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„Be an echo – not a voice.“

Ein Satz, der mir seit letzter Woche nicht mehr aus dem Kopf geht. Ein Echo sein wie das widerhallende Rufen in den Bergen – aber wovon, wenn ich nicht selbst die Stimme bin, die sich erhebt? Und woher kommt dann die Stimme?

Gute Fragen, die mich ebenfalls ziemlich beschäftigt haben. Allein von der akustischen Seite aus betrachtet. Denn Metaphern sind an sich ziemlich cool, aber kommen doch an ihre Grenzen.

Also einmal von vorne. Was ist der Kerngedanke, den Gott mir aufs Herz gelegt hat?

Ich glaube, es ist der, dass wir Christen manchmal selbst nicht wissen, wer wir sind und vor allem, wer unser Schöpfer ist – nämlich ein gerechter und gnädiger Gott, der zu uns spricht.

Und diese Worte dürfen wir weitergeben. Wie ein Berg, der das Rufen als Echo kilometerweit weiter trägt.

Wir sollen nicht selbst die Stimme sein, sondern Gottes Stimme weitergeben, weil wir uns hier auf Erden nicht selbst ein Werk errichten sollen.

Wenn wir nur darauf bedacht sind, unsere Stimme als Echo widerhallen zu hören, bauen wir an unserem eigenen Haus, aber nicht am Haus des Herrn. Und Gott ist sehr klar in seinem Wort – unsere eigenen Häuser wird er wegpusten:

„‚Geht ins Gebirge und schafft Holz herbei und baut den Tempel wieder auf! Daran werde ich mich freuen und damit ehrt ihr mich! Ihr habt viel erhofft und wenig erreicht, und was ihr heimbrachtet, blies ich euch aus der Hand. Und weshalb das alles?’, sagt Jahwe, der allmächtige Gott. ‘Weil mein Haus in Trümmern liegt und jeder von euch nur für sein eigenes Haus rennt.‘“ (Haggai 1,9)

Also lasst uns demütig werden und uns darauf besinnen, was unsere Identität und unser eigentlicher Dienst ist. Lasst uns ein Echo Gottes sein!

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Am Dienstag habe ich mir abends Zeit genommen, um für Gebetsanliegen, die mir im Laufe des Tages zugesendet wurden, zu beten. Es war mir eine große Freude und Ermutigung, weil ich mit Gott über so viele unglaublich gute Anliegen reden konnte. Dass mich aber ein Bibelvers, den ich einer Person auf ihr Gebetsanliegen geantwortet habe, gestern so sehr bewegen würde – damit habe ich nicht gerechnet.

Doch mittags hat es mich dann wie ein Schlag getroffen – eine Wahrheit, die mich in den letzten Wochen so gehemmt und beeinflusst hat, ohne dass ich es gemerkt habe: Ich habe Angst vorm Verlassenwerden.

Nach dem Zerbruch meiner letzten Beziehung begann für mich die dunkelste Zeit in meinem Leben – auf dunkle und verzweifelte Tage folgten tränenreiche und alptraumerfüllte Nächte. Der Schmerz, verletzt und abgelehnt worden zu sein, saß so tief, dass ich lange Zeit brauchte, um ihn mit Gottes Hilfe zu überwinden und vergeben zu können.

Dachte ich zumindest. Doch gestern musste ich mit Erschrecken feststellen, dass mich diese Angst, wieder verlassen und verletzt zu werden, noch immer beeinflusst – die Angst, jemanden lieben zu lernen, ihn in mein Herz zu schließen, und dann doch abgelehnt zu werden.

Doch welch eine Kraft hat Gottes Wort! Der Vers, den ich dienstags noch zur Ermutigung jemand anderem schrieb, gilt nun mir selbst:

„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furcht gegeben, sondern einen Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1,7) ♥

Ich muss mich nicht fürchten, wieder zu lieben, weil Gott alles in seinen Händen hält. Ich darf auf seine Kraft vertrauen, die in mir wirkt. Und ja, ich darf darauf vertrauen, dass Gott alles zu seinem Wohlgefallen führen wird. Egal, wie es kommt. Weil er mit mir ist und mich NIEMALS VERLÄSST. ♥

Danke, Jesus! ♥

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Hast du etwas, das du beschützen möchtest?

Gott hat an diesem Wochenende einen wichtigen Gedanken in meinem Herzen bewegt. Als ich vorgestern Abend von dem Geburtstag einer Freundin heimgefahren bin, habe ich noch länger über unsere Gespräche nachgedacht.

Als Christen leben wir nach den Geboten Gottes – doch das tun wir nicht alleine, sondern in Gemeinschaft. Weil man sich gegenseitig ermutigen kann, damit man sich nicht in Gesetzlichkeit verrennt oder vor Gott davonläuft.

Gestern Morgen im Gottesdienst wurde schließlich darüber gepredigt, Lastenträger des Glaubens unserer Nächsten zu sein. Vor allem der Vers aus Lukas 22,32 hat mich getroffen. Jesus spricht zu Petrus vor dessen Verleugnung:

„Doch ich habe für dich gebetet, dass du deinen Glauben nicht verlierst. Wenn du also später umgekehrt und zurechtgekommen bist, stärke den Glauben deiner Brüder!“

Da ist mir schlagartig bewusst geworden, wozu ich Gott diene. Was ich zu beschützen habe.

Unseren Glauben – das Evangelium – unsere Freiheit in Christus.

On top habe ich zwischen Jahren mal wieder den 2. Timotheusbrief gelesen und auch schon in dieser Zeit in meinen Notizen den Gedanken hervorgehoben, dass wir ein kostbares Gut zu bewahren haben.

„[…] Tritt für diese Botschaft mit dem Glauben und der Liebe ein, die in Jesus Christus zu finden sind. Verwahre dieses kostbare Gut, das dir anvertraut wurde, sicher durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.“ (2. Tim 1,13b–14)

Und zu guter Letzt kam dann noch der Soundtrack meiner Lieblingsserie „My Hero Acadamia“ hinzu. Die Lieder der aktuellen 4. Staffel höre ich zwar schon seit Oktober, doch die Worte verinnerlicht habe ich erst dieses Wochenende:

„An jenem Tag beschloss ich, zu beschützen.“
あの日守ると決めた.
(Polaris – Blue Encount)

Ich will eine Beschützerin des Evangeliums, unseres Glaubens, sein!

Kämpfst du auch dafür, um es zu schützen?

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