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Kennst du schon den Podcast von Kati Siemens? Dann höre jetzt in die neue Folge mit mir rein!

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Katis Podcast richtet sich speziell an Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch. Sie hatte u.a. schon Gespräche mit „Hope-Kinderwunschzeit“ und ist selbst seit 13 Jahren ungewollt kinderlos. Trotzdessen ist sie eine Ermutigerin sondergleichen, stärkt durch ihre offenherzige Art andere Frauen und wird damit zum Segen für andere. Beispielsweise durch ihren Podcast.

In unserer Folge geht es insbesondere um das Thema „unerfüllte Wünsche“. Ich selbst musste im letzten Jahr leider durch eine der schwierigsten Phasen meines Lebens gehen. Ich glaube, ich habe ich meinem Leben noch nie so sehr geweint und war so verzweifelt. Ich habe mit Gott gerungen und gekämpft.

Doch ich durfte erkennen, dass ich meine Wünsche und Sehnsüchte auf die falschen Dinge ausgerichtet und mich nur um mich selbst gedreht hatte. Gott hat mit mir einen langen und schwierigen Weg auf sich genommen, an mir gearbeitet und mein Herz neu geformt. Er hat mir gezeigt, dass wir so viel mehr als unsere unerfüllten Wünsche sind. Denn das macht uns nicht aus und das ist nicht unsere Identität. Gott gibt uns so viel mehr als das in unserem Leben.

Also lass dich nicht von deinem Mangel definieren, sondern lass deinen Wert von Gott bestimmen! ♥️

Für mehr Ermutigung höre jetzt die Podcast-Folge! ☺️

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Ich bin Jesus und Kati so unglaublich dankbar, dass mir diese Möglichkeit geschenkt wurde, über ihn sprechen zu dürfen und damit Frauen ermutigen zu können. Und ich bete dafür, dass Gott Herzen berührt. Dass meine ehrlichen und persönlichen Worte nicht kalt lassen, sondern zum Nachdenken anregen. Dass sie helfen, im Leid auf Gott zu schauen, statt im Selbstmitleid zu versinken. Und dass sie Kraft und Hoffnung schenken, um näher an Gottes Herz zu kommen. ♥️ Seid gesegnet!

 

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Heute will ich Gott einfach nur anbeten und lobpreisen. Lobpreisen dafür, dass er treu zu seinen Zusagen steht, dass er uns nicht im Stich lässt, dass er ein eifersüchtiger Gott ist und 99 stehen lässt, um dem einen Schäfchen nachjagt. Ich will ihn anbeten, den einzig mächtigen, der Menschenherzen bewegen und zur Umkehr bringen kann. Ich will einfach nur danken, dass er Wunder tut. Heute. Jetzt. In unser aller Leben.

Sonntagabend habe ich mal wieder „War Room” gesehen, und mir wurde bewusst, dass der Teufel eine reale Gefahr in unserem Leben als Christen ist. Wie die YouVersion-Bibelapp heute im Vers des Tages zitiert:

„Ein Dieb kommt nur, um Schafe zu stehlen und zu schlachten und Verderben zu bringen.” (Joh 10,10a)

Der Teufel will unser Verderben. Erst raubt er uns die Freude, dann den Glauben und dann zerstört er unser Leben und unsere Familien. Deshalb ist es an der Zeit, die Samthandschuhe auszuziehen und gegen den Teufel zu kämpfen. Denn dort endet der Vers noch nicht:

„Ich bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen und alles reichlich dazu.“ (Joh 10,10b)

Wir müssen uns immer wieder bewusst machen, was für einen Gott wir vor uns haben und was er tun kann und will und was er schon getan hat.

Wenn du derzeit zweifelst und um Hilfe schreist, dann will ich dir zurufen und dich ermutigen: Gott lässt dich nicht alleine. Er tut Wunder. Vertraue ihm! Halte an ihm fest!

Danke, Gott, dass du ein Gott der Wunder bist!

„Ich will denken an die Taten Jahwes, dein wunderbares Wirken von einst. Ich will nachdenken über dein Tun, nachsinnen über deine Werke. Alles, was du tust, ist heilig, Gott! Wer ist ein so großer Gott wie du? Du bist der Gott, der Wunder tut, hast deine Macht an den Völkern bewiesen.“ (Psalmen 77:12-15)

 

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Was bedeutet es, mit Grazie & Anmut zu blühen? Ich glaube, dahinter steht ein langer Prozess. Es gibt das Sprichwort: „bloom where are you planted“. Gott ist manchmal dieser Gärtner, der uns als zarte Pflanzen in neue Umgebungen pflanzt. Sein Ziel ist es nicht, dass wir dort verdorren, sondern dass wir beginnen, uns unter diesen neuen Umständen voll zu entfalten. Wie eine Blume, die ihren Kopf immer wieder der Sonne hinwendet, damit ihre Blüte aufgehen kann.

Etwas, das diesen Prozess ausmacht, ist oftmals Leid. In leidvollen Zeiten, die wie Regen für uns sind, verbirgt sich immer ein tieferer Sinn. Gott verschwendet keinen Schmerz. Jede Prüfung, die wir durchlaufen, bringt die Möglichkeit mit sich, zu lernen, zu wachsen und zu blühen.

Aber wie sehen Anmut & Grazie als Blüten aus? Die Bibel gibt uns einige zahlreiche Antworten und zeigt verschiedene Facetten davon auf:

„Seid wachsam. Haltet treu an dem fest, was ihr glaubt. Seid mutig und stark. Alles, was ihr tut, soll in Liebe geschehen.“ (1. Kor 16,13–14)

„Gott schätzt besonders den Schmuck, den man nicht sieht, der aber von unvergänglicher Schönheit ist: ein freundliches Herz und ein ruhiger Geist.“ (1. Petr 3,4)

„In Kraft und Würde ist sie gekleidet und lacht dem nächsten Tag zu.“ (Spr 31,25)

„Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch verbannt habe, und betet für sie zu Jahwe! Denn wenn es ihr gut geht, geht es auch euch gut.“ (Jer 29,7)

„Es muss eine Ehre für euch sein, ruhig und besonnen zu leben. Kümmert euch um eure eigenen Angelegenheiten, wie wir euch das gesagt haben, und sorgt selbst für euren Lebensunterhalt, damit ihr auch für Außenstehende als anständige Menschen geltet und niemand zur Last fallt.“ (1. Thess 4,11–12)

DAS bedeutet wahre Anmut & Grazie. Wie sieht deine Blüte aus? Knusprig und verdorrt oder erstrahlt sie im Sonnenlicht?

 

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Eure Daniela

„Mach uns bewusst, wie kurz das Leben ist, damit wir unsere Tage weise nutzen!“ Psalm 90,12

Das Leben ist kurz. Dass es jedoch so kurz ist, stellte ich am Wochenende aufs Neue fest. Während ich zu Besuch bei meinen Verwandten war, die ihren 40. Hochzeitstag feierten, wurde ich sehr melancholisch. Mein Onkel und meinte Tante, die in 1979 heirateten, saßen dieser Tage mit einem Rollstuhl und ihre beiden Hände haltend nebeneinander.

Als mein Onkel meinte, dass er erkannt habe, dass nur eines zählt – und zwar, dass sie sich einander haben und das Leben auskosten, solange sie noch die Zeit miteinander haben – war ein Stein bei mir ins Rollen gekommen. Dieses Wochenende hat so viel in mir aufgewühlt.

Meine Tante leidet seit fast zwei Jahrzehnten an Multiple Sklerose, einer schweren Nervenkrankheit. Wenn ich ihr und meinem Onkel ins Gesicht blicke, merke ich zum einen, was bedingungslose und aufopferungsvolle Liebe ist, und zum anderen, dass das Leben kurz ist.

Noch vor ein paar Jahren haben meine Familie ich jede Gelegenheit genutzt, um die beiden zu besuchen. Wir sind durch den üppigen Garten getollt, waren auf dem Wochenmarkt, haben Fahrradtouren gemacht oder sind einfach mal nach Hamburg gefahren.

Heute geht das alles nicht mehr – meine Verwandten leben mittlerweile woanders und vor allem meine Tante ist körperlich gar nicht mehr in der Lage dazu. Geblieben sind nur die Erinnerungen. Und die Liebe. Wir haben die Jahre gut genutzt und Zeit miteinander verbracht. Wir haben etwas geschaffen, was ewigen Bestand hat.

Mir hat das Wochenende gezeigt, dass ich meine Zeit heutzutage viel oft verschwende. Natürlich ist mir mein Dienst hier wichtig und ich möchte viel für Gott reißen. Aber viel wertvoller ist die Zeit, in denen ich Menschen segnen und sie lieben kann.

Vielleicht willst du das als Ermutigung in die neue Woche mitnehmen: Koste deine Zeit aus und setze „people before plans”.

Wie oft ketten wir uns selbst in Fesseln der Verbitterung ein, berauben uns der Freiheit, das Leben zu genießen und tragen stattdessen vergangene Wunden herum? Wir kratzen sie immer wieder auf und hindern uns damit selbst daran, zu heilen und davon frei zu werden.

Ich merke selbst immer wieder, wie die Sehnsucht nach Vergangenem mich einnimmt und lähmt wie Lots Frau, die beim Blick zurück auf ihre zerstörte Heimatstadt zu einer Salzsäule erstarrte. Der Schmerz, die Enttäuschung aber auch die wertvollen Lektionen, die ich durch das Leid gelernt habe, werden auf einmal relativ und ich träume nur noch von einer alternativen Gegenwart.

Und ich glaube, uns geht es allen immer wieder so – wir fragen uns: „Was wäre wenn?” Wenn kein Zerbruch geschehen wäre, wenn Mister Right aufgetaucht wäre, wenn man mehr Geld hätte, wenn man ins Ausland gegangen wäre, wenn wenn wenn …

Doch Gott lässt Leid in unserem Leben nicht zu, um uns zu fesseln. Ganz im Gegenteil: Er will uns befreien, von innen heraus stärken, damit wir ihm vertrauen und er uns ein Kämpferherz und eine schützende Rüstung geben kann. ♥ Denn er will unser Leben zu einem Statement zu seiner Ehre machen. Wir dürfen ihn durch Leid verherrlichen.

Wir dürfen ihm vertrauen, weil er uns bedingungslos und aufopferungsvoll liebt. Darum passt vermutlich kein anderes Lied derzeit besser als „Best Of Me” von Jordan Feliz:

„I said goodbye to my chains when I said hello to Your perfect love. I turned my head from my shame when I looked upon the face of love. […] Your Love inspires, takes me higher. In You I find the best of me. You make me stronger. I’m a fighter. In You I find the best of me.“

Ihr Lieben, fühlt euch ermutigt und getröstet. 🙏🏻 Haltet durch und werdet stark durch Gott. 💪🏻❤️

„Immer und überall tragen wir das Sterben von Jesus an unserem Körper herum, damit auch sein Leben an uns deutlich sichtbar wird.“ – 2. Korinther 4,10

Nur weil es scheinbar RÜCKWÄRTS LÄUFT, heißt das nicht, dass Gott nicht mit dir VORWÄRTS GEHT.

Ich glaube, wir kennen das alle: Leid, Schmerz und schier endlose Warteschleifen in unserem Leben, in denen nichts richtig zu laufen scheint – außer rückwärts. Wir wollen aus solchen Zeiten gerne schnell ausbrechen und sie beenden, sie irgendwie hinter uns lassen und davon laufen.

Aber ist das unsere Aufgabe & unser Ziel in Zeiten des Leids und des Wartens? Ich glaube nicht. Ich glaube sogar und bin davon überzeugt, dass im Leid und in Wartezeiten die Chance liegt, uns zu brillanten Diamanten zu schleifen – wenn wir es zulassen.

Die Frage ist nur: Macht dich Leid BITTER oder BESSER? Erlaubst du Gott, dich in Wartezeiten zu verändern?

Am Wochenende ist mir durch zwei Predigten klar geworden, dass im Leid und in Wartezeiten die Spirale so lange nach unten geht bis ich den Drehmoment erwische und meinen Blick von mir selbst auf Gott lenke. Das ist der Moment, wenn ich nicht mehr frage, was Gott für MICH tun kann, sondern was ICH für GOTT tun kann.

Gott hat schon alles für mich getan – er ist aus Liebe zu mir am Kreuz gestorben. Ich weiß, dass mir alles, was Gott mir gibt und was er geschehen lässt, zum Besten dient (Römer 8,28). Und ich weiß, dass er mir Kraft, Stärke, Hoffnung und Vision gibt. Diese Visionen und Träume, die er mir schenkt, darf ich für ihn leben. Ich darf dran bleiben und muss nicht aufgeben. Ich darf erfahren, wie es ist zu fliegen, selbst wenn es sich anfühlt, als ob ich falle. Denn ich weiß: Ich falle nie tiefer als in Gottes Hand.

Deshalb möchte ich dir sagen: Gott hat in deinem Leid ein Ziel mit dir vor Augen. Er hat die Kontrolle – selbst unser Versagen, unsere Fehler und unsere Schwächen haben eine Absicht. Wir mssen nur zwei Dinge lernen:
1. Gott im Leid zu sehen.
2. Aus unserer Situation das Maximale für Gott herauszuholen.

Was sind deine Berufung und dein Ziel im Leid? Lass uns gemeinsam beten. ♥

„Du musst knien, bevor du stehen kannst.“

Manchmal vergesse ich, was es eigentlich bedeutet, Christ zu sein. Während ich einerseits sage, mein ganzes Leben Gott weihen zu wollen, falle ich doch andererseits immer wieder in ein zielloses Treiben voller Unabhängigkeitsgefühlen und Hochmut. Doch der kommt ja bekanntlich vor dem Fall.

In den letzten Tagen durfte ich wieder neu erfahren, was es tatsächlich heißt, einen sicheren Stand zu haben – das bedeutet nämlich nicht, sich selbst irgendetwas aufzubauen oder sich einen guten Ruf zu erarbeiten, sondern ist viel mehr das Ergebnis der starken Hand Gottes, die einen führt und aufrichtet.

Ich bin sehr dankbar, dass Gott mit mir in den vergangenen Monaten durch eine harte Schule gegangen ist, die zum Ergebnis hatte, dass ich mich nun viel näher bei ihm wissen darf und den heiligen Geist wieder stärker wahrnehme. So stark, dass ich selbst gespürt habe, dass ich wieder Gefahr laufe, einen Höhenflug zu machen.

Darum habe ich am Wochenende ein (durchaus gewagtes) Gebet gesprochen habe:

„Herr, brich mich.“

Zugegeben: Wer meine Instagram Story von Dienstagabend gesehen hat, wird mitbekommen haben, welche Konsequenzen dieses Gebet hatte und dass ich derzeit wieder stark am Kämpfen bin.

Doch ich möchte euch ermutigen: Es ist gut, vor Gott klein zu werden und sich immer wieder in Demut unter seine starke Hand zu beugen, auch wenn Mut und Kampfgeist dazugehören, in Erprobungen standhaft zu bleiben.

Aber wenn ich eines im vergangenen halben Jahr gelernt habe, dann, wie ich meine Siege mit Gott erringen kann. Denn:

  1. Mit Gott muss ich niemals alleine kämpfen.
  2. Meine Stärke kommt von Gott – selbst wenn es meine Kraft übersteigt.
  3. Selbst in tiefster Dunkelheit sieht Gott mich in meinen Kämpfen – er ist mein Licht.
  4. Seine Gnade ist größer als meine Fehler.
  5. Um aufrecht zu stehen, muss ich vor dem König niederknien.

Und damit wünsche ich euch Gottes Stärke in euren Herzen! ♥ Be blessed!

Eure Daniela ♥

„Gott macht aus Wunden Wunder.“ ♥

Oder wie es auf der #stepsk19 lautete: „Dein wunder Punkt kann Gottes Wunderpunkt werden.“ (Lukas Herbst)

Ich bin einfach nur dankbar. Dankbar und erfüllt mit Gnade – Gnade ist quasi derzeit mein Treibstoff. All mein Tun und Treiben ist derzeit so gesegnet, obgleich es völlig unverdient ist. Denn ich sündige, mache Fehler und verletze Menschen – ob ich will oder nicht. Und doch segnet Gott. Welch eine Liebe!

Es mag noch immer nicht richtig in meinen Kopf reingehen, aber ich sehe allmählich Gottes Plan hinter allem. Hinter all den Schmerzen des letzten halben Jahres, hinter den Tränen, den tiefen Abgründen, dem Verlassen-Fühlen und Aufgeben-Wollen, dem Sinn-Suchen und Gott-Finden.

Denn letztendlich darf ich erkennen: Es hat mich näher zu meinem Herrn und Gott gebracht. Und das ist theoretisch schon alles was zählt. Aber noch viel mehr darf ich erfahren, wie nah ich durch all die Tiefen Gottes Ziel mit mir gekommen bin. Geschliffen zu werden, ist ein oftmals schmerzhafter Prozess, aber so unbezahlbar wertvoll, wenn man am Ende vor dem Königsthron Gottes als Diamant stehen darf. Und bis dahin heißt es, Gott alles abzugeben und ihm zu vertrauen.

Ihm vertrauen, dass er unsere Herzen und Wunden heilt, dass er uns die richtige Medizin verabreicht und dass er, der Arzt aller Ärzte, Wunder vollbringen kann und will. Dass er uns gebrauchen will als ein Manifest seiner Gnade und Liebe.

Glaubst du das? Ich glaube es. Von ganzem Herzen.

Fotos: Lena Gresser auf der Konferenz von STEPS365 und CJ – Christliche Jugendpflege (DANKE für euren Dienst! ♥)

 

„Doch die Frucht, die der Geist wachsen lässt, ist: Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Dagegen hat das Gesetz nichts einzuwenden.“ (Galater 5,22–23)

Wer meinen Weg mit Jesus im vergangenen halben Jahr nur halbwegs aufmerksam verfolgt hat, dürfte gemerkt haben, dass ich an leichten Stimmungsschwankungen und Gefühlsachterbahnen gelitten habe. (Naja, okay – wann leidet man als Frau nicht daran?) Jedenfalls war das in vergangener Zeit besonders ausgeprägt – von „himmelhochjauchzend“ zu „zu Tode betrübt“ in unter 2 Sekunden ist meine Weltmeisterdisziplin geworden.

Ich sag’ euch aber eins: Das ist unglaublich anstrengend. Nicht nur für alle Außenstehenden, die manchmal auch nicht so recht wissen, warum ich auf einmal weine oder vor Freude ausflippe, sondern auch geistlich ist es eine Zerreißprobe. Was passiert wohl al nächstes? Welches Erlebnis wird mich wohl als nächstes triggern und Gefühlsausbrüche auslösen? Ich mag manchmal schon am liebsten gar nichts mehr fühlen, weil man sich wie auf hoher See vorkommt.

Doch in den letzten Tagen hat Gott mir wieder etwas Wichtiges geoffenbart:

„Alles steht mir frei, aber nicht alles ist förderlich. Alles ist mir erlaubt, aber ich darf mich von nichts beherrschen lassen.“ (1.Korinther 6,12)

Oh, welch weise Worte! Dieser Vers wird normalerweise gerne in Diskussionen herangezogen, um andere zu konsternieren. Aber für mich ist er zum Game Changer der Woche geworden, weil ich eines erkannt habe: Meine Gefühle beherrschen mich. Meine komplette Stimmung, meine Freude im Herrn und mein Glaube sind davon abhängig, was meine Gefühle mir vorgaukeln. Und das kann sich sekündlich ändern.

Aber ist das zufriedenstellend und erfüllend? Nope, definitiv nicht. Deshalb werde ich ab sofort dafür beten, dass ich mich selbst und meine Gefühle besser beherrschen kann, denn Gott gibt uns die Kraft dazu durch den Heiligen Geist! Wollen wir gemeinsam füreinander beten? Schreibt mir! :)

„Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi!“ – 2. Timotheus 2,3

Stürmische Zeiten – jeder kennt sie. Seit einem halben Jahr gerate ich gefühlt regelmäßig in Stürme und muss immer wieder dagegen ankämpfen, nicht wie ein Blatt im Wind umhergeworfen zu werden. Doch mir ist bewusst geworden, dass ein Leben für Gott nicht immer ein Zuckerschlecken ist. Es gibt sowohl gute als auch schlechte Zeiten – Freude und Leid sind zwei Seiten einer Medaille. Jede Träne, jede Narbe, jede Ermutigung, ja all das prägt uns und macht uns als Menschen aus. Gott formt uns durch Widrigkeiten und Leid.

Wie wir solche Widrigkeiten als gute Streiter Gottes erdulden und überstehen können, zeigt Paulus uns im 2. Timotheusbrief mit drei Beispielen:

  1. Wir Christen sind wie Soldaten Gottes, die einen geistlichen Krieg führen. Wir müssen Leid und viele Entbehrungen auf uns nehmen und uns davor hüten, uns auf vergängliche Dinge zu fokussieren. Unser Fokus sollte auf Gott liegen, der unser Befehlshaber ist und uns in unsere Berufung führt. Selbstsucht, Bequemlichkeit oder Undiszipliniertheit haben keinen Platz mehr in unserem Leben.
  2. Zudem sind wir wie Sportler, die hart für ihren Erfolg trainieren und die nach den Vorschriften laufen müssen. Wir sollen uns von falschen Wegen fern halten, die einen schnelleren Erfolg versprechen.
  3. Außerdem sind wir wie Bauern, die zuerst arbeiten müssen, um dann die Frucht ihrer Arbeit erleben zu dürfen. Das erfordert nicht nur Geduld, sondern auch Ausdauer und Vertrauen auf die Zusagen Gottes.

Wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wie wir in Stürmen des Lebens festbleiben können, könnt ihr den Artikel „7 Wege, in Stürmen verankert zu bleiben“ lesen.