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Warum ich bis nächste Woche OFFLINE bin.

Die schlechte Nachricht ist: Ich reiche nicht aus. Ich bin nicht genug. Ich habe nicht genug Kraft. So sehr ich auch versuche, allen Ansprüchen gerecht zu werden, ich werde sie nie erfüllen können. Weder gegenüber anderen, noch gegenüber mir selbst oder gegenüber Gott.

Die gute Nachricht ist: Das weiß Gott. Er weiß, dass ich struggle, dass ich versuche, alles unter einen Hut zu bekommen, ihn zu ehren und Menschen lieben, aber dennoch immer wieder versage. Dafür ist er nämlich auf die Welt gekommen. Um für mein Versagen, meine Sünden, am Kreuz zu bezahlen.

Was das im Endeffekt bedeutet? Es gibt eigentlich keine schlechte Nachricht. Ich erinnere mich daran, was ich auf der STEPS-Konferenz mitgenommen habe: Gottes Gnade bewirkt, dass ich für Gott on fire sein kann, WEIL Gott mich liebt – nicht, DAMIT er mich liebt. Wir werden versagen – aber wir leben in der Gnade.

Das ist ein krasses Privileg. Und das möchte ich mir in den nächsten Tagen noch stärker bewusst machen. Ich muss nicht immer nur funktionieren. Ich darf auch zugeben: Hier sind meine Grenzen. Ich kann nicht einen gut recherchierten Artikel über Politik schreiben und zeitgleich 3–4 Stunden am Tag in meinen Dienst und Social Media investieren. Ich kann mich nicht auf ein Thema fokussieren, wenn ich zeitgleich versuche, die drölftausend unbeantworteten Nachrichten bei WhatsApp, Instagram und anderen Netzwerken nachzuholen und mich in andere Themen reinzufuchsen.

Ich setze darum in den nächsten Tagen während meines Urlaubs Prioritäten und werde offline sein. Ich kann nicht alles schaffen und ich muss es auch nicht. Aber was ich in dieser Zeit schaffen kann und will, das möchte ich treu und mit ganzer Hingabe tun.

Darum: Adios! Wir sehen uns – so der Herr will und ich lebe – nächste Woche! ♥

PS: Ihr könnt gerne für mich beten! ♥

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„Ich ließ ihnen durch Boten ausrichten: ‚Ich habe eine große Aufgabe zu bewältigen und kann nicht zu euch herunterkommen. Warum sollte die Arbeit dadurch ins Stocken geraten, dass ich mich mit euch treffe?‘“ (Nehemia 6,3)

Das Leben ist manchmal bunt, laut und anstrengend. Manchmal prasseln so viele Eindrücke und Aufgaben auf einen nieder, dass man nicht mehr weiß, wo hinten und vorne ist. Vor allem, wenn man das alltägliche Leben, soziale Kontakte und die Zeit mit Gott unter einen Hut bringen will. Ich stoße dabei immer wieder an meine Grenzen – oder eher gesagt fliege ich immer wieder aufs Gesicht. So schön mit Anlauf, Absprung und Schwalbe in der Luft wie früher beim Weitsprung. Ach, oder noch schlimmer: Bockspringen. Konnte ich gar nicht. Ich bin immer oben drauf gelandet und saß dann da wie belämmert.

Und leider ist mein Leben regelmäßig immer noch so. Nein, ich mache keine Bocksprünge, aber ich verrenne mich in meinen Aufgaben und Prioritäten und lege oft eine Bruchlandung hin. Traurigerweise.

Ich bin ein Mensch mit Hummeln im Po wie man so schön sagt. Ständig auf Achse, 5000 Projekte gleichzeitig am Start, ’ne Million weitere Ideen im Kopf. Aber mein größtes Handicap sind meine Zeiteinteilung & Prioritätensetzung.

Meine große Aufgabe verliere ich oft aus dem Blick. Warum mache ich Dinge? Wofür arbeite ich und strenge mich an? Meist nur, um kurzzeitige Erfolgserlebnisse zu haben. Und das geht wohl uns allen so. Denn jedes Mal, wenn wir zu jemandem „Ja” sagen, sagen wir zu jemand anderem (vielleicht sogar Gott?) „Nein”. Mein Prioritäten sind oft massiv verschoben.

Ich will aber nicht mehr so geteilt sein, ich will meine ganze Kraft in die wichtigsten Dinge investieren. Auch wenn es heißt, etwas abzusagen und vielleicht sogar zu verpassen. Nicht jede Möglichkeit muss genutzt werden. Manchmal will Gott vielleicht nur sehen, ob wir diszipliniert genug sind, den Fokus richtig zu setzen.

Lasst uns gemeinsam dafür beten!