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Kennt ihr das, wenn ihr in manchen Lebensbereichen fast keine Veränderung mehr erwartet?

So ging es mir beim Sport. Ich dachte, ich wäre an einem Status Quo angelangt, der sich sobald nicht mehr verändern wird.

Bis Gott in mein Leben gesprochen hat.

Denn ich und Sport – das war nie eine gute Kombi. Sport war für mich lediglich eine Pflicht, um fit genug zu sein, das Evangelium in der ganzen Welt verkünden zu können.

Darum war Sport meist nur Mittel zum Zweck. Der Sport selbst war nicht das, womit ich Gott die Ehre geben wollte – mein Fokus war auf das Ergebnis gerichtet. Wenn ich dann mal irgendwann fit genug gewesen wäre, dann würde ich Gott Ehre bringen mit dem Sport. So mein Denken.

Das Problem dabei: Ich war zum einen nie von innen heraus motiviert, Sport zu treiben, und zum anderen hatte ich aus den Augen verloren, was 1. Korinther 10,31 wirklich bedeutet:

„Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut – tut alles zur Ehre Gottes!“⠀

Nämlich Gott mit ALLEM ehren, was ich tue.

Ganz im Gegensatz zum „klassischen“ Sport habe ich Tanzen als Ausdruck meiner Seele schon immer geliebt. Später wurde der Tanz sogar zu meinem persönlichen Lobpreis. #worshipdance

Als Sport habe ich Tanzen jedoch lustigerweise nie so richtig verstanden. Das hat Gott mir erst in den letzten Wochen aufgezeigt.

Nun begreife ich, dass nicht erst mein Ergebnis Gott Ehre bringt, sondern schon mein Prozess.

Larissa von @bosswithabible hat dazu neulich etwas sehr passendes gesagt, das ich auf meine Situation umgemünzt habe:

„Der Prozess macht das Zeugnis nicht weniger kraftvoll!“

Dieser Gamechanger-Gedanke hat mein Herz so sehr getroffen!

Auf einmal macht Sport Freude, weil ich weiß, dass es Gott ehrt – dass mein Tanz Gott ehrt. Halleluja!

Wie motivierst DU dich zum Sport treiben?

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Wisst ihr, was mich an Gott derzeit am meisten begeistert?

Nicht nur, dass er allmächtig ist und in seiner Souveränität alles nach seinem Plan führt. Nein, vor allem begeistert mich, dass er uns auch manchmal einen kleinen Einblick in seinen großen Plan gewährt und uns Erkenntnis schenkt.

Das darf ich derzeit erleben. Die letzten Wochen und Monate haben mich viele Gedanken bewegt und ich musste mich einigen Herausforderungen stellen. Aber allmählich lichtet sich der Nebel und alles ergibt mehr Sinn.

Als ich so darüber nachgedacht habe, musste ich an diesen Bibelvers denken:

„Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.“ (1. Korinther 13,12)

Gott zu erkennen, ist ein lebenslanger Prozess, der erst in der Ewigkeit bei Gott zur Vollkommenheit kommen wird. Doch im Prozess werden wir immer wieder stückweise neue Erkenntnisse über Gott, seine Gedanken und seinen Plan für uns gewinnen.

Und das krasse daran?

Wenn man langsam aber sicher merkt, dass Gott etwas krasses vor hat und sich gleichzeitig bewusst wird, wie wenig man eigentlich bereits erkannt hat. Wie genial muss dann erst der gesamte Plan Gottes sein!?

Ich bin daher derzeit einfach nur gespannt darauf, immer mehr erkennen zu dürfen, was Gott Großes vor hat. Und ich möchte dir Mut machen: Gib nicht auf, auch wenn du nicht verstehst, wie Gott gerade handelt! Sei dir sicher, das ist erst der Anfang. God is not finished yet. ♥

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