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Das habe ich mich in den letzten Tagen immer wieder gefragt, als das Drängen in meinem Herzen immer stärker wurde und ich über die anstehenden Entscheidungen nachdachte.

Und ich kam zu dem Entschluss: Ich kann jetzt nicht einfach weiter Däumchen drehen und schweigen. Jetzt ist die Zeit, aufzustehen.
Ins Nachdenken gebracht hatte mich in der vergangenen Woche die liebe Regina von „beschenkt“, als sie in einer Story über die Geschichte Esters sprach. Ester wurde von Gott gesandt, um die Juden vor einem Anschlag zu retten, aber sie war sich unsicher, zögerte. Schließlich sprach Mordechai zu ihr:

„Denn wenn du jetzt schweigst, so wird von einer anderen Seite her Befreiung und Rettung für die Juden kommen, du aber und das Haus deines Vaters werden untergehen. Und wer weiß, ob du nicht gerade wegen einer Zeit wie dieser zum Königtum gekommen bist?“ (Ester 4,14)

Gottes Plan würde ausgeführt werden – ganz gleich, ob Ester gehen würde oder nicht. Gott würde jemand anderen gebrauchen, um die Juden zu retten. Aber die Strafe für das Nicht-Handeln würde Ester treffen, statt des Segens, der sie für ihren Gehorsam erwartete.

Und wie Regina in ihrer Story sagte: Ich will den Segen! Ja, ich sage sogar: Ich möchte gehen, weil ich nicht für mein Nicht-Handeln bestraft werden möchte.

Vielleicht bin ich genau für diese Situation in diese Position berufen worden.

Und vielleicht bist auch du für eine bestimmte Situation und Herausforderung in deine aktuelle Position berufen worden?

Ich will dir Mut machen, nicht länger sitzen zu bleiben und zu schweigen, sondern aufzustehen und den Menschen von Jesus zu erzählen!

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Pray for it. Then go for it! ♥

Bete dafür. Dann tue es! ♥

Kennt ihr das, wenn ihr konkret für ein Anliegen betet und dann zögert, es in die Tat umzusetzen? Das muss nicht immer irgendein großes Lebensereignis sein, dass kann auch ganz marginal sein. Zum Beispiel, wenn eine Straße gesperrt und keine Umleitung ausgeschildert ist und man nicht weiß, ob Weg A oder B besser ist. So ging’s mir gestern Abend. Ganz alltägliche Situation. Was ich gemacht habe? Gebetet, dass ich den richtigen Weg wähle. Und dann bin ich einfach stehen geblieben bis mir jemand gezeigt hat, wohin ich fahren muss.

Quatsch, Spaß beiseite. Ich bin natürlich losgefahren und habe darauf vertraut, dass Gott mir die Weisheit für die Situation schenkt. (Mein Verstand würde ohne Gott nämlich auch nicht funktionieren.) Und siehe da – ich bin richtig gefahren.

Wisst ihr, ich glaube, wir machen uns dann Leben manchmal zu schwer. Wir beten für unsere Anliegen und bitten um Führung. Und dann? Dann warten wir darauf, dass irgendwas spektakuläres passiert und Gott uns ein Zeichen gibt, das unsere Wege bestätigt. Aber das Geheimnis in einem Leben aus der Kraft Gottes liegt darin, ihm zu vertrauen, treu zu sein in kleinen Dingen (Lukas 16,10), immer zu beten (1. Thess 5,17) und vor allem nicht nur zu reden, sondern zu handeln (Jak 1,22 + Mk 4,1-34).

Eine Bekannte sagte mir mal: „Nur ein fahrendes Auto kann man steuern.“ Und während ich so über diesen Vergleich nachdenke, fällt mir mein letzter Post ein. Mein Kraftstoff ist Gnade. Aber der bringt nichts, wenn ich mich nicht in Bewegung setze. Wenn ich für etwas bete, und daran glaube, dass Gott real ist, in mein Leben eingreift und mich lenkt – was hält mich davon ab, es einfach zu machen?

Ihr Lieben, ich will euch ermutigen, mit ganzem Herzen zu beten und danach zu handeln. Go for it! Vertraut Gott und er wird euch führen. ♥️

PS: Es folgt noch ein Abschluss-Video zur PfiJuKo, aber das wird vermutlich erst irgendwann in der kommenden Woche online kommen. :) Seid schon einmal gespannt!