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„Du musst nicht alle deine Bedürfnisse erfüllen – du bist kein Sim.“

Ich weiß nicht, wie ich diese Woche eines Nachts auf diesen verrückten Gedanken gekommen bin – ich habe schon eine halbe Ewigkeit kein Sims mehr gespielt. Doch plötzlich – ich war schon am Einschlafen – schlägt der Gedanke ein wie ein Blitz: Ich sterbe nicht an unerfüllten Bedürfnissen wie ein Sim.

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr aufstehen, um den Gedanken aufzuschreiben. (Mein Handy liegt nachts meist auf meinem Schreibtisch statt am Bett.) Doch je länger ich darüber nachdachte, desto mehr Angst hatte ich, ihn am nächsten Morgen vergessen zu haben. Der Gedanke hat mich nicht mehr losgelassen.

Ich habe etliche unerfüllte „Bedürfnisse“ und Wünsche. Der Wunsch nach Erfolg und Anerkennung, nach Partnerschaft und Sexualität, nach finanzieller Sicherheit, nach mehr Zeit und Freiheit.

Wir alle sind darauf erpicht, unsere Bedürfnisse zu stillen, weil wir denken, dass wir mit unerfüllten Bedürfnissen und Wünschen zugrunde gehen. So wie ein Sim. Sind die Balken rot, ist das Spiel vorbei.

Doch in Wahrheit ist dem nicht so – man kann ein erfülltes Leben führen trotz unerfüllter Bedürfnisse!

Der Sinn des Leben, der dem Leben erst Erfüllung schenkt, besteht darin, Jesus Christus nachzufolgen. Auch wenn dabei manche Bedürfnisse und Wünsche scheinbar (!) auf der Strecke bleiben.

Darum will ich darauf vertrauen und danach leben, dass Gott den besseren Plan für mich hat. Ich will nicht neidisch sein auf den Erfolg anderer, ich will nicht nach etwas streben, das noch nicht dran ist für mich und will mich stattdessen mit dem begnügen, was ich habe, und das Beste daraus machen.

Wie sieht es bei dir? Welchen unerfüllten Bedürfnissen jagst du wie ein Sim hinterher? In welchen Lebensbereichen willst du dich von Jesus erfüllen lassen?

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„Warum bin ich so mutlos? Warum so traurig? Auf Gott will ich hoffen, denn eines Tages werde ich ihn wieder loben, meinen Retter und meinen Gott!“ (Psalm 42,11)

Ziemlich genau vor einer Woche habe ich in meiner Instagram Story erzählt, wie oft mich derzeit Trauer überkommt. Trauer darüber, dass so viele Träume zerplatzt sind, dass meine Wünsche und Gebete bisher nicht wahr geworden sind und dass Gott zu so vielem „Nein“ gesagt hat.

Aber noch am gleichen Abend habe ich die Klagelieder gelesen:

„Der Herr ist gütig gegen die, welche auf ihn hoffen, gegen die Seele, die nach ihm sucht. Gut ist’s, schweigend zu warten auf die Rettung des Herrn. […]
Denn der Herr wird nicht auf ewig verstoßen; sondern wenn er betrübt hat, so erbarmt er sich auch nach der Fülle seiner Gnade; denn nicht aus Lust plagt und betrübt Er die Menschenkinder.“ (Kgl 3,25–26;31–33)

Diese Verse haben mich so sehr getröstet! ♥ Denn sie zeigen zum einen, Leid hat einen tieferen Sinn und zum anderen, Leid hört auf.

Davon hat auch Craig Groeschel in der Predigt gesprochen, die ich heute Morgen gehört habe:

„Sometimes God’s preparation comes packaged as pain. There is a purpose in your pain.“

„Don’t just look at life from a perspective of pain, but see your pain through a perspective of purpose. Realize that God maybe doing something in you before he does something through you.“

„The greater the pain perhaps the greator the purpose coming.“

Was für eine hoffnungsvolle Zusage! Jetzt sind wir vielleicht traurig, aber wir dürfen hoffen! Gott wird uns sein Angesicht wieder zuwenden – und dann werden wir verstehen, warum wir jetzt leiden müssen.

Erlebt ihr gerade Leid? Oder Trauer ihr um etwas? Schreibt mir gerne – ich bete für euch die nächsten Abende. ♥

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I’M BACK! ♥ Und wie ihr seht, hat sich hier ein wenig was verändert!

Nach meiner einwöchigen Besinnungs-, Neuausrichtungs- und Redesign-Pause möchte ich euch heute herzlich zum ersten Beitrag im neuen Gewand begrüßen. Ich bin soo happy mit dem Ergebnis der letzten Woche (bzw. vor allem des Wochenendes) und gleichzeitig hyped für all die zukünftigen Beiträge, die euch erwarten werden. Whoop, whoop! ♥ Diese Vorfreude ist glaube ich nur noch durch die Vorfreude auf den Himmel zu toppen.

Apropos Himmel: Da wären auch schon direkt beim Post-Thema. Oder besser gesagt: Es geht nicht nur um den Himmel, sondern allgemein um unsere Vision, unseren Sinn, als Christen. Denn wenn wir unsere Vision klar vor Augen haben und unseren Sinn kennen, können wir jeder Krise standhalten. Das hat Tobias Teichen am vergangenen Freitag beim #hopeisrising-Livestream von Campus für Christus Deutschland e.V. gesagt.

Oberflächlich betrachtet, kann man das Zitat simpel nur auf die Corona-Krise anwenden. Aber im Kern betrifft unsere Vision unser gesamtes Leben – jede noch so kleine oder große Krise, jede Herausforderung, jede Entscheidung, jede Handlung, jedes Wort. Wohin wollen wir? Kommen wir damit unserer VISION näher? Macht das SINN, was wir tun?

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir uns im Leben mit diesen Fragen konfrontieren müssen, um nicht das große Ganze aus den Augen zu verlieren:

„Ich laufe mit aller Kraft auf das Ziel zu, um den Siegespreis droben zu gewinnen, für den Gott uns durch Jesus Christus bestimmt hat.“ (Philipper 3,14)

Jagst du dem Ziel nach? Wie sieht deine Vision aus?

Meine Vision ist eine Generation, die Gott neu kennen und lieben lernt, und die das vor allem auch weitergeben möchte. Ich habe mir zur Aufgabe gemacht: So viel Dunkelheit im Internet herrscht, so viel Licht muss darin auch scheinen.

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