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Als vor ein paar Wochen die E-Mail von IDEA TV mit der Anfrage für das „Wort zum neuen Jahr“ in mein Postfach geflattert ist, war ich erstmal perplex. Es war genau der Tag, an dem ich hier offen meine Zweifel geteilt und an dem ich mich so schwach und schlecht gefühlt hatte.

Für mich war das nicht nur eine Anfrage für einen TV-Beitrag – es war vor allem ein Trost und eine Bestätigung, dass Gott mich trotz meiner Zweifel und Fragen annimmt und nicht abweist. Genau, wie er es in der Jahreslosung 2022 sagt:

„Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.“ – Johannes 6,37

Davon spreche ich auch im Beitrag von IDEA TV.

Denn Jesus weist niemanden ab, der zu ihm kommt – er nimmt jeden an. Die Frage ist: Tun wir Christen das auch?

Das ist der Punkt, der mir seit langem Bauchschmerzen bereitet. Ich glaube, wir nehmen Menschen oftmals nur an, wenn wir sie mögen oder wenn sie die gleiche Meinung teilen wie wir. Aber was passiert, wenn jemand bspw. für oder gegen die Impfung ist, ein anderes Bibelverständnis hat oder anders über Homosexualität denkt? 

Wir maßen uns viel zu schnell an, Menschen aufgrund bestimmter Entscheidungen oder Taten, die nicht heilsrelevant sind, abzulehnen und ihnen den Glauben abzusprechen.

Doch die Wahrheit ist: Wir haben Gott alle nicht vollständig und richtig erkannt. Unsere Erkenntnis ist immer mehr falsch als richtig, weil unsere Erkenntnis nur Stückwerk ist.

Wenn Menschen ehrlich und ernsthaft zu Jesus kommen wollen, wird er sie nicht abweisen oder hinausstoßen. Jesus hat uns vorgelebt, wie echte Annahme aussehen kann. 

Darum möchte ich mich von Jesus im kommenden Jahr noch viel mehr gebrauchen lassen, meine Vorurteile ablegen und allen Menschen mit Annahme begegnen.

Ist das auch dein Wunsch und Gebet für 2022?

Hier kannst du den Beitrag nachträglich bei YouTube anschauen.

Gottes Segen für das neue Jahr 2022

Eure Daniela 

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Für alle, die den Weihnachtstagen voller Sorge entgegen blicken.

Ich möchte euch gerne zusprechen: I feel you! So sehr.

Weihnachten ist eigentlich schon immer mein Lieblingsfest und meine liebste Jahreszeit gewesen. Ich liebe Weihnachtslieder, die vielen bunten Lichter, Plätzchen und Weihnachtsfilme. Ich liebe das „Herunterfahren“ an den Feiertagen, die gemeinsame Zeit mit der Familie, das gemeinsame Essen und Chillen. Ich liebe vor allem einfach diese Atmosphäre, in der man Gottes Liebe und die Liebe der Menschen so viel mehr spürt.

Aber dieses Jahr blicke ich den Feiertagen mit gemischten Gefühlen entgegen. Ja, Croni hat uns letztes Jahr das Leben schon schwer gemacht. Doch dieses Jahr steht Weihnachten unter einem schlechten Stern – er nennt sich „Impfung“. Entweder bist du dafür oder dagegen. Und egal, welche Position du hast, man versucht dir eine andere aufzudrängen.

Genau davor habe ich in diesem Jahr Sorge. Dass dieses Impf-Thema alles überschatten wird. Dass ein falsches Wort fällt und eine riesige Diskussion vom Zaun bricht.

Aber ist es nicht eigentlich ein anderer Stern, unter dem Weihnachten stehen sollte? Der Morgenstern Jesus Christus, der Licht in die Dunkelheit der Menschen brachte?

Genau daran möchte ich an diesem Weihnachten umso mehr festhalten: Dass Jesus auch in meine persönliche Finsternis kam, um dort Licht zu machen. Und dass ich mich erleuchten lasse, um die Dunkelheit aus meinem Herzen zu verdrängen. All den Zorn, all das Unverständnis, all die Selbstüberschätzung.

Ich verabschiede mich mit diesem Post in meine Weihnachts-Social-Media-Pause und wünsche euch von Herzen friedliche Weihnachten und dass Jesus Licht in eure Dunkelheit bringt!

Seht ihr den Weihnachtstagen auch so zwiegespalten entgegen?