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Am Dienstag habe ich mir abends Zeit genommen, um für Gebetsanliegen, die mir im Laufe des Tages zugesendet wurden, zu beten. Es war mir eine große Freude und Ermutigung, weil ich mit Gott über so viele unglaublich gute Anliegen reden konnte. Dass mich aber ein Bibelvers, den ich einer Person auf ihr Gebetsanliegen geantwortet habe, gestern so sehr bewegen würde – damit habe ich nicht gerechnet.

Doch mittags hat es mich dann wie ein Schlag getroffen – eine Wahrheit, die mich in den letzten Wochen so gehemmt und beeinflusst hat, ohne dass ich es gemerkt habe: Ich habe Angst vorm Verlassenwerden.

Nach dem Zerbruch meiner letzten Beziehung begann für mich die dunkelste Zeit in meinem Leben – auf dunkle und verzweifelte Tage folgten tränenreiche und alptraumerfüllte Nächte. Der Schmerz, verletzt und abgelehnt worden zu sein, saß so tief, dass ich lange Zeit brauchte, um ihn mit Gottes Hilfe zu überwinden und vergeben zu können.

Dachte ich zumindest. Doch gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, dass mich diese Angst, wieder verlassen und verletzt zu werden, noch immer beeinflusst – die Angst, jemanden lieben zu lernen, ihn in mein Herz zu schließen, und dann doch abgelehnt zu werden.

Doch welch eine Kraft hat Gottes Wort! Der Vers, den ich dienstags noch zur Ermutigung jemand anderem schrieb, gilt nun mir selbst:

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7) ♥

Ich muss mich nicht fürchten, wieder zu lieben, weil Gott alles in seinen Händen hält. Ich darf auf seine Kraft vertrauen, die in mir wirkt. Und ja, ich darf darauf vertrauen, dass Gott alles zu seinem Wohlgefallen führen wird. Egal, wie es kommt. Weil er mit mir ist und mich NIEMALS VERLÄSST. ♥

Danke, Jesus! ♥

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Hast du etwas, das du beschützen möchtest?

Gott hat an diesem Wochenende einen wichtigen Gedanken in meinem Herzen bewegt. Als ich vorgestern Abend von dem Geburtstag einer Freundin heimgefahren bin, habe ich noch länger über unsere Gespräche nachgedacht.

Als Christen leben wir nach den Geboten Gottes – doch das tun wir nicht alleine, sondern in Gemeinschaft. Weil man sich gegenseitig ermutigen kann, damit man sich nicht in Gesetzlichkeit verrennt oder vor Gott davonläuft.

Gestern Morgen im Gottesdienst wurde schließlich darüber gepredigt, Lastenträger des Glaubens unserer Nächsten zu sein. Vor allem der Vers aus Lukas 22,32 hat mich getroffen. Jesus spricht zu Petrus vor dessen Verleugnung:

„Doch ich habe für dich gebetet, dass du deinen Glauben nicht verlierst. Wenn du also später umgekehrt und zurechtgekommen bist, stärke den Glauben deiner Brüder!“

Da ist mir schlagartig bewusst geworden, wozu ich Gott diene. Was ich zu beschützen habe.

Unseren Glauben – das Evangelium – unsere Freiheit in Christus.

On top habe ich zwischen Jahren mal wieder den 2. Timotheusbrief gelesen und auch schon in dieser Zeit in meinen Notizen den Gedanken hervorgehoben, dass wir ein kostbares Gut zu bewahren haben.

„[…] Tritt für diese Botschaft mit dem Glauben und der Liebe ein, die in Jesus Christus zu finden sind. Verwahre dieses kostbare Gut, das dir anvertraut wurde, sicher durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“ (2. Tim 1,13b–14)

Und zu guter Letzt kam dann noch der Soundtrack meiner Lieblingsserie „My Hero Acadamia“ hinzu. Die Lieder der aktuellen 4. Staffel höre ich zwar schon seit Oktober, doch die Worte verinnerlicht habe ich erst dieses Wochenende:

„An jenem Tag beschloss ich, zu beschützen.“
あの日守ると決めた.
(Polaris – Blue Encount)

Ich will eine Beschützerin des Evangeliums, unseres Glaubens, sein!

Kämpfst du auch dafür, um es zu schützen?

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