Beiträge

Gott spricht: „Ich kenne dich, mein Kind.“ (Psalm 139,1)

Und wenn Gott das sagt, dann ist er nicht so wie wir, die jemanden nur von Instagram kennen und sagen: „Klar kenn ich die! Die habe ich mal in ’ner Story gesehen!“ Er kennt nicht nur Lebensausschnitte und schöne instagramable moments. Nein, wenn Gott sagt, dass er dich kennt, dann kennt er dich durch und durch.

Er kennt jede Faser und jede Zelle deines Körper, weil er dich geschaffen hat. Er kannte dich schon, bevor du geboren wurdest. Er kennt dich so gut, dass er sogar weiß, wie viele Haare auf deinem Kopf sind. Er weiß, wann dein Leben beginnt und wann es endet. Ob du liegst, sitzt oder stehst – er sieht es. Sogar dann, wenn du versuchst, dich zu verstecken, weil seine Augen die ganze Erde durchstreifen.

Und er weiß sogar, wie du dich fühlst. Ob du himmelhochjauchzend vor Freude jubelst oder in den Tälern des Lebens unter der Dunkelheit zusammenzubrechen drohst. Ob du dankbar bist oder ob du alles verfluchst. Ob deine Seele sagen kann: „Mir ist wohl in dem Herrn!“ oder ob es eher klingt wie: „Herr, bist du sicher, dass du’s nicht vermasselst?“ Er weiß um deine Gefühle – und er weiß um all deine Schuld, weil er dein Herz erforscht. Doch trotz allem nimmt er dich an und geht mit dir mit. Über die Berge und durch die Täler.

„Komm!“ spricht Gott zu seinen Jüngern. Das ist nicht wie „Geh!“, bei dem wir nicht wissen, wohin wir eigentlich gehen sollen. „Komm“ spiegelt viel mehr Gottes liebenden Charakter wider. Egal, wohin wir gehen, er wartet dort schon auf uns. Wir gehen nirgendwo alleine hin, weil Gott wie ein liebender Vater vor uns steht und sagt: „Komm, mein Kind!“. Wir dürfen ihm vertrauen.

Diese Einladung gilt auch dir. Vertraust du Gott – deinem Schöpfer, der dich besser kennt als jeder andere – und folgst seinem Ruf? Er wartet auf dich! Du darfst ein geliebtes Kind Gottes sein. ♥

 

SAVE IT

Speichere dir diesen Post, um keine Ermutigung zu vergessen.

Wir haben immer eine Wahl. Wir können uns immer für oder gegen etwas entscheiden. Wir können uns dazu entscheiden, auf die Stimme Satans zu hören, der uns runter ziehen will, oder wir entscheiden uns, auf Gottes Worte zu hören: Worte, die voller Leben, Licht und Liebe sind. Worte, die uns berühren und neu erquicken. Worte, die unser Feuer entfachen und uns scheinen lassen. Das ist mir in den vergangenen Tagen wieder besonders bewusst geworden. Wenn es nach dem Satan gehen würde, versänke ich in Selbstmitleid und würde mich den negativen Gedanken, die mein trügerisches Herz bewegen, weiter hingeben. Doch Gott hat den Teufel schon längst überwunden, er hat ihn besiegt. Und ich kann ihn auch überwinden, indem ich mich dazu entscheide, Gott zu folgen. Gib dem Teufel also keinen Raum in deinem Herzen – lass dir keine Zweifel einreden oder dich runterziehen. Erkenne, dass du nicht nur für dich selbst lebst, sondern um zu scheinen. Gerade jetzt, wo Weihnachten naht. CHOOSE TO SHINE! Bring anderen Menschen das Licht des Leben – denn darum geht es an Weihnachten.

„To God Almighty we’re bowing down and that’s what Christmas is all about. […] Light me up, I finally figured out what Christmas is all about.“ (TobyMac feat. OwlCity – Light of Christmas)

„Die Entscheidung ist der Anfang allen Weges.“ – Zwoste

Als ich diesen Post am Freitagabend begonnen habe, vorzubereiten, ahnte ich noch nicht, welch eine Bedeutung diesem kleinen Satz im Laufe des Wochenendes noch beigemessen werden wird. Eine Entscheidung – das ist ein Prozess, ein Abwägen von Möglichkeiten, ein Festlegen und Auswählen zwischen mehreren Alternativen. Doch es ist heutzutage ein immer größeres Problem, dass wir Angst davor haben, Entscheidungen zu treffen, uns festzulegen und vielleicht die andere gute Alternative zu verpassen. Wir leiden an FOMO: Fear Of Missing Out. Die Angst, etwas zu verpassen.

Wer mich auch privat kennt oder auch etwas aufmerksamer meine letzten Posts gelesen hat, wird mitbekommen haben, dass Gott mein Leben in den letzten Wochen komplett auf den Kopf gestellt hat. Ich durfte einen wunderbaren Menschen kennenlernen, mich verlieben und mich vor allem beschenkt wissen, dass er ebenso fühlt.
Doch gerade eine Beziehung mit Ewigkeits- & Heiratsabsicht fordert eine Entscheidung. Eine Entscheidung für den anderen Partner. Gegen ach so verlockende Alternativen. Gegen Gefühlsgaukeleien, sondern hin zur Treue.

Versteht mich nicht falsch: Gefühle sind etwas wunderbares – Gott hat sie uns geschenkt, weil sie unser Leben erst so richtig mit Leben und Dynamik füllen. Aber sie können uns auch täuschen. Deshalb vergesst nie: Liebe ist nicht nur ein wohlig-warmes Gefühl, sondern eine Entscheidung. Und ich bin entschieden: Jesus zu folgen und diesem wunderbaren Menschen – überall hin, wenn es nach mir ginge. ♥