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Ich habe die ganze Zeit überlegt, nach Worten gerungen und mir meinen Kopf darüber zerbrochen, wie ich diesen Artikel treffend beginnen könnte. Ich habe versucht, Worte zu finden für das, was ich in den letzten Monaten des Leids erfahren habe, als mein Herz gebrochen wurde, als ich mit Gott gekämpft und gerungen habe, und vor allem als mich Gottes Gnade gerettet hat. Letzten Endes möchte ich aber nun ein Lied für mich sprechen lassen – eines von vielen, die mich in dieser leidvollen und herausfordernden Zeit begleitet haben, die so voller Tränen und Verzweiflung, aber auch Dankbarkeit und Segnungen war.

„Sometimes it’s hard to see that You’re in control. Like all of a sudden I forget what I know. You made a promise that You’ll never change. No matter what goes wrong. You always overcome, Lord. You are faithful when I’m unable. I know You’re with me, even when my faith is on the ground. I know You’re with me, even when the world is fallin’ down. You’re with me now, You’re always close right by my side.“ (HillaryJane – With Me Now)

 

Gott ist mit mir

Gott hat mich in den vergangenen Monaten durch sein Wort, seine Zusagen, viele Lieder, Gebete und erbauende Gespräche immer wieder ermutigt, auf ihn zu schauen und nicht auf die Stürme um mich herum. Ich durfte mich weinend in seine rettenden Arme fliehen und wahren Trost erleben, als mein Herz geschmerzt hat, weil es zerbrochen ist. Als es sich so angefühlt hat wie die dunkelste Zeit in meinem Leben. Als es nicht mehr weiterschlagen wollte.

Diesen Schmerz werde ich wohl nie wieder vergessen und es wird sicherlich noch dauern bis die Wunden geheilt sind, doch ebenso wenig werde ich vergessen, wie Gott mich aufgefangen hat. Mitten in der Dunkelheit, im freien Fall, landete ich sanft in seinen Händen, die mich sicher geborgen haben. Er, der mir Leben schenkt und mich lebendig macht. Er, auf den immer Verlass ist, weil er der einzig wahre Retter ist. Und das ist eine der wichtigsten Lektionen, die ich lernen durfte: Gott voll und ganz zu vertrauen und mich ganz auf ihn zu stürzen.

 

Beziehungen mit Gott leben

Was ich in in dieser Zeit noch lernen und erkennen durfte, möchte ich in den kommenden Wochen und Monaten mit euch teilen. Dieser Artikel heute dient als Auftakt zu einer Serie über gebrochene Herzen, Liebeskummer, Leid und Beziehungen. Ich möchte Zeugnis geben von einem großen Gott, der Großes in meinem Leben gewirkt hat und immer noch am Wirken ist. Um uns fest zu machen in der Hoffnung und Gott mit ganzem Herzen zu lieben und seine Gebote zu achten, möchte ich sowohl Ermutigung als auch Ermahnung weitergeben. Und ich möchte dafür sensibilisieren, wie wir mit Gott Beziehungen leben und wie bzw. warum wir unsere Herzen behüten müssen. Auch wenn ich selbst noch mitten im Prozess bin und Gott noch an mir arbeitet (und dieser Weg vermutlich noch länger dauern wird), macht Gott doch diesen Weg frei, um mich ans Ziel zu führen. #praisehimintheprocess

 

Love came down – Wallpaper

Und ich darf mich darüber freuen, im Prozess – auf dem Weg zum Ziel zu sein, weil Jesus vor 2000 Jahren unterwegs zu seinem Ziel war.

„Im Gegenteil: Er verzichtete auf alle seine Vorrechte und stellte sich auf dieselbe Stufe wie ein Diener. Er wurde einer von uns – ein Mensch wie andere Menschen. Aber er erniedrigte sich noch mehr: Im Gehorsam gegenüber Gott nahm er sogar den Tod auf sich; er starb am Kreuz wie ein Verbrecher. Deshalb hat Gott ihn auch so unvergleichlich hoch erhöht und hat ihm als Ehrentitel den Namen gegeben, der bedeutender ist als jeder andere Name.“ (Philipper 2,7-9)

Er kam auf die Erde, um Mensch zu werden, um am Kreuz zu sterben, um die Schuld der Menschheit auf sich zu nehmen und seinen Auftrag zu erfüllen – aus Liebe. Weil er die Liebe in Person ist. Liebe kam auf die Erde hinab. Überwältigende, nicht aufzuhaltende Liebe. Liebe, die uns Hoffnung schenkt. Und das ist mein Anker gewesen in den vergangenen Monaten und wird es auch immer bleiben. Jesus Christus, Gott höchstpersönlich, hält mich in seinen Händen. Er kam, starb und siegte für mich. Danke, Herr!

Als kleine Ermutigung für euren Alltag mit Christus gibt es heute mal wieder neue Wallpaper. Ladet sie gerne herunter! Die Wallpaper stehen euch zum kostenlosen Download für den persönlichen Gebrauch zur Verfügung.

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Ich freue mich über eure Kommentare, Gebete und Nachrichten. Auch zu den kommenden Artikeln. ♥ Danke!

Eure Daniela ♥
Gott mit euch!

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Und auf einmal ist es wieder da – dieses Gefühl der Leere. „Hallo, Kopf? Hatten wir das nicht schon?“ Leugnen zwecklos. Ich stehe wieder vorm Loch und fühle mich von meinen eigenen Gefühlen an den Abgrund gedrängt. Immer wieder schießen Erinnerungen in meinen Kopf und die Wunden beginnen wieder wie Feuer zu brennen.

„Halt stop, Kopf – wir haben uns doch für die Freude entschieden!“
Ja, so ist das leider mit den Entscheidungen und den Gefühlen. Selbst wenn man sich für die Freude entschieden hat, ist diese Entscheidung stark umfochten und man muss für sie kämpfen. Der Teufel weiß schließlich, wie er uns angreifen und schwächen kann. Darum wird es immer wieder Momente geben, in denen man weint und trauert.

Ich habe neulich passend dazu eine interessante Definition von Trauer gelesen:

„Trauer, das habe ich gelernt, ist in Wirklichkeit Liebe. Es ist all die Liebe, die du geben willst, aber nicht geben kannst. All diese unverbrauchte Liebe sammelt sich als Tränen in deinen Augenwinkeln, Klumpen in deinem Hals und in diesem leeren Teil deiner Brust. Trauer ist Liebe, die nirgendwo anders hingehen kann.“

Wenn wir nicht mehr wissen, wohin mit all unseren Gefühlen, unserem gebrochenen Herzen und all dem Schmerz, sollten wir zu dem einzig Mächtigen fliehen, der uns helfen kann: Gott. Lasst uns im Gebet zu Gott fliehen, ihm unser Herz ausschütten und ihn bitten, uns stark zu machen. Dann wird er dich mit seiner Liebe erfüllen. Wenn wir bitten, werden wir erhört werden.

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„Jedes Ding hat seine Zeit. Das gilt für alles, was unter dem Himmel geschieht. […] Zeit zum Weinen und Zeit zum Lachen, Zeit des Klagens und Zeit des Tanzens, […] Zeit, sich zu umarmen, und Zeit, sich loszulassen, […] Zeit zum Lieben und Zeit zum Hassen.“ (aus Prediger 3,1–8)

Ich habe gut ein Viertel dieses Jahres in den dunkelsten Täler meines Lebens verbracht – ich habe zugelassen, dass mein Herz vergiftet wurde, weil ich meine Kraft in eine ungesunde Beziehung investiert habe. Versteht mich nicht falsch: Es ist gut zu lieben – es gut, richtig zu lieben, nach Gottes Art und Weise, weil wir dazu berufen sind, einander zu lieben. Aber es ist ebenso ein Lebensabschnitt, eine Aufgabe wie jede andere gewesen. Und diese Aufgabe ist erledigt, deshalb ist nun Schluss mit der Trauer. Irgendwann muss es schließlich vorbei sein, also entscheide ich mich nun bewusst dazu, die Zeit des Weinens zu beenden.

Lass dich ermutigen, liebe Schwester in Christus: Gott hat gute Pläne für mich und für dich, er hat etwas soo viel besseres für uns in petto. Ich frage mich selbst: Warum weine ich dann noch!? Jetzt beginnt wieder die Zeit der Freude – Freude darüber, dass Jesus für mich und meine Schuld auf die Welt gekommen ist, Freude darüber, dass ich sein Kind bin, Freude darüber, dass ich diese Freude teilen darf! Halleluja, ich freue mich. Danke, Jesus!

Lasst uns zu Weihnachten Freude teilen! ♥

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„Sometimes it’s hard to see that You’re in control. Like all of a sudden I forget what I know. You made a promise that You’ll never change, no matter what goes wrong. You always overcome, Lord. You are faithful when I’m unable.“ (HillaryJane – With Me Now)

„Father, you give and take away.“ (Tauren Wells – Hills & Valleys) Warum gibt Gott, um dann wieder zu nehmen? Warum lässt er zu, dass unsere Herzen gebrochen werden? Sieht er nicht den Schmerz?

Ich kann euch versichern: „Doch der Herr […] sieht alles.“ (Psalm 11,4a) Er sieht unseren Schmerz, er kann ihn sogar so gut wie kein anderer nachempfinden. „Dieser Hohe Priester versteht unsere Schwächen, weil ihm die gleichen Versuchungen begegnet sind wie uns – aber er blieb ohne Sünde.“ (Hebräer 4,15) Einer meiner Lieblingsbibelverse. Wer, wenn nicht Jesus, kann mich verstehen? Er ist allmächtig und weiß um alles, er hat alles unter Kontrolle, auch wenn es nicht so scheint. Auch wenn ich nicht weiß, wozu Leid gut ist – Gott weiß es. Und auch wenn mein Herz schmerzt, Gott kann es heilen und meine Tränen trocknen. Und er wirkt in mir und überwindet mit mir – das sehe ich, wenn ich meine vergangenen Posts lese. Es ist ein Prozess und es wird ein Prozess bleiben, aber ich will dennoch danken. Noch nicht am Ziel, aber unterwegs. Danke, Herr! #praisehimintheprocess

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„And why does my life have to hurt so much? Why can’t I find any peace or love? And why do I feel like I’m not enough? Dear God, are you sure that you don’t mess up?“ (Hunter Hayes – Dear God)

Mein Gebet der letzten Tage:
Gott, was läuft hier falsch? Warum muss gerade einfach so gut wie alles aus dem Ruder laufen? Kann nicht bitte alles wieder so sein wie vorher? Ich hätte so gerne meine Komfortzone wieder … so ganz ohne Risiken, Herzbrüche, Kämpfe und Überwindungen. Ich würde so gerne weitermachen wie zuvor – nicht in die Ungewissheit hinein, Herr, sondern einfach meinem schönen Plan vom Leben nacheifern. Ich würde dir so gerne vorwerfen, dass mein Leben ein Trümmerfeld ist, weil du es vermasselt hast, ich würde so gerne den Schuldigen in anderen suchen. Doch, Herr, ich weiß, du liebst mich und willst mich erziehen, obwohl ich manchmal schwererziehbar bin. Und dafür danke ich dir. Ich danke dir, dass du mich aufs weite Wasser führst, mitten in den Sturm hinein, aber mich nicht alleine lässt. Ich danke dir, dass du ein Ziel mit mir vor Augen hast, auch wenn ich es nicht sehe und mir alle Wege sinnlos erscheinen. Ich danke dir, Herr, dass du nie etwas vermasselst, sondern nur Gutes für mich im Sinn hast, und dass ich dir einfach vertrauen kann.

So wie der Sänger will ich bekennen:

„I know this ain’t for nothing, there’s nothing you don’t make. I know you got your reasons, this shit’s just hard to take. I don’t mean to criticize you, I know I’m hard to teach. I know you tell me there’s nothing wrong with me. […] I know you don’t mess up, yeah, dear God, just remind me you don’t mess up.“

Amen, danke, Herr! ♥

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Ein schönes Zitat, das ich dieser Tage bei waitingforyourboaz.com gelesen habe:

„Dear Woman, sometimes you’ll just be too much woman. Too smart, too beautiful, too strong. Too much of something that makes a man feel like less of a man, which will make you feel like you have to be less of a woman. The biggest mistake you can make is removing jewels from your crown to make it easier for a man to carry. When this happens, I need you to understand you do not need a smaller crown – you need a man with bigger hands.”
(Dear Woman by Michael Reid)

Glaube nicht den Lügen Satans, wenn er dir einreden will, dass du nicht genug bist oder dass irgendwas bei dir falsch läuft. Wir machen uns selbst gerne kleiner als wir sind und verpassen damit die großen Segnungen, die Gott uns schenken will. Deshalb ist es manchmal gut, wenn eine Beziehung in die Brüche geht, weil Gott uns davor beschützen will, uns unter Wert zu verkaufen. Wir sind Töchter des höchsten Königs und sind gekrönt durch Jesus Christus – kein Mann darf dir diesen Wert nehmen. Bevor wir uns klein machen, damit der Mann neben uns größer wirkt, sollten wir uns lieber freuen, dass Gott uns eine neue Chance gibt, jemanden zu finden, der uns zu der Krone noch ein Zepter dazu schenkt. Auf dem Weg, Christus ähnlicher zu werden. Als Königskinder. Daher lass dir sagen: Vergiss nie deinen Wert, liebe Königstochter. ♥

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„I will lift my eyes even in the pain above all the lies. I know You can make a way. I have seen giants fall, I have seen mountains move, I have seen waters part. Because of You. I remember, I remember, You have always been faithful to me. I remember, I remember, even when my own eyes could not see, You were there, always there.“ (Lauren Daigle – Remember)

Ich habe in der vergangenen Woche leider sehr stark merken dürfen, dass man sehr tief fällt, wenn man den Blick auf Jesus verliert. Statt auf ihn zu schauen, habe ich nur auf mich selbst und all den Schmerz geblickt. Also bin ich gefallen – immer tiefer, bis ich in einem dunklen Loch saß und die Dunkelheit mich scheinbar überwältigte. Überwältigt von den Lügen Satans. Doch irgendwann nach einigen tränenreichen Tagen verstand ich, dass ich mich über all die Lügen erheben kann: Und zwar, wenn ich auf zu Jesus schaue, demjenigen, der Riesen bezwingen, Berge bewegen und Meere teilen kann. Dann kann ich mich daran erinnern, wie treu Gott schon mein ganzes Leben lang war. Ganz gleich, ob ich gerade seine Nähe gespürt und gesehen habe oder nicht. Und ich weiß, dass er immer da ist und meine Tränen trocknet. Nicht um meinetwillen, sondern um seinetwillen. Weil er groß ist. Weil er Gott ist. Und deshalb kann ich ruhig werden – ich bin in bester Gesellschaft und unter dem Schutz des Höchsten. Danke, Jesus. ♥

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»God’s blessings are like a river. They fill the city of God with joy.« (Psalm 46:4a)

Manchmal erscheinen einem all die schönen, nettgemeinten Worte, die einen aufmuntern sollen, wie zynische Bemerkungen. „Alles Gute dir“, „Ich denke an dich“, „Das wird schon wieder“ – man kommt sich ein wenig veräppelt vor, denn so richtig helfen kann einem niemand. Niemand – außer Gott allein. Und ganz ehrlich: Ich wünschte, es würde schneller gehen. Ich wünschte, es würde nicht immer wieder hochkommen, meine hoffnungsvollen Launen zerstören und so elendig weh tun. Doch wie eine Freundin mir sagte: „Give yourself time.“ Alles hat seine Zeit. Und das ist gerade meine Zeit des Weinens, meine Zeit des gebrochenen Herzens. Doch es wird wieder eine andere Zeit kommen. Eine Zeit des Lachens, der Freude und des Tanzens.

Ein Lied, mit dem ich meine Laune in den vergangenen Wochen immer wieder ein wenig aufbessern konnte, ist „Rivers of Joy“ von den No Angels. (Ja genau, die 2000er-Popstars-Girlgroup – ich war der Superfan schlechthin.) Der Songtext schenkt Hoffnung und Freude und gibt noch dazu einen Teil biblischer Wahrheit wieder:

„There are times when I just wanna lay down on the ground. And never rise again no matter what’s been found. But then I realise I have to carry on. And I try to move along to the rivers full of joy. In the rivers of joy, hallelujah, joy – I believe. In the rivers of joy, hallelujah, joy – I will find. In the rivers of joy, hallelujah, joy – all the happiness.“

Ja, und bis es soweit ist, dass ich wieder lachen und mich wahrhaft freuen kann, werde ich dafür beten, dass ich niemals den Blick auf den einzig wahren Freudeschenker verliere: Gott.

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„Ich habe etwas Paradoxes erkannt, wenn man liebt bis es weh tut, kann es keinen weiteren Schmerz geben, nur mehr Liebe.“ – Mutter Teresa

„Vor allem aber hört nicht auf, euch gegenseitig zu lieben, denn die Liebe deckt viele Sünden zu.“ – 1.Petrus 4,8

Manchmal tut Liebe weh. So sehr, dass du dich fragst, wie viel Leid so ein menschliches Herz eigentlich aushält. Wie sehr ein Herz brechen kann, bevor es aufhört zu schlagen. Den ursprünglichen Text zu diesem Post habe ich am Samstag formuliert – da war die Welt noch zu einem kleinen Teil in Ordnung und ich voller Hoffnung. Doch seit gestern gleicht mein Leben wieder mal einem Scherbenhaufen und mein Herz mitten drin – zum zweiten Mal rampuniert, geprügelt, betrogen, zerbrochen. Warum fügen einem immer die Menschen, die man am meisten liebt, das größte Leid zu? Mh, vermutlich weil wir sie am nächsten an uns heranließen. Wenn wir einander lieben, geben wir auch immer einen Teil unserer Selbst damit weg. Wir opfern unsere Zeit und offenbaren tiefste Gedanken und Gefühle.

Doch nun ist die Frage: Was ist, wenn wir verletzt werden? Was ist, wenn unser Vertrauen und unser Herz gebrochen werden? Lässt es sich dann noch einfach weiterlieben? Nein, definitiv nicht. Aus menschlicher Perspektive würden wir elendig verkümmern. Doch dank Jesus Christus haben wir auch eine göttliche Perspektive für unser Leben: Wir können lieben, auch über Schmerzgrenzen hinweg. Wir können die gleiche aufopferungsvolle Liebe, die Gott für uns hatte, an andere Menschen weitergeben. Oder wie Paulus im Hohelied der Liebe schreibt:

„[Die Liebe] erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.“ (1.Korinther 13,7)

Meine Ermutigung für euch und vor allem für mich selbst ist heute: Gebt nicht auf. Aus eigener Kraft können wir nicht lieben, wir können höchstens verbittern und Hass empfinden. Aber mit Gottes Geist in uns, der die Liebe in uns ausgegossen hat, können wir lieben, auch wenn wir von anderen zurückgewiesen und verletzt worden. Und Liebe ist auch Vergebung.

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„If You can hold the stars in place, You can hold my heart the same. Whenever I fall away, Whenever I start to break. So here I am, lifting up my heart to the one who holds the stars.“ (Skillet – Stars)

Als ich dieses Bild gesehen habe, musste ich ein wenig schmunzeln. Ungefähr so fühl’ ich mich derzeit. Wie ein schlapper Sack, der sich hängen lässt, aber dennoch von irgendetwas hochgehalten wird. Und dieses Etwas ist Gott. Der, der die Sterne an ihrem Platz hält, hält auch mein Herz. Gott ruft mich bei meinem Namen und ich darf mich zu ihm hinwenden – schreiend, flehend, kämpfend, bittend, weinend. Er hält mich. Er kann tobende Stürme beruhigen, also kann er auch meinem Herzen Ruhe schenken. Er kann mir eine Perspektive schenken, die voll Freude und Dankbarkeit ist. Dankbar, dass ich da nicht alleine durch muss, dass ich eine Gemeinde habe, Freunde im Herrn, gute Arbeitskollegen, eine Aufgabe im Leben, einen Sinn im Leid.

Danke, Jesus!