,13)

 

Schritt 2️ – Sei ehrlich zu dir selbst

Sei offensiv ehrlich zu dir selbst und zu Gott. Weil Gott dein Herz, jeden Gedanken und jede Tat kennt, lässt er sich nicht (ent-)täuschen.

 

Schritt 3️ – Überlasse die Rache Gott

Gottes Rache ist unfehlbar und gerecht. Jeder erhält seinen gerechten Lohn. Und wenn Jesus für dafür gesühnt hat, dann wird es ein Gnadenlohn sein. (Röm 12,19)

 

Schritt 4️a – Liebe deinen Nächsten

Gott wünscht sich, dass wir ein Herz haben, das nichts nachträgt, sondern bereitwillig vergibt – unabhängig von den Umständen. (1. Kor 13,5)

 

Schritt 4️b – Segne diesen Menschen und tue ihm Gutes

„Du kannst niemanden hassen, für den du betest.“

Segne deinen Gegenüber bis die negativen Gefühle weg sind. (Röm 12,14 + 12,21)

 

Schritt 5 – Schaue dir deine eigenen Fehler und Sünden an

Wenn wir uns bewusst machen, dass wir auch Fehler begehen und sündigen, fällt es uns leichter, anderen Vergebung zuzusprechen. (Röm 3,23–24)

 

Schritt 6️ – Vergib, um dich frei zu machen

Wenn wir vergeben, werden wir frei. Doch Vergebung ist eine Entscheidung, die wir unabhängig von Gefühlen treffen. Wenn wir Vergebung aussprechen, fesseln uns negative Gefühle nicht mehr.

 

Schritt 7️ – Soviel an dir liegt, habe Frieden mit allen Menschen

„Zum Versöhnen braucht es zwei Personen, zum Vergeben nur dich.“ (Tobias Teichen)

Vergebung ist eine einseitige Entscheidung. Habe Frieden mit anderen Menschen – soviel an dir liegt.

 

Schritt 8️ – Mache dir bewusst: Nicht zu vergeben hat Konsequenzen

Was ist, wenn man nicht vergibt?

  1. Gott wird uns auch nicht vergeben. (Mt 6,15)
  2. Wir haben die große Liebe Gottes nicht verstanden und leben nicht in ihr. (1. Joh 4,11)

 

Den vollständigen Artikel zum Thema „Vergebung“ könnt ihr hier nachlesen. ♥

 

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„So, wie ihr Gott bisher immer gehorsam gewesen seid, sollt ihr euch ihm auch weiterhin mit Respekt und tiefer Ehrfurcht unterstellen und alles daransetzen, dass eure Rettung sich in eurem Leben voll und ganz auswirkt.“ (Phil 2,12)

Ich glaube, wer mir schon länger auf meinem Blog und den Sozialen Medien folgt, der weiß, ich bin immer in Aktion: ständig auf Achse, immer im Dienst sowie 4856 Hummeln lauter bunter Ideen im Po. Dass ich einen Hang zum Aktionismus habe, dürfte kein Geheimnis sein. Dass ich mich allerdings auch sehr schnell selbst von meinem Leistungsdenken unter Druck setzen lasse und dieses Denken auch unterbewusst auf andere projiziere, ist mir dieser Tage neu bewusst geworden.

In meinem Kopf ist es so: Ein echter Christ erbringt Leistung, er ist aktiv und dient rund um die Uhr. Wenn das nicht so ist, dann ist was faul. Auch mich selbst beurteile ich danach: Ich bin als Christin dann erfolgreich, wenn ich am Ende des Tages zufrieden meine To-do-Liste bestehend aus Arbeit, Haushalt, Projekten und Stille Zeit abhaken kann.

Mein Problem dabei ist offensichtlich: Extremes Schubladendenken und eine absolut verurteilende (sowie ganz und gar nicht liebevolle!) Haltung gegenüber mir selbst und meinen Mitmenschen. Keine Leistung = keine Rettung? Nein, so einfach ist das nicht. Natürlich, wir sollen TÄTER des Wortes sein und die Auswirkung unserer Rettung soll sich in unserem Leben zeigen, ABER: Unsere Rettung geschieht aus Gnade. Alles, was wir tun, dürfen wir aus Gnade und mit Gottes Kraft zu seiner Ehre tun.

Mir ist das nicht immer so bewusst, darum möchte ich euch das heute mit auf den Weg geben. ♥

„Herr, ich bitte dich, lass all mein Tun viel mehr ein Ausdruck der Dankbarkeit und der aufrichtigen Beziehung mit dir sein als des erbärmlichen Versuchs, deine Gunst aus eigener Kraft zu gewinnen.“

 

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Heute will ich Gott einfach nur anbeten und lobpreisen. Lobpreisen dafür, dass er treu zu seinen Zusagen steht, dass er uns nicht im Stich lässt, dass er ein eifersüchtiger Gott ist und 99 stehen lässt, um dem einen Schäfchen nachjagt. Ich will ihn anbeten, den einzig mächtigen, der Menschenherzen bewegen und zur Umkehr bringen kann. Ich will einfach nur danken, dass er Wunder tut. Heute. Jetzt. In unser aller Leben.

Sonntagabend habe ich mal wieder „War Room” gesehen, und mir wurde bewusst, dass der Teufel eine reale Gefahr in unserem Leben als Christen ist. Wie die YouVersion-Bibelapp heute im Vers des Tages zitiert:

„Ein Dieb kommt nur, um Schafe zu stehlen und zu schlachten und Verderben zu bringen.” (Joh 10,10a)

Der Teufel will unser Verderben. Erst raubt er uns die Freude, dann den Glauben und dann zerstört er unser Leben und unsere Familien. Deshalb ist es an der Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen und gegen den Teufel zu kämpfen. Denn dort endet der Vers noch nicht:

„Ich bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen und alles reichlich dazu.“ (Joh 10,10b)

Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, was für einen Gott wir vor uns haben und was er tun kann und will und was er schon getan hat.

Wenn du derzeit zweifelst und um Hilfe schreist, dann will ich dir zurufen und dich ermutigen: Gott lässt dich nicht alleine. Er tut Wunder. Vertraue ihm! Halte an ihm fest!

Danke, Gott, dass du ein Gott der Wunder bist!

„Ich will denken an die Taten Jahwes, dein wunderbares Wirken von einst. Ich will nachdenken über dein Tun, nachsinnen über deine Werke. Alles, was du tust, ist heilig, Gott! Wer ist ein so großer Gott wie du? Du bist der Gott, der Wunder tut, hast deine Macht an den Völkern bewiesen.“ (Psalmen 77:12-15)

 

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Wie warst du, bevor du Gott kennengelernt hast? Wie hat der Glaube an Jesus dich verändert?

Bevor ich in 2011 Christin geworden bin, sah mein Leben komplett anders aus. In meiner Schulzeit wurde ich sechs Jahre lang gemobbt und ausgegrenzt. Damals (zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt) wusste ich noch nichts mit dem Glauben anzufangen und fühlte mich hilflos und verlassen – Schule war wie ein Spießrutenlauf für mich und Freunde hatte ich kaum. Doch Gott hielt seine Hand die ganze Zeit lang schützend über mir, ohne dass es mir bewusst war. Er schenkte mir erst Freunde, die Jesus liebten und mir zeigten, welchen Sinn das Leben hat, und half mir dann zu erkennen, wie groß die Sünde in meinem Leben ist. So kam ich am 18. März 2011 zum Glauben an Jesus Christus.

Aber auch heute – mehr als acht Jahre später – sehe ich Gottes Wirken und Veränderungskraft in meinem Leben. Sogar noch mehr als zuvor. Er formt mein Herz, schenkt mir immer mehr Erkenntnis über ihn und mich und führt mich auf seinen Wegen, um meine Berufung zu leben und seine Gaben für ihn zu gebrauchen.

Ein passendes Lied, welches ich vor einigen Wochen entdeckt habe, ist „Dead Man Walking“ von Jeremy Camp – oder wie ich es zitiere:

„I was a dead woman walking until I was a woman walking with you.”

Das Lied geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf. Es sind aufrüttelnde Worte. Denn bevor ich Jesus kannte, war ich auch innerlich tot. Das Leben machte für mich keinen Sinn – all der Schmerz, all das Leid, wozu sollte ein guter Gott Leid zulassen? Aber Jesus hat meinem Leben Sinn und Ausrichtung gegeben – und vor allem hat er mir Hoffnung, Ziel & Freude geschenkt, die ich nicht mehr missen möchte.

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