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Ich hatte heute wieder eine traurige Selbsterkenntnis – mein Herz zum Lob über Gott zu stimmen, hat weniger mit dem tatsächlichen Lob oder fröhlichem Tanzen und Singen zu tun, als mit meiner eigenen Anbetungshaltung.

Die Frage ist nämlich: Wen bete ich tatsächlich an?

Ich musste heute feststellen: nicht Gott. Zumindest nicht zu 100 %. Ich habe Götzen in meinem Leben, die mehr Raum bekommen haben, als ihnen zusteht. Diese Götzen verstecken sich in so vielen Lebensbereichen, dass es mich traurig gemacht und schockiert hat. Ob nun der Wunsch nach Beziehung, Partnerschaft oder Sexualität – all diese Bereiche sind wieder mal zu Götzen geworden. Deswegen läuft gerade in meinem Herzen auch so einiges aus dem Ruder.

Sündige Verhaltensweisen, Unzufriedenheit und Ungeduld haben sich eingeschlichen, ohne dass ich ihr Gefahrenpotenzial rechtzeitig erkannt habe.

Mein Herz hat Götzen angebetet.

Deswegen möchte ich Buße tun und mein Herz neu zum Loblied anstimmen – zur wahren Anbetung Gottes. Die Anbetung, die mich nicht nur zum fröhlichen Tanzen und Singen bringt, sondern die mein Herz zur Heiligung führt.

(Wo) hast du in deinem Herzen Götzen?

 

„Komm, du Quelle allen Segens, füll mein Herz mit deinem Preis!
Du schenkst Ströme voller Gnade, immer neu und allezeit.
Lehr mich immer, dich zu loben, lass mich deine Liebe seh’n.
Als die Quelle der Erlösung wird sie niemals mir vergehen.

Du bleibst gnädig, mein Erretter, auch wenn ich so oft versag.
Lenk mein Herz, o Herr, das bitt’ ich, hin zu dir an jedem Tag.
Wenn ich wanke, wenn ich schwach bin, bist du stets für mich bereit.
Gibst das Siegel deines Geistes mir für Zeit und Ewigkeit.“

(Robert Robinson)

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Und schon wieder fühlt es sich so an, als ob ein Traum vor meinen Augen in tausende Scherben zerspringt. Schon wieder merke ich diesen Schmerz – eine tiefe Enttäuschung und eine unerfüllte Hoffnung. Habe ich Gott schon wieder so falsch verstanden?

Die Frage, die ich mir stelle, ist: Warum immer wieder? Warum fühlt es sich so an, als ob ich gegen eine Wand rennen würde? Warum öffnet Gott Türen, um sie mir kurz darauf vor der Nase zuzuschlagen?

Ich kenne die theologisch richtige Antwort. Ich glaube, jeder kennt sie. Jeder weiß, was er theologisch korrekt auf die Frage, warum Gott Leid zulässt, antworten sollte. Aber was geht tatsächlich in unseren Herzen vor?

Ich will heute nicht theologisch korrekt antworten. Ich bin weder eine Heilige, noch eine Super-Christin. Ganz im Gegenteil: Heute bin ich wütend auf Gott.

Denn wieder fühle ich mich wie im falschen Film. Will am liebsten aussteigen und das Drehbuch ändern. Doch ich hab’s nicht in der Hand. Und das stinkt mir heute einerseits gewaltig, andererseits macht es mir Angst, vor solch einem mächtigen Gott zu stehen, der uns jederzeit brechen und unsere Träume zerschlagen könnte.

Mein Hoffnungsschimmer in dieser Situation ist aber: Gott missbraucht seine Macht nicht. Er fügt uns kein Leid aus Willkür zu. Er macht dies nicht zur eigenen Unterhaltung. Er sucht unser Bestes. Immer.

Darum ist die Antwort auch immer wieder: Weil Gott unser Vertrauen will – weil er König unserer Herzen sein möchte. In den zehn Geboten sagt Gott selbst, dass wir keine Götter neben ihm haben sollen. Und wenn in unserem Leben Götzen existieren, dann nimmt Gott sie uns. Das ist unglaublich schmerzhaft. Aber wir dürfen uns in diesen Situationen erst recht zu Gott flüchten, noch mehr vertrauen lernen und ihn als den König ehren, der er ist.

Mir wurde ein Götze genommen. Hast du Götzen in deinem Leben? Think about it.

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