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… aber wir sollten uns auch nicht am Feuer die Hände wärmen. Oder?

Das ist ein Satz, der mich seit Samstagabend beschäftigt, als Esther und ich darüber diskutiert haben, ob Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit auch für Christen relevante Themen seien.

Mein Punkt in der Diskussion war nicht, dass diese Themen unwichtig wären – keineswegs –, aber dass jeder Christ andere Herzensnöte hat: Der eine geht in die Politik, der Nächste engagiert sich für Kinder und ein Dritter ist in der Medizin. So facettenreich wie Gott uns geschaffen hat, so unterschiedlich sind auch unsere Anliegen. Wir löschen die Brände der Welt in den Bereichen, wofür unsere Herzen schlagen. Und das ist auch vollkommen in Ordnung, denn wir müssen nicht bei jedem Brand Feuerwehrmann spielen.

Allerdings hat Esther mir im Laufe des Gesprächs folgenden Satz entgegnet: Wir sollten uns auch nicht am Feuer die Hände wärmen.

Brandstiftung ist schlecht, dessen sind wir uns bewusst. Aber ist unterlassene Hilfeleistung auch falsch? Oder ist es vielleicht sogar so, dass jede unterlassene Hilfeleistung den Brand weiter nährt?

Ich bin bislang noch zu keinem eindeutigen Ergebnis dieser Gedanken gekommen. Gefühlt erschlägt mich derzeit eine Welle an Informationen. Deswegen will ich mich künftig mit dem Thema beschäftigen, um vor Gott mit reinem Gewissen stehen zu können.

Mein erstes Fazit lautet jedoch: Die Kleider für die kommenden Hochzeiten möchte ich bei Kleiderkreisel kaufen – nachhaltig und auch fairer zu den Arbeiterinnen.

Wie steht ihr zum Thema „soziale Gerechtigkeit“? Habt ihr euch schon damit auseinandergesetzt? Glaubt ihr, das ist ein Herzensanliegen Gottes oder nur ein Trend der Welt?

Mich interessiert eure Meinung brennend und auch Informationen, falls ihr welche habt! Danke! ♥

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Dort wäre ich jetzt gerne ♥

Wo das ist? Lass mich dir ein kleines Rätsel stellen. 5 Fakten über das Land, in dem ich gerne wäre:

  1. In dem Land gibt es nur rund 1 % Christen.
  2. Das Land hat eine rund 250-jährige Christenverfolgung hinter sich, in der Christen systematisch umgebracht und der Glaube verboten wurde, weil er eine Gefahr darstellte.
  3. Das Christentum hat in dem Land nur überlebt, weil es Christen gab, die sich mutig im Verborgenen getroffen haben.
  4. Das Land ist vor allem von Vielgötter-Glaubensrichtungen wie dem Shintoismus und dem Buddhismus geprägt.
  5. Das Land ist u.a. für seine Animes und Mangas bekannt.

Na, wisst ihr, wo ich gerne wäre? ☺️🙋🏼‍♀️ Genau – in Japan. Das Land, an das ich mein Herz verloren habe. ♥

Ich glaube, erste Samen dieser Liebe zu Japan und den vielen Menschen, die Christus noch nicht kennen, hat Gott schon in mich gepflanzt, lange bevor ich Christin wurde – durch die Animes, die ich geschaut und die meine Kindheit ausgemacht haben.

Doch ebenso wie mein Glaube von einer toten Tradition zu einer lebendigen Beziehung wurde, wurde mit den Jahren aus dem Zeitvertreib, Animes zu schauen, eine Möglichkeit, das Land und die Menschen besser kennenzulernen. Ich schaute Serien, die tiefer gehen – das Land und die Kultur vermitteln, Emotionen offenlegen, Werte teilen, Denkweisen prägen.

Je näher ich Japan dadurch kam, desto mehr Sehnsucht hatte ich danach, dort in die Mission zu gehen. An der Front zu sein. Nah an den Menschen zu sein, für die auch Gottes Herz schlägt. So fing ich im Herbst 2018 einem Japanisch-Sprachkurs an – ganz nach dem Motto:

„If opportunity doesn’t knock, build a door.“

Heute bringe ich mein Anliegen für das Land immer wieder im Gebet vor Gott – in der Hoffnung, dass er mich irgendwann aussendet. Ich will bereit dafür sein.

Mich würde mega interessieren, ob hier noch mehr Leute sind, die ein Missionsanliegen haben? Welches Land liegt euch am Herzen?

Eure Daniela

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„Ich tätowier’ mir deinen Namen übers Herz. Mit Ankern, damit jeder weiß, wo meins hingehört. ’Nen Leuchtturm daneben. Egal wie neblig, es leitet mich. Schwalben an den Hals, dass jeder sieht wie frei wir sind. […] Doch wir glauben an ein Licht, das niemals erlischt.“ ♥ (Casper – XOXO)

In der vierten Session der PfiJuKo durften wir eine unglaublich gute Predigt von Matthias „Kuno“ Kuhn hören. Das Thema lautete: „When passion gets you.“ Oder wie ich es nennen würde: Wenn Leidenschaft auf Freiheit trifft.

Durch die Predigt ist mir einiges noch viel klarer geworden: Gott liebt uns und sendet uns seinen Sohn, damit wir gerettet werden. Er erkennt uns als seine Kinder, rein gewaschen von aller Sünde, an. Er schenkt uns ewiges Leben. Er gibt uns ein neues Herz. Er rüstet uns mit Gaben aus und sendet uns, damit wir von ihm erzählen.

Und gerade das verbindet Leidenschaft mit Freiheit – frei von aller Sünde, frei von Furcht, frei von Stolz, stattet Gott uns mit einem neuen, leidenschaftlich brennenden Herzen aus und sendet uns.

Warum ich bei der Predigt an das Lied von Casper denken musste? Weil Kuno ein wunderbares Beispiel aus 2. Mose 28,29 angeführt hat:

„Auf diese Weise soll Aaron jedes Mal, wenn er ins Heiligtum geht, die Namen der Stämme Israels auf seinem Herzen tragen. Dann werde ich mich den Israeliten freundlich zuwenden.“

Die Frage ist: Welche Namen hast du „über dein Herz tatöwiert“? Für welche Menschen empfindest du Not? Was ist dein Herzensanliegen?

Sei mutig und werde aktiv. Frage dich: Was passiert mit Menschen um dich herum, die Jesus noch nicht kennen? Suche, was verloren ist! Gehe dahin, wo Menschen sind. Ganz gleich, ob in die Kinderarbeit, zu Jugendlichen, ins Internet oder in deine Stadt.

Und vergiss nicht: Dein Anker ist Jesus – er gibt deinem Leben ein Fundament und schenkt dir Kraft. Er ist dein Leuchtturm, der dir immer wieder Orientierung schenkt. Und du bist durch ihn wie ein Vogel im Wind – frei und durch den Heiligen Geist befähigt.

„Er hat euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht gerufen, damit ihr verkündigt, wie unübertrefflich er ist.“ (1.Petrus 2,9b)

Scheue nicht die Dunkelheit der Menschen – bring’ ihnen das Licht, das niemals erlischt.