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„So, wie ihr Gott bisher immer gehorsam gewesen seid, sollt ihr euch ihm auch weiterhin mit Respekt und tiefer Ehrfurcht unterstellen und alles daransetzen, dass eure Rettung sich in eurem Leben voll und ganz auswirkt.“ (Phil 2,12)

Ich glaube, wer mir schon länger auf meinem Blog und den Sozialen Medien folgt, der weiß, ich bin immer in Aktion: ständig auf Achse, immer im Dienst sowie 4856 Hummeln lauter bunter Ideen im Po. Dass ich einen Hang zum Aktionismus habe, dürfte kein Geheimnis sein. Dass ich mich allerdings auch sehr schnell selbst von meinem Leistungsdenken unter Druck setzen lasse und dieses Denken auch unterbewusst auf andere projiziere, ist mir dieser Tage neu bewusst geworden.

In meinem Kopf ist es so: Ein echter Christ erbringt Leistung, er ist aktiv und dient rund um die Uhr. Wenn das nicht so ist, dann ist was faul. Auch mich selbst beurteile ich danach: Ich bin als Christin dann erfolgreich, wenn ich am Ende des Tages zufrieden meine To-do-Liste bestehend aus Arbeit, Haushalt, Projekten und Stille Zeit abhaken kann.

Mein Problem dabei ist offensichtlich: Extremes Schubladendenken und eine absolut verurteilende (sowie ganz und gar nicht liebevolle!) Haltung gegenüber mir selbst und meinen Mitmenschen. Keine Leistung = keine Rettung? Nein, so einfach ist das nicht. Natürlich, wir sollen TÄTER des Wortes sein und die Auswirkung unserer Rettung soll sich in unserem Leben zeigen, ABER: Unsere Rettung geschieht aus Gnade. Alles, was wir tun, dürfen wir aus Gnade und mit Gottes Kraft zu seiner Ehre tun.

Mir ist das nicht immer so bewusst, darum möchte ich euch das heute mit auf den Weg geben. ♥

„Herr, ich bitte dich, lass all mein Tun viel mehr ein Ausdruck der Dankbarkeit und der aufrichtigen Beziehung mit dir sein als des erbärmlichen Versuchs, deine Gunst aus eigener Kraft zu gewinnen.“

 

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I’M BACK! ♥ Wie ihr sicherlich bemerkt habt, habe ich in der vergangenen Woche eine Pause eingelegt – oder besser gesagt: Gott hat mir eine Woche Auszeit geschenkt, um zur Ruhe zu kommen und wieder klare Gedanken zu fassen. Ich bin nämlich eigentlich ein Mensch, der immer Hummeln im Po hat und irgendetwas machen muss. Wenn ich dann mal eine Pause einlege, habe ich ein schlechtes Gewissen. Doch in der vergangenen Woche hat Gott mir klar meine Grenzen aufgezeigt – körperlich, geistig und zeitlich. Also war eine Woche Zwangsruhe dran sozusagen. Doch Gott hat in dieser Woche so krass gewirkt und mir so viel Erkenntnis geschenkt. Vor allem aber hat er meinen Fokus wieder klar gemacht und meine Motivation und mein Feuer für sein Wort neu entfacht. Und das lustige daran? Er hat die Serie dazu genutzt, die mich zuerst scheinbar davon abgehalten hat.

 

Wie eine Serie mich näher zu Gott brachte

Wer mich schon länger kennt oder meine Stories verfolgt, der weiß, ich schaue liebend gerne Animes. Schon als kleines Mädchen konnte ich es nie erwarten, nach der Schule nach Hause zu kommen und vor den Fernseher zu eilen, um RTL2 zu schauen. Mit Animes wie Sailor Moon, Digimon und Kamikaze Kaitou Jeanne bin ich aufgewachsen – ja, vielleicht haben sich mit ihnen auch ein wenig meine Ideale entwickelt.

Im Teeniealter verlor ich das Interesse an Animes, doch während meiner Abizeit entdeckte ich sie durch Freunde wieder für mich. Ich weiß noch ganz genau, wie wir in meinem damaligen Freundeskreis über all die guten, schönen Serien sprachen. So begann die Odyssee.

„I’ve learned so much from the people who never existed.”

Ein Zitat, das es kaum treffender zusammenfassen könnte. Ganz gleich ob durch Kinderserien oder anspruchsvollere Animes. Ich durfte so viel mitnehmen. Und auch heute bin begeistert, welch Meisterwerke diese Serien eigentlich sind – die Liebe zum Detail, die Ausführung und Logik der Storyline, der Zeichenstil, die Ausarbeitung und Entwicklung der Protagonisten. Ein guter Anime erfreut mich immer wieder.

 

Mit welcher Waffe kämpfe ich?

Der Anime, der mich aktuell am meisten begeistert und motiviert, heißt „My Hero Academia“ und sein Name ist Programm: Junge Helden, die lernen, ihre Kräfte und Waffen für das Gute zu gebrauchen und sich im täglichen Lernen und Trainieren für echte Kämpfe zu rüsten. Ein Anime mit einer großen Portion Action, Humor, Spannung, Fantasy und Drama. Doch manchmal schaue ich ein bisschen wehleidig zu und spüre eine tiefe Sehnsucht in mir. Ich bin fasziniert von der Disziplin der Schüler, wie sie ihrem Ziel nacheifern. Aber während ich darüber nachdenke, fällt mir etwas wichtiges auf:

Im Leben als Christin ist es genauso. Wir sollen danach streben, den guten Kampf des Glaubens zu kämpfen. Und das Beste ist, dass Gott uns eine unbesiegbare Kraft und Waffe gibt – die Bibel, sein Wort! Wenn ich die Bibel lese, wappne ich mich für diesen Kampf gegen die Lügen des Teufels und der Welt und trainiere meinen Geist. Ich entdecke die Wahrheiten, die Gott uns Menschen offenbart sowie die Begabungen, die er in uns hineingelegt hat und die wir für ihn einsetzen und auch ausbauen dürfen. Wenn ich diszipliniert diesem Ziel nacheifere, stehe ich einem fiktiven Helden in nichts nach. Ganz im Gegenteil.

„Jahwe, dein Gott, ist in dir, ein Held, um dir zu helfen. Er freut sich mit Begeisterung an dir. Musste er in seiner Liebe auch schweigen, so jubelt er nun laut über dich.“ (Zephanja 3,17)

Wenn ich Gottes Wort lese und danach strebe, meinem Herrn nachzueifern und sein Ebenbild auf Erden zu werden, trage ich sein rettendes Licht in die Herzen der Menschen. Seine Rettung spiegelt sich in mir wider.

„Deshalb ergreift die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag widerstehen. […] Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!“ (Epheser 6,13a+17)

„Du versorgtest mich mit Kraft zum Kampf, zwangst meine Gegner unter mich nieder.“ (Psalmen 18,40)

Diese Erkenntnis hat mich in der vergangenen Woche so dermaßen zum Bibel lesen motiviert – ja, der heilige Geist in mir hat mich quasi gedrängt, noch mehr von Gottes Wortes zu lesen –, dass ich keinen Tag darauf verzichten wollte.

 

Motivierende Zitate zum Abspeichern

Doch das war nicht das einzige, das Gott mir durch die Serie und meine Stille Zeit in der vergangenen Woche aufgezeigt hat. Mehr dazu erfahrt im nächsten Beitrag. ♥ Nachfolgend findet ihr noch ein paar der motivierendsten Zitate aus „My Hero Academia“ zum Abspeichern und Inspirieren lassen. Gott mit euch!

 

 

Und nun frage ich dich: Wofür KÄMPFST DU und was ist DEINE WAFFE?

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Wie warst du, bevor du Gott kennengelernt hast? Wie hat der Glaube an Jesus dich verändert?

Bevor ich in 2011 Christin geworden bin, sah mein Leben komplett anders aus. In meiner Schulzeit wurde ich sechs Jahre lang gemobbt und ausgegrenzt. Damals (zu dem Zeitpunkt war ich 15 Jahre alt) wusste ich noch nichts mit dem Glauben anzufangen und fühlte mich hilflos und verlassen – Schule war wie ein Spießrutenlauf für mich und Freunde hatte ich kaum. Doch Gott hielt seine Hand die ganze Zeit lang schützend über mir, ohne dass es mir bewusst war. Er schenkte mir erst Freunde, die Jesus liebten und mir zeigten, welchen Sinn das Leben hat, und half mir dann zu erkennen, wie groß die Sünde in meinem Leben ist. So kam ich am 18. März 2011 zum Glauben an Jesus Christus.

Aber auch heute – mehr als acht Jahre später – sehe ich Gottes Wirken und Veränderungskraft in meinem Leben. Sogar noch mehr als zuvor. Er formt mein Herz, schenkt mir immer mehr Erkenntnis über ihn und mich und führt mich auf seinen Wegen, um meine Berufung zu leben und seine Gaben für ihn zu gebrauchen.

Ein passendes Lied, welches ich vor einigen Wochen entdeckt habe, ist „Dead Man Walking“ von Jeremy Camp – oder wie ich es zitiere:

„I was a dead woman walking until I was a woman walking with you.”

Das Lied geht mir seit Tagen nicht aus dem Kopf. Es sind aufrüttelnde Worte. Denn bevor ich Jesus kannte, war ich auch innerlich tot. Das Leben machte für mich keinen Sinn – all der Schmerz, all das Leid, wozu sollte ein guter Gott Leid zulassen? Aber Jesus hat meinem Leben Sinn und Ausrichtung gegeben – und vor allem hat er mir Hoffnung, Ziel & Freude geschenkt, die ich nicht mehr missen möchte.

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Was bedeutet es, mit Grazie & Anmut zu blühen? Ich glaube, dahinter steht ein langer Prozess. Es gibt das Sprichwort: „bloom where are you planted“. Gott ist manchmal dieser Gärtner, der uns als zarte Pflanzen in neue Umgebungen pflanzt. Sein Ziel ist es nicht, dass wir dort verdorren, sondern dass wir beginnen, uns unter diesen neuen Umständen voll zu entfalten. Wie eine Blume, die ihren Kopf immer wieder der Sonne hinwendet, damit ihre Blüte aufgehen kann.

Etwas, das diesen Prozess ausmacht, ist oftmals Leid. In leidvollen Zeiten, die wie Regen für uns sind, verbirgt sich immer ein tieferer Sinn. Gott verschwendet keinen Schmerz. Jede Prüfung, die wir durchlaufen, bringt die Möglichkeit mit sich, zu lernen, zu wachsen und zu blühen.

Aber wie sehen Anmut & Grazie als Blüten aus? Die Bibel gibt uns einige zahlreiche Antworten und zeigt verschiedene Facetten davon auf:

„Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark. Alles, was ihr tut, soll in Liebe geschehen.“ (1. Kor 16,13–14)

„Gott schätzt besonders den Schmuck, den man nicht sieht, der aber von unvergänglicher Schönheit ist: ein freundliches Herz und ein ruhiger Geist.“ (1. Petr 3,4)

„In Kraft und Würde ist sie gekleidet und lacht dem nächsten Tag zu.“ (Spr 31,25)

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch verbannt habe, und betet für sie zu Jahwe! Denn wenn es ihr gut geht, geht es auch euch gut.“ (Jer 29,7)

„Es muss eine Ehre für euch sein, ruhig und besonnen zu leben. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten, wie wir euch das gesagt haben, und sorgt selbst für euren Lebensunterhalt, damit ihr auch für Außenstehende als anständige Menschen geltet und niemand zur Last fallt.“ (1. Thess 4,11–12)

DAS bedeutet wahre Anmut & Grazie. Wie sieht deine Blüte aus? Knusprig und verdorrt oder erstrahlt sie im Sonnenlicht?

 

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Eure Daniela

Der letzte Tag der PfiJuKo, der unter dem Motto „run wild“ stand, begann mit der fünften Session „When the call moves you“ – Berufung! Was für ein spannendes Thema – und was für eine geniale, augenöffnende Predigt von Daniel Janzen. Ich bin immer noch total begeistert!

Ein Satz, der mir besonders hängen geblieben ist, ist: „Gott nimmt auch Freiwillige“. Denn seien wir mal ehrlich – oft warten wir auf ein besonderes Zeichen von Gott, um richtig loszulegen. Doch nicht immer kommt ein Wink mit dem Zaunpfahl. Manchmal ist es einfach unsere Freude an einem speziellen Dienst oder unser Talent, das uns zu X, Y oder Z eben ein bisschen geeigneter macht. Wir müssen keine Überflieger-Crazy-Holy-Spirit-Begegnungen haben. Es reicht auch einfach nur ein Herz, das Gott dienen möchte.

Ein weiterer Punkt der Predigt, der mir im Gedächtnis geblieben ist, lautet: „Wenn du wissen willst, was die Funktion von etwas ist, schau dir das Design an“. Oder in kurz: „form follows function“. Diesen Satz habe ich zu Beginn meiner Ausbildung von meinen Ausbildern gelernt. Als Mediengestalterin muss ich Gestaltungselemente und Texte so anordnen, dass ihre Form der Funktion gerecht werden. Ein Warnschild muss beispielsweise schnell erfassbar und auffällig und ein Buch leicht zu lesen sein. Was denkt sich Gott, wenn er uns schafft? Er schaffst uns so, dass wir fähig sind, ihm zu dienen. Er gibt uns alles, was wir zum Leben für unsere Berufung brauchen. Kein Talent, keine Charaktereigenschaft, kein Leid verschwendet er.

Wir müssen nur finden, was er in uns hinein gelegt hat. Liebes Kind Gottes – du hast Potenzial! Schau dich genau an: deine Herzensnot, geistlichen Gaben, angeborene Fähigkeiten, deine Persönlichkeit und Erfahrungen. Lebe deine Berufung! 🙌🏻 Nur du kannst es.

„[Gott] hat uns geschaffen, dass wir gute Werke tun, gute Taten, die er für uns vorbereitet hat, damit wir sie in unserem Leben ausführen.“ (Epheser 2,10)

Was auf dem Bild so easy und nach mal eben „weggebetet“ aussieht, so wie man einen Käfer von sich streift, ist in der Realität eher wie ein Haschen nach einer Mücke, die einen nervt und mit ihren Stichen verletzt: Bitterkeit. Und das einzige Mittel, das uns davon befreien kann, ist Vergebung.

In der dritten Session der PfiJuKo „When freedom hits you“ ging es um eben dieses Thema – wie wir durch Vergebung Freiheit erlangen können. Ich bin morgens recht unbeteiligt in den Gottesdienst gestartet. Im vergangenen halben Jahr musste ich mich zur Genüge damit auseinandersetzen – zum einen durch die Trennung von meinem Ex-Freund, die sich unglaublich schmerzhaft und wie ein dunkles Tal anfühlte, aber auch durch meine eigenen Fehler gegenüber geliebten Menschen, von welchen ich selbst Vergebung erfahren durfte. Ich dachte also: „Okay, safe zone. In dieser Session wirst du ja nichts Neues lernen.“ Doch schon während der Predigt bahnte sich eine Erkenntnis nach der nächsten an.

Ich war stolz und aufgeblasen geworden. Die Mücke, die mich ärgerte, war die Bitterkeit, die sich in meine Freundschaften geschlichen hatte. Und das schlimmste war: Ich hatte es ignoriert.

Ich habe erkannt, das mein Ego verletzt war durch fehlende Anerkennung (siehe Impuls zu Session #1). So schrieb ich nach der Predigt (wie hunderte weitere Jugendliche) einen Zettel, auf dem ich konkret nannte, was ich vergeben und an Gott abgeben werde. Diese Gedanken in Worte zu fassen, hat mir unglaublich geholfen, in meiner Entscheidung auch noch nach der PfiJuKo fest zu bleiben. Bitterkeit loslassen, Stolz vernichten, für die Freundschaften beten, Frieden suchen.

Und ich habe mich danach vor allem so befreit und gestärkt gefühlt, weil Vergebung weniger ein Eingeständnis von Schwäche als ein Zugeständnis von Gnade ist. Gnade, die von Jesus kommt, der die Mücke der Bitterkeit vernichtet und all die schweren Lasten, welche nun nicht mehr auf meinen Schultern lagen, mit ans Kreuz genommen hat. Und Gnade, die uns frei macht.

 

Wie oft ketten wir uns selbst in Fesseln der Verbitterung ein, berauben uns der Freiheit, das Leben zu genießen und tragen stattdessen vergangene Wunden herum? Wir kratzen sie immer wieder auf und hindern uns damit selbst daran, zu heilen und davon frei zu werden.

Ich merke selbst immer wieder, wie die Sehnsucht nach Vergangenem mich einnimmt und lähmt wie Lots Frau, die beim Blick zurück auf ihre zerstörte Heimatstadt zu einer Salzsäule erstarrte. Der Schmerz, die Enttäuschung aber auch die wertvollen Lektionen, die ich durch das Leid gelernt habe, werden auf einmal relativ und ich träume nur noch von einer alternativen Gegenwart.

Und ich glaube, uns geht es allen immer wieder so – wir fragen uns: „Was wäre wenn?” Wenn kein Zerbruch geschehen wäre, wenn Mister Right aufgetaucht wäre, wenn man mehr Geld hätte, wenn man ins Ausland gegangen wäre, wenn wenn wenn …

Doch Gott lässt Leid in unserem Leben nicht zu, um uns zu fesseln. Ganz im Gegenteil: Er will uns befreien, von innen heraus stärken, damit wir ihm vertrauen und er uns ein Kämpferherz und eine schützende Rüstung geben kann. ♥ Denn er will unser Leben zu einem Statement zu seiner Ehre machen. Wir dürfen ihn durch Leid verherrlichen.

Wir dürfen ihm vertrauen, weil er uns bedingungslos und aufopferungsvoll liebt. Darum passt vermutlich kein anderes Lied derzeit besser als „Best Of Me” von Jordan Feliz:

„I said goodbye to my chains when I said hello to Your perfect love. I turned my head from my shame when I looked upon the face of love. […] Your Love inspires, takes me higher. In You I find the best of me. You make me stronger. I’m a fighter. In You I find the best of me.“

Ihr Lieben, fühlt euch ermutigt und getröstet. 🙏🏻 Haltet durch und werdet stark durch Gott. 💪🏻❤️

„Immer und überall tragen wir das Sterben von Jesus an unserem Körper herum, damit auch sein Leben an uns deutlich sichtbar wird.“ – 2. Korinther 4,10

Nur weil es scheinbar RÜCKWÄRTS LÄUFT, heißt das nicht, dass Gott nicht mit dir VORWÄRTS GEHT.

Ich glaube, wir kennen das alle: Leid, Schmerz und schier endlose Warteschleifen in unserem Leben, in denen nichts richtig zu laufen scheint – außer rückwärts. Wir wollen aus solchen Zeiten gerne schnell ausbrechen und sie beenden, sie irgendwie hinter uns lassen und davon laufen.

Aber ist das unsere Aufgabe & unser Ziel in Zeiten des Leids und des Wartens? Ich glaube nicht. Ich glaube sogar und bin davon überzeugt, dass im Leid und in Wartezeiten die Chance liegt, uns zu brillanten Diamanten zu schleifen – wenn wir es zulassen.

Die Frage ist nur: Macht dich Leid BITTER oder BESSER? Erlaubst du Gott, dich in Wartezeiten zu verändern?

Am Wochenende ist mir durch zwei Predigten klar geworden, dass im Leid und in Wartezeiten die Spirale so lange nach unten geht bis ich den Drehmoment erwische und meinen Blick von mir selbst auf Gott lenke. Das ist der Moment, wenn ich nicht mehr frage, was Gott für MICH tun kann, sondern was ICH für GOTT tun kann.

Gott hat schon alles für mich getan – er ist aus Liebe zu mir am Kreuz gestorben. Ich weiß, dass mir alles, was Gott mir gibt und was er geschehen lässt, zum Besten dient (Römer 8,28). Und ich weiß, dass er mir Kraft, Stärke, Hoffnung und Vision gibt. Diese Visionen und Träume, die er mir schenkt, darf ich für ihn leben. Ich darf dran bleiben und muss nicht aufgeben. Ich darf erfahren, wie es ist zu fliegen, selbst wenn es sich anfühlt, als ob ich falle. Denn ich weiß: Ich falle nie tiefer als in Gottes Hand.

Deshalb möchte ich dir sagen: Gott hat in deinem Leid ein Ziel mit dir vor Augen. Er hat die Kontrolle – selbst unser Versagen, unsere Fehler und unsere Schwächen haben eine Absicht. Wir mssen nur zwei Dinge lernen:
1. Gott im Leid zu sehen.
2. Aus unserer Situation das Maximale für Gott herauszuholen.

Was sind deine Berufung und dein Ziel im Leid? Lass uns gemeinsam beten. ♥

„Du musst knien, bevor du stehen kannst.“

Manchmal vergesse ich, was es eigentlich bedeutet, Christ zu sein. Während ich einerseits sage, mein ganzes Leben Gott weihen zu wollen, falle ich doch andererseits immer wieder in ein zielloses Treiben voller Unabhängigkeitsgefühlen und Hochmut. Doch der kommt ja bekanntlich vor dem Fall.

In den letzten Tagen durfte ich wieder neu erfahren, was es tatsächlich heißt, einen sicheren Stand zu haben – das bedeutet nämlich nicht, sich selbst irgendetwas aufzubauen oder sich einen guten Ruf zu erarbeiten, sondern ist viel mehr das Ergebnis der starken Hand Gottes, die einen führt und aufrichtet.

Ich bin sehr dankbar, dass Gott mit mir in den vergangenen Monaten durch eine harte Schule gegangen ist, die zum Ergebnis hatte, dass ich mich nun viel näher bei ihm wissen darf und den heiligen Geist wieder stärker wahrnehme. So stark, dass ich selbst gespürt habe, dass ich wieder Gefahr laufe, einen Höhenflug zu machen.

Darum habe ich am Wochenende ein (durchaus gewagtes) Gebet gesprochen habe:

„Herr, brich mich.“

Zugegeben: Wer meine Instagram Story von Dienstagabend gesehen hat, wird mitbekommen haben, welche Konsequenzen dieses Gebet hatte und dass ich derzeit wieder stark am Kämpfen bin.

Doch ich möchte euch ermutigen: Es ist gut, vor Gott klein zu werden und sich immer wieder in Demut unter seine starke Hand zu beugen, auch wenn Mut und Kampfgeist dazugehören, in Erprobungen standhaft zu bleiben.

Aber wenn ich eines im vergangenen halben Jahr gelernt habe, dann, wie ich meine Siege mit Gott erringen kann. Denn:

  1. Mit Gott muss ich niemals alleine kämpfen.
  2. Meine Stärke kommt von Gott – selbst wenn es meine Kraft übersteigt.
  3. Selbst in tiefster Dunkelheit sieht Gott mich in meinen Kämpfen – er ist mein Licht.
  4. Seine Gnade ist größer als meine Fehler.
  5. Um aufrecht zu stehen, muss ich vor dem König niederknien.

Und damit wünsche ich euch Gottes Stärke in euren Herzen! ♥ Be blessed!

Eure Daniela ♥

„Gott macht aus Wunden Wunder.“ ♥

Oder wie es auf der #stepsk19 lautete: „Dein wunder Punkt kann Gottes Wunderpunkt werden.“ (Lukas Herbst)

Ich bin einfach nur dankbar. Dankbar und erfüllt mit Gnade – Gnade ist quasi derzeit mein Treibstoff. All mein Tun und Treiben ist derzeit so gesegnet, obgleich es völlig unverdient ist. Denn ich sündige, mache Fehler und verletze Menschen – ob ich will oder nicht. Und doch segnet Gott. Welch eine Liebe!

Es mag noch immer nicht richtig in meinen Kopf reingehen, aber ich sehe allmählich Gottes Plan hinter allem. Hinter all den Schmerzen des letzten halben Jahres, hinter den Tränen, den tiefen Abgründen, dem Verlassen-Fühlen und Aufgeben-Wollen, dem Sinn-Suchen und Gott-Finden.

Denn letztendlich darf ich erkennen: Es hat mich näher zu meinem Herrn und Gott gebracht. Und das ist theoretisch schon alles was zählt. Aber noch viel mehr darf ich erfahren, wie nah ich durch all die Tiefen Gottes Ziel mit mir gekommen bin. Geschliffen zu werden, ist ein oftmals schmerzhafter Prozess, aber so unbezahlbar wertvoll, wenn man am Ende vor dem Königsthron Gottes als Diamant stehen darf. Und bis dahin heißt es, Gott alles abzugeben und ihm zu vertrauen.

Ihm vertrauen, dass er unsere Herzen und Wunden heilt, dass er uns die richtige Medizin verabreicht und dass er, der Arzt aller Ärzte, Wunder vollbringen kann und will. Dass er uns gebrauchen will als ein Manifest seiner Gnade und Liebe.

Glaubst du das? Ich glaube es. Von ganzem Herzen.

Fotos: Lena Gresser auf der Konferenz von STEPS365 und CJ – Christliche Jugendpflege (DANKE für euren Dienst! ♥)