Beiträge

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Warum ich bis nächste Woche OFFLINE bin.

Die schlechte Nachricht ist: Ich reiche nicht aus. Ich bin nicht genug. Ich habe nicht genug Kraft. So sehr ich auch versuche, allen Ansprüchen gerecht zu werden, ich werde sie nie erfüllen können. Weder gegenüber anderen, noch gegenüber mir selbst oder gegenüber Gott.

Die gute Nachricht ist: Das weiß Gott. Er weiß, dass ich struggle, dass ich versuche, alles unter einen Hut zu bekommen, ihn zu ehren und Menschen lieben, aber dennoch immer wieder versage. Dafür ist er nämlich auf die Welt gekommen. Um für mein Versagen, meine Sünden, am Kreuz zu bezahlen.

Was das im Endeffekt bedeutet? Es gibt eigentlich keine schlechte Nachricht. Ich erinnere mich daran, was ich auf der STEPS-Konferenz mitgenommen habe: Gottes Gnade bewirkt, dass ich für Gott on fire sein kann, WEIL Gott mich liebt – nicht, DAMIT er mich liebt. Wir werden versagen – aber wir leben in der Gnade.

Das ist ein krasses Privileg. Und das möchte ich mir in den nächsten Tagen noch stärker bewusst machen. Ich muss nicht immer nur funktionieren. Ich darf auch zugeben: Hier sind meine Grenzen. Ich kann nicht einen gut recherchierten Artikel über Politik schreiben und zeitgleich 3–4 Stunden am Tag in meinen Dienst und Social Media investieren. Ich kann mich nicht auf ein Thema fokussieren, wenn ich zeitgleich versuche, die drölftausend unbeantworteten Nachrichten bei WhatsApp, Instagram und anderen Netzwerken nachzuholen und mich in andere Themen reinzufuchsen.

Ich setze darum in den nächsten Tagen während meines Urlaubs Prioritäten und werde offline sein. Ich kann nicht alles schaffen und ich muss es auch nicht. Aber was ich in dieser Zeit schaffen kann und will, das möchte ich treu und mit ganzer Hingabe tun.

Darum: Adios! Wir sehen uns – so der Herr will und ich lebe – nächste Woche! ♥

PS: Ihr könnt gerne für mich beten! ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

Keine Werbung

Mein heutiger Tag und die Nacht waren – galant ausgedrückt – sehr bescheiden. Nachts hab’ ich vor Schmerzen effektiv vielleicht zwei Stunden schlafen können. Tagsüber hingen mir die Schmerzen, der Schlafmangel und mein Unwohlsein immer noch in den Knochen. An der Arbeit war ich bis mittags dennoch: a) weil ich Aufgaben beenden wollte und b) weil meine innere Stimme mir immer wieder sagte: „Stell dich nicht so an!” Leider vergesse ich dabei, auf mich selbst Acht zu geben.

 

Als ich daheim war, habe ich versucht, die innere Stimme zu beruhigen und irgendwas zu tun. Letztendlich habe ich mich aber doch zu Soulfood und schließlich zum Bett durchgerungen. Eigentlich wollte ich eine Serie schauen, aber die versklavende Stimme hat mich auf meinen Stapel zu rezensierender Bücher aufmerksam gemacht. Also wurde es das Buch.

 

Anfangs war ich von dem Buch nicht sehr angetan – erste Seite gelesen und Jesus tauchte in keinem Satz auf.

Warte, ist das Buch christlich? 

Zweite Seite:

Ah, da kommt Gott ins Spiel. Vielleicht zäumt sie das Pferd von hinten auf.

Weitergelesen.

Wow, gute Gedanken! Ich muss besser auf mich selbst aufpassen und es mir selbst wert sein.

Weitergelesen.

Mh, klingt ja ganz nett, aber irgendwie kommt mir das komisch vor.

Google nach Rachel Hollis befragt.

Ergebnis: Selbstliebe als Götze, Erfolg als Götze, politische Korrektheit vor Gottes Wort, Wohlstandsevangelium …

Auch wenn ich zu vielen Aussagen von Rachel Hollis „Ja und Amen!” sagen kann, gerade weil sie als Frau ebenfalls auf Leistung getrimmt ist, verfehlen ihre Worte ohne Gott doch das Ziel.

 

Daher ist dieser heutige spontane Post … 

… eine Nicht-Empfehlung zu diesem Buch, denn es geht in unserem Leben um Jesus – nicht um uns.

… eine Empfehlung zu Auszeiten für Körper & Geist, Wärmflaschen und Pudding.

… und ein Dank an Gott, der mich liebt, auch wenn ich nichts leiste.

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

◷ Geschätzte Lesedauer: 2 Minuten

In den letzten Tagen konnte ich nicht aufhören, darüber nachzudenken, was ich sowohl in Esters als auch in Elias Geschichte bemerkt hatte. Und vor allem, was für eine große Herausforderung das für mich bedeutete. Denn mir ist einiges in Bezug auf meine Dienste & Aufgaben (un)klar geworden …

Gott begabt und fordert uns Menschen – unterschiedlich & vielfältig, aber immer mit dem Ziel, sein Reich durch sie zu bauen. Doch für mich ist das oft ein Struggle. Wie viele Aufgaben hat Gott mir tatsächlich gegeben? Sind es zu viele? Oder sollte ich noch mehr anstreben? Es ist ein ewiges Hin und Her zwischen dem Gefühl, gebraucht zu werden und der Last, doch nutzlos zu sein, weil man nichts schafft.

Ich zerbreche mir vor allem den Kopf darüber, weil mir aufgefallen ist, wie unterschiedlich Gott mit Elia und Ester in diesem Punkt umgeht. Während Elia gebremst und auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss, weil er sich in seinem Dienst überschätzt, muss Ester motiviert und ins Gewissen geredet werden, damit sie handelt:

„Elia sagte: ‚Ich habe dem Herrn von ganzem Herzen gedient. Ich allein bin übrig geblieben, nur ich allein.’ Da sagte Gott: ‚Ich aber habe in Israel 7000 übrig bleiben lassen.’” (nach 1. Kö 19,14+18)

„Denn wenn du in diesem Augenblick schweigst, wird von anderswo her Hilfe und Rettung für die Juden kommen. Doch du und deine Verwandtschaft, ihr werdet zugrunde gehen. Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur Königin erhoben worden bist.” (Est 4,14)

Was ist nun die goldene Mitte? Wann leiste ich zu viel oder zu wenig? Was denkt ihr?

Ich glaube jedenfalls, der richtige Weg sieht facettenreich aus – so unterschiedlich wie wir Menschen. Aber in der Mitte muss immer Gott sein – wir müssen unsere Kraft aus ihm schöpfen. Egal, was oder wie viel wir tun. Denn letztendlich leben wir nur aus Gnade. ♥

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.