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„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“ – Matthäus 6,33

„God’s work done in God’s way will never lack God’s supply.” – Hudson Taylor

(Teil 3.) Manchmal haben wir Angst, neue Wege zu gehen, Richtungen zu ändern und unsere Komfortzonen zu verlassen – obgleich wir wissen, dass es nichts tödlicheres für Wachstum gibt als Stillstand. Wenn wir beginnen, zu resignieren und uns nicht mehr zu bewegen, kann niemals etwas Neues entstehen. Es gibt den schönen Satz: „Nur ein fahrendes Auto kann man lenken.“ Also müssen wir uns manchmal aus unseren Komfortzonen hinausbewegen, damit Gott unsere Schritte auf seinem Weg lenken kann.

Denn ein Mensch ändert nicht aus reiner Gewohnheit seine Richtung. Es sind die Grenzerfahrungen des Lebens, die uns dazu drängen, etwas zu verändern und uns neu auszurichten – und dazu gehören (neben Inspiration und Freude) eben auch Frustration und Leid.

So war und ist es auch in meinem Leben, das ich nun schon seit genau acht Jahren – seit dem 18. März 2011 – mit Jesus lebe. Vor allem nach den Geschehnissen im letzten Herbst musste ich mich neu ausrichten, um nicht im Morast stecken zu bleiben. Letzten Endes hat Gott mich Tag für Tag weiter geführt und behütet – und das verspricht er auch euch!

Deshalb wage ich es nun wieder zu träumen – all die Visionen und Ideen, die Gott mir aufs Herz gelegt hat, Stück für Stück angehen, mehr lernen, mehr eifern für sein Reich, mehr Beziehung zu meinem Herrn pflegen. Denn ich weiß, wenn Gott mein Fokus ist, wird mir alles andere zufallen. Er wird Wege ebnen, Riesen bezwingen und mich zu seiner Ehre tragen. Ganz gleich, wie die Wege konkret aussehen. Wenn ich zu ihm rufe: „Hier bin ich, sende mich“, dann erhört er es und wird die Träume ermöglichen, weil er sie uns schenkt. Er hat Großes mit uns allen vor und darauf freue ich mich!

Foto: lily white (bei der Hauskreis-Schulung im Januar 2019)

„Der Ort, an den Gott uns beruft, ist der Ort, an dem unsere tiefste Freude und der größte Hunger der Welt sich begegnen!“ – Frederick Buechner

(Teil 2.) Wie im letzten Post geschildert, hätte ich nicht im vergangenen halben Jahr solch ein Leid erlebt und mein gebrochenes Herz zu einem vertrauenswürdigen Gott bringen müssen, säße ich nun ganz sicher nicht voll versorgt in meiner ersten eigenen Wohnung, die ich mir logisch betrachtet niemals hätte leisten können. Doch Gott passt nicht in unsere Logiken, er will unser Vertrauen. Das durfte ich in den letzten Monaten stärker denn je lernen. Gott versorgt mich, das weiß ich. Auf ihn kann und darf ich mich verlassen mit allem, was ich habe.

Und genau darum habe ich neue Kraft geschöpft, meine Träume und Visionen wieder aufzugreifen. Nein, noch viel mehr: Ich habe das Vertrauen in einen mächtigen und liebevollen Gott, der mich versorgt und unendlich viel mehr tun kann, als ich es mir je erträumen könnte (Zitat aus dem Kalender von ohnelimitgeliebt). Deshalb habe ich den Mut und will Gottes Ruf gehorsam nachfolgen, um die Träume, die er mir aufs Herz gelegt hat, zu leben. Er hat mich – uns alle! – an einen Ort berufen, wo nur wir helfen können mit unserem einzigartigen Wesen und unseren Begabungen.

Selbst wenn euch das Leid, das ihr erleben musstet, wie eine schwere Last vorkommt und es euch noch immer fesselt, lasst euch sagen: Jesus will euch davon befreien. Gebt ihm den Schmerz ab, eure Wut und Trauer, eure Angst und Schuld. Er wird heilen und euch stärken. Euer Leid ist keine Endstation. Es ist der Kohlehaufen im Ofen der Dampflok, die davon zehren und volle Kraft voraus fahren kann, wenn ihr Feuer für Gott brennt.

Ihr könnt euer Leid und eure Geschichte zu eurem Zeugnis machen. Ihr könnt Menschen positiv beeinflussen, sie ermutigen und stärken. Ihr seid berufen! Worauf wartet ihr noch? (Weiter im nächsten Post.)

„Dennoch musste auch Jesus, der Sohn Gottes, durch sein Leiden Gehorsam lernen.“ (Hebräer 5,8)

Was haben Leiden und Vertrauen mit Berufung zu tun? Erst einmal scheinbar nicht viel, doch wie wir sogar bei Jesus sehen können, steckt einiges mehr hinter Leid. Denn den Gehorsam, den Mut und das Vertrauen, unsere Berufung zu leben, gewinnen wir in leidvollen Zeiten, in denen wir Gott näher kommen. Darum möchte ich euch in den folgenden Beiträgen davon erzählen, wie Gott an mir in den vergangenen Monaten gearbeitet hat, damit ihr ermutigt seid, euch nach Leid neu auszurichten, um eure eigene Identität und Berufung zu entdecken.

Angefangen hat eigentlich alles im Sommer vergangenen Jahres, als ich begonnen habe, zu träumen und Visionen zu entwickeln, wie ich mich für Gott einsetzen und von ihm gebrauchen lassen möchte. In diesem Zuge ist auch mein Online-Shop entstanden.

Direkt danach habe ich den Mann kennen und lieben gelernt, der mir später leider auch das Herz gebrochen hat. Was in dieser Zeit folgte, wisst ihr ja zur Genüge. Quälende Tage, tränenreiche Nächte, schier unendliche Schmerzen, Trauer, Wut und Verzweiflung. Ein Potpourri an Gefühlen.

Aber mitten drin war Gott. In jeder Sintflut der negativen Gefühle war er mein Anker, mein Land in Sicht, mein Steuermann. Er hat meine Tränen getrocknet, mir Trost zugesprochen, mir Freude und Frieden gegeben. Er hat jedes Klagen gehört und mir jedes Mal aufs Neue bewiesen, dass er vertrauenswürdig und ein liebender Gott ist. Von ihm kam und kommt meine Stärke. Dessen bin ich mir nun umso bewusster.

In Römer 5,3-4 steht folgendes:

„[…] Denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen; und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung.“

Erst durch dieses Leid – durch mein gebrochenes Herz – konnte ich Gott so nah wie noch nie kommen, gefestigter in der Hoffnung auf ihn werden und mein Gottvertrauen stärken wie nie zuvor. (Weiter im nächsten Post.)

„Creation’s longing for the day for kings and queens to take their place. You were made to rise. You were made to shine.“ (Danny Gokey – Rise)

Wie ihr in meinen Stories gesehen habt, war ich gestern mit @georgevangosh von @ohnelimitgeliebt in Kassel frühstücken. Danach hat mich relativ spontan eine liebe Freundin besucht, mit der ich so ermutigende und fröhliche Stunden verbringen durfte, dass mein persönliches Fazit des Vor- und Nachmittags lautete:

„Du hast meine Trauer in einen Tanz voller Freude verwandelt. Du hast mir die Trauergewänder ausgezogen und mir Freude geschenkt, damit ich dich preise und nicht schweige.“ (Psalm 30,12–13a)

Abends habe ich dann zum ersten Mal einen „Mädelsabend“ mit meiner Mum & Schwester in meiner Wohnung gemacht. Wir hatten (samt leckerem Essen natürlich 😋) einen wunderbaren Abend, der mein Herz erfreut hat.

Doch das genialste war Gottes Offenbarung – auf eine so atemberaubende Art und Weise, dass ich mit meiner Mum nur über Gott staunen konnte!

Und zwar haben wir nach dem Essen noch einen zufälligen Film bei Netflix geschaut – erstaunlicherweise hat Gott uns aus dutzenden Filmen einen christlichen Film wählen lassen!

Der Film nennt sich „Walk. Ride. Rodeo.“ und handelt von einem Mädchen, das durch einen Unfall querschnittsgelähmt wird, aber davon träumt, wieder reiten zu können.

Er hat mich so sehr berührt, dass ich euch einige der besten Zitate sowie ein ermutigendes Lied in die Stories gepackt habe. Das Lied „Rise“, das ihr eingangs schon lesen konntet, singt Danny Gokey – ein christlicher Sänger. Und der Text könnte nicht besser zu meinem letzten Post und Lebenssituation passen! Wir wurden gemacht, um wie die Könige aufzustehen und das Vergangene hinter uns zu lassen, wie es in Offenbarung 5,9–10 steht:

„[…] Mit deinem Blut hast du Menschen für Gott freigekauft […]. Durch dich sind sie jetzt Könige und Priester, die unserem Gott dienen. Und sie werden über die ganze Erde herrschen.«“

Wie gütig ist unser Herr, dass er auf solch eine Weise zu uns spricht? Ich bin so begeistert und dankbar! ♥

 

Zitate aus „Walk. Ride. Rodeo.“:

Im Englischen gibt es ein schönes Zitat, das ich früher einmal in meinem Zimmer hängen hatte:

„To feel like a queen is as simple as believing you are one.“

Doch obwohl dieses Zitat zur Kategorie #confidenceboost gehören sollte, fühlte ich mich zeitweise davon unter Druck gesetzt. Ja klar, ich wusste, dass ich Gottes geliebte Tochter war, doch schien das auch nur tote Theorie zu sein. Denn ich habe mich gefragt: Was ist, wenn ich mich weder wie eine Königin fühle, noch daran glauben kann? Was ist, wenn ich mich viel mehr benutzt, missbraucht und wertlos fühle? Wenn andere mich wie eine Aussätzige oder eine billige Spielpuppe behandelt haben? Dann ist „glaub einfach, dass du eine Königin bist“ fast schon zynisch.

Aber wenn ich eines gelernt habe, dann, dass meine Gefühle oft der Ursprung der Lügen sind, die ich selbst glaube. Und noch öfter verwendet der Teufel meine Gefühle gegen mich selbst. Doch damit ist jetzt Schluss. Es ist Zeit, dass wir Frauen als die Königinnen leben, die Gott in uns sieht. Es ist Zeit, dass wir Gottes Wahrheiten mehr Glauben schenken als unseren Gefühlen oder den verletzenden Worten anderer Menschen. Es ist Zeit, aus dem Schmutz der Vergangenheit aufzustehen.

Auch wenn du verletzt bist, auch wenn du das Gefühl hast, beschmutzt zu sein und aller Kraft und Würde beraubt worden zu sein, lass dir sagen: Gehe aufrecht wie es sich für eine Königin gebührt und behandel dich vor allem selbst wie die Königin, die Gott in dir sieht. Sei es dir wert, dir Gutes zu tun und anderen Grenzen zu setzen, damit sie dir nichts Schlechtes tun können. Denn oftmals sind wir selbst diejenigen, die uns am wenigsten wie Königinnen behandeln.

Liebe Tochter Gottes, egal wie alt oder jung du bist – sieh dich aus Gottes Augen und lebe als Königin! Oder wie eine Freundin und ich manchmal gerne (scherzhaft) sagen:

„Gib mir die Krone!“

Nimm die Krone an, die Gott dir schenkt.

„It’s time to stop running now. You don’t have to have it figured out. All you need to do is turn around and the Father will come running.“ (Casting Crowns – Even When You’re Running)

Manchmal renne ich. Nicht so eindrucksvoll wie Forrest Gump, mehr so wie eine Horde aufgescheuchter Hühner. Ich verrenne mich – wild drauf los, ohne klares Ziel, nur in Bewegung, ohne Rast. Und vor allem renne ich unmerklich vor Gott davon. Selbst Dinge, die ich scheinbar für ihn tue, tue ich dann letzten Endes nur für mich selbst, um sie einfach abhaken zu können. Meine To-do-Liste ist zu lang, mein Kopf zu voll und mein Herz zu „Jesus-leer“.

Je mehr ich mich in Aufgaben verrenne, desto schneller vernachlässige ich die Stille Zeit mit meinem Herrn Jesus. Und darunter leidet auch merklich mein Gemütszustand: ein Gefühl des Erschöpftseins, der Überforderung und der Frustration macht sich in mir breit. Ich renne und erreiche dennoch kein Ziel.

Doch in einem Impuls meines aktuellen Bibelleseplans, den ich mit einer lieben Freundin lese, wurde gestern 1. Petrus 5,6 zitiert:

„Demütigt euch deshalb unter Gottes mächtige Hand, dann wird er euch auch zur richtigen Zeit erhöhen.“

Das hat mir die Augen dafür geöffnet, dass ich genau das Gegenteil tue – denn Betriebsamkeit ist nicht immer wahrer Gottesdienst. Ich habe mich nicht unter Gottes Hand gedemütigt, sondern unter meinen Perfektionismus. Traurig.

Doch nach den Tagen des Rennens darf ich nun anhalten, mich umdrehen und zu Gott zurücklaufen. Er steht bereit und wartet auf meine Rückkehr unter seine sichere Hand, ja, er rennt sogar auf mich zu, um mir seine Gnade und Liebe zu schenken: „So machte er sich auf den Weg zu seinem Vater. Er war noch weit entfernt, als der Vater ihn kommen sah. Das bewegte sein Herz, er lief seinem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.“ (Lukas 15,20) ♥ Was für ein Gott ist unser Jesus!

Foto: Irina Epp

Jesus spricht: »Der Geist des Herrn […] hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen. […] Ich verkünde ihnen ein Jahr, in dem der Herr seine Gnade zeigt.« (Lukas 4,18–19)

Gnade – man kann sie weder schmecken, riechen, hören, noch fühlen oder sehen – aber man kann sie erleben. Und das durfte ich im vergangenen halben Jahr auf krasse Art und Weise. (Manchmal nutzt Gott sehr große Zaunpfähle, mit denen er uns zuwinkt …)

Ich möchte euch heute eine kurze Retrospektive meiner letzten Monate geben, die auf unterschiedlichste Art und Weise die vielen Facetten von Gnade zeigt: Angefangen bei der großen Liebe, über die schmerzhafte Trennung, den persönlichen dunkelsten Stunden meines Lebens, privaten Problemen und Zwist, der Entscheidung, auszuziehen und einen Neuanfang zu wagen, etlicher schlaflose Nächte dank Angst & Zweifel bis hin zum heutigen Tag – meinem Geburtstag –, den ich morgens reich beschenkt und wohl versorgt in meinen eigenen vier Wänden starten durfte.

Das ist alles Gnade. Oder besser gesagt: Es gibt nichts, das nicht aus Gottes Gnade kommt. Dass ich mich verlieben durfte, war Gnade – und die Trennung ebenso, auch wenn ich mir das nicht gern eingestehe. Dass ich persönliche Täler erleben musste, war Gnade – und der Neuanfang, der danach folgte, ebenso. Dass ich nun alleine lebe und neuen Herausforderungen entgegen treten darf, ist Gnade – ebenso wie die Tatsache, dass Gott mich hier in dieser neuen Situation gut versorgt und sichtbar segnet.

Falls du derzeit zweifelst, liebe Schwester in Christus: Eine Freundin aus meiner Gemeinde hat mir dieser Tage einen guten Satz gesagt: „Es bleibt nicht so.“ Das heißt, weder die guten, noch die schlechten Zeiten. Alles hat ein Ende, außer die Gnade und Liebe Gottes. Erinnere dich daran, dass jede Lebensphase nur zeitlich begrenzt ist und noch so viel mehr auf dich wartet. Und denk daran: Wenn Gott am Wirken ist, kann in einem halben Jahr schon alles anders aussehen. Du siehst es in meinem Leben.

„Vergeben, nachgeben, abgeben – aber nie aufgeben!“ (Peter Hahne)

Mein Kopf gleicht in den letzten Tagen wieder mal einem Schlachtfeld. Der Ort, wo der Teufel einen am besten angreifen kann, weil man sich kaum schützen kann. Nachts, wenn sich nicht nur das Gefühl der Einsamkeit anschleicht, sondern auch der Sinnlosigkeit und der nagenden Zweifel.

Ehrlich gesagt habe ich derzeit keine Lust mehr – weder zu schreiben, zu gestalten, zu arbeiten, zu reden, noch zu beten und Bibel zu lesen. Dass ich es dennoch tue, verdanke ich wohl dem kleinen Restfunken Gottesfurcht in mir. Aber eigentlich ist mir eher nach Jammern zumute, nach Aufgeben und alles hinwerfen, weil ich Gott einerseits zwar traue, aber doch andererseits glaube, ich könnte es besser wissen.

Und das nervt mich selbst unheimlich, denn seit der Trennung gleicht meine Seele einem Blatt im Wind – kaum freue ich mich über eine gute Phase, in der ich meine, den Schmerz überwunden zu haben, kommt das nächste Tal. Und dann merke ich: Die Wunden sind immer noch da.

Doch so traurig und schmerzhaft das alles ist, desto mehr zeigt es mir meine eigene Bedürftigkeit des Kreuzes und der Vergebung und Kraft Jesu. Denn ohne ihn würde ich tatsächlich aufgeben. Doch weil er in meinem Herzen arbeitet, darf ich diese Lebenssituation als Aufgabe sehen statt aufzugeben.

Deswegen möchte ich mir neu bewusst machen, was in Philipper 3,13–14 steht:

„Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“

Ich will den Schmerz an Gott abgeben, ich will seinem Wirken nachgeben und ich will demjenigen vergeben, der mich verletzt hat, auch wenn meine Gefühle mir etwas anderes sagen.

Und ganz ehrlich: Ich will an meinem Geburtstag in paar Tagen nicht weinen, wenn Gott mich doch zeitgleich so sehr segnet und beschenkt. Ich darf dankbar sein, auch wenn ich es mir anders gewünscht hätte, weil mein Leben in Gottes Hand sicher ist.

Endlich gibt’s neue Wallpaper, yay! ♥

Vor ein paar Wochen durfte ich mir von der lieben Daniela (@colibri.arts) ein Bild wünschen, das für Neuanfang und Entwicklung steht – vor allem im Hinblick auf den Heilungsprozess meines gebrochenen Herzens und die neue Lebenssituation durch den Umzug. Das wunderbare Ergebnis könnt ihr nun in meiner Instagram-Story sehen und auf meinem Blog unter „Wallpaper & Medien“ downloaden. Ist der Schmetterling nicht wunderschön geworden? ♥

Zu meiner Freude hat sie mir das Original auch noch per Post zukommen lassen, so dass es bald an meiner weißen Wohnungswand einen Ehrenplatz erhält. Ich bin jedenfalls mega begeistert – ich danke dir, liebe Daniela, dass du deine Begabung für Gott einsetzt und für die Freude, die du uns damit bereitest!

Zur Bedeutung des Wallpapers: Es steht nicht explizit auf den Wallpapern, doch der aufmerksame Leser dürfte den Bibelvers wiedererkannt haben. Er ist aus Jesaja 43,18–19:

„Gedenkt nicht mehr an das Frühere und achtet nicht auf das Vergangene! Siehe, ich wirke Neues, jetzt sprosst es hervor; solltet ihr es nicht wissen? Ich will einen Weg in der Wüste bereiten und Ströme in der Einöde.“

Mal denke ich fröhlich und erheitert über diesen Vers nach, mal traurig und dennoch dankbar. Ja, es wird Wüstenzeiten geben. Ja, die Vergangenheit wird nicht einfach ungeschehen gemacht werden. Doch Gott lässt Neues daraus entstehen. Etwas wunderbares, das wie eine kleine Pflanze wächst.

Jessica Verfürth hat vor einigen Wochen folgendes Zitat gepostet, das hierzu gut passt:

„Aus dem Scheißhaufen unseres Lebens können wir mit Gott genialen Dünger machen.“

Wow, treffende Aussage, oder? Vor allem in Hinblick auf diesen Bibelvers.

Gott ist gerade dabei, etwas Neues zu wirken. In meinem und in deinem Leben. Wachse und vertraue auf Gott. Gib dir Zeit zur Entfaltung und dann sprieße, kleines Pflänzchen – ja, flieg, schöner Schmetterling!

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Tschüss Wohnungschaos – hallo Instagram, ICH BIN ZURÜCK!

Nach einigen Tagen Pause, um mich auf meinen Umzug, meine schöne, neue Wohnung und die „Chaosbeseitigungsmission“ zu konzentrieren, bin ich wieder zurück. Juhuu! Ich freue mich darauf, wieder schreiben zu können, euch von Gottes Güte zu erzählen und von meinen Gedanken während des Umzugs zu berichten. Außerdem habe ich viele neue Ideen und Neuigkeiten im Gepäck. Yes, yes, yes, das wird (so Gott will und ich lebe) richtig gut werden.

Und wie Gott nun einmal so ist, hat er meine Gedanken gestern Morgen im Gottesdienst lustigerweise nochmals bestärkt. In der Einleitung wurde u.a. Johannes 14,2–3 thematisiert:

„Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa gesagt: ‘Ich gehe jetzt hin, um den Platz für euch vorzubereiten’? Und wenn ich hingegangen bin und euch den Platz vorbereitet habe, werde ich wiederkommen und euch zu mir holen, damit auch ihr da seid, wo ich bin.“

Und genau über diesen Vers bzw. diesen Bibelabschnitt habe ich in den vergangenen Tagen nachgedacht! Ich finde es erstaunlich, wie Gott Gedanken lenkt und sich auf fast schon humorvolle Art und Weise in solchen Details unseres Lebens offenbart.

Jedenfalls durfte ich gestern Morgen eines begreifen: Wenn ich mich jetzt schon so sehr über meine irdische Wohnung freue, wird die Freude über die himmlischen Wohnungen bei Gott unermesslich groß und grandios sein! Ich feiere Gott für seine Güte, wie er mich versorgt und beschenkt, wie er sogar im Überfluss gibt und kleinste Details beachtet. Ich darf eine Wohnung haben, in der ich zukünftig nicht nur wohnen, sondern auch leben, lachen und lieben darf. Das ist so unfassbar genial!

Und sich nun vorzustellen, dass man direkt beim Herrn wohnt, wo es kein Leid mehr gibt – wow. In dieser Zuversicht will ich für Gott und das ewige Ziel leben.

Der entscheidende Punkt ist aber: Nur mit Gott kann ich für Gott leben. Und nur mit Gott kann ich meine Wohnung für Gott gebrauchen. Doch was das genau bedeutet, erfahrt ihr im nächsten Post.