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Die Wahrheit ist: Du wirst sterben. Irgendwann. So wie wir alle. Wir wissen nur nicht, wann. Wir wissen tatsächlich nicht einmal, was morgen ist.

Das ist mir bewusst geworden, als ich den Jakobusbrief gelesen habe:

„Ihr wisst doch nicht einmal, was morgen sein wird. Was ist denn euer Leben? Es ist nur ein Dampf, der kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet.“ (Jakobus 4,14)

Das Leben ist kürzer als wir glauben. Wenn ich daran denke, dass schon über ein Viertel meiner eventuellen Lebenszeit vorbei ist, wird mir heiß und kalt.

In mir brennt alles, diese so kurze und kostbare Zeit weise zu nutzen und so vielen Menschen wie möglich das Evangelium weiterzugeben. Doch gleichzeitig habe ich Angst, die Zeit zu verschwenden und Fehler zu machen. Ich frage mich: „Wenn mein Leben morgen endet – habe ich es richtig gebraucht?“

Doch Gott hat mir in der letzten Woche durch meine Stille Zeit, durch die Jugendstunde und durch die Serie „Dr. Stone“ zwei Dinge bewusst gemacht: 1. meine Endlichkeit, 2. seine Unendlichkeit.

Auch wenn mein Leben begrenzt ist – Gott ist es nicht. Ich muss keine Angst oder Sorge zu haben, weil Gott bis zum Schluss bei uns ist und das Erbe, das uns durch Christus gegeben wurde, bewahren wird.

Denn so dürfen wir auch noch heute – 2.000 Jahre später – über Christus erzählen. Und wir werden es auch in Zukunft tun. Ganz sicher.

„Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Zeit.“ (Matthäus 28,20b)

ACTION STEP: Wie kannst du an diesem Wochenende deine Zeit nutzen, um das Evangelium weiterzugeben?

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Was passiert schon in EINER MINUTE?

Angefixt durch eine Kollegin habe ich in dieser Woche begonnen, Fynn Kliemann zu hören. Oder viel mehr höre ich seit dieser Woche seine Single „Eine Minute“ auf Dauerschleife. Wer Fynn Kliemann nicht kennt: Er ist junges Multimediatalent (er ist Webdesigner, Unternehmer, Musiker, Autor, Schauspieler und YouTuber zugleich!) und hat nun auch sein zweites Album veröffentlicht.

Aber um Fynn Kliemann soll’s in diesem Post eigentlich gar nicht gehen, sondern um den Text in seinem Song. „Was passiert schon in einer Minute?“ fragt er immer wieder und findet in dem Song unterschiedliche Antworten darauf:

„Ich werd’ ’n bisschen eher sterben, doch ich merk’s nicht.“
„Ich überlege eine Minute, was in ’ner Minute passiert, gefühlt ja nicht viel.“
„Jemand betet für Frieden.“

Fynn selbst sagt dazu: „Was passiert schon in einer Minute? Faktisch alles kann passieren. Es könnte der wichtigste Moment deines Lebens sein, oder die langweiligste Banalität. Alles kann in einer Minute passieren.”

Das hat mich daran erinnert, was David in den Psalmen betet:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12)

Ist uns immer bewusst, wie kostbar die Zeit ist, die wir haben? Wie schnell sie vorbei ist? Und dass es an uns liegt, ob viel oder weniger, relevantes oder banales, böses oder gutes in einer Minute geschieht?

Wir müssen das Leben viel stärker mit Perspektive Ewigkeit leben. Jede Minute, die vergeht, bedeutet, wir sind eine Minute näher am Ziel. Näher am Tod. Näher an der Ewigkeit mit Gott. Aber genauso am Ende unserer Wirkungsmöglichkeiten auf der Welt.

Ich habe keine Angst vor dem Tod – ich habe Angst vor der Zeit davor, vor ungenutzten Chancen.

Deshalb müssen wir die Zeit weise nutzen – damit viele Menschen von Jesus erfahren. Lasst uns jede Minute bedeutungsvoll leben!

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