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Eine Frage, die mich in den letzten Tagen neu bewegt hat:

„If the whole world was blind, how many people would you impress?“ – Boona Mohammed (kan. Schriftsteller)

Wenn niemand den äußeren Schein meiner Taten als Christin sehen würde, würde ich Menschen dennoch mit Gottes Liebe begeistern können? Oder wäre ich, wie Paulus es beschreibt, nur eine klingende Schelle (vgl. 1. Kor 13)?

Wahre Liebe ist das, was übrig bleibt, wenn niemand hinsieht außer Gott allein. Wenn du niemanden mit dem bloßen Schein beeindrucken kannst. Wenn es dein Herz ist, das zählt.

Und so ist es für mich auch mit dem wahren Glauben: Wahrhaft zu glauben bedeutet, ein von Christus verändertes Leben zu führen – in der Berufung, die Gott mir gegeben hat. Alles andere ist Schall und Rauch und hat keine Bedeutung für das Reich Gottes und für deine Nächsten.

Lass dich neu von Gottes Wort herausfordern:

„Jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen; denn jeder Einzelne wird seine eigene Bürde zu tragen haben.“ (Galater 6,4–5)

Was denkst du, wie viele Menschen du beeindrucken könntest?

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„Jeder aber prüfe sein eigenes Werk, und dann wird er für sich selbst den Ruhm haben und nicht für einen anderen; denn jeder Einzelne wird seine eigene Bürde zu tragen haben.“ (Galater 6,4–5)

 

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Ich glaube, mir ist schon lange kein Beitrag mehr so schwer gefallen wie dieser. Nein, nicht aufgrund der komplexen Thematik oder des hohen Recherche-Aufwands – sondern weil mich dieser Beitrag emotional herausfordert. Denn durch die Recherche für diesen Beitrag muss ich mich mit einem Lebensabschnitt auseinandersetzen, den ich gerne weit hinter mir lassen würde: meine letzte (toxische) Beziehung. (Hier habe ich von meiner Beziehungs-, Trennungs- und Vergebungsgeschichte berichtet.)

Warum das Thema ausgerechnet jetzt aufploppt? So verrückt es klingen mag, doch der Auslöser ist meine aktuelle (gesunde) Beziehung. Ich sehe jetzt – drei Jahre später – durch meinen Freund, wie verheerend und schlecht die letzte Beziehung und wie toxisch mein damaliger Partner war. Und das, obwohl er Christ war. Denn obgleich wir oder unsere Partner zu Christus gehören mögen, bedeutet es nicht, dass wir nicht sündigen oder aber vor Leid gefeit sind.

Darum möchte ich heute mit euch über toxische Beziehungen reden, was sie ausmacht, wie man mit ihnen umgehen kann und was die Bibel dazu sagt.

Gott hat mir dieses Thema aufs Herz gelegt und ich hoffe, dass ich all jenen in toxischen (und christlichen) Beziehungen helfen kann, damit sie nicht das gleiche durchmachen müssen wie ich damals.

Hinweis: Männer und Frauen können gleichermaßen betroffen und Opfer eines toxischen Partners sein. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werde ich jedoch nachfolgend das generische Maskulinum verwenden – der Beitrag richtet sich nichtsdestotrotz an beide Geschlechter.

Was sind toxische Beziehungen?

Wenn man heutzutage von toxischen Beziehungen spricht, sind damit sowohl ungesunde Beziehungen, die lieblos und respektlos sind, aber auch schädliche Beziehungsgefüge gemeint, bei denen es klare Täter- und Opfer-Rollen gibt. Die Täter sind hierbei meist manipulativ, empathielos und selbstbezogen – teilweise weisen sie sogar eine narzisstische oder Borderline-Persönlichkeitsstörung auf.

Für den vergiftenden Partner (Täter) besteht der Sinn der Beziehung bzw. des vergifteten Partners (Opfer) darin, seine Bedürfnisse zu befriedigen.

Darüber hinaus zeichnen sich toxische Beziehung häufig durch den Wechsel zwischen intensiver Liebe (heiß) und abrupter Distanz (kalt) aus. Die Verhaltensweisen des toxischen Partners zerstören und machen kaputt – das heißt, toxische Beziehungen sind dysfunktional. Außerdem wird durch diese Verhaltensweisen die eigene Wahrnehmung verzerrt, wodurch man sich in die Opferrolle begibt und sich selbst abwertet. Häufig bleibt diese gestörte, verzerrte Wahrnehmung von Partnerschaft auch danach erhalten.

Was sind Merkmale einer toxischen Beziehung?

Folgende Merkmale können ein Hinweis auf eine toxische Beziehung sein – jedoch müssen sie es nicht. Auch gesunde Beziehungen sind nicht perfekt, weil die beteiligten Partner beide Sünder sind. Das sollte immer im Hinterkopf behalten werden. Doch wenn die Anzeichen für eine toxische Beziehung überwiegen, sollten die Alarmglocken losgehen.

  1. Dein Partner hat starke Stimmungsschwankungen und die Beziehung ist von einem Auf und Ab der Gefühle (Liebe vs. Zurückweisung) geprägt.
  2. Dein Partner beschuldigt oder kritisiert dich und wertet dich ab.
  3. Dein Partner möchte dich kontrollieren und ist sehr eifersüchtig oder vereinnahmend.
  4. Dein Partner gibt dir das Gefühl, nichts richtig machen zu können.
  5. Dein Partner bemitleidet sich selbst.
  6. Dein Partner redet deine Sorgen und Probleme klein oder schenkt dir keine Aufmerksamkeit.
  7. Du fühlst dich abhängig von deinem Partner und denkst an nichts anderes mehr.
  8. Du idealisierst deinen Partner und siehst nur das Potenzial, aber nicht die schädlichen Muster.
  9. Ihr kreist euch um euch selbst und kapselt euch von anderen ab.
  10. Die Beziehung kostet euch beiden Kraft.
  11. Die Beziehung verhindert Wachstum.
  12. Die Beziehung überschreitet (deine) Grenzen.
  13. Die Beziehung führt zu Sünde und Lügen.
  14. Die Beziehung ist geprägt von Egoismus und Dominanz durch deinen Partner.
  15. Dein Partner zeigt dir die kalte Schulter, wenn du nicht funktionierst.

 

Wie läuft eine toxische Beziehung ab?

Vereinfacht kann man das Schema einer toxischen Beziehung als „einfangen – auf Sockel stellen – abschießen“ beschreiben. Was das im Detail bedeutet, möchte ich nachfolgend kurz erläutern.

 

 

1. Love Bombing

Der toxische Partner umwirbt den anderen Partner intensiv, überschüttet ihn mit Liebe und macht ihn durch das enorme Maß an Zuwendung süchtig/abhängig von sich.

 

2. Fast Forwarding/Idealisierung

Der toxische Partner treibt die Beziehung viel zu schnell voran und plant bereits in den ersten Wochen die gemeinsame Zukunft, malt Hochzeitspläne aus und träumt von Kindern. Der Partner wird idealisiert und er wird auf einen Sockel gehoben.

 

3. Abwertung

Der toxische Partner wertet den anderen Partner schleichend ab – er macht diesem Vorwürfe, redet ihn klein und verhält sich nur ihm gegenüber so.

 

4. Abschluss

Letztendlich lässt der toxische Partner den anderen Partner im Stich und trennt sich (meist plötzlich). Die Beziehung wird sozusagen „entsorgt“, weil sie für den toxischen Partner keinen Mehrwert mehr bietet.

 

5. Ende oder Wiederholung

Im best case wird die Beziehung beendet und beide Partner kommen voneinander los. Im worst case wiederholt sich das Prozedere und der toxische Kreislauf beginnt von vorne.

 

Wie sieht eine gesunde Beziehung aus?

Was mir unglaublich geholfen hat, zu sehen, wie eine gesunde, liebevolle Beziehung aussieht, die Gott ehrt, ist (Überraschung, wer hätte es gedacht) die Bibel. Die Bibel (= Gottes Wort) sagt von sich selbst nicht umsonst, dass sie ein Licht für uns ist.

„Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg.“ (Psalm 119,105; SLT)

Sie gibt uns Weisung und Führung und sie ist der beste Ratgeber für das alltägliche Leben. (Darüber habe ich auch schon einmal in diesem Artikel geschrieben.)

Welche Hinweise finden wir also in der Bibel, die uns zeigen, wie eine gesunde Beziehung aussieht? Folgende Merkmale sind Beispiele für gesunde Beziehungen:

  1. Dein Partner ermutigt dich. (Epheser 5,19)
  2. Dein Partner wird von deinen Freunden und deiner Familie (in Christus) gemocht und ist geachtet. (Sprüche 31,23)
  3. Dein Partner ist nicht gehässig und zornig. (Epheser 4,31–32)
  4. Dein Partner ist hilfsbereit. (Epheser 4,31–32)
  5. Dein Partner ist vergebungsbereit. (Epheser 4,31–32)
  6. Dein Partner ist geduldig, freundlich, nicht neidisch oder eingebildet. (1. Korinther 13,4)
  7. Dein Partner ist nicht auf seinen eigenen Vorteil bedacht, er ist diszipliniert und nicht nachtragend. (1. Korinther 13,5)
  8. Dein Partner erfreut sich nicht am Leid, sondern an der Gerechtigkeit. (1. Korinther 13,6)
  9. Dein Partner erträgt dich und hat einen festen Glauben – an Gott und in dich. (1. Korinther 13,7)
  10. Dein Partner unterstützt dich in deiner Berufung. (Philipper 2,4)

 

Wie geht man mit einer toxischen Beziehung um und wie heilt man sie?

In meiner damaligen Beziehung musste ich erleben, wie Gott eingreift und mich vor mir selbst, aber auch meinem toxischen Partner rettet. Er hat damals die Reißleine gezogen und die Beziehung beendet, bevor sie in meinem Herzen noch mehr langfristigen Schaden anrichten konnte als sie schon getan hat. Aus eigener Kraft und meinem eigenen Willen hätte ich die Beziehung damals sehr wahrscheinlich leider nicht beendet, denn ich hielt es für eine „christliche Tugend“, das Leid zu ertragen und mich ausnutzen zu lassen. Frei nach dem Motto:

„Ich aber sage euch: Ihr sollt dem Bösen nicht widerstehen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, so biete ihm auch die andere dar.“ (Matthäus 5,39; SLT)

Doch das ist absoluter Unsinn – wenn nicht sogar eine Irrlehre und ein Missbrauch von Gottes Wort sondergleichen. Wenn dich jemand missbraucht und ausnutzt, ist es deine Pflicht, dich zu schützen, weil auch du selbst ein geliebtes Geschöpf Gottes bist. Darum ist die vermutlich einzige Möglichkeit, eine toxische Beziehung zu heilen, diese zu beenden. Der Weg zur Heilung einer toxischen (Abhängigkeits-)Beziehung, um dich selbst zu schützen, führt m. E. nur über die Trennung.

„Mehr als alles andere behüte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus.“ (Sprüche 4,23; SLT)

Was dein Herz zerstört, sollte in deinem Leben keinen Raum finden, denn Gott wünscht sich gesunde, liebevolle Beziehungen, die ihn verherrlichen. An zerstörerischen, toxischen Beziehungen erfreut sich nur einer: der Teufel. Denn er ist der Zerstörer und Widersacher in Person.

„Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich [Jesus Christus] bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.“ (Johannes 10,10; SLT)

Zu guter Letzt ist es wichtig, zu erkennen, dass man selbst (bzw. der vergiftete Partner innerhalb einer toxischen Beziehung) niemals der Retter für einen anderen Menschen sein kann. Gott allein ist derjenige, der Herzen verändern und unser Denken erneuern kann.

„Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird.“ (Römer 12,2b; GNB)

 

Abschluss

Meine Hoffnung ist, dass dieser Beitrag euch zum Besten dient und euch segnet. Ich wünsche mir, dass ihr vor den Verletzungen bewahrt bleibt, die ich damals erleiden musste. Und ich wünsche euch Gottes reichen Segen und dass Gott eure Herzen bewahrt!

„Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!“ (Philipper 4,7; SLT)

Eure Daniela ♥

 

Quellen:

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Freunde, ich habe etwas auf dem Herzen. Gerade in Zeiten wie diesen – umringt von Tod, Leid und Terror. Denn manchmal könnte ich bei dem, was ich unter Christen so erlebe, wirklich weinen vor Wut.

Wir nennen uns Kinder Gottes und haben die Aufgabe erhalten, einander zu LIEBEN.

Doch was ich sehe, sind Streit oder Verurteilung aufgrund anderer Glaubens- und Lebenseinstellungen. Das ist mir dieser Tage vor allem durch die Stories von Anastasia bei @ohnelimitgeliebt sowie Esther bei @togetheringod wieder schmerzlich bewusst geworden.

Ich selbst merke das leider auch immer wieder: Wenn ich für Gott tanze, wird mir längst nicht immer mit Liebe begegnet. Ganz im Gegenteil.

Die Frage, die sich mir immer wieder stellt: Was geht bitte in unseren Köpfen vor? Sind wir wirklich so ein Haufen Pharisäer geworden? Wo ist die Liebe hin?

Ich bete darum von ganzem Herzen mit den Worten aus Offenbarung:

„Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben!“ (Offenbarung 3,2)

Ich bete, dass Gott uns die Augen öffnet, weil es morgen schon zu spät sein könnte.

In einer Traupredigt, die ich vor kurzem gehört habe, hat der Prediger ein unglaublich gutes Beispiel gebracht:

Ein Pferd kann alleine 500 kg Gewicht ziehen – logischerweise denkt man, dass zwei Pferde 1.000 kg ziehen können. Doch in Wahrheit sind es fast 2.000 kg! (Das Dreifache!)

So ist es auch in christlichen Beziehungen, in denen Gott das Bindeglied ist. (Ganz gleich, ob Ehepartner, Eltern, Kinder, Freunde, Geschwister im Herrn!) Durch Gottes Kraft haben wir die dreifache Kraft, weil Gottes Liebe das Band ist, das alles zusammenhält.

Darum fordert uns die Bibel auf:

„Über dies alles aber zieht die Liebe an, die das Band der Vollkommenheit ist.“ (Kolosser 3,14)

Deswegen lasst uns einander lieben – mit ganzem Herzen, mit ganzer Kraft und mit ganzem Verstand!

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Ich hatte heute wieder eine traurige Selbsterkenntnis – mein Herz zum Lob über Gott zu stimmen, hat weniger mit dem tatsächlichen Lob oder fröhlichem Tanzen und Singen zu tun, als mit meiner eigenen Anbetungshaltung.

Die Frage ist nämlich: Wen bete ich tatsächlich an?

Ich musste heute feststellen: nicht Gott. Zumindest nicht zu 100 %. Ich habe Götzen in meinem Leben, die mehr Raum bekommen haben, als ihnen zusteht. Diese Götzen verstecken sich in so vielen Lebensbereichen, dass es mich traurig gemacht und schockiert hat. Ob nun der Wunsch nach Beziehung, Partnerschaft oder Sexualität – all diese Bereiche sind wieder mal zu Götzen geworden. Deswegen läuft gerade in meinem Herzen auch so einiges aus dem Ruder.

Sündige Verhaltensweisen, Unzufriedenheit und Ungeduld haben sich eingeschlichen, ohne dass ich ihr Gefahrenpotenzial rechtzeitig erkannt habe.

Mein Herz hat Götzen angebetet.

Deswegen möchte ich Buße tun und mein Herz neu zum Loblied anstimmen – zur wahren Anbetung Gottes. Die Anbetung, die mich nicht nur zum fröhlichen Tanzen und Singen bringt, sondern die mein Herz zur Heiligung führt.

(Wo) hast du in deinem Herzen Götzen?

 

„Komm, du Quelle allen Segens, füll mein Herz mit deinem Preis!
Du schenkst Ströme voller Gnade, immer neu und allezeit.
Lehr mich immer, dich zu loben, lass mich deine Liebe seh’n.
Als die Quelle der Erlösung wird sie niemals mir vergehen.

Du bleibst gnädig, mein Erretter, auch wenn ich so oft versag.
Lenk mein Herz, o Herr, das bitt’ ich, hin zu dir an jedem Tag.
Wenn ich wanke, wenn ich schwach bin, bist du stets für mich bereit.
Gibst das Siegel deines Geistes mir für Zeit und Ewigkeit.“

(Robert Robinson)

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Mein Wochenende war offen gesagt ziemlich herausfordernd – eine andere Perspektive einzunehmen, gleicht manchmal eben doch mehr einem Kopfstand.

Die Frage nach der Perspektive lautet im Grunde: Was genau hängt von meiner Perspektive ab? Ich glaube, da geht es zum einen um meine Wertschätzung einer anderen Person, meine Meinung über ihre Taten und meine Haltung zu ihren Aussagen. Natürlich ist auch die andere Person von Gott dazu aufgefordert, das Richtige zu tun. Aber in erster Linie arbeitet Gott immer an meinem eigenen Herzen – wie ich auf die Umstände reagiere, mit denen Gott mich durch andere Menschen konfrontiert.

In einer Serie, die ich am Wochenende gesehen habe, ist mir das nochmal klar geworden. Ich ziehe oft vorschnelle Schlüsse, verurteile andere Menschen für ihre Taten und Aussagen, aber bin dabei kein Deut besser, weil ich lieblos bin. Weil ich sie aus meinen Augen betrachte und nicht aus den liebenden Augen Gottes, des Vaters.

Ja, Menschen versündigen sich aneinander, Menschen vertreten teils ungewöhnliche Meinungen, Menschen diskutieren über zweitrangige Themen und hauen sich dabei das ein oder andere Mal die Köpfe ein. Letzten Endes bleibt aber die Aufforderung Gottes an uns: Liebt einander. Denn daran wird die Welt uns erkennen.

Auch wenn dafür manchmal ein Kopfstand nötig ist, um die andere Person und ihre Motive, ihren Background, ihre Handlungen und Aussagen zu verstehen. Aber diese Kosten sollten es uns wert sein.

Denn der Lohn im Himmel ist kostbarer als jeder weltliche Gewinn.

Füreinander statt Gegeneinander. Liebe statt Verurteilung. Verständnis statt Wut. Ermutigung statt Angriff. ♥

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„An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.“ (Johannes 13,35) ♥️

Vielleicht täuscht mich auch mein Gefühl, aber ich habe sehr oft den Eindruck, dass wir Christen viel eher für Trennung, Spaltung & Clinch (ungeachtet der guten/nicht guten Gründe) bekannt sind, als für ein harmonisches und liebevolles Miteinander.

Die evangelische Kirche spaltet sich von der katholischen, die Konservativen distanzieren sich von den Liberalen, die Calvinisten von den Arminianern … und diese Reihe könnte so fortgesetzt werden.

Durch meinen Kurzurlaub bei Rose von blessedjewelry in der letzten Woche und die zahlreichen ermutigenden Gespräche mit bosswithabible und @georgevangosh von Ohne Limit geliebt sowie Segensbringer und Pastor Gunnar Engel habe ich im Thema „Einheit“ einige gute Denkanstöße mitnehmen dürfen.

Ich frage mich nun, ob viele unserer Diskussionen christliche Erbsenzählereien sind oder ob sie berechtigte Gründe haben? Doch warum auch immer wir diskutieren – die Folge darf nicht sein, dass wir Christen als ein uneiniger Haufen von Egozentrikern wahrgenommen werden, die sich gegenseitig fertig machen.

Es gibt Themen, über die es sich nicht zu diskutieren lohnt, weil sie nicht relevant sind, und in denen wir nicht immer direkt den Zeigefinger erheben müssen. (Dazu zählen bspw. nicht-heilsrelevante Diskussionen wie Kopftuch tragen, Frauenpredigt und Tattoos.)

Nachtrag: Diskussionen an sich sind nicht schlecht. Streitdiskussionen sind es. Die, bei denen man die Meinung anderer übergebraten bekommt. Meinungsaustausch hingegen ist gut und förderlich, wenn er wertschätzend ist und mit gegenseitiger Erkenntnis endet.

Zu lieben bedeutet nämlich eben auch, sich trotz Differenzen anzunehmen – ja, sogar einander höher zu achten als sich selbst und zu unterstützen.

Das Zauberwort lautet für mich Einheit. Und in dieser Einheit müssen wir versuchen, das Gleichgewicht aus Gnade und Wahrheit zu halten, Ermutigung und Ermahnung, Frieden und heiliger Zorn.

Was denkt ihr zu dem Thema? Habt ihr auch den Eindruck, wir diskutieren über zu viele Nebensächlichkeiten?

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*Links sind unbezahlte Werbung

(v.l.n.r.) Ich, Rose von blessedjewelry, Anni von Segensbringer, Pastor Gunnar Engel

(v.l.n.r) Larissa von bosswithabible, Ich, Georg von Ohne Limit geliebt, Rose von blessedjewelry

(v.l.n.r.) Larissa von bosswithabible, Ich, Rose von blessedjewelry

Rose von blessedjewelry und ich

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„Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen! Darum erkennt uns die Welt nicht, weil sie Ihn nicht erkannt hat.“ (1. Johannes 3,1) ♥

Als Stefanie mich Dienstagabend im Hauskreis gechallenged hat, diesen Monat den Bibelvers aus 1. Johannes 3,1 auswendig zu lernen, habe ich noch nicht im Geringsten ahnen können, wie passend er für den Juli sein und wie sehr er mein Herz bereichern wird.

Ich habe gemerkt, dass Angst oftmals ein unsichtbarer Begleiter meines Alltags nicht. Die Angst, etwas zu verpassen. Die Angst, nicht auszureichen. Die Angst, zu versagen. Die Angst, belächelt zu werden.

Doch ich durfte zwei wertvolle Lektionen in dieser Woche lernen:

1. Ich bin Gottes geliebtes Kind.

Er hat mich schon angenommen durch Jesus, der für mich am Kreuz gestorben ist! ♥ Ich brauche mir keine Liebe der Welt mehr verdienen, weil ich die Liebe des Vaters erhalten habe. Sie ist ausgegossen in mein Herz. Was ich tue, tue ich nicht, um meinen Platz vor Gott zu rechtfertigen, sondern weil er mich dazu berufen hat.

2. Gottes Liebe vertreibt jede Furcht.

„In der Liebe gibt es keine Furcht, denn Gottes vollkommene Liebe vertreibt jede Angst. Wer noch Angst hat, rechnet mit Strafe. Bei ihm hat die Liebe ihr Ziel noch nicht erreicht.“ (1. Johannes 4,18)

Muss man dazu mehr sagen? Die Liebe Gottes obsiegt über jede Angst. Denn sie macht uns gewiss, dass Gott für uns ist und in seiner Allmacht gute Pläne für uns hat.

Für mich hat bedeutet diese Erkenntnis das eine unglaubliche Befreiung und Freude! Gleichzeitig wird mir dadurch aber auch das Ausmaß des Privilegs, ein Kind Gottes zu sein, bewusst. Es gibt mir Kraft und Gelassenheit – einen Frieden, den niemand antasten kann. Ich bin mir meiner Stellung vor Gott bewusst und darf meinen Weg gehen. Weil er mich wie ein Vater liebt und führt. ♥

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Die Frage ist, ob wir uns des Überflusses bewusst sind? Um ehrlich zu sein – ich vergesse es sehr oft. In der Hektik des Alltags kommen mir viele Dinge selbstverständlich vor, obwohl sie das genaue Gegenteil sind: pure Gnade. Ich möchte euch heute darum ermutigen, eure Perspektive zu ändern.

David schreibt in Psalm 23:

„Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.“

Davids Becher fließt über – ebenso wie mein Herz. Wie unser aller Herzen. Weil unsere Herzen schon GEFÜLLT sind. Mit der Liebe Gottes durch den Heiligen Geist!

„Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ (Römer 5,5)

Und diese Erfüllung (diesen Überfluss!) dürfen wir uns immer wieder bewusst machen. Denn nicht nur mein Herz fließt über, sondern ich darf Gottes überfließende Gnade auch ganz real in meinem Leben erfahren.

Das können materielle Dinge sein wie meine Wohnung, mein Auto, mein Arbeitsplatz, aber auch ideelle wie die Beziehungen, die ich pflegen darf.

Und ich merke, dass ich mich in Bezug auf Beziehungen oftmals nicht als eine gute Verwalterin der Gnade Gottes rühmen kann. Gerade in den vergangenen Corona-Monaten habe ich einige Freundschaften vernachlässigt. Doch diese möchte ich neu in meinen Fokus rücken.

Das hat mir Gott dieser Tage gezeigt: Er hat mir vor Augen geführt, mit welch wertvollen Freundschaften und Beziehungen er mich gnädig beschenkt. Freundinnen, die wie Schwestern sind. Meine Jugend und Gemeinde, die mit mir kämpfen und mich ermutigen. Meine lieben Kollegen. Meine Familie.

Lass uns üben, Gottes überfließende Gnade zu sehen und gut zu verwalten. ♥

Gottes Segen dir!

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Bild: rawpixel/freepik

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Was lange währt, wird endlich gut! 😄 Heute kommt die letzte „red flag“ aus dem Dating-Artikel von meinem Team (die #freundlichter ♥️) und mir, bevor es nachher ENDLICH mit neuem #freundlichter-Content weiter geht.

„Flieht vor den sexuellen Sünden! Alle anderen Sünden spielen sich außerhalb vom Körper des Menschen ab. Wer aber seine Sexualität freizügig auslebt, sündigt gegen den eigenen Körper.“ (1. Kor 6,18)

Gott sagt klar in seinem Wort, dass wir uns von der Sünde fern halten sollen. Es steht dort nicht nur „nicht gut finden“, sondern Maßnahmen ergreifen, um dagegen vorzugehen. Es wird beschrieben mit „Fliehen“ oder auch „seine eigenen Glieder töten“. Mit „töten“ ist hier nicht wirklich „den eigen Körper töten“ gemeint. Vielmehr kann man es sich so vorstellen, dass es einen inneren Menschen gibt, der die Sünde liebt. Und wenn wir uns für Gott entschieden haben, haben wir ein neues Leben von ihm bekommen. Dieses neue Leben haben wir wie einen neuen Menschen „angezogen“. Und den alten Menschen kann man töten, indem man ihn z. B. verhungern lässt. Also sich von Unzucht fern hält, denn das ist Nahrung für den alten Menschen.

Klar ist es unmöglich, nie zu sündigen, aber genau dafür starb Jesus doch. Um zu vergeben. Jedoch ist dies kein Freifahrtsschein! In 1.Korinther 6,19-20 heißt es, dass unser Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Mit dem neuen Leben, das Gott schenkt, zieht auch sein Geist in uns ein. Und da sein Geist heilig ist wie er, wird dadurch unser Körper zu einem Tempel. Krass, oder?

Nochmal kurz: Er sollte sich von Unzucht fern halten und wenn es nicht gelingt, Buße tun.

Du willst noch mehr in die Tiefe gehen?

 

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„Wir sind ja mit Gott durch den Tod seines Sohnes versöhnt worden, als wir noch seine Feinde waren.“ (Römer 5,10a)

♥ OSTERN | Teil 1 | Karfreitag

Ich glaube, Ostern ist dieses Jahr etwas ganz besonderes. Für die einen mag es besonders traurig sein – abgeschottet und in Quarantäne. Für die anderen ist es hingegen besonders eindrucksvoll – wir können Ostern zwar nicht gemeinsam in den Kirchen feiern, aber dafür ist die Bedeutung des Festes so stark wie nie.

Ostern ist das Fest für Sünder. Weil Gott FÜR Sünder starb. Und dass wir Sünder sind, wird vielen Menschen dieser Tage bewusst. Noch gestern hat ein Freund aus meiner Jugend berichtet, dass im Radio der Vers aus Römer 2,12 zitiert wurde:

„Wenn die, die das Gesetz Gottes nicht kennen, sündigen, werden sie wegen ihrer Sünde verloren gehen, ohne dass das Gesetz dabei eine Rolle spielt. Und wenn die sündigen, die das Gesetz Gottes kennen, werden sie aufgrund dieses Gesetzes verurteilt werden.“

In Römer 3,11 steht sogar, dass KEINER gerecht ist. Wir alle sind Sünder. Und „gute Taten“ bringen uns keine Versöhnung oder gar in den Himmel, so sehr wir es uns auch wünschen.

Aber: Wir haben einen liebenden Gott. Einen gnädigen Gott. Ja, vielleicht sogar einen komplett verrückten und unverständlichen Gott. Denn Jesus starb für uns am Kreuz – an Karfreitag – als wir noch SÜNDER waren. Da war nichts liebenswertes an uns. Nichts, das Gnade verdient hätte. Im Gegenteil: Wir waren Feinde Gottes, weil wir gegen seinen Willen gehandelt haben.

„Gott hingegen beweist uns seine Liebe dadurch, dass Christus für uns starb, als wir noch Sünder waren.“ (Römer 5,8)

Welch eine Liebe!

Bist du schon versöhnt mit Gott? Hast du erkannt, 1. dass Jesus dich liebt, 2. dass du Sünder bist, 3. dass du Buße tun musst und 4. dass du mit Jesus leben willst? Dann bete zu Gott und er schenkt dir seine Versöhnung! ♥

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