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„I will lift my eyes even in the pain above all the lies. I know You can make a way. I have seen giants fall, I have seen mountains move, I have seen waters part. Because of You. I remember, I remember, You have always been faithful to me. I remember, I remember, even when my own eyes could not see, You were there, always there.“ (Lauren Daigle – Remember)

Ich habe in der vergangenen Woche leider sehr stark merken dürfen, dass man sehr tief fällt, wenn man den Blick auf Jesus verliert. Statt auf ihn zu schauen, habe ich nur auf mich selbst und all den Schmerz geblickt. Also bin ich gefallen – immer tiefer, bis ich in einem dunklen Loch saß und die Dunkelheit mich scheinbar überwältigte. Überwältigt von den Lügen Satans. Doch irgendwann nach einigen tränenreichen Tagen verstand ich, dass ich mich über all die Lügen erheben kann: Und zwar, wenn ich auf zu Jesus schaue, demjenigen, der Riesen bezwingen, Berge bewegen und Meere teilen kann. Dann kann ich mich daran erinnern, wie treu Gott schon mein ganzes Leben lang war. Ganz gleich, ob ich gerade seine Nähe gespürt und gesehen habe oder nicht. Und ich weiß, dass er immer da ist und meine Tränen trocknet. Nicht um meinetwillen, sondern um seinetwillen. Weil er groß ist. Weil er Gott ist. Und deshalb kann ich ruhig werden – ich bin in bester Gesellschaft und unter dem Schutz des Höchsten. Danke, Jesus. ♥

„Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ (Markus 15,34)

Kennst du das, wenn dich Zweifel wie eine mächtige Welle überrollen? Kennst du das Gefühl der Ohnmacht, wenn dich negative Gedanken in die Knie zwingen? Kannst du dann noch glauben, dass Gott für dich ist und dich nicht verlassen hat, ohne zynisch zu denken: „Und so ein Gott lässt Leid zu!?“ Wir fragen uns manchmal mitten im Leid: „Wo bist du, Herr!?“ – Dann antwortet er: „Genau neben dir.“ Denn in der Bibel steht geschrieben: „Sei stark und mutig! Hab keine Angst und verzweifle nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“ (Josua 1,9) Er ist da, immer. Selbst inmitten des Sturmes, scheinbar begraben von Wellen. Ich muss nur meine Hand nach ihm ausstrecken. Ich muss mich ausstrecken nach ihm, von dem allein Hilfe zu erwarten ist, und aufhören, den Lügen zu glauben, die mich runterziehen. Ich will auf Licht hoffen inmitten der Dunkelheit. Denn Jesus, du bist „mein Anker, mein Leuchtturm, mein Ewigkeitsserum“. (Zitat: Alex Denkovic)

PS: Uns verlässt Gott nie, doch Jesus hat er verlassen, als er am Kreuz hing. Er musste dieses Leid ertragen, um uns von aller Schuld befreien und ewiges Leben mit Gott schenken zu können. Er war von Gott verlassen – wie muss er sich gefühlt haben? #thinkaboutit

„Du bist hier du gehst nicht fort, ich brauche dich. Ich ruf zu dir und bin gewiss, du hörst mich. Für unsere Wunden, die Enttäuschung, all den Schmutz, schrie er zu Gott, dem Tode nah und rief: ‚Warum hast du mich verlassen?‘“ (Koenige & Priester)

„Denn du allein, du bist gut. Gibst mir Mut jeden Tag. Was ich hab, kommt von dir, schenkst mir Freude jetzt und hier. Ja, ich dank dir, Herr, ich liebe dich so sehr. Will dich preisen immer mehr, immer mehr!“ – Thomas Klein

Mein Geist wird gerade von sehr viel Hoffnung genährt – von dem lebendigen Wort Gottes in mir, dem heiligen Geist, und der Zuversicht, dass Gott gut ist – alle Zeit. Er lässt mich nicht zuschanden werden (Römer 5,5). Und wow, mir geht’s derzeit den Umständen entsprechend echt ziemlich gut. Lobpreislieder tun ihr Übriges, um den Teufel aus meinen Gedanken zu vertreiben. Denn wenn wir Gott loben, wird der Teufel schweigen: „Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen schaffst du dir Lob, ein Bollwerk, das deine Gegner beschämt und alle Feinde zum Schweigen bringt.“ (Psalm 8,3) Und letzten Endes ist es deine Entscheidung, die dich trägt, ob du Gott glaubst oder nicht: „Do you believe that you can walk on water?“ Nutze deinen freien Willen und gib alles Gott ab. Er hat’s doch eh schon in der Hand.

„Denn Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Deshalb ehrt Gott mit eurem Leib!“ – 1. Korinther 6,20

Als ich heute Morgen im Gottesdienst saß, fiel mein Blick während der Predigt auf meinen Handrücken. „Bezahlt“ stand dort in halbverwaschener Schrift. „Bezahlt“ – es war ein Relikt der gestrigen Abendveranstaltung, bei der ich im Gegenzug für das gezahlte Eintrittsgeld diesen kleinen Stempelabdruck erhielt. „Bezahlt“ – es ist eine Erinnerung daran, dass Jesus meine Sünden bezahlt hat. Sünden aus vergangenen Zeiten, die mich in den vergangenen Tagen immer wieder niederdrücken. Sünden, mit denen ich selbst Menschen verletzt, ihnen das Herz gebrochen oder sie vergiftet habe. Der Teufel will mir das Gefühl geben, dass ich noch immer bezahlen muss, dass mir meine Schuld nicht vergeben ist, dass ich leiden und reuen muss. Doch Gott sagt in Micha 7,19: „Er wird sich wieder über uns erbarmen, alle unsere Sünden zertreten und alle unsere Verfehlungen ins tiefe Meer werfen!“ sowie in Hebräer 8,12: „Und ich werde ihr Unrecht vergeben und nie wieder an ihre Sünden denken.“

Ich habe Gnade in den Augen des Herrn gefunden, also darf ich vorwärtsgehen. Voller Freude und Hoffnung. Weil Gott mir verziehen hat. Und darüber weine ich vor Dankbarkeit.

„I hope you’re somewhere praying. I hope your soul is changing.“ – Kesha

Diese Phrase. Aus diesem Lied. Einfach nur stark. Sie gibt momentan so ziemlich 1:1 meine Gedanken wieder. Doch während ich das so tippe, dämmert es mir, dass ich selbst eigentlich umso mehr beten sollte. Warum zum Kuckuck bete ich nicht!? Weil ich ein ebenso unwillig beugsamer Mensch bin – im Gebet auf die Knie zu fallen, demütig zu werden und für seine „Feinde“ zu beten, ja, das ist nicht immer so easy. Doch Gott will genau das. Dass wir beten, um selbst von Rachegedanken befreit zu werden. So wie wir es in Römer 12,19 lesen können: „Liebe Freunde, rächt euch niemals selbst, sondern überlasst die Rache dem Zorn Gottes. Denn es steht geschrieben: »Ich allein will Rache nehmen; ich will das Unrecht vergelten«, spricht der Herr.“ Also will ich es Gott überlassen – es soll nicht mehr meine Sorge sein.

»God’s blessings are like a river. They fill the city of God with joy.« (Psalm 46:4a)

Manchmal erscheinen einem all die schönen, nettgemeinten Worte, die einen aufmuntern sollen, wie zynische Bemerkungen. „Alles Gute dir“, „Ich denke an dich“, „Das wird schon wieder“ – man kommt sich ein wenig veräppelt vor, denn so richtig helfen kann einem niemand. Niemand – außer Gott allein. Und ganz ehrlich: Ich wünschte, es würde schneller gehen. Ich wünschte, es würde nicht immer wieder hochkommen, meine hoffnungsvollen Launen zerstören und so elendig weh tun. Doch wie eine Freundin mir sagte: „Give yourself time.“ Alles hat seine Zeit. Und das ist gerade meine Zeit des Weinens, meine Zeit des gebrochenen Herzens. Doch es wird wieder eine andere Zeit kommen. Eine Zeit des Lachens, der Freude und des Tanzens.

Ein Lied, mit dem ich meine Laune in den vergangenen Wochen immer wieder ein wenig aufbessern konnte, ist „Rivers of Joy“ von den No Angels. (Ja genau, die 2000er-Popstars-Girlgroup – ich war der Superfan schlechthin.) Der Songtext schenkt Hoffnung und Freude und gibt noch dazu einen Teil biblischer Wahrheit wieder:

„There are times when I just wanna lay down on the ground. And never rise again no matter what’s been found. But then I realise I have to carry on. And I try to move along to the rivers full of joy. In the rivers of joy, hallelujah, joy – I believe. In the rivers of joy, hallelujah, joy – I will find. In the rivers of joy, hallelujah, joy – all the happiness.“

Ja, und bis es soweit ist, dass ich wieder lachen und mich wahrhaft freuen kann, werde ich dafür beten, dass ich niemals den Blick auf den einzig wahren Freudeschenker verliere: Gott.

„Everything’s changed, I’m no longer the same, doing things in God’s way.“ (Still Shadey – Everything Changed Remix)

Wenn ich so manche Situationen reflektiere, bin ich sehr über mein eigenes Verhalten erstaunt. Mir wird in solch krassen Situationen immer schlagartig bewusst: Hey, es ist alles anders. Wirklich alles. Ich bin nicht länger die gleiche Daniela, die ich früher einmal war, bevor ich Jesus Christus kennengelernt habe. Ich kann heute Dinge anpacken und sie in Gottes Art und Weise lösen. Und warum? Weil Gottes Kraft, die Jesus von den Toten auferstehen ließ, in uns lebt! Er ist mächtig in uns. In Epheser 1,19-20 lesen wir:

„Ich bete, dass ihr erkennen könnt, wie übermächtig groß seine Kraft ist, mit der er in uns, die wir an ihn glauben, wirkt. Es ist dieselbe gewaltige Kraft, die auch Christus von den Toten auferweckt und ihm den Ehrenplatz an Gottes rechter Seite im Himmel gegeben hat.“

Hamma, oder?

Ich bin Gott so unglaublich dankbar, dass ich sein Kind sein darf. Herr, ich danke dir, dass du so viel höher über allem stehst und dass du mir deinen Geist geschenkt hast. Danke für deine mächtige Kraft in mir. Danke für deinen Trost in schweren Zeiten. Danke, dass ich Hoffnung haben darf.

„Ich habe etwas Paradoxes erkannt, wenn man liebt bis es weh tut, kann es keinen weiteren Schmerz geben, nur mehr Liebe.“ – Mutter Teresa

„Vor allem aber hört nicht auf, euch gegenseitig zu lieben, denn die Liebe deckt viele Sünden zu.“ – 1.Petrus 4,8

Manchmal tut Liebe weh. So sehr, dass du dich fragst, wie viel Leid so ein menschliches Herz eigentlich aushält. Wie sehr ein Herz brechen kann, bevor es aufhört zu schlagen. Den ursprünglichen Text zu diesem Post habe ich am Samstag formuliert – da war die Welt noch zu einem kleinen Teil in Ordnung und ich voller Hoffnung. Doch seit gestern gleicht mein Leben wieder mal einem Scherbenhaufen und mein Herz mitten drin – zum zweiten Mal rampuniert, geprügelt, betrogen, zerbrochen. Warum fügen einem immer die Menschen, die man am meisten liebt, das größte Leid zu? Mh, vermutlich weil wir sie am nächsten an uns heranließen. Wenn wir einander lieben, geben wir auch immer einen Teil unserer Selbst damit weg. Wir opfern unsere Zeit und offenbaren tiefste Gedanken und Gefühle.

Doch nun ist die Frage: Was ist, wenn wir verletzt werden? Was ist, wenn unser Vertrauen und unser Herz gebrochen werden? Lässt es sich dann noch einfach weiterlieben? Nein, definitiv nicht. Aus menschlicher Perspektive würden wir elendig verkümmern. Doch dank Jesus Christus haben wir auch eine göttliche Perspektive für unser Leben: Wir können lieben, auch über Schmerzgrenzen hinweg. Wir können die gleiche aufopferungsvolle Liebe, die Gott für uns hatte, an andere Menschen weitergeben. Oder wie Paulus im Hohelied der Liebe schreibt:

„[Die Liebe] erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.“ (1.Korinther 13,7)

Meine Ermutigung für euch und vor allem für mich selbst ist heute: Gebt nicht auf. Aus eigener Kraft können wir nicht lieben, wir können höchstens verbittern und Hass empfinden. Aber mit Gottes Geist in uns, der die Liebe in uns ausgegossen hat, können wir lieben, auch wenn wir von anderen zurückgewiesen und verletzt worden. Und Liebe ist auch Vergebung.

„Wenn wir seine Gebote halten, wird uns bewusst, dass wir ihn kennen.“ – 1. Johannes 2,3

Dieser Vers ist mir am Freitag in der Gebetsstunde einer befreundeten Gemeinde besonders aufgefallen. Ich habe den Vers zuvor immer in dem Kontext gelesen, dass wir anderen Menschen ein Zeugnis sind, wenn wir uns an Gottes Gebote halten. Doch nun ist mir aufgefallen: Das ist noch längst nicht alles. Wir selbst erkennen dadurch, dass wir Gottes Gebote halten, wie klein wir sind. Denn wir können Gottes Gebote nur durch Gottes Gnade halten – durch den lebendigen Gott und seinen Geist in uns! Also eine gute Gelegenheit, um demütig zu werden. Lasst uns Gott loben, dass wir befähigt sind, nach seinem Willen leben zu können. Halleluja!

»Oh, the overwhelming, never-ending, reckless love of God. Oh, it chases me down, fights ’til I’m found, leaves the ninety-nine.« (Cory Asbury – Reckless Love)

Ich habe gestern wieder neu über dieses Lied nachdenken müssen. Obwohl ich es schon tausende Male gehört habe, hat Gott mir einen ganz neuen Aspekt seiner Gnade dadurch gezeigt. Was ist, wenn Gottes Liebe so „reckless“ (also überwältigend und auf seine Art und Weise rücksichtslos) ist, dass er mein Leid zulässt, um andere dadurch zu trösten?

In 2. Korinther 1,4-5 lesen wir folgendes: „In allen Schwierigkeiten tröstet [Gott] uns, damit wir andere trösten können. Wenn andere Menschen in Schwierigkeiten geraten, können wir ihnen den gleichen Trost spenden, wie Gott ihn uns geschenkt hat. Ihr dürft darauf vertrauen: Je mehr wir für Christus leiden, desto mehr lässt uns Gott durch Christus Trost zuteil werden.“ Und das gilt nicht nur für Christen! Stellt euch mal vor, Gott lässt euer Leid zu, um Nicht-Christen seinen Trost durch euch zukommen zu lassen. Oder noch krasser: Nicht-Christen lernen durch euren Trost Gott kennen! Wie genial ist das denn!? Ganz ehrlich: Ich will mich in den nächsten Tagen nicht mehr über mein Leid beschweren. Klar, es ist schrecklich und eine grausame Situation. Aber hey, wenn eine Menschenseele bei Gott Trost findet, was kann es dann besseres in diesem Moment geben? – Nichts. Deswegen heißt es jetzt, Zähne zusammenbeißen, auf Gott vertrauen und ausharren. Achja, und natürlich Trost spenden. Also raus in die Welt und Liebe spenden. ♥️