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„Die Prüfungen, denen ihr bisher ausgesetzt wart, sind nicht über ein für uns Menschen erträgliches Maß hinausgegangen. Und Gott ist treu; er wird euch auch in Zukunft in keine Prüfung geraten lassen, die eure Kraft übersteigt.“ (1. Korinther 10,13)

Diesen Vers habe ich bislang immer nur im Zusammenhang mit Leid betrachtet. Wenn mir die Last auf meinen Schultern fast zu schwer erschien, um getragen zu werden. Aber noch nie habe ich daran gedacht, dass Gott mir auch WENIGER Last auf meine Schultern legt, als ich mir selbst zutrauen würde.

Ich glaube, wir kennen das alle. Das kann eine neue Lebensaufgabe sein, nach der wir uns sehnen, die aber vielleicht zu hart für uns wäre. Der nächste Meilenstein an Followern, der aber so viel Aufwand bedeuten würde, dass wir nicht mehr hinterher kommen würden. Oder das Kind, auf das wir warten, zu dem Gott aber sagt: „Noch nicht“.

Wir selbst würden uns oftmals mehr Last zutrauen. Doch gestern habe ich gelernt: Gott gibt uns nur so viel, wie wir tragen können. Er kennt unsere Kraft, weil er uns seine Kraft zuteilt.

Die Erkenntnis darüber kam gestern Abend, als die liebe Sarah-Jane während unseres Gebetstreffens für unser Anime- & Japan-Projekt MINNA KOLLEKTIV einen einprägsamen Satz gesagt hat:

„Ich will offen dafür bleiben und Gott vertrauen, dass Gott uns so viele Follower schenkt, wie wir tragen können.“

Leute, das war so ein krasses Erkenntnis-Moment! Nicht nur meine Dankbarkeit gegenüber Gott, sondern auch mein Vertrauen auf ihn und in seine Gnade sind durch diese Erkenntnis gestärkt worden. Wie gut ist Gott, dass er mir nicht alles gibt, was ich mir wünsche!?

Mein Action Step: Ich möchte Jesus im Fokus behalten und immer mehr aus seiner Kraft schöpfen. ♥

In welchem Bereich ist das ein Reminder für dich?

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