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Woche fast vorbei, wuhuu! Oder doch nicht „wuhuu“, weil du das Gefühl hast, wieder nichts geschafft zu haben?

Jo, kenn ich. Ich bin am Montag erstmal mit einem kompletten Knockout in die Woche gestartet und lag quasi den ganzen Tag im Bett – nichts da mit produktiv sein.

Passenderweise ist mir am Ende diesen (sehr losten) Tages auch noch ein Zitat aus „Haikyuu!“, einem Volleyball-Anime, wieder in den Sinn gekommen:

„Brot kann schimmeln – was kannst du?“

Wow, nett. Aber direkt darauf hat Gott mir einen sehr tröstenden und ziemlich kraftvollen Gedanken geschenkt:

„Ich bin einen Tag näher an die Ewigkeit gekommen.“

Ja, manchmal ist es nur das … der Tag ist vorbei, war vielleicht sogar schlecht und frustrierend und doch können wir uns sicher sein: Wir sind unterwegs zum Himmel. Einen Tag näher an der Ewigkeit. Wir leben darauf hin, eines Tages Jesus von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Wow. Das ist wirklich ein Grund zu wahrer Freude.

An was musstest du sofort bei dem Spruch denken? Was kannst du?

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Hey Freudinnen!

Nach längerer Inaktivität melden wir uns heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge bei euch zurück: Denn wir verabschieden uns (vorerst). Für wie lange, ob wir überhaupt noch einmal zurückkehren (Daniela ist fest davon überzeugt) und was Gott noch mit uns vorhat, wissen wir allerdings noch nicht.

ABER: So schwer der Abschied fällt, so sicher sind wir uns, dass wir ein Segen sein durften – füreinander und für andere.

Warum verabschieden wir uns dann?

Ich (Daniela) musste mir in den vergangenen Wochen eingestehen, dass derzeit nicht mehr meine Season für „königlich weiblich“ ist und ich meine freien Zeit- und Kraft-Ressourcen für @ewiglichtkind, mein Studium und @minna_kollektiv aufwenden muss.

Leider ist jedoch in den letzten Wochen bis zu dieser Erkenntnis vieles nicht gut gelaufen und ich will euch da ganz transparent mit hineinnehmen, um niemandem etwas vorzumachen.

Ich kam schon lange nicht mehr mit meinen Aufgaben hinterher, habe vor allem Chris oft vertröstet und Deadlines nicht eingehalten. Meine Scham wurde immer größer über mein Versagen. Bis Gott neulich in meinem heftigen Lebenssturm sprichwörtlich dem Wind gebot, zu schweigen und sprach:

„Gib es ab.“

Da war kein Vorwurf in Gottes Worten, die er durch eine andere Person in mein Leben hinein sprach. Da war Fürsorge und Liebe. Denn ich hatte vergessen, dass ich Gottes Königstochter bin und nicht nur Dienerin.

Gleichzeitig durfte ich heute aber auch erkennen, dass ich Chris mehr an meinen Kämpfen hätte teilhaben lassen sollen und vor allem, dass ich anderen keine falschen Versprechungen machen darf, weil ich sie sonst enttäusche.

„Underpromise & Overdeliver“

Das soll meine Herzenshaltung werden.

Was auch immer dich gerade bewegt nach diesem Text: Ich hoffe, ich konnte dich ein (vorerst) letztes Mal auf dieser Seite mit meinen Worten ermutigen und segnen. ❤️✨

PS: Wir beide wollen auf jeden Falle bereit sein, wieder einzusteigen, wenn Gott uns ruft.

Eure Daniela & Christine 💕

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HÖHER – SCHNELLER – WEITER. Immer mehr wollen – immer weniger haben. Leben in Lichtgeschwindigkeit. Rennen bis man gänzlich ausgebremst wird.

So kann man meine aktuelle Gefühlslage in Worte fassen. Das traurige daran ist: Das ist nicht neues. Das passiert mir alle paar Monate. Eine Zeit lang läuft alles super. Doch dann verrenne ich mich wieder in diesem Dauerlauf aus Dienst, Arbeit, Privatleben. Ich beginne, meine Leistung mit der von anderen zu vergleichen, weil ich beim Rennen den Fokus verliere. Die Folge: Leistungsdruck, Neid, ein Gefühl der Erschöpfung und Entmutigung. Meine natürlichen Feinde.

Doch das offenbart im Grunde nur diese einfache Wahrheit: dass mein Herz nicht ausschließlich auf Gott ausgerichtet ist. Ich bin schlicht und ergreifend mehr an den Gaben als am Geber interessiert. Demjenigen, der mein Schöpfer ist und mein Leben in seinen Händen hält.

Natalie Grant bringt das in ihrem Lied „More than anything“ unglaublich gut zum Ausdruck:

„Help me want the HEALER more than the HEALING. Help me want the SAVIOR more than the SAVING. Help me want the GIVER more than the GIVING. Oh help me want you JESUS more than anything.“

Höher, schneller, weiter – ohne Gott ist es einfach ein hirnverbranntes Treiben. Mit Gott lernen wir fliegen – ohne kräftezehrende Mühe, weil Gott uns Kraft gibt. Aber dafür müssen wir uns eingestehen, dass wir Jesus brauchen – mehr als alles andere. Weil er das Leben und unsere Kraft ist. Wenn er unser Fokus ist, haben wir keinen Grund, uns neidisch nach rechts und links umsehen zu müssen. Mit Jesus im Fokus kennen wir unseren gottgewollten Platz und Wert.

Hast du Jesus im Fokus? Dann darfst du fliegen lernen! Wenn nicht, dann bete ich, dass du nicht so eine Bruchlandung hinlegst wie ich. Lass uns gemeinsam lernen und dafür beten, uns ganz auf Gott auszurichten. ♥️

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Warum ich bis nächste Woche OFFLINE bin.

Die schlechte Nachricht ist: Ich reiche nicht aus. Ich bin nicht genug. Ich habe nicht genug Kraft. So sehr ich auch versuche, allen Ansprüchen gerecht zu werden, ich werde sie nie erfüllen können. Weder gegenüber anderen, noch gegenüber mir selbst oder gegenüber Gott.

Die gute Nachricht ist: Das weiß Gott. Er weiß, dass ich struggle, dass ich versuche, alles unter einen Hut zu bekommen, ihn zu ehren und Menschen lieben, aber dennoch immer wieder versage. Dafür ist er nämlich auf die Welt gekommen. Um für mein Versagen, meine Sünden, am Kreuz zu bezahlen.

Was das im Endeffekt bedeutet? Es gibt eigentlich keine schlechte Nachricht. Ich erinnere mich daran, was ich auf der STEPS-Konferenz mitgenommen habe: Gottes Gnade bewirkt, dass ich für Gott on fire sein kann, WEIL Gott mich liebt – nicht, DAMIT er mich liebt. Wir werden versagen – aber wir leben in der Gnade.

Das ist ein krasses Privileg. Und das möchte ich mir in den nächsten Tagen noch stärker bewusst machen. Ich muss nicht immer nur funktionieren. Ich darf auch zugeben: Hier sind meine Grenzen. Ich kann nicht einen gut recherchierten Artikel über Politik schreiben und zeitgleich 3–4 Stunden am Tag in meinen Dienst und Social Media investieren. Ich kann mich nicht auf ein Thema fokussieren, wenn ich zeitgleich versuche, die drölftausend unbeantworteten Nachrichten bei WhatsApp, Instagram und anderen Netzwerken nachzuholen und mich in andere Themen reinzufuchsen.

Ich setze darum in den nächsten Tagen während meines Urlaubs Prioritäten und werde offline sein. Ich kann nicht alles schaffen und ich muss es auch nicht. Aber was ich in dieser Zeit schaffen kann und will, das möchte ich treu und mit ganzer Hingabe tun.

Darum: Adios! Wir sehen uns – so der Herr will und ich lebe – nächste Woche! ♥

PS: Ihr könnt gerne für mich beten! ♥

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Mein heutiger Tag und die Nacht waren – galant ausgedrückt – sehr bescheiden. Nachts hab’ ich vor Schmerzen effektiv vielleicht zwei Stunden schlafen können. Tagsüber hingen mir die Schmerzen, der Schlafmangel und mein Unwohlsein immer noch in den Knochen. An der Arbeit war ich bis mittags dennoch: a) weil ich Aufgaben beenden wollte und b) weil meine innere Stimme mir immer wieder sagte: „Stell dich nicht so an!” Leider vergesse ich dabei, auf mich selbst Acht zu geben.

 

Als ich daheim war, habe ich versucht, die innere Stimme zu beruhigen und irgendwas zu tun. Letztendlich habe ich mich aber doch zu Soulfood und schließlich zum Bett durchgerungen. Eigentlich wollte ich eine Serie schauen, aber die versklavende Stimme hat mich auf meinen Stapel zu rezensierender Bücher aufmerksam gemacht. Also wurde es das Buch.

 

Anfangs war ich von dem Buch nicht sehr angetan – erste Seite gelesen und Jesus tauchte in keinem Satz auf.

Warte, ist das Buch christlich? 

Zweite Seite:

Ah, da kommt Gott ins Spiel. Vielleicht zäumt sie das Pferd von hinten auf.

Weitergelesen.

Wow, gute Gedanken! Ich muss besser auf mich selbst aufpassen und es mir selbst wert sein.

Weitergelesen.

Mh, klingt ja ganz nett, aber irgendwie kommt mir das komisch vor.

Google nach Rachel Hollis befragt.

Ergebnis: Selbstliebe als Götze, Erfolg als Götze, politische Korrektheit vor Gottes Wort, Wohlstandsevangelium …

Auch wenn ich zu vielen Aussagen von Rachel Hollis „Ja und Amen!” sagen kann, gerade weil sie als Frau ebenfalls auf Leistung getrimmt ist, verfehlen ihre Worte ohne Gott doch das Ziel.

 

Daher ist dieser heutige spontane Post … 

… eine Nicht-Empfehlung zu diesem Buch, denn es geht in unserem Leben um Jesus – nicht um uns.

… eine Empfehlung zu Auszeiten für Körper & Geist, Wärmflaschen und Pudding.

… und ein Dank an Gott, der mich liebt, auch wenn ich nichts leiste.

 

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In den letzten Tagen konnte ich nicht aufhören, darüber nachzudenken, was ich sowohl in Esters als auch in Elias Geschichte bemerkt hatte. Und vor allem, was für eine große Herausforderung das für mich bedeutete. Denn mir ist einiges in Bezug auf meine Dienste & Aufgaben (un)klar geworden …

Gott begabt und fordert uns Menschen – unterschiedlich & vielfältig, aber immer mit dem Ziel, sein Reich durch sie zu bauen. Doch für mich ist das oft ein Struggle. Wie viele Aufgaben hat Gott mir tatsächlich gegeben? Sind es zu viele? Oder sollte ich noch mehr anstreben? Es ist ein ewiges Hin und Her zwischen dem Gefühl, gebraucht zu werden und der Last, doch nutzlos zu sein, weil man nichts schafft.

Ich zerbreche mir vor allem den Kopf darüber, weil mir aufgefallen ist, wie unterschiedlich Gott mit Elia und Ester in diesem Punkt umgeht. Während Elia gebremst und auf den Boden der Tatsachen gebracht werden muss, weil er sich in seinem Dienst überschätzt, muss Ester motiviert und ins Gewissen geredet werden, damit sie handelt:

„Elia sagte: ‚Ich habe dem Herrn von ganzem Herzen gedient. Ich allein bin übrig geblieben, nur ich allein.’ Da sagte Gott: ‚Ich aber habe in Israel 7000 übrig bleiben lassen.’” (nach 1. Kö 19,14+18)

„Denn wenn du in diesem Augenblick schweigst, wird von anderswo her Hilfe und Rettung für die Juden kommen. Doch du und deine Verwandtschaft, ihr werdet zugrunde gehen. Wer weiß, ob du nicht gerade für eine Zeit wie diese zur Königin erhoben worden bist.” (Est 4,14)

Was ist nun die goldene Mitte? Wann leiste ich zu viel oder zu wenig? Was denkt ihr?

Ich glaube jedenfalls, der richtige Weg sieht facettenreich aus – so unterschiedlich wie wir Menschen. Aber in der Mitte muss immer Gott sein – wir müssen unsere Kraft aus ihm schöpfen. Egal, was oder wie viel wir tun. Denn letztendlich leben wir nur aus Gnade. ♥

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