Beiträge

Ich bin eine Heuchlerin. Während ich anderen sage, sie sollen ihre verbitterten Herzen behandeln und Gott hinreichen, damit er sie heilt, habe ich seit Monaten meine eigene Verbitterung verschleppt. Nun ist das passiert, wovor ich andere gewarnt habe: Unter dem Pflaster, das ich fein säuberlich darauf geklebt habe, beginnt der Eiter an die Oberfläche zu treten. Tiefe Bitterkeit meines Herzens.

Ich sehe Pärchen und es quält mich. Leute reden über ihre Heiratspläne und empfinde Neid. Ich denke an all die Wunden und ihre Ursachen und es bleibt nur Hass und Verzweiflung.

Kennt ihr solche Gedanken? „Warum bekommen andere das, was ich nicht haben darf?“ Aber halt stop: Denken wir nicht falsch? Ist es nicht viel mehr so, dass Gott uns diese Situation besonders zutraut, weil er sich in uns mächtig erweisen will? Manchmal denke ich zwar: „Tz, da könnte ich getrost drauf verzichten.“ Aber hey, ich wollte ja eigentlich nicht noch mehr Bitterkeit zulassen und dem Teufel Angriffsfläche bieten. Die hat er ohnehin schon.

Bitterkeit ist etwas, das ich in meinem Leben bisher noch nie erfahren musste. Weder nach sechs Jahren Mobbing, noch nach diversen anderen Enttäuschungen. Ich bin ein Mensch, der nicht nachträgt und schnell verzeiht. Dachte ich zumindest immer. Doch nun komme ich an meine Grenzen und ich merke, dass ich Gott brauche, um nicht in der Bitterkeit zu bleiben und mein eigenes Herz zu vergiften. Darum will ich mich selbst und euch heute ermutigen:

„Wie glücklich sind die, die begreifen, wie arm sie vor Gott sind, denn sie gehören dem Himmelreich an!“ (Matthäus 5,3)

Macht es besser als ich in den letzten Tagen und Wochen – flüchtet euch im Gebet zu Gott, der euch stark macht.

„Und ich hörte die Stimme des Herrn fragen: Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen? Da sprach ich: Hier bin ich, sende mich!“ – Jesaja 6,8

2018 neigt sich in Windeseile dem Ende entgegen. Dies soll mein letzter Post im alten Jahr und zugleich der erste Post in 2019 werden. Denn der Vers, den ihr anfangs gelesen hab, ist Gottes Wort, das mir aufs Herz gelegt wurde – mein ganz persönliches Ziel für 2019.

In den letzten Monaten musste ich mich unter härtesten Bedingungen bewähren und wurde dabei von Gott gereinigt – so wie Jesaja von den Engeln in Vers 7 gereinigt wurde. Nicht nur meine Beziehung ist in die Brüche gegangen, was mich stark ins Wanken gebracht hat, sondern auch in anderen Lebensbereichen ist einiges die Bäche runtergegangen. Teilweise sogar selbstverschuldet. Aber mit dem zu Ende gehenden Jahr 2018 gehen auch diese Dinge zu Ende. Sie sind Vergangenheit, Gott gedenkt ihrer nicht mehr. Darum will ich nun auch nach vorne schauen und mich auf das fokussieren, wozu Gott mich nun beruft.

Deshalb bin ich beeindruckt von Jesajas Aussage: „Hier bin ich, sende mich!“ Bereitwillig steht er vor Gott, um nach dem Reinigungsprozess den Auftrag des Herrn auszuführen. Komme, was da wolle. (Und der Auftrag war echt nicht zum Zuckerschlecken!) Ich möchte es ihm gleichtun und aus vollem Herzen sagen: „Herr, sende mich!“ Ich vertraue Gott, dass, wenn er mich in den letzten Monaten durchgetragen hat, so dass ich mich bewähren und geläutert werden konnte, er mich auch weiterhin trägt. Daher ziehe ich Anfang kommenden Jahres in meine erste eigene Wohnung – ein absoluter Glaubensschritt. Dazu erzähle ich euch aber in einem späteren Post mal etwas mehr. Denn, Halleluja, Gott ist echt krass, wie fürsorglich und vertrauenswürdig er ist.

Bis dahin wünsche ich euch einen grandios gesegneten Start ins neue Jahr! ♥ Macht euch bereit, für den Herrn loszuziehen!

Mein Herz schmerzt – seit beinahe drei Monaten. Der Schmerz war zwischenzeitlich so groß, das ich meinte, innerlich zerrissen zu werden. Doch in all den Wochen aus Leid und Schmerz durfte ich neue Hoffnung schöpfen, ich durfte meinen Blick heben inmitten der Zerbrochenheit und mein Herz dem Gott hinhalten, der auch die Sterne an ihrem Platz hält. Deshalb darf ich euch heute in diesem Artikel einen Teil dessen weitergeben, was Gott mir in den letzten Monaten gezeigt hat.

Liebe Leser mit gebrochenen Herzen, für euch ist dieser Artikel: Um euch zu ermutigen, zu Gott zu flüchten und ihm zu vertrauen – weil es darum geht, mit Gott in jeder unserer Lebenslagen zu gehen, ihn zu verherrlichen und ein lebendiges Zeugnis für Jesus Christus zu sein. ♥

Hier geht’s zum Artikel.

Mein Herz schmerzt – seit beinahe drei Monaten. Der Schmerz war zwischenzeitlich so groß, das ich meinte, innerlich zerrissen zu werden. Mein Herz fühlte sich ramponiert, getreten und zerstochen an. Es lag am Boden, umringt von zerbrochenen Hoffnungen, Träumen und Erwartungen. Ich habe wahrhaft geliebt und war später wahrhaft enttäuscht. Ich habe mein Herz geöffnet und wurde doch mit Ablehnung gefüllt. Mein Herz fühlte sich leer an, weil ihm etwas geliebtes genommen wurde. Und noch heute schmerzt es zeitweise unvorstellbar.

Plot Twist

Doch in all den Wochen aus Leid und Schmerz durfte ich neue Hoffnung schöpfen, ich durfte meinen Blick heben inmitten der Zerbrochenheit und mein Herz dem Gott hinhalten, der auch die Sterne an ihrem Platz hält. Und er war treu. Er hat mich nicht im Stich gelassen, sondern hat seine Zusagen erfüllt. Mein Schmerz nimmt ab – ganz langsam und ganz vorsichtig. All die Splitter und Überreste von Hoffnungen und Träumen werden allmählich, Stück für Stück, wieder aufgesammelt und zusammengefügt. Ich weiß, dass dort und an meinem Herzen mal viel tiefere Risse und Löcher waren, doch sie werden kleiner. Und dafür darf ich Gott danken – ihm allein gebührt mein Lob. Er hat mich in den vergangenen Monaten in die Arme genommen und durch die dunklen Täler getragen. Er hat das getan, was nur er tun kann: Er hat mich gerettet – vor mir selbst, vor den Lügen Satans und vor der Dunkelheit, die mich drohte zu verschlingen.

Ziel des Artikels

Deshalb darf ich euch heute in diesem Artikel einen Teil dessen weitergeben, was Gott mir in den letzten Monaten gezeigt hat. Er hat meine Augen für seine Versprechen geöffnet, hat mir die Kraft und den Glauben geschenkt, daran festzuhalten und war so gnädig und gütig, sie vor meinen Augen und vor anderen sichtbar zu erfüllen. Ich darf sehen, wie Gott in meinem Leben eingreift. Und das, obgleich es völlig unverdient ist, weil ich selbst Menschen verletzt und ihnen das Herz gebrochen habe.

Für euch mit gebrochenen Herzen

Liebe Leser mit gebrochenen Herzen, für euch schreibe ich heute diesen Artikel: Um euch zu ermutigen, zu Gott zu flüchten und ihm zu vertrauen – weil es darum geht, mit Gott in jeder unserer Lebenslagen zu gehen, ihn zu verherrlichen und ein lebendiges Zeugnis für Jesus Christus zu sein. Selbst in den Tälern unseres Lebens. Also notiert euch gerne die nachfolgenden Bibelverse, um euch immer wieder daran zu erinnern.

 

1. Gott heilt dein verwundetes Herz.

„Give yourself time“ hat mir eine Freundin zu Beginn meiner „heartbroken journey“ geraten. Ich habe mir selbst Zeit gegeben – vor allem aber habe ich Gott Zeit gegeben, mein gebrochenes Herz in seine Hände zu nehmen und zu heilen. Die Wunden, die tiefen Löcher und all die Kratzer zu verarzten – sie mit Liebe und Gnade zu füllen, in einer Art und Weise wie nur er es könnte. Denn um ehrlich zu sein: Zeit alleine heilt keine Wunden. Zeit ist ein Faktor der Heilung, aber nicht die Ursache. Gott ist der Heiler, das sagt er selbst über sich in seinem Wort:

„Denn ich bin der HERR, dein Arzt.“ (2.Mose 15,26b)

Gottes Wort sagt, er wird unsere Herzen heilen. Nicht nur einen Teil, sondern komplett, so dass es nicht mehr schmerzt.

„Er heilt die, deren Herzen gebrochen sind, und verbindet ihre schmerzenden Wunden.“ (Psalm 147,3)

Doch Gott kann unsere Herzen nur heilen, wenn wir auch unsere Herzen komplett darreichen, wenn wir nicht an unserem Schmerz festhalten wollen. Skillet singen darüber in ihrem Lied „Stars“:

„If You can hold the stars in place, You can hold my heart the same. Whenever I fall away, Whenever I start to break. So here I am, lifting up my heart to the one who holds the stars.“

Es kommt auf dich und deinen ersten Schritt an. Vertraust du Gott dein Herz an?

 

2. Gott hat einen guten Plan.

Der Bibelvers, der einem vermutlich am meisten zu den Ohren heraus kommt und den man auch manches Mal gar nicht so gerne hören mag, wenn es sich nicht nach einem „guten Plan“ anfühlt:

„Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe, spricht der Herr. Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.“ (Jeremia 29,11)

Gute Pläne? Aber mitten im Leid? Ja, manchmal sehr schwer zu glauben. Doch ich darf euch versichern: Gott ist gut – jederzeit. Auch wenn wir das nicht immer sofort erkennen können.

Ein Beispiel: Unser Leben ist wie eine bestickte Decke auf der Rückseite – es sieht völlig wirr und falsch aus, aber aus der Vogelperspektive ist es wunderschön und ergibt einen Sinn. Und diese Vogelperspektive – die Perspektive Gottes – können wir im Laufe der Zeit gewinnen, wenn wir versuchen, Dinge mit Gottes Augen zu sehen. Weg von uns, hin zu Jesus.

 

3. Gott ist mit dir.

Wie in meinem letzten Blogartikel schon geschrieben, hat mich in den vergangenen Wochen ganz besonders der Song „With me now“ von HillaryJane ermutigt. Er gibt in solch einer eindrücklichen Art und Weise wieder, was Gott uns in seinem Wort verspricht: Dass er immer bei uns ist, in jedem Moment.

„Ich werde euch nicht allein und verwaist zurücklassen. Ich komme zu euch!“ (Johannes 14,18)

„Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.“ (Matthäus 28,20b)

Auch in den Tiefen deines Lebens ist er mit dir. Er geht mit – ist live dabei –, wenn du durch dunkle Täler gehst. Er weicht nicht von deiner Seite. Das durfte ich selbst erleben. Meine Gefühle haben mich trügen wollen – so verletzt mein Herz war, sehnsüchtig und sich nach Liebe und Aufmerksam verzehrend –, doch Gott steht darüber. Er ist beständig mit mir gegangen, auch wenn ich unbeständig war. Und er ist auch mit dir. Emmanual – Gott mit uns – ist bei dir.

 

4. Gott sieht deine Tränen und trocknet sie.

Ihr glaubt gar nicht, wie oft und wie heftig ich in den letzten Monaten geweint habe. Nicht nur mein Herz war zerbrochen, sondern auch mein Geist war zerschlagen. All das Leid und der Schmerz hatten mich in meinen Grundfesten erschüttert. Wie ein Gärtner seine Rosen zurückschneidet, wurden auch meine schlechten und guten Zweige beschnitten. Unter Tränen. Tränen der schmerzlichen Selbsterkenntnis, Tränen der Trauer und Verletzung, Tränen der Dankbarkeit über Gottes Gnade. Doch ich weiß, dass die Tränen nicht sinnlos vergossen wurden oder ins Nichts verschwinden.

„Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.“ (Psalm 34,19)

„Jede Träne wird er von ihren Augen wischen. Es wird keinen Tod mehr geben und auch keine Traurigkeit, keine Klage, keinen Schmerz. Was früher war, ist für immer vorbei.“ (Offenbarung 21,4)

„Du zählst alle meine Klagen. Sammle alle meine Tränen in einem Gefäß. Du hast doch jede einzelne in deinem Buch festgehalten.“ (Psalm 56,9)

Gott kennt meine Tränen und trocknet sie ab – mit dem besten und ultimativsten Tempo-Taschentuch, dass es geben könnte: mit seiner liebenden Güte.

 

5. Jesus kennt deinen Schmerz und fühlt mit dir.

Das besondere an Weihnachten für mich in diesem Jahr war, dass ich die Weihnachtsbotschaft, und warum Gott als Mensch auf die Welt kommen musste, noch einmal viel eindringlicher verstanden habe. Gott musste Mensch werden, um für unsere Schuld zu bezahlen. Denn nur er als Gott und sündloser Mensch war dazu in der Lage. (Rechnungen kann man schließlich auch nicht mit Monopoly-Geld bezahlen. Mehr dazu in diesem Video von HillaryJane.) Deswegen ist er auch das beste Weihnachtsgeschenk; nicht in Geschenkpapier gehüllt, sondern in Fleisch und Blut. Damit er leiden kann wie wir. Und das sagt auch einer meiner Lieblingsbibelverse.

„Denn wir haben nicht einen Hohenpriester, der kein Mitleid haben könnte mit unseren Schwachheiten, sondern einen, der in allem versucht worden ist in ähnlicher Weise [wie wir], doch ohne Sünde.“ (Hebräer 4,15)

Und auch in den Evangelien sehen wir immer wieder, dass Jesus schwache Momente hatte, dass er litt und fühlte wie wir – ohne zu sündigen. Und das macht ihn als Gott einzigartig und absolut vertrauenswürdig: Er kennt deinen Schmerz wie kein anderer.

„Jesus weinte.“ (Johannes 11,35)

 

6. Gott schenkt wahrhafte Freude.

Will ich mich daran erinnern, woher meine Freude kommt, höre ich mir „Rivers of joy“ von den No Angels an. Vermutlich war das nie der Sinn und Zweck des Liedes, aber immer wenn ich es höre, muss ich an die wahre Quelle der Freude denken: Gott. Und vor allem, wenn ich mir bewusst mache, dass wahrhafte Freude einzig und allein von Gott abhängig ist und nicht von meinen Umständen, kann ich meinen Blick wieder hoffnungsvoll gen Himmel heben, loben und danken, tanzend vor Freude herumwirbeln und mich über die Gnade freuen, die ich als Kind Gottes habe. Um mich herum kann alles trostlos scheinen – und ich werde doch Freude haben können. Was für eine starke Zusage!

„God’s blessings are like a river. They fill the city of God with joy.“ (Psalm 46:4a) *die englische Übersetzung trifft es besser auf den Punkt

„Du zeigst mir den Weg, der zum Leben hinführt. Und wo du bist, hört die Freude nie auf. Aus deiner Hand kommt ewiges Glück.“ (Psalm 16,11)

„Lass mir wiederkehren die Freude deines Heils und stütze mich mit einem willigen Geist!“ (Psalm 51,12)

 

7. Du wirst wieder lieben können.

Frauen haben einen gewissen „natürlichen“ Hang zur Dramatik, da wir im Allgemeinen emotionaler sind. Daher neigen wir auch manches Mal dazu, Dramaqueens zu sein: „Nie wieder werde ich jemanden so sehr lieben können wie ihn“, sagt es sich dann so schön, während man im Selbstmitleid versinkt. Aber das ist kompletter Quatsch – eine Lüge, die der Teufel uns einreden will. Wir sind Kinder Gottes – das heißt, dass wir aus Gottes Kraft und seiner Quelle der Liebe schöpfen, weil wir seinen Heiligen Geist in uns tragen.

„Die Liebe wird niemals aufhören.“ (1. Korinther 13,8a)

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ (Galater 5,22)

„Liebe Geschwister, wir wollen einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Jeder, der liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. […] Doch wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.“ (1. Johannes 4,7+19)

 


So, ihr Lieben, das war’s mit dem Artikel. Ich hoffe und bete sehr, dass ich euch durch Gottes Wort ermutigen konnte. Wenn ihr Gebet oder jemanden zum Reden braucht, könnt ihr mir gerne jederzeit schreiben. Entweder per E-Mail an hallo@ewiglichtkind.de, per Instagram oder per Facebook. Andersherum freue ich mich selbstverständlich sehr über eure Gebete für mich. ♥

Falls ihr noch mehr Ermutigung braucht, lest euch gerne meinen vergangenen Impulse über Leid und Liebeskummer durch oder ladet euch die kostenlosen Wallpaper zur Ermutigung herunter.

Gott mit euch!
Eure Daniela ♥

Ihr glaubt gar nicht, wie sehr mich Weihnachten dieses Jahr zum Weinen bringt. Ich war in meinem Leben vermutlich seltenst so nah am Wasser gebaut wie zurzeit – man könnte meinen, die Tränen fließen von selbst.

Aber ich darf den Herrn dafür preisen, dass es keine Tränen der Verzweiflung, Trauer und des Schmerzes mehr sind, sondern der Freude, Dankbarkeit und Rührung über seine große Güte und Gnade. Er hat mich in den vergangenen Wochen so sehr mit Liebe umwickelt, dass ich seine Nähe in meinem Leben nun stärker denn je spüre.

Wie könnte ich da noch etwas anderes tun als Gott zu loben? Wie könnte ich da noch schweigen, wenn Gott mich so reich beschenkt? Er hat mir – nein, uns allen! – seinen Sohn geschenkt. Eingepackt in Fleisch und Blut ist Jesus Christus, Gott höchstpersönlich, auf die Erde gekommen. Er hat ihn quasi wie ein Weihnachtsgeschenk darin verpackt. Und das dürfen wir auch heute wieder feiern: Dass das schönste und teuerste Geschenk vor 2000 Jahren in Bethlehem für dich und mich geboren wurde. Dass er als Mensch auf die Welt kam, lebte, starb und über den Tod siegte, um uns Leben zu geben.

Halleluja, gelobt sei Gott in der Höhe!

Und damit wünsche ich euch friedvolle & gesegnete Weihnachtsfeiertage! Danke für eure unentwegte Ermutigung in den vergangenen Wochen – das war ein Teil der Liebe, mit der Gott mich umwickelt und in seinen Armen sanft gewogen hat. Ich danke euch von Herzen.

Eure Daniela ♥

„Es musste so geschehen …“

Aussagen wie diese bringen mich ein wenig auf die Palme. Ganz ehrlich: Muss Leid geschehen? Warum sollte Gott Leid zulassen? Die Theodizee-Frage – eine sich wohl nicht zu Erdenzeiten klärende Frage.

Eines ist klar: Gottes Wille und seine Gnade stehen selbst über allem Leid dieser Welt und sein Plan wird dennoch zur Vollendung gebracht werden. Manchmal ist eben auch Leid ein entscheidender Faktor, warum wir unserem Ziel näher kommen – näher zu Jesus. Das will und darf ich gar nicht leugnen. Aber: Es musste nicht so geschehen. Es muss kein Leid geben, keinen Herzbruch, keinen Schmerz. Denn das ist nicht das, was Gott sich für uns vorgestellt hat.

Was haben wir für ein Gottesbild? Ein Gott, der uns quälen will? Gott hat sich für uns gewünscht, dass wir einander vollkommen annehmen können – wie Adam und Eva vor dem Sündenfall. Liebe wie Gott sie vorlebt. DAS ist der Wunsch Gottes. Aber weil wir Sünder sind, ist es so geschehen. Uns wird das Herz gebrochen, weil wir in einer gefallenen Welt leben und NICHT, weil Gott es so geschehen lassen musste und wollte.

Wie gesagt: Gott kann uns auch durch Leid segnen oder er lässt uns stärker daraus hervorgehen. Aber der Herzbruch als solcher ist nicht das, was sich Gott für seine geliebten Kinder wünscht. Wir sollten aufpassen mit dem, was wir sagen.

Bereue niemals, die falsche Person richtig geliebt zu haben.

Manchmal beschleicht mich dieses doofe Gefühl, dass ich meine Zeit vergeudet habe. Dass all die Liebe, die ich gegeben oder versucht habe, zu geben, nichts weiter als Schall und Rauch war. Ich habe meine Liebe verschenkt – doch letzten Endes hat es nichts gebracht. Es war umsonst.

Doch ist das wahr? Kann das wirklich alles umsonst gewesen sein? Kann man Liebe – uneigennützige, selbstlose und wahrhafte Liebe, die aus Gott kommt – vergeuden? Fall’ nicht auf den Teufel und seine Lügen herein: Deine Liebe war nicht sinnlos, deine Zeit ist nicht vergeudet. Bereue bitte nicht, jemanden wahrhaft geliebt zu haben, der es nicht verdient hat, der dich verletzt und nicht geschätzt hat. Denn sobald du das tust, wirst du hart und verbitterst. Unsere Liebe kommt aus Gott und unser Auftrag als Christen in dieser Welt ist es, zu lieben. Und unser Vorbild ist Christus. Er hat die extremste Form von Liebe gezeigt. Er ist gestorben für diejenigen, die ihn verraten, verurteilt und im Stich gelassen haben. Er hat geliebt bis in den Tod. Für diese Menschen; damit sie, wenn sie Buße tun, umkehren und ewiges Leben erhalten können.

Also liebe! Verschenke deine Liebe und bereue nicht. Denn es gibt keine „richtigen“ Personen. Wir sind alle Sünder, die einander verletzen, betrügen und belügen. Keiner von uns hätte Liebe verdient. Doch Gott liebt. Und weil er uns zuerst geliebt hat, dürfen wir lieben wie er geliebt hat. Wollen wir gemeinsam dafür beten, dass wir so lieben können wie Jesus? Ohne Bitterkeit, ohne Hintergedanken, nur für unseren Gott?

(Natürlich sollen wir dabei nicht naiv sein und müssen unser Herz behüten – aber das ist ein anderes Thema.)

„Seht euch die Vögel an! Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln keine Vorräte, und euer Vater im Himmel ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ (Matthäus 6,26)

Die vergangenen Monate haben mich teilweise an Grenzen geführt, an die ich von selbst nicht so schnell gekommen wäre – dafür habe ich meine Komfortzone zu sehr geliebt und war zu festgefahren in meinen eigenen Plänen. Diese Grenzen, an die Gott mich nun gebracht hat, haben allerdings auch Sorgen und Ängste mit auf den Plan gerufen. Sorgen, die da zuvor nicht waren. Mit manchen kann ich an guten Tagen halbwegs gut umgehen und sie durch Gebet und rationales Denken lösen. Doch andere wiederum sind umso schlimmer, dunkler, tiefverwurzelter – sie schnüren mir scheinbar die Kehle zu und nehmen mir die Luft zum Atmen …

Doch stop: Ja, es wird eine herausfordernde Zeit. Und ja, ich werde auf unterschiedlichste Arten und Weisen geprüft und angefochten. Doch ich muss mich nicht um das Morgen sorgen, wenn Gott heute für mich sorgt.

Josh Wilson singt in seinem Lied „Borrow“ folgendes:

„Don’t borrow no trouble from tomorrow. You’ll only double your sorrow. You’ll only worry your mind. Don’t borrow no trouble from tomorrow. If you’re gonna learn to follow, You gotta take it. […] Cause the flowers and birds they don’t worry a bit. And a good God takes good care of them. And he loves you and me so much more than this. So don’t worry, don’t worry.“ ☺️

Also lasst uns nun all unsere Sorge Gott abgeben, der für uns sorgt – immer, ganz gleich, was wir tun: „Und legt alle eure Sorgen bei ihm ab, denn er sorgt für euch.“ (1. Petrus 5,7)

Dann sagte Jesus: »Kommt alle her zu mir, die ihr müde seid und schwere Lasten tragt, ich will euch Ruhe schenken.« (Matthäus 11,28)

In den vergangenen Tagen habe ich auf meinem privaten Instagram-Profil @danielainori an der #himmelimalltagchallenge von @segenregen teilgenommen. Es waren interessante Themen dabei, die mich selbst zum Nachdenken gebracht haben. Einen Gedanken davon möchte ich euch heute weitergeben. (Auch auf meinem anderen Profil zu lesen.)

Weihnachten artet bei mir jährlich zur „Hustlemania“ aus – ein wildes Treiben und Arbeiten bis ins Exzessive, um sich mit möglichst vielen Menschen mal wieder zu treffen, um coole Geschenke zu gestalten, um vorm Urlaub möglichst produktiv zu sein und um als ein Licht für die Welt zu leuchten.

Aber halt stop: Fehlt da nicht was? Mhh, vielleicht Ruhe & Besinnlichkeit, Fräulein Hustle? Die Adventszeit, die ich eigentlich sehr liebe, wird mir immer schnell zum Verhängnis meiner eigenen schlechten Eigenschaften. Ich kann nicht „Nein“ sagen, ich kann mir keine Ruhe gönnen bis etwas scheinbar perfekt oder erledigt ist, lasse dafür aber alle anderen Dinge wochenlang links liegen – Beziehungen zu Freunden und Familie, wichtige To dos und vor allem: Jesus. Er ist doch der Grund für Weihnachten. Warum also nicht mal abends in Ruhe hinsetzen und die Weihnachtsgeschichte lesen?

Ich will in den nächsten Wochen jedenfalls ein paar Gänge zurückfahren. Ich würde am liebsten 5000 Menschen eine Karte schreiben und viele coole Geschenke machen, aber die Wahrheit ist: Das kann ich nicht. In einem Jahr gibt’s coole Geschenke und ganz viele Karten für Freunde & Co., im nächsten nur Gutscheine und eine Handvoll Karten. Aber das ist okay. Und das muss ich akzeptieren lernen, um mich wieder auf die wichtigen Dinge konzentrieren zu können.

Folge mir auf Instagram, um mehr Impulse zu lesen.

„I will lift my eyes even in the pain above all the lies. I know You can make a way. I have seen giants fall, I have seen mountains move, I have seen waters part. Because of You. I remember, I remember, You have always been faithful to me. I remember, I remember, even when my own eyes could not see, You were there, always there.“ (Lauren Daigle – Remember)

Ich habe in der vergangenen Woche leider sehr stark merken dürfen, dass man sehr tief fällt, wenn man den Blick auf Jesus verliert. Statt auf ihn zu schauen, habe ich nur auf mich selbst und all den Schmerz geblickt. Also bin ich gefallen – immer tiefer, bis ich in einem dunklen Loch saß und die Dunkelheit mich scheinbar überwältigte. Überwältigt von den Lügen Satans. Doch irgendwann nach einigen tränenreichen Tagen verstand ich, dass ich mich über all die Lügen erheben kann: Und zwar, wenn ich auf zu Jesus schaue, demjenigen, der Riesen bezwingen, Berge bewegen und Meere teilen kann. Dann kann ich mich daran erinnern, wie treu Gott schon mein ganzes Leben lang war. Ganz gleich, ob ich gerade seine Nähe gespürt und gesehen habe oder nicht. Und ich weiß, dass er immer da ist und meine Tränen trocknet. Nicht um meinetwillen, sondern um seinetwillen. Weil er groß ist. Weil er Gott ist. Und deshalb kann ich ruhig werden – ich bin in bester Gesellschaft und unter dem Schutz des Höchsten. Danke, Jesus. ♥