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Der Glaube ist eine feste Zuversicht für mich. Er bedeutet für mich, mir sicher zu sein, dass Gott, der Gott ist, der in der Bibel beschrieben wird. Der einzig lebendige Gott. Der Gott, dem nichts unmöglich ist. Der Gott, dessen Liebe so unfassbar groß ist, dass er Mensch wurde, für meine Sünden starb und wieder auferstand. Der Gott, der trotzdem gleichzeitig so heilig und gerecht ist. Der Gott, der sein Wort hält.

Also bin ich mir auch sicher, dass Gott immer bei mir ist, mich niemals allein lässt. Ich bin mir sicher, dass Gott in mir Veränderung bewirkt und dass ich nach meinem Tod ewig lebe bei ihm, meinem Gott. Diese Hoffnung, derer ich mir sicher bin, bedeutet der Glaube für mich.

Allerdings weicht meine Bedeutung etwas ab von dem praktischen Glauben. Wirklich zu glauben, was mein Glaube ist. Leider bin auch ich nicht frei von Zweifeln und Ängsten. Dann ploppt plötzlich eine Frage in meinem Kopf auf: “Was, wenn nicht? Wenn ich nicht gerettet bin? Wenn Gott nicht in mir lebt?” Da kippt das Glauben. Der Glaube bedeutet mir extrem viel, aber es immer zu glauben gestaltet sich manchmal schwierig.

Zum Beispiel bin ich mir aufgrund meines Glaubens ja sicher, dass Gott immer bei mir ist, aber manchmal fühlt es sich nicht so an – manchmal fühle ich mich wirklich einsam. Dann fällt es mir schwer, zu glauben, dass es wahr ist, dass Gott mich nie allein lässt. Weißt du, was ich meine?

Aber meistens, wenn ich wegen Zweifeln und Ängsten bete, verstummen sie sofort. Wenn ich Gott von ihnen erzähle, sie ihm im Gebet abgebe, dann fällt mir das Glauben wieder leichter. Denn ich bin mir auch sicher, dass Gott jedes Gebet hört und dass er mir die Stärke und Gewissheit gibt, die ich zum Glauben brauche.

Eure Vera ♥

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„Machen wir den Post heute Abend noch? Im Kalender steht ‚Sneakpeek Workshop‘.“

Als diese Nachricht von Christine heute Morgen bei mir eingetrudelt ist, musste ich ein wenig schmunzeln. Ja, und auch tatsächlich einfach beherzt „Danke, Vater!“ sagen, weil er unseren Workshop in seine Hände nimmt.

Tatsächlich gibt es heute leider wenig glamouröses zum Workshop zu zeigen. In den letzten Tagen und Wochen haben wir so krasse Anfechtungen wie schon lange nicht mehr erlebt. Nett ausgedrückt.

Christine hat sich die Hand gebrochen, Tamara (die Organisatorin in der @citychurchfulda) ist auch gesundheitlich angeschlagen, die Wettervorhersagen sind wenig rosig, unsere Kulli-Bestellungen sehen ganz anders aus als noch vor paar Wochen geplant … achja, und ganz zu schweigen von den Workbooks, die ich in meiner Wohnung in Hessen vergessen habe, obwohl ich sie mit in den Urlaub nach Bayern hätte nehmen müssen, weil ich von dort direkt zum Workshop fahre. (Gott sei Dank gibt’s liebe Eltern mit Auto.)

Also wie ihr seht: Chaos pur. Aber wir als Organisatoren-Gruppe haben mittlerweile alle den starken Eindruck, dass der Teufel einfach nicht will, dass dieser Workshop stattfindet, weil er weiß, was für eine enorme Kraft in dieser Ermutigung liegen kann.

Deswegen haben wir uns gesagt, dass wir alles in unserer Kraft stehende dafür tun wollen, dass der Workshop stattfindet – auch wenn es anders stattfindet als geplant.

Weil das wichtigste am gesamten Workshop das Gottes Wort ist – und das haben wir. Das kann uns der Teufel auch nicht rauben.

Denn: „Was kann man dazu noch sagen? Wenn Gott für uns ist, wer kann da noch gegen uns sein?“ (Römer 8,31)

Eure Daniela

PS: Wir würden uns sehr über eure Gebete freuen! ♥

Bleibt ermutigt:

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„Herr, du hörst das Verlangen der Hilflosen. Du schenkst ihnen Gewissheit und leihst ihnen dein Ohr. Du verhilfst Waisen und Unterdrückten zu ihrem Recht und machst aller Gewalt auf Erden ein Ende.“ (Psalm 10,17–18)

Dieser Vers war gestern Abend in meiner Stillen Zeit mein gentle reminder, weiterhin für die Menschen zu beten, die unter Rassismus leiden. Zugleich war der Vers aber auch eine große Ermutigung, weil Gott darin zeigt, dass er sie sieht und ihnen zur Seite steht. Passend zum letzten Post von Nina Strehl, die auch erneut an die Thematik erinnert hat. Denn nur weil nicht darüber gepostet wird, ist das Problem nicht verschwunden.

Lasst uns heute darum gemeinsam danken, dass Gott die Rufe der Unterdrückten hört und bitten, dass er ihnen zu ihrem Recht verhilft.

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Der Herr ist DEINE Stärke!

Hey! Es ist Sonntagabend und ich weiß nicht, wie du dich gerade fühlst oder mit welchem Gefühl du in die neue Woche startest. Vielleicht bist du total ausgelaugt von der vergangenen Woche und musstest im worst case auch am Wochenende durcharbeiten. Aber vielleicht bist du auch mega empowered durch den starken Input des Wochenendes und die Beiträge von @steps365, der @holyspiritnight & Co.

Ganz gleich, wie es dir gerade geht, möchte ich dir jetzt zusprechen, was Gott mir in den letzten Wochen gezeigt hat: Er ist meine Stärke. Gott macht mich stark und mutig. Er gibt meiner Seele Kraft:

„Siehe, Gott ist meine Rettung. Ich vertraue ihm und habe keine Angst. Er, der Herr, ist meine Stärke und ich lobe ihn; er wurde mein Retter.“ – Jesaja 12,2

„An dem Tag, da ich rief, hast du mir geantwortet; du hast mir Mut verliehen, in meine Seele kam Kraft.“ – Psalmen 138,3

„Da rührte mich der, welcher einem Menschen glich, nochmals an und stärkte mich. Und er sprach: Fürchte dich nicht, du viel geliebter Mann! Friede sei mit dir! Sei stark, ja, sei stark! Und als er so mit mir redete, wurde ich gestärkt, und ich sprach: Mein Herr, rede; denn du hast mich gestärkt!“ – Daniel 10,18–19

Darum komm zu ihm und erbitte seine Kraft für deine neue Woche!

Be blessed
Daniela ♥

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„Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig.“ (1. Petrus 1,16)

Ich habe die letzte Woche viel überlegt und gebetet, über welche Eigenschaft Gottes ich heute schreiben soll. Durch Bücher, meine stille Zeit und das wiederholende Sprechen meiner Gemeinde in der letzten Zeit, habe ich mich für die Heiligkeit Gottes entschieden. Naja, oder Gott hat – wie Danni sagen würde – „mit dem Zaunpfahl gewunken“ und mir diese Eigenschaft aufs Herz gelegt. ;-)

Gott ist ein heiliger Gott. Ein Denken, zu dem wir sehr schnell neigen, ist es, Gott in einen Kasten zwängen zu wollen. Wir versuchen, Gott zu begreifen und zu verstehen, was Gott auch von uns verlangt. Ja, unser Versuch als freundlichter ist es, euch Gottes Wesen näher zu bringen. Etwas, das wir dabei aber nie vergessen dürfen, ist, dass wir Gott nie völlig begreifen können.
Gott ist kein Mensch. Wenn wir ihn erkennen könnten, wäre er nicht Gott.

Wenn wir Eigenschaften Gottes darstellen, dann ist das Herrliche daran, dass wir das Ausmaß dieser Eigenschaften erst im Himmel begreifen werden. Genau so ist es mit der Heiligkeit Gottes.

Gott zeigt dem Volk Israel immer wieder, wie heilig er ist. Das Wort „heilig“ bedeutet an sich „abgesondert, einzigartig“. Und genau das ist Gott auch. Gott ist rein, er ist Perfektion, und damit sondert er sich deutlich von uns Menschen ab.

Wir Menschen sind sündig, von dem Sündenfall an. Gott ist sündlos und rein, und er ist komplett anders als wir. Das ist auch der Grund, warum Jesus sterben musste. Wir sind nicht heilig und kommen deshalb eigentlich auch nicht in den Himmel, aber durch Jesus Christus haben wir doch die Chance, heilig und rein und Gott nahe zu sein.

Ich wünsche euch, dass diese Nachricht eure Herzen zum Springen und euch zum Jubeln bringt. Wir dürfen heilig sein!

Eure Mia

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Ich höre andere Menschen oft von „Role Models“ oder „Vorbildern“ sprechen. Erst neulich hat Nina Strehl wieder von ihrem Chef bei Joyce Meyer Deutschland gesprochen, den ich beim ersten christlichen Influencer Day in Hamburg im vergangenen September ebenfalls kennenlernen durfte, und der für sie ein Glaubensvorbild ist. Und auch gestern hat Esther von „togetheringod“ von der dieswöchigen Predigt in der Freikirche Köln über Vorbilder berichtet, was mich zu diesem Post nochmals bestärkt hat.

Denn auch in der Bibel lesen wir immer wieder von Glaubensvorbildern und Glaubenshelden. Menschen, die genauso waren wie wir – Sünder, Kranke, Verletzte und doch zutiefst geliebte Menschen von Gott, die ihr Leben für den Herrn hingaben. Ich denke da nur an Abraham, Elia, David und Daniel. Wie beeindruckend stark ihr Glauben war, wow! Doch noch mehr staune ich über Gottes Gnade in ihrem Leben, der sie zu diesen Glaubenshelden hat werden lassen.

In den letzten Tagen habe ich selbst einmal über die Menschen in meinem Leben nachgedacht, die mich geistlich am meisten geprägt haben bzw. es teils immer noch tun und die mir zu wahren Vorbildern im Glauben geworden sind. Deshalb möchte ich heute ein paar Namen nennen und einfach mal meinen Dank ausdrücken. (Während ich das hier schreibe, verdrücke ich tatsächlich sogar ein paar Tränen vor Freude und Dankbarkeit.)

Ihr Lieben … Chrisse, Esther, Alex, Elena, Kristina, Johanna, Christine, Lea, Selina, Georg & noch so viele Nicht-Instagrammer wie bspw. meine Familie und ganz viele andere Freunde. ♥

„Jedes Mal, wenn ich im Gebet an euch denke, danke ich meinem Gott für euch alle.“ (Philipper 1,3)

Danke, dass ihr euch von Gott gebrauchen lasst. Danke, dass ihr mir solche Vorbilder seid und euren Glauben authentisch vorlebt. Danke, dass ihr mich unentwegt ermutigt, tröstet, aber auch ermahnt. Danke, dass ich euch kennen darf. Der Herr lasse sein Angesicht über euch leuchten!

Eure Daniela

♥ Vielleicht möchtet ihr jemandem auch endlich mal DANKE SAGEN?

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Manchmal, ja manchmal, ist Schmerz einfach nur Dunkelheit. Kein Blitz, der einem in Mark und Glied fährt, sondern einfach nur gellende Dunkelheit. Man ist gefangen, sieht kein Vor und kein Zurück, hat keine Orientierung, wirkt gar verloren. Als ob die Augen verschlossen sind – im Tiefschlaf eingekerkert. Je stärker der Schmerz wird, desto bedrohlicher wirkt die Dunkelheit.

Doch mitten in meinem lautesten Schrei, mitten in dem Ruf nach Rettung sehe ich meine Füße wieder. Auf festem Grund. Der Blick von Tränen getrübt, verwaschene und unscharfe Sicht, aber den Boden dennoch wahrnehmend. Ich stehe. Ich wanke nicht. Um mir rum ist Dunkelheit, aber dort unten – unscheinbar, unerwartet, unbemerkt – finde ich Licht.

„Nie tiefer“ – die Dunkelheit ist endlich, sie ist begrenzt. Dort, wo der Boden beginnt, mich zu halten, endet sie. Und der Schmerz, der mich gefangen hielt und immer tiefer fallen ließ, hört auf. „Nie tiefer“ – ein Versprechen.

Die Tränen wegwischend und Mut findend durch den sichtbaren Boden gehe ich einen Schritt. Und noch einen. Immer weiter. Mit jedem Schritt wird mein Blick klarer, meine Augen wacher, das Licht heller. Und die Dunkelheit erscheint gar nicht mehr so dunkel.

Schon Einstein wusste, in Wirklichkeit gibt es keine Dunkelheit. Die Dunkelheit kann nicht heller oder dunkler sein. Dunkelheit ist in Wirklichkeit Abwesenheit von Licht. Doch Gott spricht: „Mein Wort ist deines Fußes Leuchte“ und „Ich bin das Licht der Welt“. Der Boden, den ich nicht mehr sah, wurde vor meinen Augen erleuchtet. Von Jesus. Von dem, der mich hält, ganz gleich ob meine Augen geschlossen sind vor lauter Schmerz oder offen für die Lichtfluten seiner Gnade.

Manchmal sehe ich ihn auch heutzutage nicht immer richtig. Dann sehe ich nur den Schmerz und die Dunkelheit. Ich höre nur meine gellenden Schreie und erwache nicht aus dem Alptraum. Doch dann rüttelt Gott mich wach, nimmt mich in seine Arme und spricht: „Ich bin da, mein Kind, keine Angst, öffne die Augen und du wirst sehen“. Und ich sah. Ihn. Mein Licht in der Dunkelheit.

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„Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, …“ (5. Mose 5,9a)

Ja, Eifersucht wird normalerweise als negative Eigenschaft gesehen. Das ist sie normalerweise auch. Kein Mensch hat das Recht, eifersüchtig zu sein, weil wir kein Anrecht auf andere Menschen oder Dinge haben. Wir Menschen sollen damit zufrieden sein, was Gott uns gegeben hat (Philipper 4,11), aber Gott besitzt alles. Gott ist unser Schöpfer und hat ein Recht darauf, eifersüchtig zu sein.

Wenn man sich vor Augen führt, wie herrlich es eigentlich ist, dass wir Gott nicht egal sind, dann können wir wirklich dankbar sein. Er will Gemeinschaft mit uns haben. Und er will der EINZIGE Gott in unserem Leben sein.

„So sollst du nun heute erkennen und es dir zu Herzen nehmen, dass der Herr der alleinige Gott ist oben im Himmel und unten auf Erden und keiner sonst.“ (5. Mose 4,39)

Es geht in diesem Vers nach meinem Verständnis nicht nur um andere Götter oder einen anderen Glauben, sondern auch um persönliche Götter, denen wir anstatt von Gott dienen.

Diese können alle möglichen Dinge oder Personen sein, die deinen Fokus von Gott wegbringen. Gott will der Mittelpunkt in deinem Leben sein, und oft ist er gerade einmal in unseren Top 10 von den wichtigsten Dingen in unserem Leben. Egal, ob es Schule, ein Hobby oder sogar eine Person ist – wenn dich die Dinge von deinem Fokus auf Gott wegbringen, dann sind sie Götzen. Allen anderen Göttern in unserem Leben zu dienen, bringt nichts, weil sie tot sind, und ihren Ursprung im Bösen haben.

Gott will der alleinige Gott in deinem Leben sein. Setze alles dafür ein, dass Jesus Christus deine höchste Priorität und dein einziger Gott ist. Ich will dich ermutigen. Gott ist ein Gott, dem man seine Probleme anvertrauen kann. Bitte ihn um Hilfe und Klarheit, und Gott wird dich segnen, auch wenn du es nicht unbedingt sofort siehst.

Eure Mia

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„Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.“ (Ps 139,5)

Gott sorgt sich um jedes seiner Kinder, ganz persönlich! Du, ja du bist ihm wichtig. Alleine die Tatsache, dass ein großer Gott sich um so kleine Geschöpfe wie uns sorgt, sollte unsere Herzen schon zum Jubeln bringen!

So wie eine Mutter ihr Kind liebt und umsorgt, genauso und noch viel mehr sorgt Gott für uns. Doch eigentlich ist es genau andersherum: So wie Gott für uns sorgt, sorgt eine Mutter für ihr Kind. In Spr 31,20 ist von einer Frau nach Gottes Herzen die Rede. Diese Frau „tut ihre Hand dem Unglücklichen auf und reicht ihre Hände dem Armen”. Die Fürsorge ist eine Eigenschaft, die Gott uns Frauen gegeben hat. Gott selbst ist fürsorglich und hat diese Eigenschaft in unsere Herzen gelegt. Auf diese Weise ähneln wir unserem Schöpfer, ist das nicht wunderschön?

Wenn ich an Gottes Fürsorge denke, fällt mir die Bibelstelle aus 4. Mo 11,14–17 ein. In dieser Situation kommt Mose zu Gott und ist sehr niedergeschlagen und kraftlos. Ja, er bittet Gott sogar, dass er ihn umbringt. Die Last des Volkes wird Mose zu viel und er kommt mit seiner Kraftlosigkeit zu Gott. Und was macht Gott? Er schickt Mose 70 Älteste, die Gott mit dem heiligen Geist segnet und damit voll ausgerüstet sind, Mose in seiner Arbeit zu unterstützen. Gott setzt sich aktiv für Mose ein und sagt: „Du brauchst jemanden, der dir die Last des Volkes abnimmt? Hier hast du 70 Helfer!“

Wenn ich Ereignisse aus dem alten Testament lese, tendiere ich dazu, zu vergessen, dass ich jeden Tag mit dem selben Gott rede, zu dem auch Mose damals sprach – aber genau das ist der Fall!
Wenn Gott so für Mose sorgt, dann will er mit der gleichen Hingabe für dich und mich sorgen. Vielleicht schickt Gott dir nicht direkt 70 Älteste als Unterstützung, aber vielleicht eine Freundin, ein Gespräch oder einen Bibelvers.

Hast du seine Fürsorge schon in deinem Alltag entdeckt?

Eure Mia

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Gott ist groß. So groß, dass wir ihn in keine unserer auserwählten Schubladen einsortieren können. Seine Eigenschaften sind einfach zu vielfältig, als dass er nur einem Schema entsprechen könnte!

Eine der (wie ich finde) krassesten Eigenschaften Gottes ist seine Treue. Hast du schon mal das Buch Hesekiel gelesen? So erstaunlich!

Gott hatte ja einen Bund mit Abraham geschlossen, in dem er verspricht, Abraham viele Nachkommen zu schenken, aus denen viele Völker entstehen würden. Und Gott will ihr Gott sein und wird ihnen das Land Kanaan schenken. Dabei sagt er auch, dass Abraham ihm treu dienen und so leben soll, wie es Gott gefällt. (1. Mo 17,1-8)

Da der Bund auch für alle Nachkommen Abrahams gilt, sollen diese Gott dementsprechend auch treu dienen und so leben, wie es ihm gefällt. Aber wenn du nur ein paar Kapitel weiter blätterst, merkst du schnell, dass das Volk Israel (die Nachkommen Abrahams, also das Volk Gottes) alles andere als treu gegenüber Gott sind.

Sie beten Götzenstatuen an und lassen Gott, ihren HERRN, dabei völlig links liegen. Und diese Untreue verletzt Gott heftig.

Wenn ich im Buch Hesekiel lese, habe ich manchmal das Gefühl, als wäre diese Situation mit dem Volk Israel nun aus Gottes Perspektive beschrieben. Besonders in Kapitel 16 sieht man, wie DIREKT Sünde, also Untreue gegenüber Gott, GEGEN Gott geht.

In diesem Kapitel wird der Teil des Volkes, der in Jerusalem lebt, mit einer untreuen Ehefrau verglichen. Vielleicht kannst du dir ansatzweise vorstellen wie schmerzhaft Untreue in Liebesbeziehungen ist… Damit vergleicht Gott die Untreue seines Volkes gegenüber ihm.

Wenn du aber dann die letzten Verse des Kapitels (Hes 16,59–63) liest, siehst du: Gott ist trotzdem treu! Vollkommen egal, wie krass das Volk Israel den Bund bricht, indem es untreu ist und sündigt – zu jeder Zeit bleibt Gott treu! Und das gilt noch bis heute …

Hast du Gottes Treue schon einmal selbst erlebt?

Eure Vera ☺️